DE11564C - Veränderung an Feldlaffettenbremsen - Google Patents

Veränderung an Feldlaffettenbremsen

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DE11564C
DE11564C DENDAT11564D DE11564DA DE11564C DE 11564 C DE11564 C DE 11564C DE NDAT11564 D DENDAT11564 D DE NDAT11564D DE 11564D A DE11564D A DE 11564DA DE 11564 C DE11564 C DE 11564C
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DE
Germany
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brake
lever
friction
spring
wheels
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DENDAT11564D
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Original Assignee
J. HEBERLEIN, Königl. Obermaschinenraeister, und W. BÄNDEL in München
Publication of DE11564C publication Critical patent/DE11564C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41—WEAPONS
    • F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00—Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/50—Travelling locks; Brakes for holding the gun platform in a fixed position during transport

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)
  • Motorcycle And Bicycle Frame (AREA)

Claims (2)

1880. Klasse 72. JACOB HEBERLEIN und WILHELM BÄNDEL in MÜNCHEN. Veränderung an Feldlaffetenbremsen. Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1880 ab. Diese Bremse für leichtes Artilleriematerial unterscheidet sich von der unter No. 7047 und No. 9753 beschriebenen in den Details der Anordnung der einzelnen Theile, besonders derjenigen, welche zur Handhabung der Bremse dienen. Die Axe der Frictionsrolle c ist hier parallel mit der Radaxe gelegt, oscillirt um einen Punkt am Gestell und wird durch eine Druckfeder, zwischen ihr und den die Bremstraverse bewegenden Hebel veranlafst, die Frictionsrollen gegen einander, die Bremsklötze mit der Bremstraverse dagegen von den Rädern abzudrücken, sobald durch Lösen des Arretirungsmechanismiis der Frictionsrollenaxe mit der sie treibenden Feder freies Spiel gewährt wird. Die parallel mit der Radaxe liegende Axe c der Frictionsrolle b, welche gegen die auf der Radnabe befestigte Scheibe α zu wirken bestimmt ist, dreht sich in dem Lager d am Mitnehmer. Ihr freies Ende ist durch eine Stange e mit dem kurzen Hebel η verbunden, der durch eine kleine Welle 0 mit dem Manövrirhebel m ein Ganzes bildet. An m ist die Manövrirstange p angeschlossen. Auf der Stange e ist die Druckfeder t angeordnet, einerseits gegen das freie Ende der Axe c, andererseits gegen einen Knaggen des Bremshebels f wirkend; letzterer hat seinen Drehpunkt auf dem Zapfen g an der Radaxe und trägt an dem einen Ende die von der Axe c der Frictionsrolle b aufzuwickelnde Kette; mit dem anderen hakenförmig gestalteten Ende stützt f sich gegen einen Zapfen, welcher an der Büchse der die Bremstraverse i bewegenden Spindel h sitzt. Diese Spindel h greift mit ihrem Gewinde in eine Mutter der Bremstraverse i ein und dient durch Verbindung mit der Handkurbel / sowohl zur richtigen Adjustimng der Entfernung der Bremsbacken von den Rädern, als auch als Noth- und Rücklaufbremse. Die Feder t strebt das Frictionsrad b gegen die auf die Radnabe aufgeschraubte Scheibe α zu bringen und auch vermittelst des Hebels f die Bremsbacken von den Rädern abzudrücken. Schiebt man nun den nach der Mündungsseite gerichteten Manövrirhebel^, nachdem man durch Drehung desselben den Vorsprung s von der Führung q befreit hat, zurück, oder läfst ihm nur freien Lauf, so tritt die bis dahin comprimirte Feder t in Wirksamkeit und drückt Scheibe b gegen Scheibe a. Durch die infolge der Reibung erzeugte Umdrehung der Welle c und Aufwickeln der nach dem Hebel f führenden Kette, wird dieser Hebel / angezogen und somit die Bremstraverse i mit den Bremsbacken gegen die Räder gedrückt. Zieht man dagegen die Manövrirstange p soweit vor (unter Compression der Feder t), bis sich bei Drehung des Handgriffes um 900 der Knaggen s gegen die Nase q legt, so kommen die Frictionsrollen a und b aufser Contact und die Bremstraverse i läfst von den Rädern los. Um zu verhindern, dafs die Stange p beim Schiefsen hinderlich sei, kann sie um das Scharnier am Hebel m um i8o° gedreht (eingelegt) werden, bis sie in der Führung > liegt und kann dann mit ihr von der Protzkastenseite aus ebenso manövrirt werden wie von der Mündungsseite aus, nur wird sie dann nicht um 90° gedreht, sondern nur mit dem Knaggen s über die Führung hinweggehoben. Patenτ-AnSprüche:
1. Eine Frictionsbremse, bei welcher durch die Umdrehung des Laffetenrades eine parallel mit der LafFetenaxe in einem Oscillationslager d gelagerte Frictionsrolle b in Thätigkeit gesetzt wird, so dafs die dadurch aufgewickelte Kette (Seil etc.) das eine Ende eines Bremshebels / anzieht, dessen anderes Ende dadurch die Führungsspindel h der Bremstraverse i in Bewegung setzt und dadurch die Bremsbacken anzieht.
2. Die gegen das freie Ende der in einem oscillirenden Lager d gelagerten Welle c der Apparatrolle b einerseits, andererseits
aber gegen den Bremshebel f wirkende Feder t zu dem Zweck, dafs durch diese Feder t sowohl die Apparatrolle b gegen die Frictionsscheibe α am Laffetenrade angedrückt, als auch die Bremstraverse i mit den Bremsbacken von den Rädern abgedrückt wird.
Die Manövrirstange p zum Ein- und Ausrücken dieser Frictionsbremse, welche sowohl von der Mündungsseite als aiich von der Protzkastenseite aus benutzt werden kann,, in ihrer Anwendung auf die vorliegende Bremsconstruction.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT11564D Veränderung an Feldlaffettenbremsen Active DE11564C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3484390A (en) * 1966-02-25 1969-12-16 California Inst Res Found Chelating resin coupling product of diazotized cellulose and dithizone or oxine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3484390A (en) * 1966-02-25 1969-12-16 California Inst Res Found Chelating resin coupling product of diazotized cellulose and dithizone or oxine

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