DE68473C - Pneumatischer Hammer - Google Patents

Pneumatischer Hammer

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DE68473C
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hammer
pneumatic hammer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/22Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers
    • B21J7/24Drives for hammers; Transmission means therefor for power hammers operated by steam, air, or other gaseous pressure
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21JFORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
    • B21J7/00Hammers; Forging machines with hammers or die jaws acting by impact
    • B21J7/20Drives for hammers; Transmission means therefor
    • B21J7/46Control devices specially adapted to forging hammers, not restricted to one of the preceding subgroups

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(England).
Pneumatischer Hammer.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Steuerung für pneumatische Hammer, bei denen der den Hammerkopf tragende Kolben in einem auf- und niedergehenden Luftcylinder arbeitet und in jeder Endstellung seines Hubes gebremst wird.
Das Wesen der Erfindung besteht in der Combination von selbsttätigen Ein- und Auslafsventilen mit einem Mechanismus, durch welchen die Ventile nur einer geringen Abnutzung und Reibung ausgesetzt sind und der Schlag des Hammers in einfacher und wirkungsvoller Weise regulirt wird.
In den beiliegenden Zeichnungen bedeutet:
Fig. ι eine Vordenansicht des pneumatischen Hammers, theilweise im Schnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht, ebenfalls theilweise im Schnitt.
Fig. 3 zeigt den Ventilmechanismus im Verticalschnitt,
Fig. 4 in Vorderansicht (vergröfsert).
Fig. 5 stellt die Ventile gegenüber Fig. 3 in anderer Stellung dar.
Fig. 6 ist ein Horizontalschnitt der Regulirstange und eines an der Stange sitzenden Anschlages.
In den Fig. 1, 2, 3 und 4 ist der Ventilmechanismus so angeordnet, dafs der Hammerbär einen möglichst schwachen Schlag ausübt, während bei der in Fig. 5 dargestellten Anordnung des Ventilmechanismus der Schlag die Maximalstärke erreicht hat.
α ist der sich auf- und niederbewegende Luftcylinder des pneumatischen Hammers und wird von der Kurbel b aus in Bewegung gesetzt. ■ An dem Kolben f dieses Cylinders ist die Stange e mit dem Hammerbär d befestigt, ohne eine besondere Verbindung zwischen Hammerbär und Cylinder, so dafs sich beide nicht mit der gleichen Geschwindigkeit bewegen.
Nahe am oberen und unteren Ende des Cylinders α befinden sich Ventile g und h, Fig. 2, welche den Zweck haben, den Druck im Cylinder nie unter Atmosphärendruck sinken zu lassen, indem sie sich schliefsen,' wenn der Druck im Cylinder gröfser, und sich öffnen, wenn er geringer ist als der äufsere Luftdruck.
Die Stärke der Hammerschläge ist durch die gröfsere oder geringere Luftmenge im Cylinder bestimmt, welche durch einen ebenso einfachen als zweckentsprechenden Ventilmechanismus regulirt wird, welcher am Cylinder angebracht ist. Derselbe besteht aus zwei Scheiben i und k, deren eine i nahe am oberen Ende, die andere k in der Mitte, des Cylinders sich befindet, und welche beide auf einer Platte / sitzen, die am Cylinder befestigt ist. Die Construction dieser Ventile i und k ist aus den Fig. 3 bis 5 deutlich ersichtlich. Die Ventile bestehen aus kreisrunden Scheiben i und k, die mit Oeffnungen i2 und A2 versehen sind, welche mit Bohrungen P und Z3 der Platte in Verbindung gebracht werden können, so zwar, dafs diese
letzteren entweder ganz oder theilweise geöffnet bezw. geschlossen werden können. Die Ventile sind mit den zu einander parallelen, horizontalen Spindeln i3 k3 aus einem Stück hergestellt (Fig. 3) und bewegen sich mit den Zapfen m m in den Lagern η η der Platte /. Die Ventile sind luftdicht gegen aufsen durch die Platte I abgeschlossen und werden durch Zahnradsectoren ρ und q auf den parallelen Spindeln i3 k3 bewegt.
Die Lage der Ventile gegen einander ist die, dafs, wenn das eine Ventil geschlossen ist, d. h. wenn die Scheibe k z. B. alle Oeffnungen /3 zudeckt, das andere geöffnet ist, indem alle Oeffnungen z'2 und Z2 auf einander fallen (Fig. 4). An der oberen Ventilspindel ζ'3 sitzt ein Knaggen r, bei dessen auf- oder abwärtsgerichteter Bewegung der Sector ρ und mit ihm q die Scheiben i und k bewegen. Der Knaggen r dient nämlich als Anschlag für zwei horizontale, auf der verticalen Stange s stellbar befestigte Stifte u und t, Fig. 3, welche auf beiden Seiten von r liegen und durch Drehung des Hebels x, Fig. 1, die Regulirung der Ventile und der Hammerschläge bewirken.
Zum Zweck, eine Reihe von gleichmäfsigen Schlägen auszuführen, wird der Hebel χ auf den Quadranten x2 in einer der gewünschten Stärke des Schlages entsprechenden Stellung festgestellt. Beim Abwärtsgang des Cylinders a wird dann durch Anschlagen von r an u und beim Aufwärtsgang von α durch Anschlagen von r an t jeweils ein Umlegen der Ventile und damit eine Veränderung des Luftquantums auf den beiden Seiten des Kolbens f bewirkt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist der Hebel χ so eingestellt, dafs der Knaggen r der Ventile bei der Aufwärtsbewegung des Cylinders α gegen den oberen Anschlag t gestofsen hat, wodurch ein vollständiges Oeffnen des Ventiles i und ein vollständiges Schliefsen des Ventils k erfolgt ist, d. h. infolge der Abwärtsbewegung des Knaggens r ist das Ventil i so weit gedreht worden, dafs seine Oeffnungen mit denjenigen der Platte I zusammenfallen, während gleichzeitig das andere Ventil k durch das Getriebe ρ q in entgegengesetzter Richtung so gedreht worden ist, dafs es die Oeffnungen der Platte / zudeckt.
Hierbei ist erreicht, dafs zwischen dem Kolben und dem oberen Cylinderdeckel die geringste, zwischen dem Kolben und dem unteren Cylinderdeckel aber die gröfste mögliche Luftmenge vorhanden ist, so dafs dem Kolben bei der Abwärtsbewegung des Cylinders die kleinste Anfangsgeschwindigkeit zu Theil wird und infolge der Compression im unteren Theil des Cylinders der Hammer den schwächsten Schlag ausführt.
Bei der Aufwärtsbewegung des Cylinders erhält der Kolben durch die Expansion der zwischen dem Boden des Cylinders und der unteren Seite des Kolbens befindlichen Luft die erforderliche Aufwärtsgeschwindigkeit. So lange die Steuerstange diese eben gekennzeichnete Stellung behält, bewegt sich dann der Knaggen r so zwischen t und u, dafs die Ventile i und k gerade nicht mehr umgesteuert werden, und der Hammer führt immerfort gleich starke Schläge aus, bis . der Hebel χ in eine andere Lage gebracht wird. Soll der Schlag des Hammers sein Maximum erreichen, so wird die Regulirstange s so weit gehoben, dafs der untere Anschlag u in Thätigkeit und der obere Anschlag t aufser Thätigkeit tritt.
Wenn der Cylinder a seine Abwärtsbewegung macht, so stöfst der Knaggen r gegen den nunmehr thätigen unteren Anschlag u und der Knaggen r wird in die in Fig. 5 dargestellte Lage gehoben. Durch dieses Heben des Knaggens r wird das obere Ventil vollständig geschlossen und das untere Ventil k vollständig geöffnet, in welcher Lage die Ventile verbleiben, bis die Stellung der Regulirstange s wiederum geändert wird. Jetzt befindet sich die gröfste comprimirte Luftmenge zwischen dem Deckel des Cylinders und der oberen Seite des Kolbens behufs Bremsens bei der Aufwärtsbewegung des Cylinders und Ertheilung der gröfsten Anfangsgeschwindigkeit bei der Abwärtsbewegung.
Die Luftmenge zwischen dem Boden des Cylinders und der unteren Seile des Kolbens wird gleichzeitig so verringert, dafs der Abwärtsbewegung des Kolbens der geringste Widerstand entgegengesetzt wird. Der Bär führt seinen stärksten Schlag aus.
Durch Heben der Regulirstange s und ihrer Anschläge in eine Zwischenstellung zwischen diesen beiden Grenzstellungen kann man die Stärke der Hammerschläge in jeder beliebigen Weise variiren. Während der Arbeit des Hammers werden sonach die Ventile gar nicht bewegt, erfahren keinerlei Reibung oder Abnutzung. Statt der gezeichneten Einrichtung der Regulirstange etc. können die Ventile auch auf irgend eine andere geeignete Weise gesteuert werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Ein pneumatischer Hammer der durch Patent Nr. 17726 geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Regulirung der Stärke der Schläge aus kreisrunden Scheiben bestehende, durch Oeffnungen i 2 k2 mit der Atmosphäre in Verbindung stehende Ventile ζ und k an dem auf- und niedergehenden Cylinder auf parallelen Spindeln P und k3 angeordnet sind, welche von Zahnradsectoren ρ und q so gedreht werden
    können, dafs, wenn die Oeffhungen V1 der einen Scheibe ganz oder theilweise mit den Bohrungen Z2 des Cylinders zusammenfallen, die Oeffnungen Is des Cylinders von der anderen Scheibe ganz oder theilweise zugedeckt werden.
    Ein pneumatischer Hammer der durch Anspruch i. geschützten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs in Verbindung der in diesem Anspruch gekennzeichneten Einrichtung eine Steuerstange s angeordnet ist, welche durch einen Hebel χ so gestellt werden kann, dafs durch an der Stange befindliche Knaggen t und u die Ventile beim Auf- und Niedergang des Cylinders ganz oder theilweise geöffnet bezw. geschlossen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT68473D Pneumatischer Hammer Expired - Lifetime DE68473C (de)

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