DE58872C - Vorrichtung zum Erleichtern des Anziehens von Fuhrwerken - Google Patents

Vorrichtung zum Erleichtern des Anziehens von Fuhrwerken

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DE58872C
DE58872C DENDAT58872D DE58872DA DE58872C DE 58872 C DE58872 C DE 58872C DE NDAT58872 D DENDAT58872 D DE NDAT58872D DE 58872D A DE58872D A DE 58872DA DE 58872 C DE58872 C DE 58872C
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Germany
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rod
pawl
wagons
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friction pawl
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DENDAT58872D
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S. L. HUIZER in La Haye, Holland
Publication of DE58872C publication Critical patent/DE58872C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Steering Devices For Bicycles And Motorcycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Den von der beweglichen Zugstange M ausgehenden nutzbaren Antrieb nimmt eine auf die Radachse (Treibachse) aufgekeilte Rolle oder Scheibe A auf, die sich innerhalb eines zu derselben concentrisch angebrachten, aber beweglichen Ringgehäuses B frei drehen kann. Scheibe und Ringgehäuse werden behufs leichter Befestigung zweckmäfsig zweitheilig ausgeführt. In den Lappen O des Ringgehäuses ist die um den Zapfen α drehbare Reibungsklinke K gelagert, welche einen Holzklemmschuh trägt.
An die Lappen R des Ringgehäuses B greift gelenkig die Stange D an, welche ihre Bewegung von der Zugstange M unter Vermittelung eines Winkelhebels F erhält, an dessen kürzeren Arm E sie anschliefst.
Die Zugstange M, die mit dem längeren Arm G genannten Winkelhebels verbunden ist, wird am vorderen Ende von einer Rolle Q gestützt und ihre Auszugsbewegung spannt die Feder H.
Die Feder H zieht beitrf Stillstande die Theile in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung, welche auch bei erlangter Normalgeschwindigkeit eintritt.
Ein an dem Winkelhebel F befestigter Finger L hält die Reibungsklinke K, an die Hinterfläche ihres äufseren Armes angreifend, so lange aufser Eingriff mit der Scheibe A, als die Vorrichtung unbenutzt ist. Die Auslösung für die Bewegung der Zugstange M erfolgt bei dem am Kutscherstandort angeordneten Tritt S, Fig. 4 und 5, welcher, wenn niedergedrückt, auf den kurzen Arm eines Hebels N wirkt, mit dessen anderem Arm der Feststellriegel P derart gehoben wird, dafs er sich aus einem in der Zugstange M angebrachten Loche zieht, in das er bei Ruhestellung einfällt.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Zur Zeit, wo die Pferde anziehen sollen (Fig. 1), tritt der Kutscher auf den Tritt S und macht dadurch die Zugstange zu selbstständiger Bewegung frei. Diese wird demnach durch die angreifende Zugkraft der Pferde aus dem Wagen herausgezogen und die Theile des Apparates nehmen zunächst die in Fig. 2 gezeichnete Stellung ein. Dann giebt der mit dem zurückweichenden Winkelhebel F verbundene Finger L die Reibungsklinke K zur klemmenden Anlage an die Scheibe A frei.
Bei fortgesetztem Anzüge, bei welchem die Zwischenstange D mit dem Winkelhebelarm E aus der gestreckten Lage herausgeht, wird das Ringgehäuse B gedreht und, da zugleich die Reibungsklinke K. in vollendeten Eingriff gebracht wird, auch die Scheibe A mitgedreht, die mit der Treibachse der Räder verbunden ist.
Vermöge des den beiden Armen des Winkelhebels gegebenen Längenverhältnisses wird die beschriebene Antriebsdrehung in einer Weise übertragen, welche einer verhältnifsmäfsig grofsen Hebelarmlä'nge entspricht, so dafs diese einleitende Radbewegung ohne grofse Anstrengung erzielt wird.
Die Zugwirkung verringert sich allmälig gern äfs der Verschiebung der Zugstange M und der Drehung des Winkelhebels F um seinen festen Drehpunkt. Die Geschwindigkeit der Raddrehung, die anfangs sehr gering ist, nimmt

Claims (1)

  1. stetig zu, bis sie der Gangart des Pferdes entspricht, in welchem Augenblick die Reibungsklinke K in Verbindung mit dem etwa eine Vierteldrehung vollendenden, Ringgehäuse B am anderen Ende ihres Weges (Fig." 3) angelangt ist. In dieser Stellung findet keine Klemmwirkung mehr zwischen Scheibe und Klinke statt und die Achse mit den Rädern' dreht sich frei.
    Sobald sich die Stränge lockern, d. h. die Zugwirkung an der Stange M nachläfst, wird letztere durch die Feder H unter den Wagen gezogen und die ganze Vorrichtung in die Anfangsstellung zurückgeführt. Nach dem vollständigen Rückgange stellt sich das in der Zugstange M angebrachte Loch derart ein, dafs der Feststellriegel P in dasselbe einfällt und nun die Zugkraft direct aufnimmt, während er die Theile der Vorrichtung in der gezeichneten Lage festhält.
    Es ist ersichtlich, dafs die beschriebene Vorrichtung auch als Bremse wirken kann in dem Falle, wo die Wagen bei einer Steigung anfangen, rückwärts zu rollen.
    Pa τεnt-A ν spruch:
    Eine Vorrichtung für Fuhrwerke, bei welcher die Auszugbewegung einer unter Federwirkung stehenden Zugstange (M) zur Erleichterung, des Anziehens bezw. zur vorübergehenden directen Raddrehung in der Weise ausgenutzt wird, dafs ein die fortschaltende Reibungsklinke (K) tragender und die Treibscheibe (A) umgebender Gehäusering (B) unter Vermittelung eines mit der angreifenden Zwischenstange (D) einerseits und der Zugstange (M) andererseits verbundenen Winkelhebels (F) gedreht wird, welch letzterer zugleich zum Beginn der wirksamen Fortschaltbewegung mittelst eines Anlaufes oder Fingers (L) die einseitig sperrende Reibungsklinke für den beim Hubende selbstthätig auszulösenden Eingriff freigiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT58872D Vorrichtung zum Erleichtern des Anziehens von Fuhrwerken Expired - Lifetime DE58872C (de)

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