DE32039C - Schiebersteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Schiebersteuerung für Dampfmaschinen

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DE32039C
DE32039C DENDAT32039D DE32039DA DE32039C DE 32039 C DE32039 C DE 32039C DE NDAT32039 D DENDAT32039 D DE NDAT32039D DE 32039D A DE32039D A DE 32039DA DE 32039 C DE32039 C DE 32039C
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DE
Germany
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slide
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT32039D
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English (en)
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g. S. strong in Philadelphia, V. St. A
Publication of DE32039C publication Critical patent/DE32039C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L29/00Reversing-gear
    • F01L29/04Reversing-gear by links or guide rods

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Die vorliegende Schiebersteuerung ist für jene Klasse von Dampfmaschinen bestimmt, welche besondere Einströmungs - und Ausströmungsschieber besitzen. Der Hauptzweck dieser Construction ist, rasches Oeffhen und Schliefsen der Einströmungsschieber zu erreichen.
In beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 die Seitenansicht und theilweise der Verticalschnitt des Mechanismus zum Bewegen der Schieber, welcher Mechanismus im gezeigten Falle in einen Kasten eingeschlossen, dessen Deckel abgenommen ist;
Fig. 2 ist eine perspectivische Ansicht eines Theiles von Fig. 1,
Fig. 3 ein Verticalschnitt nach der Linie 1-1, Fig- i,
Fig. 4 ein Querschnitt nach der Linie 3-4,
Fig- 3· . -
Für jeden Schieber ist ein besonderer Kasten A mittelst Bolzen an dem Hauptdampf kasten befestigt, und durch eine Stopfbüchse a, welche in den Boden des Kastens A geschraubt ist, tritt die Schieberstange B heraus, welche verstellbar an dem unteren Ende einer geschlitzten Stange D befestigt ist. Letztere endigt, oben in einen Kolben b, welcher in einem kleinen Cylinder E beweglich ist, .der an den oberen Theil des Kastens A geschraubt oder in sonstiger Weise damit verbunden ist, und in welchen man gespannten Dampf eintreten lassen kann.
Eine oscillirende Welle G hat ein Lager in einem Vorsprung d des Kastens A und das andere Lager in dem abnehmbaren Deckel ^1 des Kastens. Diese Welle trägt eine Daumenscheibe H, welche in der Regel mit der Welle aus einem Stück besteht und welche zum Theil in den verticalen La'ngsschlitz der Stange D eingreift. Ein Drehbolzen / hat gleichfalls seine Lager im Boden und Deckel des Kastens A und trägt einen Knaggen K, welcher mit ihm aus einem Stück hergestellt ist. Bei der gezeigten Construction ist dieser Knaggen durch ein Gelenkstück M mit der Stange D verbunden, und zwar mit dem Ende derselben am Kolben, wobei der gröfste Theil dieses Gelenkstückes in dem Schlitz der Stange D liegt. Infolge der Lagerung der Stange D, welche als Fortsetzung der Schieberstange betrachtet werden kann, kann zwischen dem Drehbolzen I und der oscillirenden Welle G eine Daumenscheibe angewendet werden, welche auf den Knaggen dicht an ihrem Drehbolzen einwirkt, wodurch in der nachstehend beschriebenen Weise rasches Oeffnen des Schiebers erzielt wird.
Welle G trägt einen gegabelten Arm N sammt Querbolzen P, an welchem das Ende einer Pleuelstange oder Excenterstange befestigt wird, welche den Arm und die Welle in Oscillationen versetzt. Um dem gegabelten Arm N verschiedene Stellungen zur Welle G geben zu können, ist der Nabentheil dieses Armes, wie bei y in Fig. 4 gezeigt, durch-

Claims (2)

schnitten und wird mittelst eines ihn durchziehenden Bolzens e an der Welle G festgehalten , -welche eine gewisse Anzahl den Schraubengewinden des Bolzens e entsprechender Nuthen / besitzt. Nachdem die Mutter des Bolzens gelockert worden, kann derselbe wie eine Schraube ohne Ende zum Reguliren der Stellung des Armes benutzt werden, worauf man letzteren durch Anziehen der Mutter in seiner Stellung fixirt, indem dann das in die Nuthen der Welle eingreifende Gewinde des Bolzens Verschiebungen verhindert. Im vorliegenden Falle ist angenommen, dafs Stange B an einem Schieber von der Form einer durchlochten Platte befestigt sei, und dafs dieser Schieber nur den Zweck habe, die Dampfeinströmung zu regeln, während für die Dampfausströmung besondere Schieber vorhanden sind. Der beständig auf das Kolbenende der Stange D wirkende Luft- oder Dampfdruck hat das Bestreben, den Schieber herunterzudrücken und die Durchströmungsöffnungen zu verschliefsen, während das Heben des Schiebers und folglich das Oeffhen der ' Durchströmungsöffnungen durch die Scheibe if und den Knaggen K von der' oscillirenden Welle G aus bewirkt wird. Wie aus der Zeichnung ersichtlich, hat die untere Begrenzung dieses Knaggens eine eigenthümliche Form. Ein Theil η dieser Fläche ist concav geformt und entspricht jenem Theil ρ der Daumenscheibe H, welcher zur oscillirenden Welle concentrisch ist, während der andere Theil m der unteren Knaggenfläche convex gerundet ist. Der Zweck dieser Einrichtung ist am besten unter Bezugnahme auf die punktirten Linien, Fig. i, zu erklären. Sei der von den Linien 2 und 3 eingeschlossene Winkel der Oscillationswinkel der Welle, so ist klar, dafs während der Bewegung der Daumenscheibe von 1 nach 2 die Schieberstange um das Mafs gehoben werden wird, um welches die Mittelpunkte der beiden punktirten Kreise in Fig. 1 von einander abstehen, und dieses Mafs mufs der gewünschten Schieberbewegung entsprechen. Während sich die Daumenscheibe von 1 nach 3 und zurückbewegt, wird dagegen kein Verschieben des Knaggens stattfinden und der Schieber wird geschlossen bleiben. Eine rasche Bewegung des Schiebers wird zum Theil dadurch hervorgebracht, dafs man die Daumenscheibe auf einen Punkt des Knaggens, welcher zunächst der Achse desselben und zwischen dem Drehbolzen / des Knaggens und dem Drehbolzen h des GelenkstückesM gelegen, wirken läfst, und zum Theil auch durch die convexe Verstärkung m an der Unterseite des Knaggens. Eine annähernd ebenso rasche Bewegung. wird auch ohne Beihülfe der Verstärkung erzielt, doch ist deren Anbringung in allen Fällen vorzuziehen. Dadurch, dafs man dem Theil η der unteren Knaggenfläche eine concave Form giebt, wird eine gröfsere Auflagefläche für den Theil ρ der Daumenscheibe geschaffen, so dafs an diesen Punkten nur geringe Abnutzung stattfinden kann. Ein weiterer Vortheil dieser besonderen Form des unteren Theiles des Knaggens in Bezug auf die Form der Daumenscheibe soll darin liegen, dafs- die letztere längs dieses Theiles eine, theilweise rollende Bewegung ausführt, ähnlich wie ein richtig geformter Zahn eines Zahnrades am Zahn des anderen Rades, so dafs der Reibungswiderstand ein geringer ist. Bei Schiebern, welche derartig mit einander verbunden sind, dafs das Heben des einen ein Sinken des anderen hervorbringt, und bei solchen Schiebern, welche infolge ihres Eigengewichtes niedersinken, kann der kleine Cylinder sammt Kolben fortfallen, und es ist dann, während der Schieber in seiner unteren Lage ist, die Daumenscheibe aufser Contact mit dem Knaggen. Die Stange D wird in diesem Falle in beliebiger Weise geführt. Statt der geschlitzten Stange D kann auch eine volle Stange angewendet werden, in welchem Falle Knaggen und Daumenscheibe, sowie Gelenkstück M an eine Seite der Stange zu legen sind, die gezeigte Construction ist jedoch geeigneter. Statt des kleinen Cylinders mit Kolben kann auch eine Feder in Anwendung kommen und Kasten A kann durch irgend ein geeignetes Gestell ersetzt werden, doch bietet der Kasten den Vortheil, dafs die wirksamen Theile des Mechanismus gegen Schmutz und Staub geschützt sind. Wenn man will, kann man den Kasten auch mit OeI oder einem anderen Schmiermittel theilweise oder gänzlich anfüllen. Patenτ-Ansprüche:
1. Ein Mechanismus zum Bewegen von Vertheilungsschiebern, bestehend aus der Schieberstange, welche ein belasteter Kolben oder dergleichen beständig nach einer Seite hin zu verschieben trachtet, ferner aus einem drehbaren Knaggen oder Mitnehmerhebel, welcher mit der Schieberstange verbunden ist, und aus einer oscillirenden Daumenscheibe, welche den Knaggen hebt, wobei sie zwischen dem Drehpunkt desselben und der Achse der Stange D angreift.
An dem unter 1. gekennzeichneten Mechanismus :
2. ein Mitnehmerhebel if, dessen untere Fläche einen convex ausgebauchten Theil m und einen concav eingebogenen Theil η besitzt;
eine geschlitzte Stange D, in deren Schlitz der mit ihr verbundene Mitnehmerhebel K und die auf der oscillirenden Welle G sitzende Daumenscheibe H eingreifen;
ein den Mechanismus enthaltender Kasten A von geeigneter Form, welcher mit einem Schmiermittel gefüllt werden kann;
ein Kasten A, an dessen obere Wand ein kleiner Cylinder E geschraubt ist, der zur Aufnahme von gespanntem Dampf oder comprimirter Luft dient und im Verein mit dem Kolben b für die verlängerte Schieberstange D als Buffer .wirkt;
6. eine oscillirende, die Daumenscheibe H tragende Welle G, deren Stellung in der Weise geregelt werden kann, dafs die Nabe der lose aufgesteckten Kurbel N eine senkrecht zur Welle G liegende und in Längsnuthen derselben eingreifende, feststellbare Schraube e enthält.
Hierzu ι Bl^Jt Zeichnungen.
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