DE112149C - - Google Patents

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DE112149C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B69/00Unpacking of articles or materials, not otherwise provided for
    • B65B69/0033Unpacking of articles or materials, not otherwise provided for by cutting

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Vorrichtung, welche dazu bestimmt ist, in selbsttätiger Weise Fässer zu entleeren, die Stoffe von fester Beschaffenheit, wie Fett, Margarine und dergl., enthalten.
Zum Entleeren der Fässer I dienen Messer, welche vermittelst einer geeigneten Vorrichtung in Umdrehung versetzt werden und stetig von unten nach oben in das Fafs eindringen, welches zu diesem Zwecke mit der offenen Seite auf einer geeigneten Unterlage aufruht. Dabei wirken die Messer nach Art eines Bohrers, so dafs der Inhalt des Fasses in Form von Spänen oder Scheiben entfernt wird.
Auf beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι dieselbe im senkrechten Schnitt,
Fig. 2 den Grundrifs des geneigten Troges, welcher zur Aufnahme der aus dem Fafs entfernten Stoffe dient, während
Die Fig. 3 bis 8 Einzelheiten der zur Verwendung gelangenden Messer zeigen.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, besteht die Vorrichtung aus einem vorzugsweise aus Gufseisen bestehenden Cylinder ά, in welchem sich ein mit einer Stange c in Verbindung stehender Kolben b hin- und herbewegen kann. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens b, die durch Dampf öder Wasserdruck oder in sonst geeigneter Weise bewirkt wird, wird der Höhe des Fasses entsprechend geregelt bezw. begrenzt. Zu diesem Zwecke trägt die Kolbenstange c an einer im Voraus bestimmten Stelle, welche sich nach der Höhe des Fasses richtet, einen Daumen 0 von geeigneter Form, welcher, sobald das Messer den Boden des Fasses erreicht, gegen einen Hebel ρ stöfst, der auf eine Absperrvorrichtung einwirkt, welche das Druckwasser oder den Dampf absperrt oder im Allgemeinen die Aufwärtsbewegung des Kolbens mit Kolbenstange begrenzt. Die Drehbewegung des Kolbens, dessen Stange an seinem oberen Ende die zum Entleeren der Fässer bestimmte Schneidevorrichtung trägt, wird vermittelst eines beliebigen Triebwerkes d bewirkt. Dieses Triebwerk ist auf der Zeichnung durch zwei Riemscheiben angedeutet, welche von einer waagerechten Welle getragen werden, sowie durch ein Kegelräderpaar, welches die gewünschte Uebersetzung besitzt und an irgend einer geeigneten Stelle des Gerüstes angeordnet werden kann.
Die zum Entleeren des Fasses bestimmte Schneidevorrichtung, welche in den Fig. 3 bis 8 der Zeichnung veranschaulicht ist, besteht im Wesentlichen aus zwei grofsen Messern f, welche derart angeordnet sind, dafs sie sich um ihre Achsen k drehen können. Die Bewegung der Messer erfolgt entweder unter Zuhülfenahme geeigneter Federn oder durch den Widerstand der aus den Fässern zu entleerenden Stoffe. Aufserdem trägt die Anordnung noch zwei kleinere Messer r, welche an dem Kopf e befestigt sind.
Die Enden der gröfseren Messer f sind mit kleinen Schutzrollen g ausgerüstet, welche dazu bestimmt sind, zu verhindern, dafs die Messer während des Betriebes die Innenfläche des betreffenden Fasses beschädigen.
Die Wirkungsweise der Messer bezw. der Schneidevorrichtung ist leicht aus der Zeichnung ersichtlich. Während der Drehbewegung der Einrichtung nämlich übt die aus dem Fasse zu entfernende Masse einen Druck auf die Schneiden i der Messer f aus, und zwar ist dieser Druck um so gröfser, je fesler die betreffende Masse ist. Infolge dieses Druckes werden die Messer f zwangsweise um ihre Achse k gedreht, und zwar so weit, bis die Rollen g derselben die Innenfläche des Fasses berühren.
Für Fässer von gröfseren Abmessungen ist es selbstverständlich erforderlich, die Gröfse des Kopfes e entsprechend zu wählen; auch müssen die Messer f mit ihren Schneiden i genügend grofs gewählt werden, damit, wenn die Messer f sich in ihrer äufsersten Lage befinden, d. h. wenn die Rollen g die Innenwand des Fasses berühren, der auf jede Schneide i ausgeübte Druck immer gröfser ist als der. Druck, welcher auf die Seiten der Messer/ übertragen wird, so dafs die Messer/ sich stets in gestreckter bezw. in ausgebreiteter Lage befinden.
Am oberen Theil des Cylinders a befindet sich ein Trog /2, welcher zur Aufnahme der aus den Fässern entfernten Stoffe bestimmt ist. Der geneigte Doppelboden u dieses Troges h kann erforderlichenfalls durch Wasserdampf geheizt werden, welcher vermittelst der Leitungj zugeführt wird. Die auf dem geheizten oder auch nicht geheizten Boden des Troges h befindliche Masse gleitet dann von hier aus in einen zu ihrer Aufnahme bestimmten Behälter.
Es ist selbstverständlich, dafs das Fafs auf einer geeigneten Unterlage oder Plattform aufruhen und durch geeignete Mittel in seiner Lage gesichert werden mufs.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Vorrichtung zum Entleeren von mit Fett, Margarine oder dergl. gefüllten Fässern, gekennzeichnet durch die Anordnung drehbarer, durch ein geeignetes Triebwerk in Umdrehung versetzter Messer, die von unten nach oben stetig in das umgedrehte, auf einer passenden Unterlage aufruhende Fafs eindringen und den Inhalt des letzteren in Form von Spänen oder Scheiben allmählich herausschneiden.
2. Eine Ausführungsform der Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen metallenen Cylinder (α), in welchem ein Kolben (b) hin- und hergleitet, der mit einer Kolbenstange (c) in Verbindung steht, welche die am Kopf befestigten Messer (r) und (f) trägt, von denen die kleineren Messer (r) feststehend angeordnet sind und die gröfseren Messer ff) hingegen, sich infolge des Widerstandes der aus dem Fafs zu entfernenden Masse um die Achsen (k) drehen, wobei die Aufwärtsbewegung' des Kolbens (b) bezw. der damit verbundenen, zum Entleeren des Fasses bestimmten Schneidevorrichtung durch Dampfdruck, hydraulischen Druck oder in sonstiger geeigneter Weise bewirkt, das Ende dieser Bewegung durch den auf den Hebel (p) eines Absperrventils zur Einwirkung gelangenden Daumen (o) begrenzt und die Drehbewegung des Schneidwerkes durch ein geeignetes Triebwerk zu Stande gebracht wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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