DE259328C - - Google Patents

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DE259328C
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spindle
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/56Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of slicing bands

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 259328 KLASSE 67«. GRUPPE
ihre Drehung durch Seil- oder Riementrieb erhalten.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Juli 1911 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Maschinen zum Schleifen von Messerbändern aus einem Rohmaterial (Blechband ο. dgl.) für Stickereischneidmaschinen u. a. und besteht in der eigenartigen Anordnung der Schleifscheibenspindel derart, daß die in bekannter Weise achsial verstellbaren Schleifscheibenspindeln außer ihrer drehenden Bewegung um ihre Achse eine oszillierende Kreisbogenbewegung ίο erhalten, und zwar durch Drehung einer exzentrisch durchbohrten Lagerspindel und eine zum Abnehmen des Grates dienende Schleifscheibe, die in einer schwingbaren Hülse vorgesehen ist.
Eine Ausführungsform der Erfindung ist auf den Zeichnungen veranschaulicht.
Fig. ι ist die Oberansicht einer Schleifmaschine nach der Erfindung;
Fig. 2 ist eine Vorderansicht dieser Maschine in Richtung des Pfeiles χ der Fig. 1;
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Maschine in Richtung des Pfeiles y der Fig. 1;
Fig. 4 zeigt einen Teil der Fig. 2 in vergrößertem Maßstabe;
Fig. 5 ist ein Schnitt nach der Linie c-c der Fig. 4;
Fig. 6 ist ein Schnitt nach der Linie d-d der
Fig· 5;
Fig. 7 zeigt eine Einzelheit der Fig. 4 im großen. Maßstab,
Fig. 8 ist eine Vorderansicht einer Schleifoder Polierscheibe mit ihrer Fassung.
Auf einer gemeinsamen Grundplatte 1 sind Ständer 5 und 6 angebracht, die Lager 3 und 4 für eine Hauptwelle 2 tragen (Fig. 1, 2 und 3). Diese Welle wird von einer Riemenscheibe 7 angetrieben und überträgt ihre Drehung durch ein Kegelrad 8 (Fig. 3) auf zwei in senkrechter Ebene angeordnete Wellen 9 und 10 mittels Kegelräder 11 und 12. Die Wellen 9 und 10 tragen Riemenscheiben 13 und 14, deren Riemen 15 um Scheiben 16 gehen, die auf Spindeln 17 sitzen. Letztere tragen auf ihren entgegengesetzten Enden Schleif- und Polierscheiben 18. Es sind vier Spindeln 17 vorhanden mit vier Schleif- oder Polierscheiben 18, x8a, x8b, i8e (Fig. 2). Alle diese Scheiben drehen sich nach derselben Richtung. Um ein sicheres Drehen derselben zu gewährleisten, sind die Antriebsriemen 15 (Fig. 1 und 2) um Leerlaufwellen 19 geleitet, die auf Spindeln 20 sitzen. Letztere sind am Ständer 6 befestigt. Die Spindeln 17 (Fig. 5, 6) sitzen exzentrisch in zylindrischen Büchsen 23, die wiederum in Büchsen 24 der Lagerkörper 27 gelagert sind. Die Spindeln 17 können durch Drehen der Büchsen 23 in eine kreisende Bewegung versetzt werden. Die Büchsen 24 (Fig. 5) tragen in der Mitte Schraubengewinde 25 und eine Mutter 26, die sich zwischen den Teilen des geteilten Lagers 27 eines Stützarmes 28 befindet. Der Stützarm 28 ist an einem Vorsprung 29 des Ständers 6 (Fig. 3) befestigt. Eine Drehung der Muttern 26 verursacht eine Längsverschiebung der Büchsen 23 und 24 in den
60
Lagern 27, wobei die Büchse 24 durch einen Vorsprung 30 auf der einen Seite und ein Zahnrad 31 auf der anderen Seite auf der Büchse 23 festgehalten wird. Durch diese Verschiebung können die Schleifscheiben 18, ΐ8Λ, i8* und i8c dem Arbeitsstück -in Richtung ihrer Drehachse gegenüber beliebig eingestellt werden. Da das Gewinde auf der Büchse 24 nur eine geringe Ganghöhe besitzt, wird eine genaue Einstellung der Schleifscheiben ermöglicht.
Die oberen Enden der Spindeln sind mit Gewinde 32 versehen, auf dem Muttern 33 und 34 sitzen. Außerdem sind die Spindeln 17 an dem Teile, mit dem sie in den Büchsen 23 sitzen, kegelförmig gestaltet. An dem anderen Ende haben die Spindeln 17 einen Bund 35 und einen mit Gewinde versehenen Teil 36. Auf diesen Teil ist eine Scheibe 37 geschraubt, die als Fassung für den Schleifstein dient. Durch die Muttern 33 und 34 werden die Spindeln 17 auf ihrem Platz festgehalten. Sie gestatten ferner eine Nachstellung der Spindeln, wenn ein Abnutzen der konischen Lagerflächen eintritt. Die Fassungen 37 sind tellerförmig gestaltet, derart, daß die aus Schmirgel, Sand, Stein oder einem andern passenden Stoff bestehenden Schleifsteine 18 eine gute Lagerung erhalten können. Sie werden durch federnde Klammern 21 (Fig. 8) festgehalten und durch einen Rand der tellerförmigen Fassung ZI durchdringende Schrauben 22 angedrückt. Es können aber auch andere Mittel zum Festhalten der Schleifscheiben verwendet werden.
Auf der Welle 2 sitzt ein Zahnrad 38 (Fig. 1 und 3), das mit einem Zahnrad 39 auf einem Bolzen 40 im Eingriff steht. Das Zahnrad 39 ist mit dem Zahnrad 41 (Fig. 1) fest verbunden, das in ein Zahnrad 42 auf einem Bolzen 43 eingreift. An dem Zahnrad 42 sitzt ein Zahnrad 44, das in ein Zahnrad 47 einer Welle 45 eingreift. Durch diese Übersetzung wird die Drehung der Antriebsscheibe 7 auf die Welle 45 übertragen. Letztere ist in passenden, von den Stützen 46 bzw. 29" gebildeten Lagern gelagert.
Am entgegengesetzten Ende der Welle 45 sitzt ein Exzenter 48, dessen Ring mittels einer Stange 49 mit einem Zahnstangengestell 50 verbunden ist, das aus vier Zahnstangen 51 zusammengesetzt ist. Diese Zahnstangen stehen mit den an den Büchsen 23 festgeklemmten Zahnrädern 31 (Fig. 4 und 5) im Eingriff, so daß die durch die Wirkung des Exzenters 48 diesen Zahnstangen erteilte hin und her gehende Bewegung sich auf die die Spindeln 17 exzentrisch tragenden Büchsen 23 überträgt (Fig. 5 und 6). Die Schleifscheiben 18 erhalten somit neben ihrer stetigen Drehbewegung eine im Kreisbogen hin und her schwingende Bewegung. Das Zahnstangengestell ist in Lagern 52 verschiebbar gelagert. Die Schleifscheiben können in der Reihenfolge ihres Angriffes am Werkstück von einer grobkörnigen bis zu einer feinkörnigen Beschaffenheit ihres Schleifstoffes abgestuft sein, so daß also die Scheibe 18 das feinste und die Scheibe i8c das gröbste Korn aufweist. Dadurch wird das Messerband zuerst grob und dann fein geschliffen. Um die Antriebsriemen 15 auch bei der kreisenden Bewegung der Spindeln gleich straff zu halten, sind die an den Exzentern gebildeten Kurbelarme der Schleifscheiben entsprechend versetzt zueinander angeordnet, so daß jede Lagenveränderung des Riemens, veranlaßt durch die exzentrische Bewegung der Spindeln 17, ausgeglichen wird.
Eine kleine auf einer besonderen Spindel 54 (Fig. 4) sitzende Schleifscheibe 53 dient dazu, den am Bandmesser gebildeten Grat abzunehmen. Die Spindel 54 ist in einer Büchse 55 gelagert, die durch einen Gelenkbolzen 58 drehbar mit einem Führungsbolzen 56 verbunden ist, so daß die Schleifscheibenspindel 54 in ihrer Schräglage eingestellt werden kann; der Bolzen 56 sitzt in einer Lagerhülse 57 an dem unteren Ende der Spindel 20 in achsialer Richtung verstellbar. Eine Gegenmutter auf dem Bolzen 58 gestattet es, die in die gewünschte Schräglage eingestellte Büchse 55 darin festzustellen, so daß eine Drehung ausgeschlossen ist. Um eine weitere Annäherung der Schleifscheibe 53 an das Messer zu verhindern, nachdem die Einstellung vollendet ist, ist noch eine Stellschraube 59 in einem Arm 60 an dem Kopf des Bolzens 56 vorgesehen. Der Bolzen 56 kann durch eine Klemmschraube 0. dgl. in der geschützten Lagerhülse 57 festgehalten werden, und es können durch Drehen dieses Bolzens in seiner Hülse die Schleifflächen der Schleifscheibe 53 schräg zur Schneide des Werkstückes eingestellt werden. Eine achsiale Verstellung der Spindel der Scheibe 53 kann durch eine Mutter 61 in derselben Weise erzielt werden wie bei den Schleifscheiben 18. Die Schleifscheibe 53 wird durch eine Riemenscheibe 62 auf der Spindel 54 in Umdrehung versetzt, die ihre Drehung durch einen Riemen oder ein Seil 63 von der unteren Leerlaufrolle 19 aus erhält. Die Mutter 61 kann durch eine Schraube 6ΐΛ festgehalten werden.
Das Rohbandmaterial, aus dem die Messer geschnitten werden, ist auf eine Spule gewickelt, die auf einer Welle 101 (Fig. 2) sitzt. Bei der gezeichneten Maschine wird das Band durch die Führung 94 um die Rolle 113 durch eine Schneidevorrichtung 90 bis 86, welche das Band auf richtige Breite schneidet, und durch eine Führung 95 in die Führung 140 gegenüber den Schleifsteinen 18 bis i8c gebracht. In der Führung 140 (Fig. 4 und 7) wird das Werkstück während des Schleifens unterstützt. Die zweiteiligen Führungen 140 sind an den zugekehrten Flächen bei 141 ausgespart zwecks
Aufnahme eines Gegenlagerblattes 142. Der Zweck dieses in geeigneter Weise befestigten Gegenlagerblattes 142 ist, das Messerband gegen Zurückweichen von den Schleifscheiben zu sichern. Das geschliffene Band gelangt hierauf durch eine Führung 95n über Rollen 132 bis 135 zur Rolle 102, auf welcher es aufgewickelt wird.
Die Ständer 5 und 6 für die Antriebsvorrichtung der Schleifscheiben sind in Führungen 143 (Fig. 2) der Grundplatte 1 verschiebbar angeordnet. Wenn die Schleifscheiben aus dem Bereich der Messer entfernt werden sollen, wird ein vor der Maschine um Bolzen 145 drehbarer Hebel 144 nach vorn bewegt, der durchweine Verbindungsstange 146 (Fig. 3) an dem einen Ständer angreift. Die Ständer 5 und 6 sind untereinander durch Verbindungsstücke verbunden. Durch ihre Verschiebung in den Führungen 143 werden auch die Teile, die von ihnen getragen werden, gegenüber dem Messer, das in seiner normalen Stellung verbleibt, verschoben.

Claims (3)

  1. Pate nt-Ansprüche:
    I. Bandmesser-Schleifmaschine mit mehreren beiderseitig am Werkstück mit der ebenen Fläche wirkenden umlaufenden Schleifscheiben, deren allseitig einstellbare Spindeln ihre Drehung durch Seil- oder Riementrieb erhalten, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindeln (17) der auf das Bandmesser wirkenden Schleifscheiben (18) in exzentrischen Längsbohrungen zylindrischer Büchsen (23) sitzen, die einerseits achsial in ihren Lagern (27) einstellbar sind, andererseits zur Erzielung einer oszillierenden Kreisbogenbewegung der in ihnen sitzenden Spindeln (17) durch eine hin und her gehende Zahnstange (51) mittels aufgesetzten Zahnrades (31) in wechselndem Sinne gedreht werden.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei mit ihren Achsen in einer senkrechten Ebene liegende, gemeinsam von einer wagerechten Antriebswelle (2) angetriebene Spindeln (9) an ihren Enden Antriebs-Riemenscheiben (13) für die Riemenscheiben (16) je zweier nebeneinander liegender Schleifscheibenspindeln (17) tragen, deren Riemen über eine dazwischen liegende Leitrolle (19) läuft, und zum Ausgleich der Trumlängenänderungen infolge der kreisenden Bewegung der angetriebenen Werkzeugspindeln (17) die von den Exzentern (23, 17) gebildeten Kurbelarme gegeneinander entsprechend versetzt angeordnet sind.
  3. 3. Maschine nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine zum Abnehmen des Grates am Bandmesser dienende zusätzliche Schleifscheibe (53) mit ihrer Spindel (54) in einer um eine wagerechte Achse (58) schwingbaren und feststellbaren Hülse (55) angeordnet ist und die Spindel (54) ihren Antrieb von der einen unteren Ablenk-Riemenscheibe (19) aus erhält.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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