DE976434C - Magnettongeraet mit Drucktasteneinschaltung der verschiedenen Antriebsarten - Google Patents

Magnettongeraet mit Drucktasteneinschaltung der verschiedenen Antriebsarten

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DE976434C
DE976434C DET10706A DET0010706A DE976434C DE 976434 C DE976434 C DE 976434C DE T10706 A DET10706 A DE T10706A DE T0010706 A DET0010706 A DE T0010706A DE 976434 C DE976434 C DE 976434C
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DE
Germany
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pawl
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switching
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Expired
Application number
DET10706A
Other languages
English (en)
Inventor
Joachim Machts
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken Patentverwertungs GmbH
Original Assignee
Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken Patentverwertungs GmbH filed Critical Telefunken Patentverwertungs GmbH
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Application granted granted Critical
Publication of DE976434C publication Critical patent/DE976434C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B15/00Driving, starting or stopping record carriers of filamentary or web form; Driving both such record carriers and heads; Guiding such record carriers or containers therefor; Control thereof; Control of operating function
    • G11B15/02Control of operating function, e.g. switching from recording to reproducing
    • G11B15/10Manually-operated control; Solenoid-operated control

Landscapes

  • Push-Button Switches (AREA)

Description

Es sind Magnettongeräte bekannt, bei denen die Einstellung der jeweiligen Antriebsart, wie z. B. Vorlauf und Rücklauf des Tonträgers, durch verschiedene Relais geschieht, die mittels Drucktasten eingeschaltet werden. Bei diesen Geräten wird durch eine entsprechende Anordnung von Kontakten verhindert, daß der Antrieb z. B. vom »schnellen Vorlauf« auf den »schnellen Rücklauf« des Tonträgers umgeschaltet werden kann. Die genannte Umschaltung kann bei dem bekannten Gerät nur dann geschehen, wenn zwischendurch eine Drucktaste betätigt, wird, die den Antrieb abschaltet. Dadurch wird vermieden, daß der Tonträger wegen plötzlich auftretender Zugspannungen reißt. Diese bekannte Verwendung von Relaiskontakten zur Vermeidung der Beschädigung des Tonträgers durch aufeinanderfolgende Betätigung zweier extremer Antriebsarten ist nicht mehr möglich bei den relativ einfachen Magnettongeräten, bei denen die Drucktasteneinstellung der verschiedenen Antriebarten rein mechanisch erfolgt.
Bei solchen Magnettongeräten ist es bekannt, eine direkte Umschaltung von »Vorlauf« und »Rücklauf« dadurch zu verhindern, daß bei der Umschaltung eine Stellung für Betriebsstillstand durchschritten wird. Es ist ferner bekannt, für den Drucktastensatz eines Magnettongerätes eine Sperrklinke vorzusehen, in die jede Drucktaste nach ihrer Betätigung einrastet. Bei dieser Anordnung wird die eingestellte Drucktaste bei Betätigung einer anderen Drucktaste wieder ausgelöst. Dabei ist es allerdings möglich, von einem Betriebs-
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zustand unmittelbar auf einen anderen mit stark unterschiedlicher Geschwindigkeit oder umgekehrter Laufrichtung überzugehen.
Dieser Mangel wird bei anderen bekannten Drucktastenschaltern dadurch behoben, daß z. B. außer einer zur Auslösung der Tasten in ihrer Ebene verstellbaren Sperrklinke unterhalb der - Tastenhebel eine Kugelsperre angeordnet ist oder daß zusätzlich zu einer von den Tastenhebeln verschiebbaren Kulisse eine elektromagnetisch auslösbare, auf die Kulisse einwirkende Klinke vorgesehen ist. Diese Konstruktionen sind verhältnismäßig kompliziert im Aufbau und teuer in der Herstellung und daher für eine Massenfertigung nicht geeignet. Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen Nachteil. Sie geht aus von einem Magnettongerät mit Drucktastenschaltung der verschiedenen Antriebsarten, wobei die Drucktasten im gedrückten Zustand durch eine gemeinsame Sperrklinke jeweils gehalten werden und-mittels der Halttaste durch Längsverschieben der Sperrklinke auslösbar sind. Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, die unmittelbare Aufeinanderfolge extremer Antriebsarten bei Drucktastenmagnettongeräten durch zwangsweise Zwischenschaltung einer Haltestellung mit einfachen mechanischen Mitteln zu erreichen. Die Erfindung besteht darin, daß zur an sich bekannten Blockierung weiterer Tasten durch eine gedrückte Taste die Sperrklinke auch um ihre Längsachse schwenkbar, angeordnet und so ausgebildet ist, daß sie bei Drücken einer Taste in bekannter Weise zurückschwenkbar und in den Tastenhebel unter Vorwärtsschwenken einrastbar ist, jedoch derart, daß ein nochmaliges Zurückschwenken durch Drücken einer weiteren Taste verhindert ist. Es sind also keine zusätzlichen Vorrichtungen erforderlich, da die Verriegelung und Sperrung gegen Drücken einer zweiten Taste mittels der ohnehin benötigten Teile des Drucktastenschalters bewirkt werden.
Eine zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß eine Sperrklinke vorgesehen ist, die bei Betätigung einer Drucktaste einrastet und alle Drucktasten bis auf die HaIt-Drucktaste blockiert und die so mit der »Halt-Taste« des Drucktastensatzes gekuppelt ist, daß sie bei Betätigung dieser Taste ausrastet und die Blockierung der anderen Drucktasten löst.
Zur näheren Erläuterung der Erfindung soll im folgenden ein Ausführungsbeispiel an Hand der Abbildung beschrieben werden. Diese zeigt den Drucktastensatz eines Magnettongerätes mit vier Drucktasten 1, 2, 3 und 4. Jede dieser Drucktasten, die z. B. für die Einschaltung von »Aufnahme, Wiedergabe, Halt« oder »Rücklauf« dienen kann, ist mit einem der um eine feste Achse 5 frei drehbaren, winkelförmigen Tastenhebel 6, 7, 8 und 9 verbunden. Die Tastenhebel 6,7 und 9 sind an ihrem freien Ende hakenförmig ausgebildet und arbeiten mit einer um eine Achse 10 drehbaren Sperrklinke 11 zusammen, die mittels einer Feder 12 gegen die Tastenhebel gezogen wird. Die Sperrklinke 11 ist an ihrem Ende so abgewinkelt, daß bei Betätigung einer der Drucktasten 1, 2 oder 4 die Sperrklinke von dem entsprechenden Tastenhebel 6, 7 oder 9 zurückgedrückt wird und, wenn der Tastenhebel über die Sperrklinke hinausgehoben ist, unter diesen in die hakenförmige Ausbildung einrastet. Die Drucktaste 3 arbeitet so mit der Sperrklinke 11 zusammen, daß der Tastenhebel 8 bei Betätigung der Drucktaste an einer schrägen Kante 13 hochgleitet und die Sperrklinke längs der Achse 10 gegen die Kraft der Feder 14 verschiebt. Dabei kommen die Tastenhebel 6, 7 und 9 in den Bereich von Schlitzen 15, die in der Sperrklinke 11 vorgesehen sind, und werden mittels nicht gezeigter Federn in ihre Ruhelage zurückgeschwenkt. Für die Festlegung eines Angriffspunktes der Tastenhebel von der Sperrklinke ist ein Stift 16L vorgesehen, der sich gegen eines der beiden Lager 17 für die Achse 10 legt. Die Einschaltung der Antriebsarten, die durch die Drucktasten I1 2, 3 und 4 vorgenommen wird, wird mittels nicht gezeigter Kontakte auf das Antriebselement übertragen. Zur Abschaltung bzw. Ein- schaltung des Gerätes, das bekanntlich nicht nur den Antrieb, sondern auch noch einen Verstärker enthältj dient ein Schalter 18, der z. B. gleichzeitig mit einem Lautstärkeregler verbunden sein kann. Der Schalter 18 hat einen Zapfen 19, der bei der Ausschaltung gegen das Ende der Achse 10 drückt und die Sperrklinke 11 längs dieser Achse verschiebt. Dadurch wird erreicht, daß die Tastenhebel 6, 7 und 9 durch die Betätigung der Drucktasten i, 2 und 4 beim abgeschalteten Gerät nicht einrasten und damit die nicht gezeigte Gummiandruckrolle bei ausgeschaltetem Gerät nicht gegen die Antriebsachse drücken können. Dadurch wird vermieden, daß die Antriebsachse eine Delle in die Gummiandruckrolle drückt.
Nun folgt eine Beschreibung des Schaltvorganges. Beim Einschalten des Gerätes mit dem Schalter 18 löst sich der Zapfen 19 aus der Verbindung mit der Achse 10, so daß diese durch die Wirkung der Feder 14 mit der Sperrklinke 11 in die Achsrichtung verschoben wird. Nach der Einschaltung befinden sich die freien Enden der Tastenhebel 6, 7 und 9 so an der Innenseite der abgewinkelten Sperrklinke 11, daß die in der Sperrklinke angeordneten Schlitze 15 zwischen den genannten Tastenhebeln liegen. Zur Einschaltung z. B. des Rücklaufes des Tonträgers wird die Taste 4 betätigt. Dabei wird ein nicht gezeigter Kontakt geschlossen und der Tastenhebel 9 um die Achse 5 geschwenkt, so· daß das freie, hakenförmig ausgebildete Ende angehoben wird. Mit seiner oberen Kante drückt dieses freie Ende zunächst die Sperrklinke 11 gegen die Kraft der Feder 12 zurück. Der Hub das Tastenhebels ist so bemessen, daß sein freies Ende über die Sperrklinke gehoben wird, wodurch diese wegen der Feder 12 wieder zurückgleitet und in die hakenförmige Ausbildung des Tastenhebels einrastet. Während des- Rücklaufs des Tonträgers ist dann eine Betätigung der Tasten 1 und 2 nicht mehr möglich, da nun die Sperrklinke wegen der Raststellung nicht mehr zurückdrückbar ist. Hat der
Tonträger durch den Rücklauf die gewünschte Lage erreicht, wird die Taste 3 betätigt, wobei ein nicht gezeigter Kontakt den Antrieb abschaltet. Das freie Ende des Tastenhebels 8 kommt in Eingriff mit der schrägen Kante 13 der Sperrklinke und verschiebt diese so weit längs der Achse 10, daß der Schlitz 15 unter das freie Ende des Tastenhebels 9 kommt. Dieser wird durch eine nicht gezeigte Feder in seine Ruhelage zurückgezogen und gibt die Sperrklinke frei. Der Tastenhebel 8 der Drucktaste 3 rastet nicht ein, so daß nach Beendigung der Betätigung dieser Drucktaste die Sperrklinke wegen der Feder 14 wieder zurückgleitet und die Blockierung der anderen Drucktasten beendet ist.
Die Erfindung beschränkt sich nicht nur auf einen Drucktastensatz mit vier Drucktasten, sondern ist bei jeder beliebigen Zahl von Drucktasten anwendbar. Die Kontakte für die Übertragung der Einschaltung der Drucktasten auf den Antrieb können an jeder geeigneten Stelle des Drucktastensatzes angeordnet werden, z. B. unterhalb der Drucktasten oder in Verbindung mit den Tastenhebeln.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Magnettongerät mit Drucktasteneinschaltung der verschiedenen Antriebsarten, wobei die Drucktasten in gedrücktem Zustand durch eine gemeinsame Sperrklinke jeweils gehalten werden und mittels der Halttaste durch Längsverschieben der Sperrklinke auslösbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß zur an sich bekannten Blockierung weiterer Tasten durch eine gedrückte Taste die Sperrklinke auch um ihre Längsachse schwenkbar angeordnet und so ausgebildet ist, daß sie beim Drücken einer Taste in bekannter Weise zurückschwenkbar und in den Tastenhebel unter Vorwärtsschwenken einrastbar ist, jedoch derart, daß ein nochmaliges Zurückschwenken durch Drücken einer weiteren Taste verhindert ist.
  2. 2. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in der Sperrklinke solche Schlitze vorgesehen sind, daß bei einer Längsverschiebung der Sperrklinke ein eingerasteter Tastenhebel einer Drucktaste in die Ruhelage zurückspringt.
  3. 3. Magnettongerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß mit dem Schalter für die Ausschaltung bzw. Einschaltung des gesamten Gerätes ein Zapfen so verbunden ist, daß bei der Ausschaltung die Sperrklinke so verschiebbar wird, daß die Drucktasten nur in den Schlitzen der Sperrklinke bewegbar sind und daher nicht einrasten können.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentanmeldung L 9880 IX a/42 g;
    österreichische Patentschrift Nr. 178 471;
    britische Patentschriften Nr. 366607, 414298; USA.-Patentschriften Nr. 2625337, 2643071.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    O 609 546/205 6.56 (309 674/4 8.63)
DET10706A 1955-03-18 1955-03-18 Magnettongeraet mit Drucktasteneinschaltung der verschiedenen Antriebsarten Expired DE976434C (de)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2437669A1 (fr) * 1978-09-28 1980-04-25 Bar Solo Systeme de commande d'enregistreur a bande
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