DE189139C - - Google Patents

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DE189139C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B9/00Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members
    • F04B9/02Piston machines or pumps characterised by the driving or driven means to or from their working members the means being mechanical
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/0008Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
    • F04B11/0016Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring
    • F04B11/0025Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring the spring fluid being in direct contact with the pumped fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B15/00Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts
    • F04B15/02Pumps adapted to handle specific fluids, e.g. by selection of specific materials for pumps or pump parts the fluids being viscous or non-homogeneous
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/10Valves; Arrangement of valves
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Description

■HOWA
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JiS 189139 -. KLASSE 29«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1903 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Pumpe zum Fördern von Flüssigkeiten, insbesondere von Viskose, welche Zelluloseoder andere Fasern in Lösung enthält und zur Herstellung von Zellulosefäden benutzt wird. Die Pumpe zeichnet sich neben ihrer einfachen Bauart, infolge deren sie leicht gereinigt werden kann, insbesondere auch dadurch aus, daß die zu pumpende Flüssigkeit
ίο unter einem genügend großen Druck so in der Pumpe gehalten werden kann, daß der Eintritt von Luft von außen in die in der Pumpe enthaltene Flüssigkeit verhindert wird. Dies ist bei der Herstellung von Zellulosefäden von großer Wichtigkeit und konnte bei den bisher bekannten Pumpen solcher Art nicht erreicht werden.
Nach der vorliegenden Erfindung wird die z. B. aus einer Zelluloselösung bestehende Flüssigkeit unter Druck gesetzt und durch das Einlaßventil in die nach der vorliegenden Erfindung ausgeführte Pumpe mit einem beträchtlichen hohen Druck eingeführt, wobei das Auslaßventil durch einen Gegendruck geschlossen bleibt, der erst durch den mittels des Pumpenkolbens ausgeübten Druck überwundenwird. Sobald der Pumpenkolben zu arbeiten aufhört, wird der Durchfluß der Flüssigkeit unmittelbar durch Schluß des Auslaßventiles wieder unterbrochen.
Bei der nach der vorliegenden Erfindung ausgeführten Pumpe können engere Rohre als bisher verwendet werden, durch welche die Flüssigkeit mit großer Geschwindigkeit hindurchgeführt wird. Veränderungen des Widerstandes im Filter, der Dickflüssigkeit, der Temperatur des Bades und des Raumes, des Druckes und der Größe der Durchflußöffnungen beeinträchtigen außerdem nicht die Arbeit, vorausgesetzt, daß die Geschwindigkeit der Pumpe und der Prozentgehalt an Zellulose gleichbleibend gehalten wird. Um eine gleichmäßige Geschwindigkeit der Flüssigkeit zu erzielen, ist an die Ausflußöffnung der Pumpe ein Windkessel angeschlossen, welcher ungefähr ein siebenmal größeres Fassungsvermögen hat als die Pumpe.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Pumpe in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Fig. ι und 2 zeigen die Seitenansichten. Fig. 3 ist ein Vertikalschnitt nach der Linie A-B in Fig. i, und Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 2. Die Fig. 5 und 6 zeigen bezw. in Seitenansicht und Oberansicht die Pumpe in Verbindung mit einer Vorrichtung zur Herstellung von Zellulosefäden.
Wie aus Fig. 3 ersichtlich, ist der Pumpenkörper ι mit einer zylindrischen Bohrung versehen, in welcher der Kolben 2 dicht geführt ist. Dieser Kolben 2 ist vermittels eines Zapfens 3 an der Kurbel 4 der Welle 5 befestigt, welche vermittels des Rades 6 durch irgend einen Antrieb 6X (Fig. 5 und 6) in Umdrehung versetzt wird. Sowohl das Einlaßrohr 23 als auch das die Fadenbildungs-

Claims (3)

Vorrichtung 25, 26, 27 mit der Zelluloselösung versorgende Ausflußrohr 24 ist je mit einem konischen Ende versehen und mit dem letzteren in den konischen Öffnungen 7 derart befestigt, daß sie ein Lager für den Pumpenkörper bilden, um welches der letztere gedreht werden kann. Um die Pumpe anzulassen bezw. anzuhalten, braucht nur durch Drehen des ganzen Pumpenkörpers (z. B. vermittels Hebels ix) das Zahnrad 6 in oder außer Eingriff mit dem Antrieb 6x gebracht zu werden. In Fig. 5 ist die Pumpe mit vollen Linien in der eingerückten Lage und mit punktierten Linien in der ausgerückten Lage dargestellt. Die Ein - oder Auslaßventile bestehen, wie aus Fig. 3 ersichtlich, aus Stahlkugeln 8 und 9, welche durch die Federn 10 und 11 auf die Ventilsitze gedrückt werden. Der auf die Ventilkugel 8 wirkende Federdruck ist so groß, daß das Ventil sich schnell schließen kann trotz der Dickflüssigkeit der Lösung. Der Federdruck des Auslaßventiles 9 ist so bemessen, daß das Ventil bei dem in dem Pumpenraum für gewöhnlich herrschenden Druck geschlossen gehalten und beim Betrieb der Pumpe durch den entstehenden größeren Druck geöffnet wird. Das Eindringen von Luft in die Pumpe wird also durch den im Pumpenraum herrschenden Druck verhindert, unter welchem die Flüssigkeit in die Pumpe eintritt. Dieser Druck ist aber nicht genügend groß, um das Auslaßventil zu öffnen. Die Schrauben 12, 13 verschließen die Öffnungen, durch welche die Stahlkugeln 8, 9 in ihre Ventilkammern eingeführt werden, und sind zwecks Führung der Federn 10, 11 mit Ansätzen 14, 15 versehen. Durch Abschrauben dieser Schrauben kann das Innere des Pumpenkörpers leicht durch Einführen von Wasser gereinigt werden. Eine Schraube 16 ist noch vorgesehen, um die in der Richtung des Kolbens liegende Öffnung zu verschließen, und durch eine Schraube 17 wird die Öffnung verschlossen, welche in derselben Ebene mit dem zwischen den beiden Ventilkammern vorgesehenen Raum liegt. 18 ist eine Schraube, welche in eine Nut 19 der Welle 5 eingreift, so daß nach Abschrauben dieser Schraube die Welle herausgenommen werden kann. Wie aus obigem hervorgeht, können die einzelnen Teile der Pumpe leicht auseinander genommen und wieder zusammengesetzt werden. Wie aus Fig. 1 und 4 ersichtlich, ist an die Austrittsöffnung noch ein Windkessel 20 angeschlossen, welcher durch die einstellbare gebogene Stange 21 festgehalten wird, wobei durch den Dichtungsring 22 eine luftdichte Abschließung des Windkessels erzielt ist. Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Auslaßventil durch eine Feder geschlossen gehalten und öffnet sich nach unten. Es ist selbstverständlich, daß die Ventilanordnung auch so abgeändert werden kann, daß das Ventil sich nach oben öffnet und durch ein Gewicht niedergedrückt wird. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Pumpe für Maschinen zur Herstellung von Fäden aus Zellulose oder ahnliehen Faserstoffen, dadurch gekennzeichnet, daß die zu fördernde Flüssigkeit durch das Eintrittsventil unter Druck in die Pumpe eingeführt wird, während das Austrittsventil entgegen diesem Druck durch Federkraft, Gewichte oder dergl. geschlossen gehalten und erst beim Betrieb der Pumpe geöffnet wird, um so das Eindringen von Luft in die Pumpe zu verhindern.
2. Pumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Windkessel an die Auslaßöffnung der Pumpe angeschlossen ist.
3. Pumpe nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Pumpenkörper um die zu der Ein- und Austrittsöffnung führenden Zu- und Ausflußrohre drehbar ist, um das auf der Antriebswelle befestigte Zahnrad in oder außer Eingriff mit seinem Antrieb bringen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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