DE8258C - Neuerungen an Nähmaschinen der Schuhfabrikation - Google Patents

Neuerungen an Nähmaschinen der Schuhfabrikation

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DE8258C
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Germany
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G. NEIDLINGER in Hamburg
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
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    • D05B27/00Work-feeding means
    • D05B27/02Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements
    • D05B27/04Work-feeding means with feed dogs having horizontal and vertical movements arranged above the workpieces
    • DTEXTILES; PAPER
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Description

1879.
G. NEIDLINGER in HAMBURG.
Neuerungen an Nähmaschinen der Schuhfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. März 1879 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Verbesserungen von Nähmaschinen, welche jene Klasse von Transportirung besitzen, die die Arbeit von oben und zugleich nach jeder Richtung fortschieben und unter dem Namen Cylinder- oder Elastic-Nähmaschinen bekannt sind.
In Fig. ι und 2 ist diese neue Transporteur-Vorrichtung dargestellt; es ist hier ein centraler Konus verwendet, der den Transporteur in Thätigkeit setzt.
Fig. ι ist eine Vorderansicht des Kopfes der Maschine, von welchem der Umhüllungsmantel fortgelassen ist, um die Anordnung der inneren Theile zu zeigen, und
Fig. 2 ist ein Schnitt in der Längsrichtung; bei beiden Figuren ist der untere Maschinenarm ebenfalls angedeutet.
A ist das am vorderen Ende des oberen Arms befindliche halbcylindrische Gehäuse mit den vier Ohren für die zum Befestigen des anderen halbcylindrischen Stückes A' dienenden Schrauben. Dies Gehäuse ist im unteren Theile mit einem cylindrischen Block B versehen, welcher wiederum einen sich auf- und abwärts bewegenden Hohlcylinder aufnimmt, durch den die Nadelstange C geht.
Das obere Ende der Nadelstange bewegt sich in dem gufseisernen Stück D, das sich oben in dem Gehäuse befindet. Das Stück D wird durch den Druck der Feder E niedergehalten, die am Maschinenarm befestigt ist und vorn auf dem Zapfen D1 ruht, welcher von dem gabelförmigen Ansätze des Stückes D umschlossen ist. Dieser Zapfen bewegt sich in dem Maschinenarm und ruht auf dem Hebelexcenter F\ das sich an der horizontalen Welle F befindet.
Die Form des Stückes D ist halbcylindrisch und geschlitzt; in diesem Schlitz führt sich das Querstück JI1. Das Gufsstück D endigt unten in einer Scheibe, welche auf die Transporteurstange G drückt, in welcher Stellung sich dieselbe auch befinden mag; bei jeder Umdrehung des Hebelexcenters F* wird D durch Z?1 gehoben.
Der Block B ist mit einer ringförmigen Nuth versehen, um einen Ansatz aufzunehmen, der sich im inneren Umkreise des.Gehäuses befindet. Dieser Ansatz α hält den Block B in seiner verticalen Stellung, während er ihm jede Drehung gestattet. In dem Block B befindet sich eine verticale Oeffhung für die Presserstange G, welche vermittelst einer Spiralfeder g, die in dem Block liegt, mit der unteren Scheibe des Gufsstückes D verbunden ist. Die Presserstange G besitzt an ihrem oberen Ende einen excentrischen Ansatz, welcher die ganze Weite der Oeffhung in dem cylindrischen Block B ausfüllt und eine Drehung der Presserstange gestattet, ohne die verticalen Bewegungen zu beeinträchtigen. Mittelst eines hohlen Handgriffs B', welcher mit dem Block B verbunden ist, wird die Drehung des letzteren und gleichzeitig des Transporteurs nach jeder beliebigen Richtung hin bewirkt. Die Nadelstange wird auf die bekannte Weise in Thätigkeit gesetzt, durch eine Rolle, welche sich an der Excenterscheibe F2 befindet und in einer an der Nadelstange befestigten Curvenschleife arbeitet. Der Hohlcylinder, welcher die Nadelstange C umschliefst, endigt in einem Konus H, der die Transporteurbewegung des Presserfufses zu veranlassen hat. Dies geschieht durch den Druck gegen das abgeschrägte Ende eines Schieberstückes h, das die Presserstange umschliefst und in einer Führung des Blockes B arbeitet. Der Hohlcylinder N hängt an dem Querstück H\ das seine Führung in dem Gufsstück D hat. Eine gewundene Feder umgiebt den Hohlcylinder; sie ruht unten auf dem Block B und drückt oben gegen das Querstück H\ wodurch der Hohlcylinder gezwungen wird, sich zu heben, wenn er nicht abwärts in Berührung mit dem Schieberstück h gehalten wird, wie dieses in folgendem näher beschrieben ist.
Vermittelst eines Scharniers ist mit dem Querstück ZT1 ein Arm H'1 verbunden, welcher an dem einen Ende eine Nuth besitzt, die unter dem Excenter F2 liegt. Die Lage dieser Nuth, mit Rücksicht auf das Querstück H1, wird bestimmt durch die Schraube H*, welche sich an dem einen Ende des Querstücks befindet und mit ihrer konischen Spitze gegen die untere Seite des Armes H% wirkt. Durch Drehen dieser Schraube hebt oder senkt sich der Arm IP und bestimmt dadurch den Grad des Druckes, welchen das Excenter bei jeder Umdrehung dem Hohlcylinder mittheilen soll; den-n sobald der Arm F2 im Verhältnifs zu dem Quersttick ZT1 gehoben oder gesenkt wird vermittelst der Re-

Claims (2)

gulirschraube IP, kommt der Konus des Cylinders M mehr oder weniger in Berührung mit dem Schieberstück h, bewirkt eine gröfsere oder kleinere Bewegung des Transporteurs und erzeugt infolge dessen einen längeren oder kürzeren Stich. Die Regulirschraube ist mit einer Klemmmutter versehen, um sie in der ihr gegebenen Stellung festzuhalten. Wenn nun der Druck des Konus des Cylinders H gegen das Schieberstück h aufhört, ist es erforderlich, dafs der Transporteur in seine frühere Stellung zurückkehrt; dies geschieht vermittelst eines Federzapfens, der in dem hohlen Handgriff B1 liegt und auf die Presserstange G durch eine Spiralfeder wirkt. Um den Presserfufs zu heben, ist die Maschine mit dem Hebel / versehen. Derselbe ist mit einer Ansatzschraube an dem Gufsstück D befestigt und wirkt mit seinem excentrischen Ende auf das Gehäuse A. Durch den Hebel wird das Gufsstück D gehoben und mit demselben die Presserstange G, welche auf die bereits beschriebene Weise befestigt ist. Pate ν τ-An s ρ rüche:
1. Die dargestellte und beschriebene Combination des untern mit Konus H versehenen Hohlcylinders, welcher von dem Querstück.//1 getragen wird, des Schieberstücks h und des Armes H*, welcher von der Schraube J^T3 gestützt wird, für den näher beschriebenen Gebrauch.
2. Die Combination der Scheibe des Gufsstückes D mit dem Zapfen £>' zur Uebertragung der Bewegung der horizontalen Welle auf denselben für den näher beschriebenen Zweck.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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