DE1117153B - Anordnung zum Erzeugen von zwei sich ueberdeckenden Achszaehlimpulsen bei Eisenbahnanlagen - Google Patents

Anordnung zum Erzeugen von zwei sich ueberdeckenden Achszaehlimpulsen bei Eisenbahnanlagen

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DE1117153B
DE1117153B DES60761A DES0060761A DE1117153B DE 1117153 B DE1117153 B DE 1117153B DE S60761 A DES60761 A DE S60761A DE S0060761 A DES0060761 A DE S0060761A DE 1117153 B DE1117153 B DE 1117153B
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rail
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DES60761A
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Inventor
Kurt Schmidt
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Siemens Corp
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Siemens Corp
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L1/00Devices along the route controlled by interaction with the vehicle or train
    • B61L1/16Devices for counting axles; Devices for counting vehicles
    • B61L1/163Detection devices
    • B61L1/165Electrical

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

  • Anordnung zum Erzeugen von zwei sich überdeckenden Achszählimpülsen bei Eisenbahnanlagen Die Erfindung betrifft eine Anordung zum Erzeugen von zwei sich überdeckenden Achszählimpulsen bei Eisenbahnanlagen mit Gleisbögen ohne Zwangsschienen, an denen durch die Spurkränze der Räder magnetisch gesteuerte Achszählimpulsgeber angeordnet sind, deren Beeinflussungsdauer vom Abstand zwischen Spurkranz und Impulsgeber abhängig ist.
  • Magnetisch gesteuerte Impulsgeber sind entwickelt worden, da sie gegenüber den ursprünglich verwendeten mechanisch oder optisch gesteuerten Impulsgebern wesentliche Vorteile haben. Diese sind gegenüber den mechanisch gesteuerten Impulsgebern die größere Lebensdauer, da kein Verschleiß eintritt, und die Fähigkeit, auch bei höheren Zuggeschwindigkeiten eine einwandfreie Anzeige zu ermöglichen. Im Vergleich zu den bekannten optisch gesteuerten Impulsgebern, bei denen die Zählimpulse durch seitlich des Schienenweges angeordnete lichtempfindliche Zellen erzeugt werden, ist bei magnetisch gesteuerten Impulsgebern eine Anbringung am Gleis in erheblich günstigerer Lage möglich, da diese Impulsgeber nicht über der Schienenoberkante zu liegen brauchen und demzufolge nicht durch über das Normalprofil der Wagen herausragende Teile beschädigt oder durch andere Fahrzeugteile als die Spurkränze betätigt werden können. Wegen dieser Vorteile werden heute fast ausschließlich magnetisch gesteuerte Impulsgeber verwendet, z. B. polarisierte Anker, die unmittelbar Kontakte zum Steuern von Auswerteeinrichtungen für die Impulse betätigen, oder vormagnetisierte Drosseln; welche die Kontakte mittelbar durch Überwachungsrelais für den Drosselstromkreis betätigen. Die Impulsgeber werden im allgemeinere auf der Innenseite der Schiene so angeordnet, daß der auf die Impulsgeber einwirkende Steuerfluß eines im Gleisgerät angeordneten Magneten durch die Spurkränze der vorüberrollenden Räder beeinfiußt wird. Damit aus der Kontaktbetätigung die Fahrrichtung jeder einzelnen Achse festgestellt werden kann, sind die Impulsgeber so angeordnet und eingestellt, daß zunächst der erste Impulsgeber einen Kontakt betätigt, z. B. schließt, dann schließt der zweite Impulsgeber einen Kontakt; danach öffnet der erste Impulsgeber seinen Kontakt und schließlich der zweite. Dabei ist vor allem wichtig, daß eine ausreichende überdeckungszeit der Kontaktschlüsse auch dann eintritt, wenn die Räder in unterschiedlichem seitlichem Abstand an den Impulsgebern vorbeirollen: Um diese Kontaktüberdeckung sicherzustellen, werden die Impulsgeber meistens auf der Innenseite je einer der beiden Schienen gegeneinander versetzt an-2 geordnet. Hierdurch wird erreicht, daß die bei großem seitlichem Abstand zwischen dem einen Rad und dem einen Impulsgeber auftretende Verkürzung des einen Zählimpulses durch eine Verlängerung des anderen Impulses ausgeglichen wird, da der andere Impulsgeber infolge des zwangläufig geringeren Ab-Standes von dem anderen Rad derselben Achse entsprechend länger beeinflußt wird.
  • Es hat sich gezeigt, daß derartige Anordnungen zwar für gerade und wenig abgenutzte Schienen den Anforderungen genügen, dagegen wird in sehr stark befahrenen und entsprechend stark abgenutzten Gleisbögen, insbesondere solchen mit kleinem Krümmungsradius, die Impulsgabe durch den an der Außenschiene angeordneten Impulsgeber in verhältnismäßig kurzer Zeit unsicher. Dies ist darauf zurückzuführen, daß vor allem die Außenschienen sehr stark abgenutzt werden, so daß die an diesen Schienen anlaufenden Räder fast im Normalschienenprofil verschwinden. Hierdurch wird die Beeinflussung der Impulsgeber geringer und damit die Impulsdauer kürzer. Um die ursprüngliche Impulslänge wiederherzustellen, müßte der Ansprechf(uß der Impulsgeber herabgesetzt werden. Hierdurch würde aber die Störanfälligkeit, insbesondere die Möglichkeit des Ansprechens auf fremde Magnetfelder, wesentlich erhöht.
  • Es ist versucht worden, diesem Mangel dadurch abzuhelfen, daß beide Impulsgeber an der Innenschiene unmittelbar hintereinander angeordnet werden. Diese bekannte Maßnahme reicht aber nur bei größeren Fahrgeschwindigkeiten zum Erzeugen der gewünschten Kontaktüberdeckung aus, da nur dann die Spurkränze der inneren Räder dicht genug an den Impulsgebern vorüberrollen und so entsprechend lange, sich überdeckende Impulse erzeugen. Bei Langsamfahrten, bei denen die Spurkränze im allgemeinen an der Innenschiene anlaufen, sind dagegen die Beeinflussungsdauer und damit die Impulse zu kurz. Durch Verwendung von Zwangs- oder Leitschienen, welche die seitlichen Abstandsschwankungen zwischen den Impulsgebern und den Spurkränzen begrenzen, kann in stark befahrenen Gleisbögen nur vorübergehend eine Abhilfe geschaffen werden, da auch diese Schienen rasch abgenutzt werden. Außerdem sind die beim Einlaufen der Räder zwischen Fahr- und Leitschiene auf die Fahrzeuge ausgeübten Stöße aus anderen Gründen unerwünscht, so daß viele Bahnverwaltungen keine Zwangsschienen zulassen.
  • Mit der Erfindung wird eine Lösung der Aufgabe erreicht, bei magnetisch gesteuerten Impulsgebern die erwähnten Nachteile zu vermeiden und auch hier zu einer Anordnung zu kommen, die bei allen in der Praxis auftretenden Fällen eine einwandfreie Zählung ergibt. Erfindungsgemäß können an Gleisbögen ohne Zwangsschienen zwei sich überdeckende Achszählimpulse auch bei stark abgenutzten Schienen dadurch sicher erzeugt werden, daß für mindestens einen der Achszählimpulse in für andere Impulsgeber bekannter Weise zwei Impulsgeber gemeinsam verwendet werden, die je an einer der beiden Schienen angeordnet sind und deren unmittelbar oder mittelbar gesteuerte Kontakte einen Impuls erzeugen, der beim Umlegen des jeweils zuerst betätigten Kontaktes beginnt und erst nach dem Zurückstellen beider Kontakte aufhört. Diese Art des Zusammenwirkens von je zwei Impuls gebern ist nicht für beide Achszählimpulse erforderlich, vielmehr genügt es in den meisten Fällen, nur einen der beiden Impulse auf diese Weise zu erzeugen und für den anderen Impuls nur einen Impulsgeber zu verwenden. Dieser wird insbesondere bei Gleisbögen mit starkem Verschleiß der Außenschiene zweckmäßigerweise an der inneren Bogenschiene unmittelbar hinter dem Impulsgeber für den anderen Achszählimpuls angeordnet. Dabei ist lediglich darauf zu achten, daß diese beiden an derselben Schiene liegenden Impulsgeber mindestens bei mittlerem Abstand zwischen Impulsgeber und Rad bereits allein eine ausreichende Impulsüberdeckung erzeugen. Bei Verwendung von drei Impulsgebern kann es außerdem zweckmäßig sein, den einzigen an der Außenschiene anzubringenden Impulsgeber in an sich bekannter Weise gegenüber der Lücke zwischen den beiden an der Innenschiene liegenden Impulsgebern anzuordnen.
  • Der Grundgedanke der Erfindung sowie weitere zweckmäßige Weiterbildungen, welche die Merkmale der Unteransprüche darstellen, sind im folgenden an Hand einiger Ausführungsbeispiele mit den entsprechenden Zeichnungen erläutert. Die Unteransprüche haben nur in. Verbindung mit dem Hauptanspruch patentrechtliche Bedeutung.
  • In Fig. 1 ist durch die Radstellungen a bis e angedeutet, wie unterschiedlich die seitlichen Abstände zwischen dem Gleisgerät X, in dem der Impulsgeber angeordnet ist, und dem Rad sein können. Bei der Radstellung c sind die Abstände zwischen den Spurkränzen beider Räder einer Achse und den beiden Schienen gleich groß. Bei der Radstellung d läuft der Spurkranz des Außenrades an der Schiene S an; .das Innenrad derselben Achse nimmt dann die Stellung b ein. Bei der Radstellung e, die nur bei stark abgenutzten Schienen auftreten kann, verschwindet das Außenrad zum- Teil im Normalprofil der Schiene S. Das andere Rad derselben Achse hat dann in bezug auf den Impulsgeber an der anderen Schiene die Stellung a.
  • Aus Fig. 2 ist ersichtlich, wie sich die Längen der Impulse mit dem Abstand zwischen Gleisgerät und Rad ändern. Den möglichen Radstellungen a bis d des Innenrades entsprechen dabei die in den Diagrammen 1 bis 4 dargestellten Einzelimpulse, den möglichen Radstellungen b bis e des Außenrades entsprechen die in den Diagrammen 2 bis 5 dargestellten Einzelimpulse. Während aber die Impulse der Diagramme 1 bis 4 jederzeit reproduzierbar sind und sich auch bei verschiedenen Radabmessungen und mehr oder weniger abgenutzten Spurkränzen bzw. Schienen kaum ändern, kann die Dauer der in Diagramm 5 dargestellten Impulse zwischen dem gezeichneten Maximalwert und der Länge Null schwanken. Infolge dieser Unsicherheit der Impulsdauer bei der Radstellung .e des Außenrades sind Anordnungen, bei denen für einen der beiden erforderlichen Achszählimpulse lediglich ein an einer abgenutzten Außenschiene angeordneter Impulsgeber vorgesehen ist, nicht brauchbar. Dies gilt unabhängig davon, ob dieser Impulsgeber gegen den an der Innenschiene angeordneten Impulsgeber versetzt ist oder nicht.
  • Verwendet man, wie bekannt, gemäß Fig. 3 und 4 zwei an der Innenschiene hintereinander angeordnete Impulsgeber f und g; so folgen stets je zwei gleich lange Impulse aufeinander. Diese Impulse überdecken sich nur bei den Radstellungen a bis c weit genug, um eine einwandfreie Auswertung zu ermÖglichen. Bei der Radstellung d tritt keine oder nur eine sehr geringe Überdeckung auf. Das Impulsdiagramm 5 kann in diesem Fall nicht auftreten, da die Radstellung e an der Innenschiene praktisch nicht vorkommt, weil diese im Verhältnis zur Außenschiene nur wenig abgenutzt wird.
  • Damit auch beim Anlaufen des Rades an der Innenschiene (Radstellung d) eine ausreichende Impulsüberdeckung erzielt wird, sind bei dem in Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung für jeden der beiden Impulse zwei Impulsgeber f und F bzw. g und G vorgesehen. Die Fahrtrichtung soll der Richtung des eingezeichneten Pfeils entsprechen. Es ist angenommen, daß es sich um Impulsgeber mit Kontaktankern handelt, deren Kontakte f 1 und F 1 sowie g 1 und G 1 zwei an die Leitungen 10 und 20 angeschlossene Arbeitsstromkreise für Auswerteeinrichtungen steuern. Durch das Parallelschalten der Kontakte f 1 und F 1 bzw. g 1 und G 1 wird erreicht, daß die Impulse auf den Leitungen 10 und 20 jeweils so lange andauern, wie einer der beiden zusammenwirkenden Impulsgeber f und F bzw. g und G betätigt ist. Daher ergibt sich bei der Radstellung d an der Innenschiene an Stelle .des Kontaktdiagramms 4 das Diagramm 2 für die auf den Leitungen 10 und 20 auftretenden Impulse. Da nämlich das andere Rad derselben Achse die Stellung b einnimmt, beginnt infolge der Parallelschaltung der Impulsgeberkontakte jeder der beiden Impulse früher und ist später beendet.
  • Wenn nur für den ersten Impuls zwei Impulsgeber f und F vorgesehen sind, dagegen der zweite Impuls allein durch den Impulsgeber g erzeugt wird, so ergibt sich sinngemäß bei der Radstellung d des inneren Rades das Kontaktdiagramm 6.
  • Das Kontaktdiagramm 7 gilt für die in Fig. 4 dargestellte Anordnung, bei welcher der Impulsgeber F in der Lücke zwischen den Impulsgebern f und g liegt. In diesem Falle bestimmt der Impulsgeber f den Anfang und der Impulsgeber F das Ende des ersten Impulses. Die Kontakte f 2 und F2 der zusammenwirkenden Impulsgeber f und F sind in Fig. 4 in Reihenschaltung dargestellt, da angenommen ist, daß die an die Leitungen 10 und 20 angeschlossenen Auswerteeinrichtungen in Ruhestromschaltung betrieben werden; deshalb sind auch die Kontakte f 2, F 2 und G2 als Ruhekontakte gezeichnet.
  • Die Anwendung der Erfindung ist nicht auf die dargestellten Beispiele beschränkt. Beispielsweise ist es möglich, auch bei einer Anordnung der Impulsgeber nach Fig. 3 Ruhestromkreise für die Auswerteeinrichtungen zu verwenden. Ferner kann es unter Umständen zweckmäßig sein, auch bei Verwendung von vier Impulsgebern die an der Außenschiene angeordneten Impulsgeber gegenüber den an der Innenschiene angeordneten Impulsgebern zu versetzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Anordnung zum Erzeugen von zwei sich überdeckenden Achszählimpulsen bei Eisenbahnanlagen mit Gleisbögen ohne Zwangsschienen, an denen durch die Spurkränze der Räder magnetisch gesteuerte Achszählimpulsgeber angeordnet sind, deren Beeinflussungsdauer vom seitlichen Abstand zwischen Spurkranz und Impulsgeber abhängig ist, dadurch gekennzeichnet, daß für mindestens einen der Achszählimpulse in für andere Impulsgeber bekannter Weise zwei Impulsgeber (f und F) gemeinsam verwendet werden, die je an einer der beiden Schienen angeordnet sind und deren unmittelbar oder mittelbar gesteuerte Kontakte (f 1 und F1 bzw. f 2 und F2) einen Impuls erzeugen, der beim Umlegen des jeweils zuerst betätigten Kontaktes beginnt und erst nach dem Zurückstellen beider Kontakte aufhört.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, insbesondere für Gleisbögen mit stark abgenutzten Außenschienen, dadurch gekennzeichnet, daß zum Erzeugen des zweiten Achszählimpulses mindestens ein Impulsgeber (9) an der inneren Schiene des Gleisbogens angeordnet ist, der in Längsrichtung der Schiene hinter dem Impulsgeber (f) für den anderen Achszählimpuls liegt, wobei diese Impulsgeber so eingestellt sind, daß sie allein mindestens bei mittlerem Abstand zwischen Impulsgeber und Spurkranz eine ausreichende Impulsüberdeckung erzeugen.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der einzige an der Außenschiene angeordnete Impulsgeber (F in Fig. 4) gegenüber der Lücke zwischen den beiden an der Innenschiene angeordneten Impulsgebern (f und g) liegt. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 743 014, 507 207, 370 774; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1748 640; schweizerische Patentschrift Nr. 195 819.
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Citations (5)

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