DE218965C - - Google Patents
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- DE218965C DE218965C DENDAT218965D DE218965DA DE218965C DE 218965 C DE218965 C DE 218965C DE NDAT218965 D DENDAT218965 D DE NDAT218965D DE 218965D A DE218965D A DE 218965DA DE 218965 C DE218965 C DE 218965C
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- sleeve
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Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66B—ELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
- B66B3/00—Applications of devices for indicating or signalling operating conditions of elevators
- B66B3/02—Position or depth indicators
- B66B3/026—Mechanical devices that can be illuminated
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVI 218965 KLASSE 35 ^. GRUPPE
BENRATHER MASCHINENFABRIK AKT-GES. in BEN.RATH b. DÜSSELDORF.
Teufenzeiger für Fördermaschinen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. August 1908 ab.
Bei Aufzugsmaschinen wird eine Überschreitung der höchsten Stellung für den Förderkübel
gewöhnlich dadurch verhindert, daß durch eine Wandermutter des Teufenzeigers am Ende des
Hubes ein Fallgewicht ausgelöst wird, durch dessen Niedersenken die Notbremse angezogen
■ und dadurch die Maschine stillgesetzt wird.
Da hierbei meist eine zwangläufige Verbindung zwischen der Stellung der Wandermutter
ίο und der das Fallgewicht der Notbremse in seiner
höchsten Stellung haltenden Sperrvorrichtung besteht, so kann der Maschinist nach dem Einfallen
der Notbremse die Maschine erst wieder in Gang setzen, wenn sich diese Verbindung
zwischen der Wandermutter des Teufenzeigers und der Sperrvorrichtung des Fallgewichtes gelöst
hat. Hat er dann die Maschine in Gang' gesetzt, so muß er nach einiger Zeit wieder
anhalten und die Verbindung zwischen der Wandermutter des Teufenzeigers und der Sperrvorrichtung
für das Fallgewicht wieder herstellen, damit die Sicherheitsvorrichtung auch
bei dem nächsten Hub des Förderkübels wieder in Tätigkeit treten kann. Es sind zwar auch
bereits Vorrichtungen bekannt, bei denen eine derartige zwangläufige Verbindung nicht immer
besteht. Sie leiden jedoch an dem Nachteil, daß der Maschinist, wenn die Sicherheitsvorrichtung
in Tätigkeit getreten ist, zum Wiederanlassen der Maschine das Fallgewicht nach dem Emporwinden von Hand so lange in seiner
höchsten Lage festhalten muß, bis die W.andermutter des Teufenzeigers die Arretiervorrichtung
für das Fallgewicht wieder freigegeben hat.
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Die vorliegende Erfindung ist dazu bestimmt, diese Übelstände zu beseitigen. Zu diesem
Zwecke wird auf einer von der Wandermutter bei Überschreitung der Endlagen bewegten
Stange eine Muffe, durch welche die Sperrvorrichtung des Fallgewichtes ausgelöst werden
kann, derart befestigt, daß beim Auslösen der Sperrvorrichtung auch die Verbindung zwischen
Muffe und Stange gelöst wird.
Auf der Zeichnung ist in Fig. ϊ und 2 ein derartiger Teufenzeiger in Verbindung mit einer
Fördermaschine schematisch dargestellt, während Fig. 3 einen Teil des Teufenzeigers selbst
in größerem Maßstabe und teilweisem Schnitt ebenfalls schematisch wiedergibt.
α bezeichnet die durch ein Getriebe b c mit
irgendeinem drehbaren Teil der Windentrommel u in Verbindung stehende Gewindespindel.
Auf der Spindel α ist verschiebbar eine Wandermutter d angeordnet, deren Drehung durch eine
ebenfalls am Teufenzeiger gelagerte Stange β verhindert wird. Auf dieser Stange e sitzen
zwei der höchsten und der tiefsten Stellung der Wandermutter entsprechende Anschläge f und g,
vermittels deren die Stange e in den Endstellungen der Wandermutter durch diese verschoben
wird. Bei der Verschiebung der Stange e wird eine auf der Stange befindliche Muffe h
mitgenommen, die durch einen Stift i auf der Stange befestigt ist. Die Muffe h besitzt eine
hohlkegelförmige Vertiefung, in welche ein unter der Wirkung einer Feder k stehender Bolzen I
eingreift. Dieser Bolzen wird bei Verschiebung der Muffe in der Pfeilrichtung bewegt und rückt
durch Vermittlung des Hebels m die Kupplung η
aus. Die Kupplung η bildet einen Teil einer Wendevorrichtung, die zum Hochwinden der
an den Bremshebeln r hängenden Fallgewichte q dient, und zwar ist die durch den Hebel m verschiebbare
Kupplungshälfte der Kupplung η auf der Welle y durch einen Keil befestigt,
während das Rad χ lose läuft. Die hochgewundenen Fallgewichte werden durch ein Klinkengesperre,
das auf der Handkurbel welle ν sitzt, festgehalten, da. die Handkurbelwelle
durch das auf der Welle y aufgekeilte Zahnrad w mit den Trommeln p für die Fallgewichte in
Verbindung steht. Wird dagegen bei Über schreiten der Endlagen die Kupplung η gelöst,
so kann- das Rad χ sich frei auf der Welle y drehen. Die Fallgewichte kommen zur Wirkung
und ziehen die Bremsen s und t an.
An der Muffe h ist außerdem ein Hebel ο drehbar gelagert, der mit dem die Kupplung zwischen Muffe h und Stange e herstellenden Stift i gelenkig verbunden ist. Dieser Hebel ο reicht mit seinem unteren Ende in eine Aussparung des Bolzens I hinein, die so gestaltet ist, daß bei der zur Betätigung der Notbremse nötigen.Verschiebung des Bolzens I gegen Ende des Weges der Stift i aus seiner in der Welle befindlichen Bohrung herausgezogen wird. Nachdem also die Notbremse eingefallen ist, hat sich auch die Verbindung zwischen der Muffe h und der Stange e selbsttätig gelöst. Soll nun die Maschine wieder in Gang gesetzt werden, so braucht der Maschinenwärter nur durch Hochwinden der Fallgewichte die Bremse wieder zu lösen und kann alsdann durch Verschiebung der Muffe h auf der Stange e die Kupplung η einrücken, wodurch gleichzeitig das Feststellen der Gewichte erfolgt. Die Sicherheitsvorrichtung ist dann sofort wieder gebrauchsfähig, denn wenn jetzt die Maschine im entgegengesetzten Sinne wieder in Bewegung gesetzt wird, so wird sich gegen das Ende des Hubes die Mutter d gegen den Anschlag f legen und nun die Stange e zunächst so lange mitnehmen, ohne daß die Muffe h bewegt wird, bis der unter der Wirkung einer Feder p stehende Stift i in die für ihn vorgesehene Vertiefung der Stange e einschnappt. Erst dann wird die Muffe h mitgenommen und durch Verschiebung des Bolzens I die Notbremse wiederum eingerückt.
An der Muffe h ist außerdem ein Hebel ο drehbar gelagert, der mit dem die Kupplung zwischen Muffe h und Stange e herstellenden Stift i gelenkig verbunden ist. Dieser Hebel ο reicht mit seinem unteren Ende in eine Aussparung des Bolzens I hinein, die so gestaltet ist, daß bei der zur Betätigung der Notbremse nötigen.Verschiebung des Bolzens I gegen Ende des Weges der Stift i aus seiner in der Welle befindlichen Bohrung herausgezogen wird. Nachdem also die Notbremse eingefallen ist, hat sich auch die Verbindung zwischen der Muffe h und der Stange e selbsttätig gelöst. Soll nun die Maschine wieder in Gang gesetzt werden, so braucht der Maschinenwärter nur durch Hochwinden der Fallgewichte die Bremse wieder zu lösen und kann alsdann durch Verschiebung der Muffe h auf der Stange e die Kupplung η einrücken, wodurch gleichzeitig das Feststellen der Gewichte erfolgt. Die Sicherheitsvorrichtung ist dann sofort wieder gebrauchsfähig, denn wenn jetzt die Maschine im entgegengesetzten Sinne wieder in Bewegung gesetzt wird, so wird sich gegen das Ende des Hubes die Mutter d gegen den Anschlag f legen und nun die Stange e zunächst so lange mitnehmen, ohne daß die Muffe h bewegt wird, bis der unter der Wirkung einer Feder p stehende Stift i in die für ihn vorgesehene Vertiefung der Stange e einschnappt. Erst dann wird die Muffe h mitgenommen und durch Verschiebung des Bolzens I die Notbremse wiederum eingerückt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Teufenzeiger für Fördermaschinen, bei welchem bei Überschreitung der höchsten Stellung ein die Notbremse in Tätigkeit setzendes Fallgewicht ausgelöst wird, dadurch gekennzeichnet, daß auf einer bei Überschreitung der Endlagen von der Wandermutter des Teufenzeiger bewegten Stange (e) eine Muffe (h), durch welche die Sperrvorrichtung des Fallgewichtes ausgelöst werden kann, derart befestigt ist, daß beim Auslösen der Sperrvorrichtung auch die Verbindung zwischen Muffe (h) und Stange (e) gelöst wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218965C true DE218965C (de) |
Family
ID=480138
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218965D Active DE218965C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218965C (de) |
-
0
- DE DENDAT218965D patent/DE218965C/de active Active
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