DE628601C - Absatznagelmaschine - Google Patents

Absatznagelmaschine

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DE628601C
DE628601C DES112176D DES0112176D DE628601C DE 628601 C DE628601 C DE 628601C DE S112176 D DES112176 D DE S112176D DE S0112176 D DES0112176 D DE S0112176D DE 628601 C DE628601 C DE 628601C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D79/00Combined heel-pressing and nailing machines

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  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Absatznagelmaschine Bei Absatznagelmaschinen werden die Nägel in den Nagelstock oder Schuhständer, in welchem sich die Nageltreiber befinden, in der Regel mittels eines schwenkbaren Nagelfüllers eingeführt, der sie in der zurückgeschwenkten Lage durch selbsttätige oder durch Handzuführung aufnimmt und sie in der vorgeschwenkten Lage an den Nagelstock abgibt. .
  • Es ist bereits bekannt, bei derartigen Maschinen die Bewegung des Nagelfüllers durch Einrückung einer Kupplung vom Maschinenantrieb aus zu bewirken. Das bringt jedoch die Gefahr mit sich, daß der voreilende Nagelfüller auf das noch in seiner Bahn befindliche Werkstück, die Hand des Arbeiters und den Nagelstock trifft und dadurch Verletzungen des Arbeiters und Beschädigungen des Werkstückes und der Maschine verursacht.
  • Zur Vermeidung dieser Nachteile wird bei Absatznagelmaschinen mit heb- und senkbarem, das Werkstück aufnehmendem Nagelstock die Ausführung erfindungsgemäß so getroffen, daß der Nagelstock am Ende eines Arbeitsganges so weit unter eine Handstütze gesenkt wird, daß ein Nagelfüller zwischen den Nagelstock und die Handstütze in die Nagelabgabestellung bewegt werden kann, worauf nach der Rückkehr des Nagelfüllers in die Nagelaufnahmestellung der Nagelstock in eine das Aufsetzen eines neuen Werkstückes zulassende Stellung oberhalb der Handstütze zurückkehrt. Auf diese Weise wird erreicht, daß die Beschickung des Nagelstockes durch die Handstütze räumlich getrennt von der Bearbeitung des Werkstückes erfolgt, so daß ein ungewolltes Aufstoßen des Nagelfüllers auf die Hand des Arbeiters, das Werkstück und den Schuhständer mit vollständiger Sicherheit verhindert wird. Die Handstütze kann dabei leicht so geformt und angeordnet werden, daß sie den in-der Nagelungsstellung befindlichen Nagelstock etwa U-förmig eng umschließt, um das Abstreifen des fertigen Werkstückes beim Absenken des Schuhständers zu bewirken bzw. zu erleichtern und das Aufsetzen eines Werkstückes unmöglich zu machen, solange sich der Nagelstock unterhalb der Handstütze befindet.
  • Um bei einfachster Bedienung eine einwandfreie Arbeitsweise der Maschine zu gewährleisten, wird vorteilhaft der Nagelstock und das Absatzwiderlager von der Maschine aus gehoben und gesenkt und mit dem Nagelfüller bewegungsabhängig und selbsttätig vom Antrieb der Maschine aus. unter Vermittlung mehrerer hydraulisch betätigter Kolben gesteuert. Dies geschieht dadurch, daß diese Kolben bei ein und derselben Stellung des Schaltorganes aufeinanderfolgende Bewegungen ausführen. Der Kolben des Nagelfüllers ist hierbei unbelastet, so daß er als erster nachgibt. In seiner Endstellung gibt dieser Kolben den Zufluß zu dem Kolben des Nagelstockes frei. Dieser Kolben und der Kolben des Absatzwiderlagers stehen unter der Einwirkung von -Federn, welche derart aufeinander abgestimmt sind, daß zur Bewegung des Nagelstockes ein kleinerer Flüssigkeitsdruck erforderlich ist als zur Bewegung des Widerlagers. Das zur Steuerung der Kolben dienende Schaltorgan kann aus einem Fußhebel bestehen, welcher seinen verschiedenen Einstellungen entsprechend die einzelnen arbeitenden Teile der Maschine in der erforderlichen Reihenfolge in Wirksamkeit treten, läßt.
  • Der Erfindungsgegenstand ist in Beispielsweiser Ausführungsform in der beiliegend®n Zeichnung dargestellt. -Abb. 1, 2 und 3 zeigenden schematisierten Aufriß der Maschine und der Druckleitungen in verschiedenen Lagen, wobei die Maschine im Senkrechtschnitt gezeichnet ist.
  • Abb. 4 zeigt eine Einzelheit uud Abb.5 eine Sonderausbildung gewisser Teile.
  • Im Maschinenständer i sind in besonderen Führungen der Nagelständer 2 und das Druckstück 3 senkrecht gegeneinander bewegbar angeordnet. Das Druckstück 3 besitzt einer Kolben 3', der durch das durch die Leitungen 39, 38 zugeführte Druckmittei hydraulisch aufwärts oder abwärts bewegt werden kann. Eine Feder 8 ist bestrebt, das Druckstück 3 in der oberen Lage zu halten. Der Nagelständer :2 wird vön einem Lagerbock 27 getragen, der zum Zwecke der Einstellung in einer Schlittenführung 28 mittels der Stellspinde129 verschiebbar angeordnet ist. Die Schlittenführung 28 sitzt auf dem Kolben 7. Eine Feder 41 -ist bestrebt, den Kolben 7 mit dem Nagelständer 2 in der oberen Lage zu halten. Mittels des beiderseits des Kolbens 7 durch die Leitungen 39' und 40 zugeführten Druckmittels kann der Kolben 7 gesenkt oder gehoben werden. Die Steuerung des Nagelständers 2 ist derart, daß sich dieser während der Nagelung in der oberen Endstellung und während der Einbringung der Befestigungsmittel in der unteren Endstellung befindet. Die Endstellungen des Nagelständers 2 werden durch selbsttätig gesteuerte Sperrkeile 5, 4. so fixiert, daß -einerseits ein Zusammenstoß mit dem ebenfalls selbsttätig gesteuei ten Nagelzubringer 6 nicht eintreten kann (Abb. 3) und -anderseits der Nagelständer 2 während der Druckwirkung seitens des Druckstückes 3 nicht nach unten zurückweichen kann (Abb.2). Die -Sperrkeile n, 5 und der Nagelzubringer 6 sind mit den Kolben 4, 5', 6' versehen, um gleichfalls hydraulisch bewegt zu werden. Auch die Nageltreiber könnten hydraulisch angetrieben werden. Im Ausführungsbeispiel ist aber ein rein mechanischer Antrieb hierfür gewählt, der mittels der Zahnräder fo, il von dem Antrieb der Räderpumpe 12 abgeleitet wird, die das Druckmittel in dauerndem Umlauf erhält. Das Stirnrad fo ist-mit der Nagelwelle=g kuppelbar verbunden. Durch geringe Abwärts-Bewegung der Zugstange 13 entgegen der verhältnismäßig starken Feder 64 wird sie zu einmaligem Umlauf in Pfeilrichtung x gebracht. Die Kupplung selbst ist allgemein bekannt und bedarf keiner Beschreibung.
  • Auf der Nagelwelle 9 sitzt eine Kurbelscheibe 15, welche mit einem Nocken 15' und einem Kurbelzapfen 15" ausgestattet ist. Das Eintreiben der Befestigungsmittel geschieht mittels des Kurbelzapfens 15". Dieser bewegt während der ersten Umdrehungshälfte der Nagelwelle 9 die Kurbelschleife 24 nach abwärts. Die Kurbelschleife ist an dem einen Ende eines zweiarmigen Hebels 25 angelenkt und bewegt das antriebsseitige Ende des Hebels 25 nach oben. Dadurch werden die im Innern des Nagelständers :2 in bekannter Weise angeordneten Treiber ebenfalls aufwärts bewegt, wodurch die Befestigungsmittel in das Werkstück 26 eingetrieben werden. Während. der zweiten Umdrehungshälfte dei Nagelwelle 9 zieht die im Innern des Nagelständers 2 untergebrachte Feder in bekannter Weise die Treiber zurück, wodurch auch der Hebel 25 wieder in die Ausgangsstellung zurückkehrt. Nach erfolgter Nagelung hebt der Nocken 15' mittels der Schubstange 18 den Eingriff der Sperrklinken 16, x7 auf. Dadurch wird unter -dem Einfluß einer gespannten Zugfeder i9 die Aufwärtsbewegung eines Mitnehmers 2o ausgelöst, welche die Schaltscheibe 21 -in Pfeilrichtung y um eine Schalteinheit herumwirft. Die Schaltscheibe2i ist auf einer Welle 22 befestigt, welche mit dem Umschaltventil23 gekuppelt ist und im Augenblick der UrAschaltung -die Richtung des .Ölstromes umkehrt. In der Ruhestellung gibt der Nocken 15' die Schubstange 18 wieder frei. Die Schaltscheibe 2i arbeitet nicht nur mit dem Mitnehmen 2o, sondern auch. mit dem Mitnehmen 63 zusammen, der, wie später beschrieben, mittels des Gestänges 62, 61, 57 und 36 von der Druckfeder 6o bewegt wird, wobei der Hebel 57 um den in diesem Augenblick unbeweglichen Zapfen 58 ausschwingt. Dieser Hebel ist mit dem Trethebel 4,3 starr verbunden. Der Trethebel 43 hat keinen festen Drehpunkt. Ist die bereits erwähnte und von der starken Feder 64 getragene Zugstange 13 in Eingriff mit der Klinke 1q., die bei 58 am Hebel 57 angelenkt ist, so bildet eben der Zapfen 58 den Drehpunkt für den. Hebel 57, wenn, der Trethebel 43 heruntergedrückt wird. Ist dagegen die Klinke 14 außer Eingriff mit der Stange 13, so drückt die Feder 6o den Hebel 57 am rechten Ende herunter, wobei die Schaltung der Scheibe 21 vor sich geht. Das linke Ende des Hebels 57 wird hierbei von der Feder 56 getragen, .die am Winkelarm 14' der Klinke 14 angreift. Der untere Teil des Maschinenkörpers ist als Ölsumpf ausgebildet und trägt unmittelbar darüber die Ölförder- und Steuerorgane. Die Preßflüssigkeit steigt unter Unterdruck durch die Saugleitung 34 in die Pumpe 12 auf und wird von hier aus über ein Rückschlagventil 30 zunächst einem Ringraum 35 zugeführt. Nimmt der Kolben 36 infolge der Feder 6o die Tieflage nach Abb. i ein, so kehrt die Flüssigkeit über die Leitungen 37, 32 gleich in den Ölsumpf zurück. Wird dagegen der Kolben 36 durch Ausschwingen des Trethebels 43 um den Zapfen 58 in die Lage nach Abb. 2 angehoben, so gelangt die Flüssigkeit je nach der Stellung des Umschaltventils 23 in die Steigleitung 38 oder 39 (Abb. 2 und 3). Für die in der Abb. 2 dargestellte Lage der Teile steht die Steigleitung 38 unter Druck. Es werden hierbei der Kolben" 5' des Sperrkeiles 5 und der Kolben 6' des Zubringers 6 in ihrer rückwärtigen Lage gehalten, während der Kolben 3' entgegen der Zugfeder 8 vorläuft und das Druckstück 3 dem Absatz 26' des Schuhes 26 nähert. In der Endstellung des Kolbens 6' ist auch die Leitung 40 freigegeben, so daß die Druckflüssigkeit unter die Kolbenfläche 7' gelangen kann. Da nun das Eigengewicht des Kolbens 7 einschließlich der Teile 24 bis 29 des Nagelständers 2 mittels der Feder 41 reichlich aufgehoben ist, so hat der Kolben 7 die obere Ruhelage bereits vorher eingenommen. Die Federn 8 und 41 sind so gegeneinander abgestimmt, daß, bevor die Druckflüssigkeit die Zugfeder 8 überwindet, der Kolben 6' zurückgebracht wird unddarnitdieKolbenfläche 7'des Kolbens 7 Druck erhält, so daß der Kolben 7 auf alle Fälle in die obere Ruhelage gelangt und zunächst hydraulisch in dieser Lage festgehalten wird. Gleichzeitig erhält der Kolben 4' des Sperrkeiles 4 ebenfalls Druck und strebt mit seinem vorderen Ende so lange die Verriegelung der Schlittenführung an, bis er sie erreicht. Dann erst senkt sich nach Überwindung der vorhergespannten Feder 8 das Druckstück 3.
  • Durch, Weitertreten des Fußtrittes 43 wird die Nagelwelle 9, wie oben beschrieben, zu einmaligem Umlauf gekuppelt. Der hierbei auftretende Nageldruck pflanzt sich schlagartig durch die unter Überdruck stehende Leitung fort und wird von dem Rückschlagventil3o aufgefangen, welches die Räderpumpe im Augenblick der Nagelung gegen Rückdruck sichert. Während der Überlastung öffnet sich auch das Druckregelventil34 so daß. der übrige Teil der Preßflüssigkeit in die unter Unterdruck stehende Rücklaufleitung 32 abfließen kann. Dieser Zustand ist eine Augenblickerscheinung,weil unmittelbar darauf der Ölstrom umgekehrt wird, und ist als Enddruck sehr erwünscht. Er kann bei 33 besonders eingestellt werden. Beim Drehen der Welle 9 hebt der Nocken 15' über die Stange 18 vorübergehend das Sperrklinkenpaar 16,17 aus, wobei die Feder ig die Klinke 17 niederzieht und das Umsteuerventil23 durch die Stange 2o umlegt. Damit wird die Steigleitung 38 entlastet und die Leitung 39 unter Druck gesetzt. Zunächst gelangt der Druck auf die Rücklaufseite der Kolben 3', 4' und 7,,wobei der Kolben 3' des Druckstükkes 3 zuerst zurückgebracht wird, weil hier beabsichtigterweise der Widerstand am geringsten ist. Dann folgen im Zwangslauf der Kolben 4' und an letzter Stelle der Kolben 7 unter Überwindung der Druckfeder 4i. Der hydraulische Rückzug der Kolben 3' und 7 ist im Interesse eines schnelleren und sicheren Rücklaufes von besonderer Bedeutung.
  • Kurz bevor die Tieflage des Kolbens 7 erreicht ist, erhält auch die Leitung 44 Druck und damit der Kolben 5'. Solange die vom Kolben 7 angestrebte Tieflage nicht ganz eingenommen ist, kann der Sperrteil 5 nicht vortreten, und die zum Zubringerkolben 6' aufsteigende Leitung45 wird nicht unter Druck gesetzt. Zu diesem Zwecke ist in dem Boden des Kolbens 5' ein Rückschlagventil 46 eingesetzt, welches die seitliche Öffnung 5" des Kolbens 5 entgegen einer Feder 66 schließt, aber umgekehrt in der Stellung nach Abb. 2 den Durchgang der Druckflüssigkeit von Leitung 45 und 44 nicht behindert. Hat der Sperrteil 5 die Tieflage des Kolbens 7 verriegelt, so beginnt der Kolben 6' vorzulaufen. Nach Zurücklegen eines gewissen Weges nimmt ein Ansatz 47 der Kolbenstange 6" eine Schubstange 48 mit und bewegt dabei über den Winkelhebel 49 die Sperrklinke 16 nach unten. Dadurch wird die bis dahin noch außer Eingriff befindliche Sperrklinke 17 unter der Wirkung der Zugfeder i9 wieder eingehängt. Dadurch tritt die Rolle 5o an der Stange 18 in die Bahn des Nockens 15' zurück.
  • Inzwischen hat -sich der Zubringer 6 dem Nagelständer 2 so weit genähert, daß die Schulter 51' der Zubringerplatte 51 mit dem Fersenende 2' des Nagelständers 2 zusammentrifft, worauf sich in bekannter Weise der Zubringer 6 entgegen einer Feder 52 noch in geringem Maße weiterbewegt, bis sich die Nagelkanäle der Teile 6 und 51 mit jenen des Nagelständers 3 in Übereinstimmung befinden. Die Bahn des Zubringers 6 ist nur von oben her in der Weise von einer Handstützplatte 53 abgedeckt, daß eine Verletzung der die Schuhferse umfassenden Hand und damit auch des Werkstückes verhindert wird.
  • Hat der Nagelzubringer 6 seine vordere Endstellung eingenommen, so erhöht sich der Druck in der Leitung 39 bis zur Überwindung der Feder 55 des Kolbens 54", welcher die Sperrklinke 14 aushebt. Diese bildet mit 14! einen Winkelhebel und wird durch eine Feder 56 angehoben und gleichzeitig an das Ende des Kolbenschaftes 54' angedrückt. Sie ist an dem Steuerhebel 57 angelenkt, welcher sich sowohl um den Bolzen 58 als auch um den Bolzen 59 drehen kann. Im Augenblick der Freigabe durch die Klinke 14 bewegt sich der ganze Steuerhebel 57 unter der Einwirkung der Druckfdder 6o nach abwärts und zieht dabei ain abtriebsseitigen Ende mittels einer Kuppel und einer Führungsschiene 62 den Mithehiner 63 nach unten. Dadurch gelangt das Umsteuerventil z3 in der erwähnten Weise wieder in did Ausgangsstellung (Abb. i und 2). Nun ist bei diesem Vorgang aber auch der Steuerkolben 36 abgesunken und hat dadurch dem Ölstrom. den Weg über 37 zum Ölsumpf frei gemacht, womit der Arbeitsgang beendet ist. Der Kolben 54" ist wieder entlastet und kehrt nach rechts zurück, so daß bei Freigabe des Trethebels 43 der Eingriff zwischen 13 und 14 sich wiederherstellt.
  • Will man einen Arbeitsgang einleiten und den Nagelständer 2 anheben, so muß der Trethebel 43 niedergetreten werden, und zwar zunächst nur um einen geringen Betrag, um gleich wieder freigegeben zu werden. Dadurch wird der Steuerhebel 57 um 58 gedreht. und der Steuerkolben 36 angehoben, sob daß der Durchfluß des Drucköles über 37 nicht mehr stattfinden kann. Es werden jetzt der Keil 5 und der Nagelfüller 6 zurückgezogen. Sobald auch die Aufwärtsbewegung des Nagelständers 2 einsetzt, so wird der Trethebel entlastet, und der Kolben 7 nimmt unter der Wirkung der Druckfeder4i selbsttätig die obere Ruhelage ein (Abb. i).
  • In dieser Stellung des Nagelständers wird das Werkstück aufgebracht. Der Trethebel 43 kann, solange -die Feder 64 nicht überwunden wird, wiederholt freigegeben und abwärts bewegt werden, um durch Entlastung des Druckstückes 3 das Ausrichten des Absatzes zu wiederholen. Die Überwindung der Feder 64 ist'durch den Unterschied des Widerstandes derselben gegenüber der Feder 6o wahrnehmbar und zeigt der Bedienungsperson den Beginn der Nagelbewegung an. Während der Überwindung der Feder 64 wird an Stelle des Bolzens 58 'der Bolzen 59 zur Drehachse des Steuerhebels 57, wobei der Mitnehmer 63 unter der Wirkung der Zugfeder 65 mit dem zugekehrten Mitnehmerbolzen der Umschaltscheibe 2i in Eingriff kommt.
  • Während der Nagelung wird die Schuhferse mit -der linken Hand umfaßt, so däß der Handballen- auf der Händstützplatte 53 aufliegt. Nach erfolgter Nagelüng läuft zunächstdas Druckstück 3 zurück und ufmittelbar darauf der hTagelständer 2. Außer dem Festhalten des Werkstückes in der Arbeitslage hat somit; wie schon eingangs erwähnt, der Arbeiter zur rechtzeitigen Abnahme des letzteren keinerlei Sorge zu tragen,- da das Werkstück gewissermaßen durch die Maschine selbst befreit wird, indem es durch die Handstützplatte 53 vom Nagelständer :2 abgestreift wird.
  • Nach dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist zwar die Maschine auf die Bearbeitung von niederschäftigem Schuhwerk abgestellt, sie kann aber auch hochschäftiges Schuhwerk in gleicher Weise bearbeiten. Zu diesem Zwecke wird der Senkhub des Nagelständers 2 entsprechend" vergrößert und die Öffnung der Stützplatte 53 mit einem nach unten ausladenden, der Hubvergrößerung entsprechenden Fortsatz 53' gemäß Abb. 5 ausgestattet. Die Öffnung 53" der Stützplatte 53 stimmt nahezu mit dem Umriß der Fersenstützplatte 2' des Nagelständers 2 überein. Da sich mit der Größe der Fersenstützplatte 2' im allgemeinen auch das Nagelbild und damit das Reduzierstück ändert, ist die Fersenstützplatte 53 mit dem Reduzierstück 7o verbunden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Absatznagelmäschine mit heb- und senkbarem Nägelstock, auf den das Werkstück aufgesetzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Nagelstock (2) am Ende eines Arbeitsganges so weit unter eine Handstütze (53) gesenkt wird, daß ein Nagelfüller (6) zwischen den Nagelstock (2) und die Handstütze (53) in die Nagelabgabestellung bewegt werden kann, worauf nach der Rückkehr des Nagelfüllers (6) in die Nagelaufnahmestellung der Nagelstock (z) in eine das Aufsetzen eines neuen Werkstückes zulassende Stellung oberhalb der Handstütze (53) zurückkehrt.
  2. 2. Absatznagelmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Handstütze (53) den in die Nagelungstellung bewegten Nagelstock (2) U-förmig derart umgreift, daß sie das Werkstück nach erfolgter Nagelung beim Absenken des Nagelstockes (2) von diesem abstreift und das Aufsetzen eines neuen Werkstückes auf den Nagelstock verhindert, solange sich dieser in der abgesenkten Stellung befindet.
  3. 3. Absatznagelmaschine nach Anspruch i und 2, gekennzeichnet duich mehrere hydraulisch betätigte Kolben, deren aufeinanderfolgende Bewegungen bei ein und derselben Stellung des Schaltorganes (23) dadurch erfolgen, daß der Kolben (6') des Nagelfüllers (6) unbelastet ist, daher zuerst nachgibt und in seiner einen Endstellung den Zufluß zu dem Kolben (7) des Nagelstockes (2) freigibt, und daß der Kolben (7) des Nagelstockes und der Kolben (3') des Absatzwiderlagers (3) unter der Einwirkung von Federn (41 und 8) stehen, welche derart aufeinander abgestimmt sind, daß zur Bewegung des Nagelstockes (2) ein kleinerer Flüssigkeitsdruck erforderlich ist als zur Bewegung des Widerlagers (3)-
  4. 4. Absatznagelmaschine nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltorgan aus einem Fußhebel (43, 57) besteht, der ohne ortsfesten Drehpunkt an ein Mehrwegventil (23) für die Zuleitung des Druckmittels zu den Arbeitskolben des Nagelfüllers, des Gegendruckstempels und des Schuhständers, an ein Ventil (36) zur Herstellung eines wirkungslosen Druckmittelumlaufs zwischen der Druckpumpe (12) und dem Druckmittelbehälter und an ein Schaltgestänge (13, 14) für die Bewegung der Nageltreiber angeschlossen ist und entgegen der Wirkung- verschieden starker Federn in mehrere Stellungen gebracht werden kann, wobei er in der ersten Stellung unter Schwenkung um seinen Anschluß (58) an das Schaltgestänge (13, 14) das Umlaufventil (36) unter Sperrung des wirkungslosen Druckmittelumlaufes in die das Druckmittel den arbeitenden Teilen zuführende Stellung bewegt, in einer anderen Stellung unter Schwenkung um seinen Anschluß (5g) an das Ventil (36) den Vortrieb der Nageltreiber veranlaßt und in einer weiteren Stellung nach von der Maschine aus gelöster Verbindung mit der Kupplung des Nageltreiberantriebes die Umschaltung des Mehrwegeventils (23) bewirkt.
  5. 5. Absatznagelmaschine nach Anspruch i bis .4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Umstellung. des Mehrwegeventils (23) eine Schaltscheibe (22) Verwendung findet, die unter der Einwirkung eines Schaltklinkenpaares (2o und 63) steht, dessen eine Klinke (63) an den Fußhebel (43, 57) angeschlossen ist und nach Abschluß der einzelnen Arbeitsvorgänge das Ventil (23) in die zur Einleitung des nächsten Arbeitsganges dienende Stellung bringt, während die andere Klinke (2o) nach erfolgter Nagelung von der Maschine aus selbsttätig derart gesteuert wird, daß das Ventil (23) in die zur Zurückbewegung der arbeitenden Teile in die Ruhelage erforderliche Stellung gelangt.
  6. 6. Absatznagelmaschine nach Anspruch i bis 5, gekennzeichnet durch zwei den Schuhständer (2) in seinen Endstellungen festlegende Riegel (4., 5), welche unter der Einwirkung von Steuerkolben (4' und 5') stehen, deren Zylindern Druckmittel in Abhängigkeit von den Bewegungen des Schuhständerkolbens (7) zugeführt wird.
  7. 7. Absatznagelmaschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß in der Druckmittelleitung ein federbelasteter Kolben (54) vorgesehen ist, dessen Kolbenstange (54') infolge der beim Ende des Arbeitsganges in der Druckmittelleitung eintretenden Drucksteigerung die Verbindung des Fußhebels mit der Nageltreiberschaltung (13, 14) aufhebt und dadurch den Fußhebel unter der Wirkung der Feder (6o) des Umlaufventils (36) in die mit Hilfe der Schaltklinke (63) das Mehrwegeventil umlegende Lage gelangen läßt, wobei auch das Umlaufventil (36) in die den wirkungslosen Druckmittelumlauf durch die Umwälzleitung (37, 22) zulassende Stellung kommt. B.
  8. Absatznagelmaschine nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Nagelfüller (6) mit einem Gestänge (48, 49, 16) gekuppelt ist, das selbsttätig die zur Umschaltung des Mehrwegev entils (23) in ihre die Rückkehr der arbeitenden Teile in die Ruhelage bewirkende Stellung dienende Schaltklinke (2o) unter Spannung ihrer Triebfeder (i9) mit dem entsprechenden Mitnehmer der Schaltscheibe in Eingriff bringt.
  9. 9. Absatznagelmaschine nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch eine Schaltstange (18), welche nach erfolgter Nagelung unter der Einwirkung der Kupplung für den Vortrieb der Nageltreiber die Sperrung der Schaltklinke (2o) aufhebt, deren Feder (i9) dann die Umstellung des Mehrwegeventils (23) für die Rückkehr der arbeitenden Teile in die Ruhelage veranlaßt.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1114408B (de) * 1955-06-06 1961-09-28 United Shoe Machinery Corp Absatzaufnagelmaschine fuer Schuhwerk, mit Bewegungsmitteln fuer einen Schuhtraeger sowie mit hydraulischen Bewegungsmitteln fuer Nageltreiber
DE1208655B (de) * 1963-10-01 1966-01-05 Moenus Maschf Absatzbefestigungsmaschine

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