DE1149112B - Halterung fuer Glimmlampen - Google Patents

Halterung fuer Glimmlampen

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DE1149112B
DE1149112B DEP26180A DEP0026180A DE1149112B DE 1149112 B DE1149112 B DE 1149112B DE P26180 A DEP26180 A DE P26180A DE P0026180 A DEP0026180 A DE P0026180A DE 1149112 B DE1149112 B DE 1149112B
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DE
Germany
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lamps
support plate
glow
layers
lamp
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DEP26180A
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English (en)
Inventor
Thomas F Peterson
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R33/00Coupling devices specially adapted for supporting apparatus and having one part acting as a holder providing support and electrical connection via a counterpart which is structurally associated with the apparatus, e.g. lamp holders; Separate parts thereof
    • H01R33/05Two-pole devices

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  • Illuminated Signs And Luminous Advertising (AREA)

Description

  • Halterung für Glimmlampen Die Erfindung betrifft eine Halterung für Glimmlampen mit außerhalb der Glimmlampe befindlichen, für den Betrieb der Glimmlampe erforderlichen Vorwiderständen, insbesondere für Leuchtzeichenanlagen.
  • Solche Halterungen sind an und für sich bereits bekannt. So ist es bei einem Schalter bereits bekanntgeworden, die Zuleitung im Sockel oder eine Schiene in einer Berührungsschutzplatte aus Widerstandsmaterial vorzusehen. Ferner ist es bei einem Schalter bekanntgeworden, den Mittelkontakt der Glimmlampenfassung aus Widerstandsmaterial auszubilden. Als Widerstandsmaterial selbst, allerdings für in die Lampe oder deren Sockel einzubauende Widerstände, ist eine Mischung unter Verwendung von Graphit und Kunststoff bekanntgeworden. Die genannten Halterungen sind aber für manche Zwecke nicht sonderlich gut geeignet.
  • Die Erfindung geht von der Erkenntnis aus, daß Glimmlampen einen außerordentlich kleinen Stromverbrauch haben, und daß der mit ihnen in Reihe geschaltete Vorwiderstand sehr hochohmig (etwa 20 000 Ohm) sein muß.
  • Zur Lösung der der Erfindung zugrunde liegenden Aufgabe ist die Halterung gekennzeichnet durch eine aus Isoliermaterial bestehende Tragplatte, auf deren Oberflächen an die Stromquelle anzuschließende Schichten aus Widerstandsmaterial aufgebracht sind, die so bemessen sind, daß sie als Vorwiderstand für die Glimmlampen dienen, und mit denen beim Ein-bzw. Aufsetzen der Glimmlampen in bzw. auf die Tragplatte jeder Kontakt der Lampen mit je einer Widerstandsschicht in leitende Verbindung kommt.
  • Die Erfindung weist unter anderem den Vorteil auf, daß sich bei dieser Konstruktion die Herstellungs-und Einbaukosten beträchtlich vermindern lassen. Es können eine oder beide Schichten beispielsweise aus Gummi oder einem ähnlichen Material sein, das durch Beifügung leitender Partikeln, vorzugsweise leitendes Kohlenschwarz, z. B. Acetylenschwarz, etwas leitend gemacht worden ist. Hierunter sei verstanden die Herabsetzung des spezifischenWiderstandes vonMillionen Megohm auf einen Bereich von wenigen Ohm bis einigen hundert Megohm je Kubikzentimeter. Ganz allgemein kommen als elektrisches Widerstandsmaterial nichtmetallische organische, normalerweise isolierende Grundstoffe in Frage, die durch das Einverleiben von leitendem Kohlenschwarz, beispielsweise Acetylenschwarz, in einen schwach- oder schlechtleitenden Zustand gebracht werden können. - Besonders vorteilhaft ist die Erfindung bei Anwendung auf ein veränderliches Leuchtzeichen. - Als Material für die Tragplatte kommt beispielsweise ein durchdringbares Material in Frage, wie z. B. Karton oder Kork, welches das Durchdringen eines am Sockel der Glimmlampen angebrachten Kontaktstiftes beim Aufsetzen der Lampen gestattet.
  • Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halterung ist gekennzeichnet durch eine Ausbildung der äußeren Schicht der Tragplatte aus einem elastischen Geflecht oder Gewebe mit den Lampensockelabmessungen angepaßten Maschen zum Einsetzen bzw. Halten der Sockel der Lampen in diesen Maschen und durch eine Tragplatte, durch die hindurch die als Durchsteckstifte ausgebildeten Mittelkontakte der Glimmlampensockel die Tragplatte durchdringen und mit der gegenüberliegenden Schicht in leitende Verbindung kommen können. Bei dieser Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halterung sind somit bestimmte mechanische Eigenschaften des verwendeten Widerstandsmaterials für die Halterung der Lampen als solcher ausgenutzt.
  • Beispielsweise kann auf der den Lampen abgekehrten Rückseite der Tragplatte ein Überzug aus Widerstandsmaterial bzw. eine entsprechende Schicht aufgetragen oder haftend angebracht sein, während auf der Vorderseite der Tragplatte ein als Widerstandsschicht dienendes, elastisches Netz oder Gitter, vorzugsweise aus elastischem Gummi oder einem anderen elastischen Gewebe mit Zusatz von elektrisch leitenden Partikeln, angebracht ist. Die Maschenweite ist hierbei so bemessen, daß beim Einbringen des Sokkels einer Glimmlampe in eine der Maschen diese den Sockel so umfaßt, daß sie ausreichend elektrischen Kontakt mit dem Sockel hat. Die genannte Schicht auf der Rückseite der Tragplatte und das Gitter bilden den für den Betrieb der Glimmlampe erforderlichen Widerstand. Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform der erfindungsgemäßen Halterung ist gekennzeichnet durch Stromanschlüsse für die Schichten an entgegengesetzten Enden bzw. an diametral einander gegenüberliegenden Ecken dieser Schichten.
  • Hierdurch ergibt sich eine besonders zweckmäßige Verteilung der Strombahnen in den Schichten.
  • Eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßenHalterung kanngekennzeichnet sein durch eine Abdeckung der inneren, auf der den Lampen abgekehrten Seite angebrachten Schicht mit einer Magnetplatte, welche dazu dient, die die Tragplatte durchsetzenden Kontaktstifte der Lampen anzuziehen und in ihrer Lage zu sichern.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt Fig.1 einen senkrechten Schnitt durch ein veränderliches elektrisches Leuchtzeichen mit einer für diesen Zweck besonders ausgebildeten Lampe, Fig. 2 in verkleinertem Maßstabe eine Draufsicht auf die Tragplatte und die Schichten, aus der die Anordnung der volleitenden Kontakte zu den Schichten aus Widerstandsmaterial und der Verlauf der Strompfade ersichtlich sind, und Fig. 3 im Maßstabe der Fig. 2 eine Draufsicht auf eine gegenüber der Anordnung nach Fig. 2 etwas abgeänderte Ansführungsart.
  • In Fig. 1 ist eine Anwendung der Erfindung auf ein veränderliches Leuchtzeichen dargestellt.
  • In einem Rahmen 41 ist eine isolierende Platte 42 aus durchdringbarem Material, beispielsweise Karton oder Kork, angeordnet. Auf der Rückseite der Platte 42 ist ein überzug bzw. eine Schicht 43 aus Widerstandsmaterial aufgetragen oder haftend aufgebracht, während auf der Vorderseite der Platte 42 ein Netz oder Gitter vorzugsweise aus elastischem Gummi oder einem anderen elastischen Gewebe mit darin enthaltenen leitenden Partikeln angeordnet ist. Die Maschenweite ist hierbei so bemessen, daß beim Einbringen des Sockels einer Neonglimmlampe in eine der Maschen diese den Sockel so umfaßt, daß sie ausreichend elektrischen Kontakt mit dem Sockel hat. Die Schichten 43 und das Gitter 44 bilden den für den Betrieb einer Neonglimmlampe erforderlichen Widerstand. Zur Herstellung des Lampenstromkreises dient ein Stift 46 am Mittelkontakt der Lampe, der die Platte 42 durchsetzt und Kontakt mit der Schicht 43 hat. Statt des Stiftes können zur Herstellung einer leitenden Verbindung mit der Schicht 43 auch andere Mittel vorgesehen werden, jedoch gibt der Stift einen zufriedenstellenden Kontakt und erfordert keine Abänderung der Platte 42. Für den Schutz der Schicht 43 ist eine Abdeckplatte 48 vorgesehen.
  • Die Neonglimmlampe oder eine beliebige Anzahl von Neonglimmlampen wird an den gewünschten Stellen durch die Maschen des Netzes 44 so weit eingeführt, daß der Stift 46 jeder Röhre die Platte 42 durchdringt und mit der Schicht 43 in Kontakt kommt.
  • Fig. 2 und 3 zeigen die Art und Weise, in welcher der Strom der Schichten aus Widerstandsmaterial der im vorangehenden beschriebenen Leuchtzeichenanlagen zugeführt werden kann. Vorzugsweise sind hierfür Leiter 71, 72 vorgesehen, die längs entgegengesetzter Kanten und auf gegenüberliegenden Seiten angeordnet sein können, so daß jeder Leiter Kontakt mit den entgegengesetzten Enden jeder der Schichten hat. In Fig. 3 sind diese Leiter als Winkelstücke 73, 74 gezeigt, die an diagonal gegenüberliegenden Ecken angeordnet sind und sich teilweise längs der anschließenden Kanten erstrecken. An den Leitern können Verbindungsklemmen 75, 76 oder ähnliche Teile für den Anschluß an einem Stromkreis befestigt sein. Bei diesen Anordnungen besteht keine Gefahr, daß Kurzschlüsse eintreten, wenn die Schichten schwach leitend gemacht werden. Dies zeigen die Strompfade 77, die zu einer auf der Leuchtzeichengrundplatte aufgesteckten Neonglimmlampe führen, wobei die mit voll ausgezogenen Linien gezeichneten Strompfade auf der Vorderseite und die mit gestrichelten Linien gezeichneten auf der den Lampen abgekehrten Rückseite der Tragplatte verlaufen. Es spielt hierbei keine Rolle, an welcher Stelle die Neonglimmlampe eingesetzt wird, da der gesamte oder zusätzliche Widerstand der beiden Schichten zwischen dem einen Leiter der Lampe und dem anderen Leiter bei jeder Anordnung der Lampe annähernd der gleiche bleibt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Halterung für Glimmlampen mit außerhalb der Glimmlampe befindlichen, für den Betrieb der Glimmlampe erforderlichen Vorwiderständen, insbesondere für Leuchtzeichenanlagen, gekennzeichnet durch eine aus Isoliermaterial bestehende Tragplatte (42), auf deren Oberflächen an die Stromquelle anzuschließende Schichten (43, 44) aus Widerstandsmaterial aufgebracht sind, die so bemessen sind, daß sie als Vorwiderstand für die Glimmlampen dienen, und mit denen beim Ein-bzw. Aufsetzen der Glimmlampen in bzw. auf die Tragplatte jeder Kontakt der Lampen mit je einer Widerstandsschicht in leitende Verbindung kommt.
  2. 2. Halterung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch eine Ausbildung der äußeren Widerstandsschicht (44) der Tragplatte (42) aus einem elastischen Geflecht oder Gewebe (45) mit den Lampensockelabmessungen angepaßten Maschen zum Einsetzen und Halten der Lampensockel in diesen Maschen und durch eine Tragplatte (42), durch welche die als Durchsteckstifte (46) ausgebildeten Mittelkontakte der Glimmlampensockel hindurchdringen und mit der auf der gegenüberliegenden Seite der Tragplatte angebrachten Widerstandsschicht (43) in leitende Verbindung kommen.
  3. 3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch Stromanschlüsse (71, 72, 73, 74) für die Schichten (43, 44) an entgegengesetzten Enden bzw. an diametral einander gegenüberliegenden Ecken dieser Schichten.
  4. 4. Halterung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, gekennzeichnet durch eine Abdeckung der inneren, auf der den Lampen abgekehrten Seite angebrachten Schicht (43) mit einer Magnetplatte, welche dazu dient, die die Tragplatte (42) durchsetzenden Kontaktstifte (46) der Lampen anzuziehen und in ihrer Lage zu sichern. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 638 828, 689 098; österreichische Patentschrift Nr. 165 248; USA.-Patentschrift Nr. 1816 690.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1816690A (en) * 1924-11-07 1931-07-28 Gen Electric Gaseous conduction lamp
DE638828C (de) * 1933-06-14 1936-11-23 Hermann Nabakowski Drehschalter fuer Raumbeleuchtungsanlagen mit einer in der Achse des Schalters fest eingebauten und unter dem Drehgriff liegenden Glimmlampe fuer die Anzeige des Schalterortes
DE689098C (de) * 1938-04-27 1940-03-11 Aeg Schalter mit einer den Sockel abdeckenden Beruehrungsschutzplatte
AT165248B (de) * 1946-05-21 1950-02-10 Gen Electric Zünderleichterungseinrichtung für Gasentladungsröhren

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