DE113040C - - Google Patents

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DE113040C
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Germany
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piston
eccentric
pistons
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tube
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DENDAT113040D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16NLUBRICATING
    • F16N13/00Lubricating-pumps
    • F16N13/02Lubricating-pumps with reciprocating piston
    • F16N13/06Actuation of lubricating-pumps
    • F16N13/10Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive
    • F16N13/12Actuation of lubricating-pumps with mechanical drive with ratchet

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAIS
PATENTAMT.
KLASSE 47 e.
Der Schmiervorgang bei Kraft- und Arbeitsmaschinen, insbesondere bei Dampfmaschinen, geschah bisher oft in der Weise, dafs für jede Schmierstelle ein besonderes Schmiergefäfs erforderlich war. Man hat zwar auch versucht, zwei Schmierstellen von einem einzigen Gefäfs aus mit dem erforderlichen Schmieröle zu versorgen, indessen erfolgte hier das Zuführen des Oeles für die beiden Schmierstellen oft nicht unter directem Drucke; ferner waren für mehr als zwei Schmierstellen meistens mehrere Schmierapparate erforderlich.
Demgegenüber weist die vorliegende Schmiervorrichtung den wesentlichen Vortheil auf, dafs von einem einzigen Oelbehälter aus eine beliebig grofse Anzahl Schmierstellen an ein und derselben Maschine, und zwar jede mit directem Druck, gleichzeitig gespeist werden können, was für eine gleichmäfsige einheitliche Schmierung der Maschine ' sehr erwünscht ist.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist eine derartige Centralschmierpumpe dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι dieselbe im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 eine Draufsicht bei abgenommenem Oelbehälter,
Fig. 3 den Deckel des Oelbehälters und
Fig. 4 die Antriebsvorrichtung der Pumpe in Ansicht von unten.
Die Oelvertheilung von dem Centralschmiergefäfse nach den einzelnen Schmierstellen geschieht hier in der Weise, dafs in die von dem Schmiergefäfse zu den Schmierstellen fahrenden Rohrleitungen portionsweise OeI mittelst Pumpvorrichtungen mit Ko.lbenschiebern eingegeben wird. Die Kolbenschieber werden von einem Excenter gesteuert, so dafs das Zuführen nach jeder einzelnen Rohrleitung unter directem Drucke erfolgt. Demnach setzt sich die ganze Vorrichtung folgendermafsen zusammen: Der Boden des Schmiergefäfses i, welchem durch Seiher 2 und Verschlufskappe 3 Schmieröl eingegeben wird, ist als Gehäuse 4 für die Pumpvorrichtung ausgebildet, und münden in dieses Gehäuse die Rohre 5, welche das OeI zu den einzelnen Schmierstellen abführen. Im Ausführungsbeispiele sind vier Rohre 5 dargestellt, so dafs hiernach vier Schmierstellen mit OeI versorgt werden.
Die Pumpvorrichtung wird durch Kolbenschieber 6 gebildet, welche vermöge einer Ringnuth 7 und Längsnuthen 8 das OeI aus dem Gefäfs 1 durch Oeffnungen 9 und 10 des Gehäuses 4 in die Rohre 5 portionsweise abführen, indem sie eine durch Excenter 11 und Bufferfedern 12 erzeugte, radial zur Excenterachse 13 gerichtete, hin- und hergehende Bewegung ausführen. Um hierbei die portionsweise Oelzufuhr in die Rohre 5 nach Bedarf regeln zu können, ist je eine Stellvorrichtung für den Hub jedes Kolbens vorgesehen, welche aus an Stangen 14 sitzenden Nasen 15 besteht, gegen die am Kolben 6 angeschraubte Stifte 16 schlagen, welche beim Hube des betreffenden Kolbens in den oberen Schlitzen bezw. Oeffnungen 9 gleiten. Da die Stangen 14 oberhalb des Deckels 17 des Gefäfses 1 mittelst Arme 18 sowie durch Schlitze 19 (Fig. 3) und Schrauben 20 mit Muttern 2ia um ihre Achse entsprechend der Länge der Schlitze 19 gedreht und in ihrer Lage festgestellt werden können,

Claims (3)

  1. so kann hierdurch der Hub der Kolben und somit die Oelzufuhr beliebig geregelt werden.
    In Fig. 2 hat jeder Kolben eine andere Hubbegrenzung; so ist beispielsweise der rechte Kolben an einer Bewegung vollständig gehindert, so dafs kein Oelzuflufs in das betreffende Rohr stattfinden kann, wogegen z. B. der linke Kolben seinen höchstzulässigen Hub ausführen kann.
    Um die Reibung zwischen Kolben und Excenter zu vermindern, tragen die Kolben Führungsrollen 26, welche auf dem Excenter laufen.
    Die Abdichtung der Kolben 6 geschieht mittelst Ledermanschetten 29 (Fig. 5 und 6), und zwar ist die Ledermanschette bei jedem Kolben an einer auf einem kurzen Rohransatze 30 des Kolbens leicht verschiebbaren, jedoch durch die Mutter 31 am Abgleiten gehinderten Scheibe 32 befestigt, welche sich beim Hingange des Kolbens zum Rohre 5 gegen eine Dichtungsscheibe 33 lagert, die am Kolben angebracht ist und so den Oelzuflufs vom Gefäfs 1 über Ringnuth 7 und Längsnuthen 8 des Kolbens durch den mit Löchern 34 versehenen Rohransatz 30 zum Rohre 5 abwechselnd unterbricht. (In Fig. 1 sind diese Einzelheiten der Deutlichkeit halber fortgelassen, und ist dort nur die Ledermanschette 29 gezeichnet.)
    An der Einmündungsstelle der Rohre 5 in das Gehäuse 4 sind unter Federdruck stehende Rückschlagventile 27 angeordnet, welche die Pumpvorrichtungen vervollständigen.
    Der Antrieb für die Pumpvorrichtungen kann ein beliebiger sein; in der Zeichnung z. B. ist ein Antrieb dargestellt, welcher aus dem auf Excenterachse 13 festen Sperrrade 21 a (Fig. ι und 4), der auf der festen Stange 22 a drehbaren federnden Sperrklinke 23 sowie dem an' den um die Excenterachse drehbaren Hebel 24 angelenkten, ebenfalls federnden Zahn 25 besteht.
    Indem der Hebel 24 eine im Sinne der bezeichneten Pfeile vollzogene schwingende Bewegung ausführt, welche von einer beliebigen Antriebswelle der Maschine aus mittelst Kurbel bezw. Hebelübertragung oder dergl. erzeugt wird, setzt er mittelst des Zahnes 25 das Sperrrad und somit das Excenter in ständige Umdrehung.
    Ein Auslafshahn 28 dient zur Entleerung des Schmiergefäfses bei Bedarf. Die gesammte Vorrichtung wird mittelst Träger bezw. Stützen an geeigneter Stelle der betreffenden Maschine oder an einem anderen passenden Orte befestigt.
    Anstatt des Excenters 11 kann natürlich auch eine andere gleichwerthige Steuerungsvorrichtung für die Kolbenschieber vorgesehen sein.
    Die Anzahl der Schmierstellen, welche durch diese Vorrichtung mit OeI versorgt werden, richtet sich nach der Anzahl der im Gehäuse 4 vorhandenen Kolbenschieher, so dafs also z. B. bei acht Kolbenschiebern auch acht. Schmierstellen gleichzeitig gespeist werden können.
    Pa τ ε nt-Ansprüche:
    ι . Centralschmierpumpe mit Rückschlagventilen und mit Kolben, die alle von einem einzigen Excenter aus bewegt werden, dadurch gekennzeichnet, dafs alle Kolben 6, die durch je eine Feder 12 gegen das Excenter 11 gedrückt werden, ringsum im Kreise angeordnet sind, so dafs durch eine und dieselbe Vorrichtung zwei oder mehr Schmierstellen mit OeI versorgt werden können.
  2. 2. Schmierpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dafs der Hub jedes einzelnen Kolbens 6 durch eine Stellvorrichtung (9, 14, 18, 20, 21) begrenzt werden kann, um die Oelzufuhr in die einzelnen Rohrleitungen zu vermehren oder zu vermindern.
  3. 3. Schmierpumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder Kolben mit einem Rohransatze 30 ausgerüstet ist, auf dem eine mit einer Dichtungsstulpe 29 versehene Scheibe 32 sich bei der Bewegung des Kolbens verschiebt und hierbei seitliche Bohrungen 34 entweder verdeckt oder freigiebt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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