DE88751C - - Google Patents
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- DE88751C DE88751C DENDAT88751D DE88751DA DE88751C DE 88751 C DE88751 C DE 88751C DE NDAT88751 D DENDAT88751 D DE NDAT88751D DE 88751D A DE88751D A DE 88751DA DE 88751 C DE88751 C DE 88751C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D06—TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D06F—LAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
- D06F63/00—Ironing machines having a roller or rollers coacting with a fixed or moving flat bed or table
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung ist durch die Fig. ι und 2 in der Längs- und Stirnansicht
eirle für die Vorrichtung geeignete Ausführungsfofm
einer Wäschemangel zur Veranschaulichung gebracht, während durch die Fig. 3, 4, 5, 6, 7
und 8 die Hebevorrichtung in den jeweiligen Stellungen nebst Hülfstheilen dargestellt wird.
Die Vorrichtung zeichnet sich durch folgende neue Wirkung aus:
1. Mittelst eines einzigen Handhebels b, und
zwar durch Bethätigung desselben stets nach einer Richtung, kann der Gewichtskasten A von
einer beliebigen Seite gehoben werden.
2. Das Herunterziehen desHandhebels braucht nicht in dem Augenblick zu erfolgen, in welchem
die Stellung des Gewichtskastens zwecks selbstthätigen Anhebens erreicht ist, sondern
kann früher geschehen, wobei der Hebel in dieser Lage sofort nach seiner Bethätigung
durch eine Sperrvorrichtung festgehalten wird.
3. Der selbsttätig gehobene Gewichtskasten bewirkt seinerseits selbstthä'tig, dafs der Handhebel
nach der Entlastung in seine ursprüngliche Lage zurückkehrt.
Der auf den mit Wäsche zu belegenden Rollen q ruhende Gewichtskasten A in Fig. 1
und 2 (Druckkasten) erhält eine fortgesetzt langsame Vor- und Rückwärtsbewegung in;
bekannter Weise dadurch, dafs die durch Rä'derübersetzung mittelst Handkurbel betriebene
Welle m1 mit einem kleinen Zahnrad auf eine von dem Druckkasten getragene Zahnstange η
einwirkt. Diese Zahnstange ist insofern eigenartig, als ihre Zähne doppelflankige Triebstöcke
sind und das Treibrad der Welle m1 bald mit den unteren Flanken (Vorgang des Druckkastens),
bald mit den oberen Flanken (Rückgang) in Eingriff kommt, wobei der Uebergang durch das Abwälzen des Treibrades auf den
äufsersten Triebstöcken — die Welle mx hängt
zu diesem Zweck an einer Gelenkkuppelung — selbsttätig erfolgt.
Das Vor- und Rückwärtsrollen des Druckkastens findet ungestört so lange statt (Fig. 3),
bis, ganz gleichgültig, in welcher Stellung sich der Kasten A augenblicklich befindet, der um
den Zapfen α schwingbare Handhebel b nach abwärts gezogen wird.
Dieser Handhebel, welcher beständig unter dem Einflufs einer nach aufwärts gerichteten
Zugkraft steht (z. B. Feder m), ist mittelst der Zugstangen e e1 mit den Hebelarmen g gx verbunden,
welche letzteren auf den Wellen ff1 festgekeilt sind.
Die Wellen ff1 tragen an ihren Endseiten
winklig gebogene Stützhebel h h\ welche durch ihre Stellungen das Anheben des Gewichtskastens, insbesondere aber die eingangs erwähnten
Functionen herbeiführen helfen.
Hat die die Wäschemangel bedienende Person den Hebel b, mit der Absicht, die Wäsche
auszuwechseln, nach abwärts gezogen, so kann sie die Hand von dem Hebel wieder entfernen,
weil ihre Thätigkeit zwecks Anhebens des Druckkastens erledigt ist. Während des
Herunterziehens hat sich nämlich ein an dem Hebel b befindlicher Stift oder eine kleine
Rolle p, auf der schrägen Fläche eines aufrechten Keiles r gleitend, in einer Art Sperrvorrichtung
gefangen. Die Sperrvorrichtung ist im wesentlichen einer Schnappfeder nachgebildet und
wird von der grofsen gewundenen Blattfeder 5
getragen (Fig. 7 und 8). Von dem einseitigen Keil r ist in einem gewissen Abstande eine
kleine gewundene Blattfeder t, jedoch an der Fortsetzung des Keiles, befestigt, welche zu
dem Zweck angeordnet ist, ein zu tiefes Herunterdrücken des Hebels von der Hand aus zu
verhindern.
Ist durch die beschriebene Handhabung die Stellung der Vorrichtung nach Fig. 5 erreicht,
so merkt man, dafs die Stützhebel h h1 eine
zwar tiefere Lage erhalten haben, jedoch mit ihren freien Enden noch nicht auf den Stützflächen
K der Wände / aufliegen. Die Stützhebel haben vielmehr nur eine geeignete
Zwischenstellung, um für die an dem vorgehenden Gewichtskasten befestigte Rolle z1
eine Auflagefläche zu bilden. Beim weiteren Vorgehen des Gewichtskastens drückt die Rolle z'1
zunächst den Stützhebel h1 (und durch. Vermittelung
der Zugstangen auch die anderen Stützhebel) auf die Flächen K (Fig. 6), die Rolle i1
gleitet jetzt an dem Winkelhebel h1 hinauf und bewirkt das Anheben des Gewichtskastens.
Hierbei ist zu bemerken, dafs, sobald die Rolle z'1 auf der waagrechten Oberfläche des
Stützhebels angelangt ist, der Zeitpunkt des selbsttätigen Ueberganges zwischen Vor- und
Rückgang des Gewichtskastens eintritt, somit, nachdem die Rolle z1 die kurze waagrechte
Fläche des Stützhebels h1 abgelaufen ist, ihren Rückweg antritt und an dem Stützhebel entlang
hinuntergleitet, wodurch der Gewichtskasten allmälig in seine waagrechte Lage übergeht.
Inzwischen hat sich in der Sperrvorrichtung folgender Vorgang abgespielt:
Durch das Abwärtsdrücken des Stützhebels h1
(Fig. 6) wurde durch Vermittelung der Zugstangen e e1 der Handhebel und mit diesem
die kleine Rolle ρ tiefer bewegt, letztere über-,
windet die Spannung der Blattfeder t und befreit sich aus ihrer Führung, indem sie
schliefslich die senkrechte Rückwand des Keiles r erreicht. Ist nun die Rolle z'1 auf dem Stützhebel
/21 zurückgelaufen und verläfst erstere die vorübergehend schräge Bahn, so hat die
Belastung des Hebels b aufgehört und derselbe wird von der Zugfeder m in seine
ursprüngliche Stellung Fig..3. zurückgebracht.
Die Hauptvortheile der Vorrichtung bestehen darin, dafs nach einer einzigen Handbewegung
das Heben des Gewichtskastens selbstthä'tig erfolgt, und zwar ist hierbei weder die Richtung
der Kastenbewegung, da zu gleicher Zeit sämmtliche Stützhebel bethätigt werden, noch der
Zeitpunkt der Bethätigung. des Handhebels für den Handhaber genau vorgeschrieben.
Claims (2)
1. Eine Vorrichtung zum zeitweiligen Heben des Gewichtskastens an Wäschemangeln,
dadurch gekennzeichnet, dafs ein unter dem' Einflufs einer Zugkraft stehender Handhebel
b nach seinem Niedergang dadurch, dafs sein Stift jp sich in einer zu dem
Keil r ausgebildeten Schnappfeder s fängt, zunächst in einer Lage festgehalten wird,
welche durch Vermittelung von Zugstangen e.e1 zwei oder vier auf Wellen ff1 befestigten
Stützhebeln h h1 eine solche Stellung giebt, dafs die jeweiligen Rollen i1. . . . des
Gewichtskastens durch die entsprechenden Stützhebel eine Auflage finden und ein
Anheben des Gewichtskastens herbeiführen, hierbei aber vorerst die Stützhebel h h1 auf
die Unterlagflächen K drücken und dadurch eine weitere Bewegung des Handhebels
b herbeiführen, während welcher der Stift ρ des letzteren aus seiner Sperrung gelöst
wird, so dafs nach dem Rückgang der Rollen il. . ., der Hebel b in seine ursprüngliche
Lage zurückkehrt.
2. An einer Hebevorrichtung nach Anspruch 1 eine an der durch Schnappfeder s und
Keil r gebildeten Sperrvorrichtung angeordnete spiralförmige Blattfeder if zu dem
Zweck, durch zu starkes Niederdrücken des Handhebels ein selbstthätiges Lösen des
Stiftes ρ in der Sperrvorrichtung zu verhindern.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE88751C true DE88751C (de) |
Family
ID=360617
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT88751D Active DE88751C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE88751C (de) |
-
0
- DE DENDAT88751D patent/DE88751C/de active Active
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