AT141919B - Vorrichtung zum Kühlen der Gußzeilen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen. - Google Patents

Vorrichtung zum Kühlen der Gußzeilen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen.

Info

Publication number
AT141919B
AT141919B AT141919DA AT141919B AT 141919 B AT141919 B AT 141919B AT 141919D A AT141919D A AT 141919DA AT 141919 B AT141919 B AT 141919B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
line
casting
container
lifting device
ship
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Original Assignee
Mergenthaler Setzmaschfab Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mergenthaler Setzmaschfab Gmbh filed Critical Mergenthaler Setzmaschfab Gmbh
Application granted granted Critical
Publication of AT141919B publication Critical patent/AT141919B/de

Links

Landscapes

  • Molds, Cores, And Manufacturing Methods Thereof (AREA)
  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Vorrichtung zum Kühlen der Gusszeilen bei   Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen.   



   Bei   Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen   werden bekanntlich die aus der Giessform ausgestossenen Zeilen. in einem Zeilenschiff gesammelt. Bei sehr starken Zeilen besteht nun der Nachteil, dass sie zur Zeit des Ausstossens nicht genügend abgekühlt sind, so dass sie beim Hineinfallen in das Zeilenschiff, da sie noch zu weich sind, leicht beschädigt werden können. Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist bereits vorgeschlagen worden, das   Zeilenschiff   selbst mit einer Wasserkühlung zu versehen. Es ist aber noch nicht gelungen, diese Aufgabe so zu lösen, dass sie tatsächlich allen Anforderungen gerecht wird, insbesondere so, dass nur die jeweils neu ausgestossene Zeile gekühlt wird, dagegen die übrigen Zeilen aus dem Bereich des Kühlwassers entfernt sind. 



   Die Erfindung löst diese Aufgabe. Zu diesem Zwecke ist gemäss der Erfindung neben dem Zeilenschiff an der Einfallstelle der Zeilen ein mit Kühlwasser versehener Behälter angeordnet, in den die ausgestossene Zeile auf eine Hebevorrichtung hineinfällt, welche die Zeile-gesteuert im Arbeitstakt der   Gussmaschine - nach   der Kühlung in die Höhe des   Zeilenschiffes   anhebt, auf das sie durch den Zeilenstösser übergeschoben wird. 



   Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, u. zw. ist Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung mit den in Betracht kommenden Teilen der Maschine, Fig. 2 ein Grundriss dazu und Fig. 3 eine Ansicht von vorn. 



   In der Zeichnung ist 1 das Giessrad, welches in üblicher Weise dreh-und verschiebbar im Maschinengestell gelagert ist. Das Giessrad 1 ist in der Stellung gezeigt, in welcher eine gegossene Zeile 2, u. zw. eine starke, mit Rippen versehene Zeile, durch den Ausstosser 3 ausgestossen wird, um in das Zeilenschiff zu gelangen. 



   Das eigentliche Zeilenschiff besteht aus einem im Querschnitt winkelförmigen Blech   5,   in welchem die Zeilen nebeneinander aufgestapelt werden. Vor diesem Zeilenschiff, u. zw. unterhalb der Stelle, an welcher die Zeilen 2 aus der Giessform 1 ausgestossen werden, ist nun ein Behälter 6 vorgesehen, dessen Boden erheblich tiefer liegt als der Boden des   Zeilenschiffes   5. Dieser Behälter, dessen obere Öffnung in gleicher Flucht mit dem   Zeilensehiff   5 liegt, ist an seiner Rückwand, die der Maschine zugekehrt ist, oben mit einer Wasserzuleitung 7 und am Boden mit einer Wasserableitung 8 verbunden.

   An der Zeilenabfallstelle ist die   übliche   Rinne 9 vorgesehen, welche die abfallende Zeile 2 führt, u. zw. so, dass sie neben dem Zeilenschiff 5 über den Behälter 6 gelangt und in diesen hineingleitet. In dem Behälter 6 liegt eine Hebevorrichtung, bestehend aus einem Rahmen mit einem Boden   10,   welcher schräg liegt, u. zw. in seiner Richtung parallel zu dem Boden des   Zeilenschiffes   5 gerichtet. An diesem Boden ist ein Bügel 11 befestigt. 



  Die Hebevorrichtung ist in dem Behälter 6 geführt, z. B. mit Hilfe von Führungsrippen od. dgl. 12, und der Boden 10 ist so breit, dass er den ganzen lichten Querschnitt des Behälters 6 ausfüllt. Die aus der Rinne 9 herabgleitenden Zeilen fallen demnach, wenn sie den Behälter 6 erreichen, auf den Boden 10 der Hebevorrichtung auf und gelangen in die in Fig. 1 strichpunktierte Lage. 



   An dem Bügel 11 ist oben eine Schraube oder ein Stift 13 befestigt, der in ein Langloch 14 eines Hebels 15 einfasst. Dieser Hebel 15 ist um einen Zapfen 16 schwenkbar, und sein hinterer Arm 17 liegt in dem Bereich eines Stiftes 18, der an einem Lenker 19 angeordnet ist. Der Lenker 19 ist mit dem Hebel 20 verbunden, der am unteren Ende des Giessschlittens 21 anfasst, um diesen in der bekannten Weise zu 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 heben und zu senken. Wird der   Giessschlitten   21 gesenkt, so drückt der Stift 18 auf den Hebelarm 17 und hebt dadurch die Hebevorrichtung   la11   aus der ausgezogen gezeichneten unteren Lage in die strichpunktiert angedeutete obere Lage, in welcher der Boden 10 der Hebevorrichtung in gleicher Höhe 
 EMI2.1 
 das Zeilenschiff 5 eingeschoben werden kann.

   Oberhalb des Behälters 6 ist ein   Stösser   22 angeordnet, welcher um einen Zapfen 2J schwenkbar an einem U-förmigen Bügel 24 angeordnet ist. Der Bügel 24 umfasst den Behälter 6, und sein zweiter Schenkel ist mit einem waagerechten Schieber 25 verbunden. An dem   U-förmigen     Bügel 24 fasst   eine Feder 26 an, deren zweites Ende an einen im Maschinengestell angeordneten Stift 27 angreift. Die Feder 26 ist bestrebt, den Schieber   25   nebst Bügel 24 und   Stösser   22 in der in den Fig. 2 und 3 gezeichneten Lage zu halten, in welcher die vordere, in Fig. 3 nach links gekehrte 
 EMI2.2 
 an (Fig. 2), der an das eine Ende des doppelarmigen Hebels 29 angelenkt ist.

   Der Hebel ist um einen festen am   Masehinengestell   angeordneten Zapfen 30 schwenkbar, und sein zweiter Arm trägt eine   Rolle-M,   welche sich gegen das Giessrad oder den Giessradsehlitten legt. Bei der Vorwärtsbewegung des Giess- 
 EMI2.3 
 bündig mit der Aussenwand des Behälters 6 liegt. 



   Das Kühlwasser fliesst durch einen Schlauch oder ein Rohr 32 zu. In diese Zuleitung kann ein in der Zeichnung nicht dargestellter Hahn oder ein Ventil eingeschaltet werden, welches ebenfalls durch einen bewegten Teil der Maschine so gesteuert werden kann, dass das Wasser nur zu bestimmten Zeiten, nämlich dann, wenn eine neue Zeile ausgestossen wird, die gekühlt werden soll, zufliesst, nach dem Kühlen aber abgestellt wird. 



   Die Arbeitsweise der Einrichtung ist demnach folgende : Die-durch den   Ausstosser. 3 ausgestossene   Zeile 2 gleitet durch die Rinne 9 bei der in Fig. 1 ausgezogen gezeichneten'Lage der Hebevorrichtung 11 abwärts ; sie fällt in den Behälter 6 hinein auf den Boden 10 der Hebevorrichtung. 



   Falls der Wasserzufluss gesteuert ist, wird er in diesem Augenblick geöffnet, und das Wasser spritzt durch die Öffnung 7 auf die in dem Behälter liegende Zeile 2, um sie abzukühlen. Bei ungesteuerter Wasserzuführung fällt die Zeile bereits durch den Wasserstrahl hindurch und wird dauernd von ihm   bespült.   



  Das Kühlwasser fliesst am Boden des Behälters durch die Leitung 8 ab. 



   Beim Niedergang des   Giessschlittens   wird unter Vermittlung des Gestänges 20, 19,   17, 16   die Hebevorrichtung 11 in die strichpunktiert angedeutete Lage gehoben und dadurch die Zeile in gleiche   Höllen-   lage mit dem Zeilensehiff 5 gebracht. Der oberhalb des Behälters 6 liegende   Stösser   22 wird durch die hochgehende Zeile angehoben, wobei er um einen Drehzapfen 23 schwingt. Es folgt nun die Vorwärts- 
 EMI2.4 
 seine Stirnseite hinter die Zeile gelangt, und bei dem darauffolgenden Rückgang des   Giessradschlittens   bewegt sich der   Stösser   unter der Wirkung der Feder 26 wieder in seine Anfangslage und stösst die gekühlte Zeile von dem Boden 10 in das Zeilenschiff hinein. Beim nächsten Kreislauf der Maschine wiederholt sieh der Arbeitsgang. 



   Die Einrichtung kann baulich auch anders ausgestaltet werden, sofern man damit den Rahmen der Erfindung nicht verlässt ; insbesondere können die mechanischen Mittel zum Heben und Senken der Hebevorrichtung und zum Vorbewegen des Stössers beliebige sein. Auch ist es nicht notwendig, dass ihre Bewegung von dem   Giesssehlitten   bzw. dem Giessrad abgeleitet wird, man kann vielmehr auch andere Kurven der Hauptwelle dazu verwenden oder auch für diesen Zweck besondere Kurven auf die Hauptwelle aufsetzen. 



     PATENT-ANSPRACHE   :
1. Vorrichtung zum Kühlen der Gusszeilen bei   l\1atrizensetz- und Zeilengiessmaschinen, gekl'nu-   zeichnet durch einen neben dem Zeilenschiff an der Einfallstelle der Zeilen angeordneten, mit Kühlwasser versehenen Behälter (6), in den die ausgestossene Zeile auf eine Hebevorrichtung   (10)   hineinfällt, welche die Zeile-gesteuert im Arbeitstakt der   Gussmaschine - nach   der Kiihlung in die Höhe des Zeilenschiffes anhebt, auf das sie durch den Zeilenstösser   (22)     übergeschoben   wird.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Behälter als ein schmaler, der Stärke der dicksten Zeile entsprechender Kasten mit schräger oberer Öffnung ausgeführt ist, dem an der hinteren oberen Seite das Külilwasser zugeführt wird, während die Abführung am Boden vorn erfolgt.
    3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Kühlwasserzuführung beim Einfallen einer neuen Zeile in Tätigkeit gesetzt und nach dem Kühlen der Zeile wieder abgestellt wird.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Hebevorrichtung als ein in dem Behälter (6) z. B. durch Führungsrippen (12) geführter Rahmen ausgebildet ist mit einem parallel zu dem geneigten Zeilenschiff (5) liegenden Boden (10) zur Aufnahme der Zeile und dass am oberen Ende des Rahmens ein vorzugsweise durch die Bewegung des Giessschlittens gesteuertes Gestänge (15-20) <Desc/Clms Page number 3> anfasst, welches beim Aufwärtsgehen des Giessschlittens die Hebevorrichtung senkt, dagegen beim Abwärtsgehen des Giessschlittens sie so anhebt, dass der Boden (10)
    der Hebevorrichtung bündig mit dem Zeilenschiff (5) liegt.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeilenstösser (22) gelenkig an seiner Bewegungsvorrichtung (24) angebracht ist, so dass er der im Behälter (6) angehobenen Zeile Platz machen kann.
    6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Stösser (22) unter Vermittlung eines Gestänges (25-31) durch den vorgehenden Giessradschlitten entgegen der Wirkung einer Feder (26) so zurückbewegt wird, dass er mit seiner vorderen Fläche hinter die durch die Hebevorrichtung angehobene Zeile fasst, dagegen beim Zurückgehen des Giessschlittens durch die Feder (26) so weit vorgestossen wird, bis die gekühlte Zeile auf das Zeilenschiff überführt ist. EMI3.1
AT141919D 1933-09-15 1934-09-12 Vorrichtung zum Kühlen der Gußzeilen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen. AT141919B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE141919T 1933-09-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT141919B true AT141919B (de) 1935-06-11

Family

ID=34257418

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT141919D AT141919B (de) 1933-09-15 1934-09-12 Vorrichtung zum Kühlen der Gußzeilen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT141919B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1758408A1 (de) Vertikalspritzgussmaschine
AT141919B (de) Vorrichtung zum Kühlen der Gußzeilen bei Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen.
DE605196C (de) Vorrichtung zum Kuehlen der Gusszeilen an Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE374811C (de) Obstpresse
CH176647A (de) Einrichtung zum Kühlen der Gusszeilen bei Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen.
AT258793B (de) Aufschichteinrichtung für Holzstämme od. dgl.
DE628601C (de) Absatznagelmaschine
DE2128998C3 (de) Schlacken-Ausschubvorrichtung für GroBfeuerungen
AT227171B (de) Übergabetisch zum Abheben von Blechen von einer Transportanlage und für das Ablegen derselben auf einem Stapeltisch
AT205903B (de) Betonstein-Bodenfertiger
DE497657C (de) Selbsttaetige Fuettervorrichtung fuer Tauben
DE573319C (de) Haltzylinderschnellpresse, insbesondere Vertikalschnellpresse
AT144118B (de) Hebelpresse für Fruchtsaftgewinnung.
DE637782C (de) Sammelvorrichtung fuer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschinen
DE524395C (de) Greifbohrer mit Zugstange
DE440347C (de) Vorrichtung zum Abheben einzelner Bogen von einem Papierstapel mittels kippbarer, inaufrechter und seitlicher Richtung versetzbarer Saugmundstuecke
AT17207B (de) Formmaschine.
DE1582950C (de) Verfahren zum Abfüllen von Käsebruch in Kaseformen
DE568642C (de) Hydraulische Presse
DE1222C (de) Vorrichtung zum Zangen der Luppen
DE406145C (de) Umlaufende Torffiltermaschine
DE1871981U (de) Vorrichtung zur silageentnahme.
AT147842B (de) Vorrichtung zur Herstellung von fünfseitig geschlossenen Hohlziegeln.
DE944555C (de) Schneeschleuder mit einem Schneeverladekamin
DE596525C (de) Vorrichtung zum Abliefern der Gusszeilen an einer Matrizensetz- und Zeilengiessmaschine mit einer Gleitrinne