DE31607C - Centrifugalregulator - Google Patents

Centrifugalregulator

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Publication number
DE31607C
DE31607C DENDAT31607D DE31607DA DE31607C DE 31607 C DE31607 C DE 31607C DE NDAT31607 D DENDAT31607 D DE NDAT31607D DE 31607D A DE31607D A DE 31607DA DE 31607 C DE31607 C DE 31607C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
arms
valve
springs
rod
regulator
Prior art date
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT31607D
Other languages
English (en)
Original Assignee
J. L. HEALD in Crockett, Grafsch. Contra Costa, Staat California, V. St. A
Publication of DE31607C publication Critical patent/DE31607C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D13/00Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
    • G05D13/08Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
    • G05D13/10Centrifugal governors with fly-weights

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Centrifugalreguiator.
In der Zeichnung ist: Fig. 1 eine perspectivische Ansicht des neuen Regulators, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt durch die Scheibe Q und die mit dieser verbundenen Theile, Fig. 3 eine Ansicht des Armes L und Schnitt durch die Führungsbüchse G, Fig. 4 eine Ansicht eines Kugelarmes mit Feder, Fig. 5 eine Ansicht des Gelenkes, welches beide verbindet, Fig. 6 eine Seitenansicht des Regulators und Schnitt der Ventile, Fig. 7 eine Endansicht des Regulators. Fig. 8 und 9 sind Einzelansichten der Scheibe Q.. Fig. ι ο bis 12 sind Einzelansichten eines Kugelarmes.
Das Kolbenventil befindet sich in einem Gehäuse A und besteht aus vier Scheiben oder Flantschen B auf einer centralen Stange C, welche durch die beiden inneren Sitze oder Kammern D D hindurchgeht. Diese Kammern D D haben oben und unten Oeffnungen, in welche die Scheiben B genau passen, so dafs sie diese Oeffnungen verschliefsen, wenn das Ventil geschlossen ist. Das Innere dieser Kammern D D steht mit dem Kessel durch einen Kanal b in Verbindung, so dafs der Dampf in das Innere derselben eintritt und, wenn das Ventil verschlossen, ist, die Scheiben, welche die Oeffnungen der Kammer oben und unten verschliefsen, unter gleichem Druck stehen und dadurch im Gleichgewicht gehalten werden.
Sind diese Oeffnungen geöffnet, so entweicht der Dampf in gleicher Weise nach oben und nach unten in den gröfseren Raum innerhalb des Gehäuses A, wodurch die Ventile wiederum im Gleichgewicht gehalten werden. Der Dampf geht von dem Gehäuse A nach dem Cylinder durch die Oeffnung d.
Eine Stange E ist in den oberen Theil des Ventils oder der Ventilstange eingeschraubt und geht durch eine Stopfbüchse F nach oben in die Büchse G, in welche sie eingeschraubt ist, wie aus Fig. 3 ersichtlich. Unterhalb dieser Büchse sitzt ein Halsring I auf der Stange E fest. Derselbe ist mit Handhaben H versehen, mit Hülfe deren man die Stange E drehen und mehr oder weniger tief in die Büchse G einschrauben und auf diese Weise nach Mafsgabe der für die Maschine gewünschten Geschwindigkeit justiren kann. Oberhalb des Halsringes /ist eine ebenfalls mit Handhabe versehene Gegenmutter 71 auf die Stange E aufgeschraubt, welche diese in der gewünschten Stellung festhält. Ein im rechten Winkel von G abstehender Arm G1 gleitet auf einem an dem Arm L sitzenden Stift α und hindert die Büchse G und die Stange E, an der Drehung der Regulatorarme theilzunehmen.
Von der Büchse G geht eine Stange / nach oben durch den von dem Arm L getragenen Theil K.
Eine horizontale Büchse M wird ebenfalls von L durch Arme N getragen und durch diese Büchse geht die mit einer Triebscheibe an ihrem äufseren Ende versehene Triebwelle. An dem inneren Ende der Triebwelle sitzt das Kegelrad O, welches in- ein zweites Kegelrad P eingreift. Letzteres sitzt an der horizontalen

Claims (3)

  1. Scheibe Q. fest. Auf dieser Scheibe sind Ansätze R angebracht, zwischen welchen die Kugelarme' T drehbar befestigt sind. Von diesen Kugelarmen gehen unten kurze horizontale Arme U nach innen und drücken gegen den Kopf der Stange /, welche, wie oben, mit dem Ventil in Verbindung steht und dasselbe bewegt. Diese Stange reicht in einen Kopf V hinein, welcher sich lose um dieselbe drehen kann und Aussparungen auf jeder Seite hat, in welche sich · die abgerundeten Enden der Arme U einlegen, derart, dafs, wenn der Regulator wirkt, diese Arme den Kopf V, die Ventilstangen und das Ventil in die Höhe heben oder sinken lassen. Die Arme T erstrecken sich nach oben und diagonal einer an dem anderen vorbei. An ihren oberen Enden tragen sie die Kugelgewichte W.
    Am Rande der Scheibe Q sind Federn χ befestigt, je eine hinter jedem Arm T. Diese Federn sind über die Arme und deren Gewichte W gebogen. Gelenke Y verbinden die oberen Enden der Federn mit den äufseren Enden der Arme T W, so dafs beide sich gemeinschaftlich bewegen.
    Die Wirkung des Regulators ist folgende:
    Das Ventil wird so justirt, dafs es offen ist, wenn der Regulator stillsteht. Wenn dieser sich aber bewegt, so bewegt die Centrifugalkraft die Arme T und Federn χ nach unten. Hierdurch drücken die kurzen Arme U die Ventilstange nach unten und schliefsen das Ventil. Geht die Maschine langsamer, so ziehen die Federn χ die Arme T und U wieder nach oben und öffnen das Ventil.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Centrifugalregulator, welcher folgende Eigenthümlichkeiten in sich vereinigt:
    ι. Die Ventilstange E in Verbindung mit dem aus den Scheiben B und den Kammern D D bestehenden Ventil und dem einerseits mit dem Kessel, andererseits mit den Cylinderri commünicirenden Gehäuse A.
  2. 2. Die Büchse G in Verbindung mit dem Arm G1 und dem Stift a, welche die Drehung der Büchse und der in diese geschraubten Stange E durch die Centrifugalarme verhindern.
  3. 3. Die Scheibe Q. und die von Feder x- beeinflufsteh Centrifugalarme T W mit kurzen Armen U zum Bewegen der Ventile B durch Vermittelung der Stangen / und E.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT31607D Centrifugalregulator Expired - Lifetime DE31607C (de)

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DENDAT31607D Expired - Lifetime DE31607C (de) Centrifugalregulator

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