DE34837C - Naben-Reibungs-Bremse für Geschütze - Google Patents

Naben-Reibungs-Bremse für Geschütze

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Publication number
DE34837C
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DE
Germany
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guns
friction brake
lever
hub friction
brake
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT34837D
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Original Assignee
FIRMA H. GRUSON in Buckau-Magdeburg
Publication of DE34837C publication Critical patent/DE34837C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A23/00Gun mountings, e.g. on vehicles; Disposition of guns on vehicles
    • F41A23/50Travelling locks; Brakes for holding the gun platform in a fixed position during transport

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Nabenbremse unterscheidet sich vor anderen Constructionen hauptsächlich durch zwei Eigenschaften:
ι. Sie steht trotz des kürzeren Hebelarmes den gewöhnlichen Backenbremsen in Bezug auf Kraftäufserung nicht nach, ohne dafs seitens des Bedienenden ein gröfserer Kraftaufwand erforderlich wäre.
2. Durch eine einfache Stellvorrichtung kann die Wirkung der Bremsen für beide Räder so genau gleichmäfsig geregelt werden, dafs die Inbetriebsetzung beider Bremsen durch einen gemeinschaftlichen Hebel erfolgen kann.
In den Figuren sind A A die Laffetenwände des Geschützes, B die Achse, C die Radnabe. An die letztere ist eine Büchse C1 angegossen. In dieser befindet sich die Reibungsfeder a, welche von den beiden um die Zapfen b' b" drehbaren Hebeln c' c" an die Nabenbüchse angeprefst wird, sobald in die Spalte d ein Keil hineingetrieben wird. Die Zapfen b' b" sind, wie aus der Zeichnung ersichtlich, mit einer Scheibe b verschraubt, welche auf der Achse B befestigt ist. Die Keile, welche in die Oeffhung eingetrieben werden, befinden sich an den Köpfen der beiden Stangen e e', welche durch die Kniehebel ff und den Hebel g vorgeschoben und zurückgezogen werden können, sobald man den auf der Achse h befindlichen Hebel i auf- und niederbewegt. Um denselben in seiner höchsten und tiefsten Stellung feststellen zu können, sind unter dem Henkel k zwei Nuthen angebracht, in welche derselbe einschnappt.
Fig. 3 bis 5 zeigen Abänderungen der Bewegungsübertragung von dem Hebel i auf die Stangen e e'.
In Fig. 3 wird die Uebertragung durch Schraubenmuttern und Hebel bewirkt, in Fig. 4 durch eine Schraubenmutter und zwei Zahnsegmente und in Fig. 5 durch ein Hebelsystem.
Damit sich nun das Geschütz beim Rücklauf nicht dreht, ist es erforderlich, dafs beide Bremsen genau gleich stark wirken.
Diese Regelung wird durch je eine passend geführte, mit Rechts- und Linksgewinde versehene Schraubenmutter m bewirkt, welche die Stange e oder e' behufs Vermehrung der Bremskraft verlängert oder dieselbe verkürzt, je nachdem man sie rechts oder links dreht.
Infolge des günstig gelegenen Angriffspunktes der Hebel c' c" ist die Wirkung der Bremse eine grofse und kann durch Verlängern der Stangen e noch vergröfsert werden.
Die leichte Handhabung der Bremse würde in letzterem Falle durch Verlängerung des Hebels i wieder ermöglicht werden.
Zu erwähnen ist endlich ein aus Filz oder einem anderen weichen Material bestehender Dichtungsring 0, welcher sich in einer Nuth des Ringes b befindet und die Bremse gegen Staub und Schmutz schützt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Bei Geschützen die Verbindung einer Naben-Reibungs-Bremse mit den beiden Stangen ee', welche durch Drehung eines Hebels i vorgeschoben oder zurückgezogen werden können und die Bremse in Thätigkeit setzen, indem sie eine Drehung der Hebel c' c" bewirken.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT34837D Naben-Reibungs-Bremse für Geschütze Expired - Lifetime DE34837C (de)

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