DE110962C - - Google Patents

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DE110962C
DE110962C DENDAT110962D DE110962DA DE110962C DE 110962 C DE110962 C DE 110962C DE NDAT110962 D DENDAT110962 D DE NDAT110962D DE 110962D A DE110962D A DE 110962DA DE 110962 C DE110962 C DE 110962C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/12Calling substations, e.g. by ringing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description

PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft einen Klappenschrank mit Vielfachumschalter für Schleifenleitungen, bei welchem bei einer Verbindung die Anruf klappe abgetrennt wird, die Verbindung der Leitungen zum Sprechen dagegen mittelst unlöslicher Stromschlufsstücke erfolgt j um hierbei ein von unsicheren Contactstellen unabhängiges Sprechen zu erzielen. Aufserdem soll die Einrichtung den gemischten Betrieb zwischen doppelter und einfacher Leitung zulassen, um den Üebergang von der letzteren zu der ersteren zu erleichtern.
Auf der beiliegenden Zeichnung ist die vorliegende Erfindung durch Fig. 1 bei Anwendung einer Schleifenleitung und durch Fig. 2 bei einer einfachen Leitung bezw. bei gemischtem Betriebe veranschaulicht.
Nach Fig. 1 führt von den beiden Leitungen Z1 und I3 der Theilnehmerstelle der Zweig Z1 durch die sämmtlichen vorhandenen Schranke, ist in jedem derselben mit der Klinkenfeder f1 verbunden uud bleibt in dem letzten Schranke offen. Der Leitungszweig Z2 theilt sich im Vermittelungsamte am Anfange der Schrankreihe wiederum in zwei Zweige α und b, welche im ersten Schranke fest mit einander verbunden sind. Der Leitungsdraht Z2 a- enthält in jedem Schranke die gewöhnliche, aus einer oberen Klinkenfeder f2 und aus einem trennbaren Untercontact bestehende Klinke, geht von der Klinke des letzten Schrankes durch die Wickelung der Fallklappe K, von dort zu dem Ruhecontacte 1 einer Morsetaste h, zur Prüfungsbatterie P B und zur Erde. Der Leitungszweig Z24, ist in jedem Schranke mit der Stöpselbuchse g verbunden und bleibt im letzten Schranke ebenfalls offen.
Der Anruf des Vermittelungsamtes erfolgt nur in der Leitung Z2 mit Erdverbindung, und zu diesem Zwecke ist der Inductor bezw. die Anrufbatterie mit einem Pole bezw. der einen Klemme an Erde zu legen; für den Anruf in Schleifenleitung ist dieser Pol aber auch mit der Leitung I1 zu verbinden. Beim Anrufe des Vermittelungsamtes geht demnach der Strom von der Erde des Theilnehmers durch die Stromquelle und" durch den Leitungszweig Z2 a, über die sämmtlichen Klinkenfedern f2, durch die Klappenwickelung K über den Morsecontact /?, die Prüfungsbatterie P B zur Erde.
Der Klappenelektromagnet K ist, wie bereits oben angedeutet, mit einer Morsetaste h ausgestattet, welche bei Auslösung der Fallscheibe η den Tastenhebel herunterdrückt und damit den Stromkreis der Prüfungsbatterie PB über den Contact Z22 zu einem dprt verbundenen Galvanoskop schliefst. Ein solches Galvanoskop oder ein anderer Signalapparat (Glühlampe, Unterbrecherwecker, Summer etc.) ist an jedem Arbeitsplatze eines Beamten aufzustellen, um den Beamten von einem ankommenden Rufe in Kenntnifs zu setzen und so eine beständige Aufmerksamkeit auf die in der Regel im obersten Theile des Schrankes untergebrachten Anrufklappen überflüssig zu machen. Das Galvanoskop ist gemeinsam für die Klappen eines Arbeitsplatzes.
Die Morsetaste h erfüllt gleichzeitig einen anderen Zweck, indem sofort mit dem Fallen der Klappe die Prüfungsbatterie PB von der

Claims (2)

Leitung l2alib abgeschnitten und die Leitung als besetzt gekennzeichnet wird. Es wird damit vermieden, dafs in dem Augenblicke, in welchem ein Theilnehmer das Amt anruft und eine Verbindung wünscht, dieser von einer anderen Seite einen Anruf empfängt und die beabsichtigte Verbindung verhindert wird. Die Prüfung ergiebt nämlich, so lange die Klappe nicht gefallen ist, bei Berührung einer Stöpselbuchse g mit der Spitze des Stöpsels und unbesetzter Leitung einen Strom bezw. ein Knacken im Telephon, während bei gestöpselter Leitung die an dem Untercontacte der Trennungsklinke liegende Prüfungsbatterie PB abgeschnitten und in diesem Falle bei Berührung der Buchse g ein Knacken im Telephon nicht gehört wird. Die Klappe K hat einen Hülfselektromagneten K1 erhalten, welcher in bekannter Weise dazu benutzt wird, die beim Anrufe gefallene Klappe wieder aufzurichten. Um den hierzu erforderlichen Strom ohne weiteres Zuthun des Beamten nur für die erforderliche Zeit zu entsenden, sind die Stöpselauflager mit Stromschlufsvorrichtungen m und Ot1 zu versehen, deren Stromschlufsstücke α für beide zusammengehörige Stöpsel umgekehrt mit dem Körper m bezw. MJ1 verbunden sind. Der Hebel m ist mit der Aufrichtebatterie AB, der Hebel W1 mit dem Contacte ma und der Contact mla mit den Contacten C3 sämmtlicher zu dem betreffenden Arbeitsplatze gehörigen Klappenklinken verbunden. An den letzteren ist, ' abweichend von der Bauart der allgemeinen Klinken, noch eine Feder fs mit einem Isolirstücke i angebracht, welch letzteres sich gegen die Feder f1 legt und von dieser bei einer Bewegung mitgenommen wird. Die Feder fs ist mit der Wickelung der Klappe K1 und der Erde verbunden. Sind beide Stöpsel in Ruhe, so ist der Stromkreis der Batterie A B bei Otageöffnet. Erfolgt ein Anruf und der Beamte hebt den Stöpsel S1 aus seinem Auflager, so wird Ot aund beim Einstecken in die Klappenklinke auch der Contact fs c3 geschlossen, der Elektromagnet K1 wird erregt und die Klappe K gehoben. Hebt der Beamte gleich darauf den Stöpsel S2 zur Prüfung der gerufenen Leitung aus dem Auflager, so wird die Verbindung Ot1 agetrennt und der Stromkreis der Batterie A B geöffnet. Ist die gerufene Leitung frei und der Stöpsel S2 in die betreffende Klinke eingesteckt, so ist die Verbindung zwischen beiden Theilnehmern hergestellt, indem durch die Stöpselspitze s die Leitung Z1, durch den Körper k des Stöpsels aber die Leitung Z2 verbunden ist und die beiden Zweige α und b der letzteren Leitung parallel zu einander geschaltet sind. . Ist das Schlufszeichen gegeben und die Schlufsklappe gefallen, so kann, falls die Schlufsklappen ebenfalls oben am Klappenschranke angebracht sind, in ähnlicher Weise wie für die Anruf klappen angegeben, beim Fallen der Schlufsklappe eine Contactvorrichtung geschlossen und ein für die Hörschlüssel des Arbeitsplatzes gemeinsames Galvanoskop in Thätigkeit gesetzt werden. Um die Schlufsklappe in gleicher Weise wie die Anruf klappe zu heben, ist der Aufrichtemagnet S K1 derselben ebenfalls mit. dem Contacte Ot1 averbunden. Der Beamte . hat die Stöpsel in umgekehrter Reihenfolge, d. h, zuerst den Stöpsel S2 auszuziehen. Fällt derselbe in sein Lager, so wird Ot1 ageschlossen, der Strom der Batterie AB geht über mamla zum Elektromagneten S K1, welcher die Klappe hebt; nachdem aber auch S1 ausgezogen und auf sein Lager gefallen ist, wird ma und damit der Stromkreis geöffnet. (So lange der Stöpsel S1 noch nicht ausgezogen ist, geht ein Theilstrom auch ein csfs zur Wickelung K1, ohne hier eine schädliche Wirkung auszuüben.) In Fig. 2 ist angegeben, wie die Einrichtung zum Betriebe in einfacher Leitung und zum gemischten Betriebe zwischen doppelter und einfacher Leitung zu treffen ist. Der Apparat mit einfacher Leitung wird wie gewöhnlich mit der Erde, die Leitung Z1 am Anfange der Schrankreihe bezw. im Umschaltezimmer, unter Einschaltung eines Elektromagneten mit hohem Widerstände und hoher Selbstinduction S J, ebenfalls mit der Erde verbunden. Der Stöpsel, die Hörschlüssel u. s. w. bleiben die gleichen wie für Schleifenleitungen, die Spitze des Stöpsels verbindet auch in einfacher Leitung den Zweig Z1, durch dessen Widerstand bezw. Selbstinduction aber der Theilstrom unschädlich gemacht wird. Pa te ν τ -Ansprüche:
1. Ein Klappenschrank mit verzweigter paralleler Schaltung, dadurch gekennzeichnet, dafs zwischen der Klappe und der Prüfungsbatterie eine Morsetaste (h) eingeschaltet ist, deren eines Stromschlufsstück das Ende des Zweiges (a) und deren anderes Stromschlufsstück das eine Ende einer Leitung bildet, welcheüber eine Signalvorrichtung(G) nach der Erde geht, zu dem Zwecke, die Prüfungsbatterie durch den Anruf von dem Zweige (a) zu trennen, um den Beamten von einem unbeantworteten Anruf in Kenntnifs zu setzen.
2. Eine Ausführungsform des unter i. gekennzeichneten Klappenschrankes, bei welcher an der Stromschlufsfeder (f3) der Klappenklinke ein Isolirstück (i) angeordnet ist, welches beim Stöpseln dieser Klinke den Stromschlufs (fs cB) des Stromkreises einer Aufrichtebatterie (A B) schliefst, in welchem der das Heben der Klappe bewirkende Hülfs-
, elektromagnet und ferner zwei als Auflager für die beiden Stöpsel dienende Morsetasten (mm.J derartig eingeschaltet sind, dafs der Stromkreis der Aufrichtebatterie, wenn beide Stöpsel sich in der Ruhelage befinden, geöffnet, dagegen beim Einstecken des einen Stöpsels in die Klappenklinke' geschlossen und beim Heben des zweiten Stöpsels wieder geöffnet ist, zu dem Zwecke, die durch den Anruf ausgeschaltete Prüfungsbatterie in den Zweig (a) wieder einzuschalten.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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