DE110445C - - Google Patents

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DE110445C
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grinding wheel
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workpiece
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/20Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground
    • B24B7/22Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor characterised by a special design with respect to properties of the material of non-metallic articles to be ground for grinding inorganic material, e.g. stone, ceramics, porcelain

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Inorganic Chemistry (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 670\ Schleifen und Poliren. · / {£,
EMIL OFFENBACHER in MARKT-REDWITZ.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. Dezember 1897 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Schleifmaschine mit waagrecht sich drehender Arbeitsscheibe, sogenannte Abrichtmaschine, bei welcher eine möglichst günstige Arbeitsleistung dadurch erzielt werden soll, dafs durch ein zwangläufiges Getriebe aufser der Drehbewegung der Schleifscheibe um ihre Mittelachse und einer Drehung des Werkstückes um seine eigene Achse noch eine hin- und hergehende Bewegung des letzteren auf der Schleifscheibe hervorgebracht wird. Durch das gleichzeitige Zustandekommen dieser drei Bewegungen wird ein in hohem Grade sauberes Abschleifen der mit der Schleifscheibe in Berührung kommenden Fläche des Werkstückes, sowie eine vollkommen gleichmäfsige Abnutzung der Schleifmaschine bewirkt.
Zu dem Zwecke ist das Werkstück, z. B. der zu schleifende . Steinblock, innerhalb eines Ringes befestigt, der durch ein auf seinen gezahnten Umfang wirkendes Antriebsrad oder dergl. in Umdrehung um seine Mittelachse versetzt wird. Dadurch, dafs der Ring hierbei in einem verschiebbaren Rahmen gelagert ist, läfst sich die Drehbewegung auf einfache Weise mit einer geradlinigen Verschiebung auf der umlaufenden Schleifscheibe verbinden.
Die Fig. 1 und 2 der Zeichnung veranschaulichen eine in dieser Weise eingerichtete Schleifmaschine, bei welcher die Schleifscheibe a von einer lothrechten Welle b in Umdrehung versetzt wird. Die Werkstücke, nämlich die Steinblöcke c, sind innerhalb der Schneckenradkränze de befestigt, welche von einer parallel zur Schleifscheibe angeordneten Welle/ aus mittelst der Schnecken g g angetrieben werden. Die nur auf einer Seite oder beiderseits vorhandene Antriebswelle f ist an einem Rahmen h gelagert, welcher seinerseits, auf am Maschinengestell gelagerten Rollen i aufruht und von einer Kurbelwelle k aus in hin- und hergehende Bewegung versetzt wird. Die Steine führen infolge dessen eine aus der Drehung und· der Hin- und Herbewegung sich zusammensetzende Rollbewegung aus, woraus, wie leicht ersichtlich ist, eine sehr kräftige und günstige Schleifwirkung sich ergiebt.
Damit bei dieser Bewegung die Werkstücke stets die richtige Lage gegen den Arbeitstisch beibehalten, wird die Verbindung der Arbeits-. stücke mit den Ringen mittelst besonderer Hülfsrahmen / bewerkstelligt, die im Wesentlichen aus einem in die Ringe d e eingepafsten Hohlcylinder oder Theilen eines solchen bestehen, und beiderseits einen Zapfen m m tragen, mit denen sie in lothrechten Führungen der an den Ringen befindlichen Vorsprünge η η sitzen und in Bezug auf die Drehbewegung mit den Ringen verbunden sind. In diesem Rahmen werden die Arbeitsstücke derart festgekeilt, dafs die zu schleifenden Flächen mit der Oberfläche des Arbeitstisches parallel liegen, und die Werkstücke können daher mittelst eines in die Zapfen η eingreifenden Krahnes
sammt den Rahmen leicht herausgenommen und wieder eingesetzt werden.
Durch die zwangläufige Führung der Hülfsrahmen in den Ringen ist somit, wie bereits erwähnt, die Beibehaltung der richtigen Lage des Werkstückes gegen die Arbeitsscheibe während des ganzen Schleifvorganges gewährleistet. Damit der letztere aber nach Erreichung der gewünschten Formänderung selbsttätig beendet wird, ist noch folgende Einrichtung getroffen.
In den Zapfen m sind Stellschrauben ο angebracht, deren Unterenden bei Beginn des Schleifens von der Oberkante des Ringes d bezw. e abstehen und daher der Verschiebung des durch sein Gewicht an die Arbeitsscheibe angeprefsten Werkstückes gegen den Ring kein Hindernifs entgegensetzen. Ist jedoch der vorher festgesetzte Theil des Werkstückes abgeschliffen, so wird dadurch, dafs die entsprechend eingestellten Schrauben ο sich nunmehr auf die Oberkante des Ringes setzen, die Bewegung des Werkstückes begrenzt und damit das Schleifen beendet.
Der Antrieb der Ringe kann natürlich auch abweichend von der Zeichnung erfolgen, wie ebenso auch die bauliche Ausführung der Hilfsrahmen jeweils dem besonderen Zwecke
angepafst und verschieden gewählt werden kann.

Claims (2)

Pa tent-Ansprüche:
1. Abrichtmaschine für Steine, Glas u. dergl., bei der die Werkstücke auf der umlaufenden Schleifscheibe in Rollbahnen geführt sind, dadurch gekennzeichnet, dafs die genannten Werkstücke zur Hervorbringung der Rollbahnbewegung in besonders angetriebenen, an einem geradlinig hin- und herbewegten Rahmen h drehbar gelagerten Ringen d e so angeordnet sind, dafs sie sowohl an der Drehung der Ringe um ihre eigene Achse, als an der geradlinigen Verschiebung der Ringe auf der Schleifscheibe a theilnehmen.
2. Hubvorrichtung für Abrichtmaschinen nach Anspruch ι, gekennzeichnet durch einen in den gedrehten Ring d oder e eingepafsten und durch beiderseits vorspringende Zapfen m in Bezug auf die Drehbewegung mit ihm verbundenen Rahmen /, worin das Werkstück so befestigt ist, dafs es an der Bewegung des Rahmens theilnimmt, gleichzeitig aber auch unter dem Einflüsse seines . Eigengewichtes sinken und in steter Berührung mit der Schleifscheibe bleiben kann.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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