DE387409C - Kupplung, welche sich beim Erreichen einer Hoechstlast selbsttaetig ausrueckt - Google Patents

Kupplung, welche sich beim Erreichen einer Hoechstlast selbsttaetig ausrueckt

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DE387409C
DE387409C DEW62822D DEW0062822D DE387409C DE 387409 C DE387409 C DE 387409C DE W62822 D DEW62822 D DE W62822D DE W0062822 D DEW0062822 D DE W0062822D DE 387409 C DE387409 C DE 387409C
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clutch
maximum load
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coupling
lever
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DEW62822D
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English (en)
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WOLF AG R
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WOLF AG R
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D43/00Automatic clutches
    • F16D43/02Automatic clutches actuated entirely mechanically
    • F16D43/20Automatic clutches actuated entirely mechanically controlled by torque, e.g. overload-release clutches, slip-clutches with means by which torque varies the clutching pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Kupplung, welche sich beim Erreichen einer Höchstlast selbsttätig ausrückt. Bei Arbeitsmaschinen tritt sehr häufig der Fall auf, daß die Maschine nur mit einer bestimmten Höchstbeanspruchung arbeiten darf, die nicht überschritten werden soll. Diese Höchstbeanspruchung kann durch den Arbeitsgang der Maschine bedingt sein. Es kommt aber auch vor, daß das Überschreiten der Höchstbeanspruchung durch einen Unglücksfall geschieht, beispielsweise, indem eine Person oder auch ein Gegenstand in die Maschine hineingerät. Um dabei Unglücksfälle zu vermeiden, ist es notwendig, das Ausrücken der Maschine selbsttätig, und zwar möglichst in dem Augenblick herbeizuführen, in dem sich ,der Unglücksfall ereignet.
  • Diese Aufgabe wird gemäß der Erfindung durch eine Kupplung gelöst, welche sich beim Erreichen einer Höchstlast sofort selbsttätig ausrückt. Diese Kupplung läßt sich daher bei sehr vielen Arten von Arbeitsmaschinen anwenden. Sie besteht im wesentlichen aus drei Teilen: einem Kupplungskörper, der ein oder mehrere Schwunggewichte trägt, die durch ihre Bewegung unter dem Einfluß der Fliehkraft die Arbeitskupplung betätigen. Der zweite Teil der Kupplung ist die Antriebsscheibe oder der Antriebskörper, der den zweiten Teil der Arbeitskupplung, beispielsweise feste Nasen, trägt. Der dritte Teil ist eine Einrückkupplung, die dazu-dient, um den Kupplungskörper in Umdrehung zu versetzen und dife Arbeitskupplung einzurücken, die sich, nachdem dies geschehen ist, wieder selbsttätig löst. Nach dem Ausrücken der Einrückkupplung bestellt dann also nur noch eine Kupplung zwischen dem Kupplungskörper und der Antriebsscheibe. Diese Kupplung ist so eingerichtet, daß sie eine oder mehrere Klinken trägt, die an dem Schwungarm sitzen und durch ihre Bewegung nach außen die Kupplung schließen, die aber bei Überschreiten einer bestimmten Höchstlast derart zurückgedrückt werden, daß eine Entkupplung stattfindet.
  • Auf -der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigen Abb. i die Kupplung in Seitenansicht, Abb. 2 eine Aufsicht auf den Kupplungshebel mit Schwunggewicht und Kupplungsklinken, Abb. 3 einen Querschnitt durch die Kupplung.
  • Die Riemenscheibe a sitzt mit Hilfe einer Leerlaufbuchse b lose auf der Antriebswelle. Die Riemenscheibe a trägt an ihrem inneren Umfang feste Nasen in und in der Nähe der Nabe eine kegelige Kupplungsflüche n. Diese Kegelkupplung n greift in den entsprechend ausgestalteten Teil eines Kupplungskörpers c ein, :der mit der Welle fest verbunden ist. Der Kupplungskörper c trägt seinerseits einen mit Gewichten e versehenen Gewichtshebel d, der lose drehbar am Kupplungskörper c aufgehängt ist. An dem Gewichtshebel d ist eine Klinke f drehbar gelagert. Ihre Drehung wird durch Anschlagstifte g begrenzt. Sie steht unter dem Einfluß einer Feder h und legt sieh gegen die f°ste Nase an an der Riemenscheibe a. Zwischen die Riemenscheibe a und den Kupplungskörper c ist eine Feder k eingeschaltet, durch die die Einrückkupplung, welche durch den Einrücker l eingerückt wird, sich selbsttätig wieder auslöst. Eine Feder i, die am Ende des Gewichtshebels d angebracht ist, dient zum Zurückholen des Gewichtshebels d.
  • Die Kupplung wirkt in folgender Weise: Zum Inbetriebsetzen wird der Einrücker L nach rechts verschoben und dadurch -die Riemenscheibe a mit der Kupplungsfläche n gegen den Kupplungskörper c gedrückt. Es genügt hier ein sehr geringes Verschieben, um schon die Kupplung herbeizuführen. In dem Augenblick, wo die Kupplung zwischen den Teilen ia und c eintritt. wird der Kupphmgskörper c mitgenommen. Der Gewichtshebel d schwingt aus infolge der Lagenveränderung des Gewichtes e. Die Klinke f kommt infolgedessen vor die Nase in. In diesem Augenblick ist .die Arbeitskupplung geschlossen, der Einrücker L wird losgelassen und die Feder k drückt die Einrückkupplung wieder zurück. Es findet also während des Betriebes eine Kraftübertragung nur durch die Arbeitskupplung f, in statt. Tritt eine plötzliche Überbelastung der Arbeitsmaschine, sei es durch das zu verarbeitende Material oder durch einen Unglücksfall o. dgl. ein. so steigert sich im Augenblick der Drück der Nase m auf die Klinke f. Diese wird infolgedessen zurückgedrückt, da die Gegenkraft des Kupplungshebels d nicht gesteigert wird. Die Kupplung löst sich also unter dem Einfluß der Überbeanspruchung sofort, und der Kupplungskörper c und die angetriebene Welle stehen still. Die Kupplung ist also jetzt ausgerückt, und es können ohne weiteres die notwendigen Maßnahmen zur Beseitigung der Störung an der Maschine vorgenomtnen werden. Das ist bei eingetretenen Unglücksfällen besonders wichtig, weil man die in Gefahr geratene Person ohne weiteres aus der Maschine entfernen kann, ohne daß die Gefahr besteht, daß sich die Maschine wieder selbsttätig einrückt. Zum Inbetriebsetzen der Maschine ist vielmehr die Benutzung der Einrückkupplung erforderlich.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Kupplung, welche sich beim Erreichen einer Höchstlast selbsttätig ausrückt, dadurch gekennzeichnet, daß der Kupplungskörper (c) durch eine mit der Antriebsscheibe (a) verbundene, sich selbsttätig lösende Kupplung (v.) eingerückt wird und ein Schwunggewicht (e) trägt, das eine Arbeitskupplung mit der Antriebsscheibe (a) durch eine Klinke (f) herbeiführt, welche sich bei Erreichung der Höchstbeanspruchung selbsttätig ausrückt.
  2. 2. Kupplung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Riemenscheibe (a) an ihrem inneren Umfang eine Nase (in) trägt und in der Nähe der Nabe einen Kegel (n), der in den entsprechend gestalteten Teil des Kupplungskörpers (e) eingreift, wobei die Lösung der Einriickkupplung flurch eine Feder (k) herbeigeführt wird.
  3. 3. Kupplung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Kupplungskörper (c) ein Hebel (d) drehbar befestigt ist, der das verstellbare Schwunggewicht (e) trägt und unter dem Einfluß einer einstellbaren Feder (i) steht, wobei an dem Hebel (d) die Klinke (f) angebracht ist. q.. Kupplung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinke (f) lose drehbar ist, unter dem Einfluß einer Feder (h) steht und ihre Bewegung durch am Hebel (d) angebrachte Anschlagstifte (g) begrenzt wird.
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