DE154840C - - Google Patents
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- DE154840C DE154840C DENDAT154840D DE154840DA DE154840C DE 154840 C DE154840 C DE 154840C DE NDAT154840 D DENDAT154840 D DE NDAT154840D DE 154840D A DE154840D A DE 154840DA DE 154840 C DE154840 C DE 154840C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60T—VEHICLE BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF; BRAKE CONTROL SYSTEMS OR PARTS THEREOF, IN GENERAL; ARRANGEMENT OF BRAKING ELEMENTS ON VEHICLES IN GENERAL; PORTABLE DEVICES FOR PREVENTING UNWANTED MOVEMENT OF VEHICLES; VEHICLE MODIFICATIONS TO FACILITATE COOLING OF BRAKES
- B60T8/00—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force
- B60T8/32—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration
- B60T8/321—Arrangements for adjusting wheel-braking force to meet varying vehicular or ground-surface conditions, e.g. limiting or varying distribution of braking force responsive to a speed condition, e.g. acceleration or deceleration deceleration
- B60T8/3235—Systems specially adapted for rail vehicles
- B60T8/324—Speed measurement by means of centrifugal governers or the like
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist ein von der Fahrgeschwindigkeit beeinflußter Bremskraftregler
für Luftdruckbremsen, bei welchem das die Herabminderung der Bremskraft bewirkende
Bremszylinderauslaßventil durch einen Fliehkraftregler gesteuert wird. Letzterer
wirkt, sobald ein Schleifen der Räder eintritt, unter Vermittlung einer von einer
Feder beeinflußten Zahnstange auf einen das
ίο Auslaßventil mit Hilfe eines Hammers steuernden
Daumenhebel.
Die Figur zeigt die Gesamteinrichtung des Bremskraftreglers in Seitenansicht.
Die Bremskraft wird in bekannter Weise durch ein Bremszylinderauslaßventil selbsttätig
herabgemindert, sobald das Schleifen der Räder beginnt. Das Auslaßventil wird durch
die von einer Wagenachse angetriebene Rolle a gesteuert. Die Rollenachse b ist, in Armen c
gelagert, die an das Wagengestell gelenkt sind. Die Arme c sind mit dem Bremsgestänge
derart verbunden, daß die Rolle a beim Anstellen der Bremse unter Vermittlung
des Bremsgestänges mit der Achse d in Berührung kommt und von ihr mitgenommen
wird. In der Rolle α befinden sich zwischen
Scheidewänden die Schwungmassen/, welche bei der Drehung der Rolle durch die Fliehkraft
gegen die innere Wandung der als Seilrolle h ausgebildeten Rolle g gepreßt
werden. Letztere, welche auf der in den Armen c festliegenden Achse b frei laufen
kann, wird dadurch mit der auf dieser Achse gleichfalls lose aufgesetzten Reibrolle α gekuppelt
und mitgenommen.
Das an der Seilrolle h befestigte Seil ι
greift an die durch die Feder m zurückgehaltene Zahnstange k. Die Zähne dieser
Stange k besitzen eine solche Neigung, daß, wenn die Stange durch die Feder m zurückgezogen
wird, durch einen der Zähne der kürzere, einen Daumen bildende Arm des um den festen Punkt 0 drehbaren Winkelhebels η
mitgenommen wird. Das Ende des längeren Armes dieses Hebels η trägt den Hammer p,
welcher beim Schwingen des Hebels um den Punkt 0 gegen die Stange q des Bremszylinderauslaßventils
r schlägt und dasselbe öffnet.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Während der Fahrt ist die Reibrolle α von der Achse d abgehoben und die Zahnstange k
und der Hammer ρ nehmen die in der Figur in vollen Linien dargestellte Lage ein. Wird
die Bremse angestellt, so wird die Rolle a durch das sich verschiebende Bremsgestänge
gegen die Wagenachse d gedruckt und von derselben mitgenommen, und dadurch werden
die Schwungmassen/ durch die Fliehkraft gegen die Rolle g gepreßt und auch diese in
Umdrehung versetzt. Das Seil i wickelt sich auf die Seilrolle h auf und zieht die Zahnstange
k vorwärts, aber ohne den Hammer ρ in Bewegung zu bringen.
Tritt ein Schleifen der Räder nicht ein, so nimmt die Drehgeschwindigkeit der Roll a
entsprechend der Verminderung der Ge-
schwindigkeit des Fahrzeuges nach und nach ab und die Massen f geben nach und nach
die Rolle h frei. Die Zahnstange k geht dann langsam rückwärts, indem sie gleichzeitig den
Hebel η etwas aufrichtet; der Bremskraftregler bleibt dabei wirkungslos.
Wird dagegen der das Schleifen der Räder hervorrufende Druck erreicht, so nimmt die
Geschwindigkeit der Radachse und damit auch
ίο die der Rolle α schnell ab. Die Massen/
hören auf, die Rolle g mitzunehmen, und die Zahnstange k wird plötzlich durch die Feder in
zurückgezogen. Da dann auch der Hebel n, mit seinem Daumen durch einen der Zähne
der Zahnstange k mitgenommen, plötzlich aufgerichtet wird, so schlägt der Hammerp
gegen die Stange q des Auslaßventils r und öffnet dasselbe.
Durch die Druckminderung im Bremszylinder werden die Bremsen etwas gelöst, so
daß die Radachse d und die Rolle α ihre Drehbewegung wieder aufnehmen. Der Bremskraftregler
wird dann von neuem in die Gleichgewichtstellung gebracht, bis ein weiteres Schleifen der Räder auftritt. Die Wirkungen
wechseln so lange ab, bis der Zug vollständig zum Stillstand gebracht ist.
Das Bremszylinderauslaßventil r läßt die Druckluft des Bremszylinders aus der Kammer 5
entweder in die tote Kammer t desselben Zylinders oder in die Außenluft gelangen, und
zwar durch die Kanäle u und v.
Die Zugfeder in kann durch ein biegsames Stahlband ersetzt werden, dessen eines Ende
festgelegt wird, während das andere mit dem Seil i verbunden ist. Der Hammer ρ wird
dann auf diesem Stahlband angebracht.
Bei Anbringung der Vorrichtung auf beiden Radachsen läßt man das Stahlband von der
einen. Radachse bis zur anderen gehen und befestigt es in seiner Mitte am Wagengestell,
während jedes seiner Enden mit einem Seil i verbunden ist. Hierdurch wird der Vorteil
erzielt, daß das Öffnen des Ventils in dem Augenblicke erfolgen kann, wo das Schleifen
der Räder an einer der Wagenachsen eintritt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Bremskraft nach Maßgabe der Umdrehungsgeschwindigkeit der Radwellen bei Luftbremsen mit einem ein Bremszylinderauslaßventil steuernden Fliehkraftregler, dadurch gekennzeichnet, daß der Fliehkraftregler unter Vermittlung einer von einer Feder (m) beeinflußten Zahn stange (k) auf einen das Auslaßventil (q r) öffnenden, mit einem Hammer (p) ausgerüsteten Daumenhebel (n) wirkt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE154840C true DE154840C (de) |
Family
ID=421355
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT154840D Active DE154840C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE154840C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6672856B1 (en) * | 2002-06-28 | 2004-01-06 | Carrier Corporation | Diffuser guide vanes for high-speed screw compressor |
-
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- DE DENDAT154840D patent/DE154840C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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