DE102461C - - Google Patents
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- DE102461C DE102461C DENDAT102461D DE102461DA DE102461C DE 102461 C DE102461 C DE 102461C DE NDAT102461 D DENDAT102461 D DE NDAT102461D DE 102461D A DE102461D A DE 102461DA DE 102461 C DE102461 C DE 102461C
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- 239000004575 stone Substances 0.000 claims description 32
- 238000005096 rolling process Methods 0.000 claims description 5
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28D—WORKING STONE OR STONE-LIKE MATERIALS
- B28D1/00—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor
- B28D1/18—Working stone or stone-like materials, e.g. brick, concrete or glass, not provided for elsewhere; Machines, devices, tools therefor by milling, e.g. channelling by means of milling tools
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Processing Of Stones Or Stones Resemblance Materials (AREA)
Description
KAISERLICHES '2
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Steinbearbeitungsmaschinen mit rollenden Messern,
wie solche Maschinen durch D. R. P. Nr. 71074 bekannt geworden sind, und betrifft im Besonderen
eine neue verstellbare Anordnung des rollenden Messers, um hierdurch und unter geeigneter Veränderung im Antrieb des Messers
und Steines die Bearbeitung des Steines durch das Messer sowohl in verticaler wie in horizontaler
Richtung vornehmen und dabei von jedem Ende des Steines beginnen zu können, und aufsdem die Herstellung schräger Flächen
am Stein zu ermöglichen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung zur Darstellung
gebracht.
Die das rollende Messer c tragende Tragschiene g (Fig. 2 und ι 1) wird durch die Traversen
g' g" g"' verschiebbar und leicht auswechselbar in einem entsprechenden Ausschnitt
des Schlittens g gehalten, der wiederum auf der Führungsplatte h' in der Längsrichtung
verschiebbar gelagert ist und mittelst der Schraubenspindel h" (Fig. 4) verstellt werden
kann. Die Führungsplatte h' ist mittelst eines achsialen Zapfens ^ (Fig. 11) in der Verticalebene
drehbar auf dem Schlitten h'" gelagert, wobei zwei Schrauben h* der Platte h' mit
ihren Köpfen in einer auf dem Schlitten h'" concentrisch zum Lagerzapfen ^ angeordneten
T-förmigen Ringnuth h° geführt werden, um so unter Ermöglichung die Drehbewegung der
Platte 1ϊ die Lage derselben an dem Schlitten zu sichern und gleichzeitig die Platte in jeder
Stellung durch Anziehen der Schraubenmuttern festlegen zu können. Diese Einrichtung ermöglicht
die Einstellung der Tragschiene g mit Messer in jeden beliebigen Winkel zur
Horizontalebene, so dafs z. B. bei geeigneter Einstellung der Schiene und Seitwärtsbewegung
derselben durch die Schraubenspindel h" in Richtung ihrer Einstellung Steine mit abgeschrägten
Kanten (s. Fig. 10) hergestellt werden können.
Der Schlitten h'" ist an dem Maschinenbock b vertical geführt und empfängt je nach
der Arbeitsrichtung des Messers eine langsame Auf- und Niederbewegung mittelst Schraubenspindel
oder eine schnell wiederholte Auf- und Niederbewegung.
Die Tragschiene g ist zweckmäfsig von quadratischem Querschnitt und mittelst der Traversen
g' g" g'" leicht auswechselbar in dem Schlitten h gelagert. Zufolge dieser Gestaltung
und Anordnung der Tragschiene ist ein leichtes Herausnehmen derselben aus ihrer Führung
und ein Wiedereinsetzen der Schiene in anderer Lage möglich, und zwar nachdem dieselbe
aus der früheren Lage um 900, i8o° oder 270° um ihre Längsachse gedreht wurde.
Auf diese Weise ist es möglich, das Messer sammt seiner Lager und Antriebstheile aus der
in Fig. ι und 2 dargestellten Lage in eine Lage seitwärts von der Tragschiene oder unterhalb
derselben zu bringen. Es ist leicht einzusehen, dafs zufolge dieser Umstellbarkeit des
rollenden Messers dieses in Lagen zum Stein gebracht werden kann, die eine verticäle und
horizontale Schneidrichtung und aufserdem das Beginnen der Schneidarbeit an allen Seiten der
Fläche gestatten.
Um das Messer in verticaler und horizontaler Richtung auf den Stein zur Wirkung
kommen zu lassen, wird gemäfs vorliegender Erfindung für den einen Fall dem Messer eine
schnelle Auf- und Niederbewegung, für den anderen Fall dem Stein eine schnelle Hin- und
Herbewegung ertheilt.
Es lassen sich demzufolge bei vorliegender Maschine zwei Arbeitsmethoden unterscheiden;
nach der einen für verticalen Betrieb fühgj das Messer eine schnelle auf- und niedergehende
Bewegung aus, während der Stein langsam an dem Messer vorbeigeführt wird, nach der anderen
für den horizontalen Betrieb führt der Stein eine schnelle hin- und hergehende Längsbewegung
aus, während das Messer langsam nieder-' bezw. aufbewegt wird.
- Um dem Messer c eine schnelle auf- und niedergehende Bewegung zu ertheilen, ist eine Zwischenmaschine mit der Triebwelle m (Fig. 2) vorgesehen, welche mittelst der Riemscheiben m' angetrieben wird. Auf der Welle m ist das Triebrad m" aufgekeilt, welches in das Zahnrad m'"■ der Welle m"" eingreift. Die Welle m"" ist in den Hängelagern m5 drehbar und trägt die Kurbelscheibe m'\ deren Zapfen durch Lenker m' mit dem Schlitten h'" in Verbindung steht, so dafs die Bewegung der Maschine die Auf- und Niederbewegung des Messers zur Folge hat.
- Um dem Messer c eine schnelle auf- und niedergehende Bewegung zu ertheilen, ist eine Zwischenmaschine mit der Triebwelle m (Fig. 2) vorgesehen, welche mittelst der Riemscheiben m' angetrieben wird. Auf der Welle m ist das Triebrad m" aufgekeilt, welches in das Zahnrad m'"■ der Welle m"" eingreift. Die Welle m"" ist in den Hängelagern m5 drehbar und trägt die Kurbelscheibe m'\ deren Zapfen durch Lenker m' mit dem Schlitten h'" in Verbindung steht, so dafs die Bewegung der Maschine die Auf- und Niederbewegung des Messers zur Folge hat.
Führt der Stein die schnelle Kehrbewegung aus, so wird die Verbindung zwischen Schlitten
h'" und Kurbelscheibe m6 durch Abnahme
des Lenkers m1 gelöst, und der Schlitten bezw.
das Messer erhält eine langsame Verticalbewegung mittelst der Schraubenspindel h1, welche
in eine an der Rückseite des Schlittens befestigte Mutter eingreift. Die Schraubenspindel
h1 wird entweder von Hand bethätigt mittelst des Handrades hs und der Kegelräder
h9 /j10, oder der Antrieb erfolgt maschinell
unter Benutzung von Schaltrad 4 und Schaltklinke 6, deren Bewegung durch Kurbelscheibe 5
(Fig. 5) und Lenker 7 von der Welle r" aus erfolgt.
Der zu bearbeitende Stein k (Fig. 1) ist auf dem Tisch η in geeigneter Weise befestigt.
In dem Falle, dafs der Stein langsam an dem auf- und niedergehenden Messer vorbeibewegt
wird, gleitet der Tisch η auf dem Bett α und erhält seinen Antrieb durch eine unter dem
Tisch gelagerte Schnecke n1, die auf der Welle n"' befestigt ist und in eine Zahnstange
n" (Fig. 2) am Tisch eingreift. Die Welle n'" (Fig. 1 und 3) kann durch die Kupplung
nb (Fig. 3 und 4) mit einem Schneckenrad κ* gekuppelt werden, welches mit der
Schnecke n% auf der Welle ηΊ in Eingriff steht.
Diese Welle kann in der einen oder anderen Richtung angetrieben werden, je nachdem ihr
Triebrad ns entweder durch die Räder 0' o"
oder unter Einschaltung des Rades 0'" mit der Welle 0 verbunden wird. Zur leichten Umschaltung
sind die Räder 0" 0'" (s. auch Fig. 4) an einer um die Achse des Rades 0' schwingenden
Platte oi mit Arm ο5 gelagert. Die
Welle 0 empfängt ihren Antrieb durch den Riemen o6 (Fig. 1), welcher auf den Stufenscheiben
o7 os läuft, von der Antriebswelle m
aus.
Um dem Tisch η bezw. dem Stein k eine schnellere Bewegung ertheilen zu können, besonders
zu dem Zwecke, denselben in die richtige Lage zum Messer schnell einstellen
oder schnell vom Messer entfernen zu können, ist die Antriebswelle ρ vorgesehen. Dieselbe
wird durch die feste Riemscheibe p3 mittelst
eines der auf den losen Scheiben p'p" in entgegengesetzter Richtung laufenden Riemen angetrieben
und überträgt ihre Bewegung bei ausgelöster Kupplung w5 durch die Kegelräder
p4 p5 auf die Welle η'" und den Tisch.
Soll der Tisch bezw. Stein zum Zwecke der horizontalen Bearbeitung des Steines eine
schnell hin- und hergehende Bewegung ausführen und das Messer langsam nieder- oder
hochbewegt werden, so wird die Schnecke n' von der Welle ri" entfernt und damit die
Verbindung des Tisches mit dem langsam antreibenden Triebwerk aufgehoben. Der schnelle
Antrieb des Tisches erfolgt nun von der Welle r" . (Fig. 5 und 9) aus durch Kurbelscheibe
r und Kurbelstange r', und zwar zweckmäfsig unter Vermittelung eines federnden Zwischengliedes q q'q" (Fig. 5), welches die bei
der Bewegungsumkehr des Tisches auftretenden Stöfse aufnehmen soll.
, Die Wirkungsweise der Maschine ist folgende:
Angenommen, der Stein soll an der Fläche k' (Fig. 1) durch ein Messer c, und zwar in
verticaler Richtung bearbeitet werden, so führt der Tisch eine langsame Längsbewegung unter
Vermittelung des Schneckengetriebes M4H6 aus,
während das Messer schnell auf- und niederbewegt wird. Kurz vor dem Ende seiner höchsten und niedrigsten Lage angekommen,
stöfst eine mit dem schwingbar gelagerten Messer in Antriebverbindung stehende Stange/1"
mit ihren verstellbaren Ringen 9, 10 gegen einen festen Führungsarm 1 1 und wird von
letzterem jedesmal eine kurze Strecke zurückgehalten. Durch diese Beeinflussung der
Stange f" wird das rotirende Messer c bei jeder Bewegungsumkehr in die für die jeweilige
Arbeitsrichtung wirksamste Stellung gebracht.
Um zu verhüten, dafs eine Ecke des Steines von dem arbeitenden Messer weggebrochen
Claims (3)
1. Steinbearbeitungsmaschine, bei welcher zu dem Zwecke, die Bearbeitung des Steines
durch das Messer sowohl in verticaler wie in horizontaler Richtung vornehmen und
dabei von jedem Ende des Steines beginnen zu können, das rollende Messer (c) auf
einer um seine Längsachse drehbaren und nach jeder Vierteldrehung feststellbaren
Tragschiene (g) montirt ist, die aufser der bei verticaler Schneidrichtung ausgeführten
schnellen Auf- und Niederbewegung bei langsamer Hin- und Herbewegung des Steines auch eine langsame Auf- und
Niederbewegung bei schneller Hin- und Herbewegung des Steines ausführen kann.
2. Bei der unter 1. gekennzeichneten Steinbearbeitungsmaschine
die Lagerung der umstellbaren Messertragschiene (g) in einem in verticaler Ebene drehbaren Support (Ji'),
zu .dem Zwecke, die Messertragschiene bezw. das Messer in jeden beliebigen Winkel
zur Horizontalen einstellen und hierdurch unter entsprechender Einstellung des Messers und schneller Hin- und Herbewegung
des Steines schräge Flächen am Stein bearbeiten zu können.
3. Bei der unter 1. gekennzeichneten Steinbearbeitungsmaschine
die Lagerung der umstellbaren Messertragschiene (g) mittelst vertical drehbaren Supports (h'J auf einem
in der Richtung der Steinbewegung neigbaren Lagerbock (b), zu dem Zwecke, die
Messerschnitte auf dem Stein schräg führen zu können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE102461C true DE102461C (de) |
Family
ID=373056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT102461D Active DE102461C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE102461C (de) |
-
0
- DE DENDAT102461D patent/DE102461C/de active Active
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