DE1059488B - Federnde Aufhaengung des Getriebegehaeuses fuer Motorlokomotiven, insbesondere Grubenlokomotiven - Google Patents

Federnde Aufhaengung des Getriebegehaeuses fuer Motorlokomotiven, insbesondere Grubenlokomotiven

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DE1059488B
DE1059488B DEST11482A DEST011482A DE1059488B DE 1059488 B DE1059488 B DE 1059488B DE ST11482 A DEST11482 A DE ST11482A DE ST011482 A DEST011482 A DE ST011482A DE 1059488 B DE1059488 B DE 1059488B
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DE
Germany
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locomotives
housing
gear housing
rubber
spring suspension
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Pending
Application number
DEST11482A
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English (en)
Inventor
Josef Skypala
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STAVOLOKO NARODNI PODNIK
Original Assignee
STAVOLOKO NARODNI PODNIK
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Publication date
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C9/00Locomotives or motor railcars characterised by the type of transmission system used; Transmission systems specially adapted for locomotives or motor railcars

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vibration Prevention Devices (AREA)

Description

  • Federnde Aufhängung des Getriebegehäuses für Motorlokomotiven, insbesondere Grubenlokomotiven Die Erfindung bezieht sich auf die federnde Aufhängung des Getriebegehäuses für Motorlokomotiven, insbesondere Grubenlokomotiven.
  • Bei den bisherigen Ausführungen der Grubenlokomotiven wird der Antrieb der Radsätze infolge der gedrängten Bauart entweder mittels Gliederketten durchgeführt, die die Antriebsleistung von einem Hilfskettenrad an der Austrittswelle des im Fahrzeugrahmen angeordneten Getriebes auf an den Achsen der Radsätze angeordnete Hilfskettenräder übertragen oder durch Hilfsstirnräder an dem Getriebe, die mit Hilfsstirnrädern an den Achsen der Radsätze im Eingriff stehen.
  • In beiden Fällen unterliegt die Übersetzungseinrichtung einer raschen Abnutzung, da sie infolge der durch die Unebenheit der Fahrbahn hervorgerufenen Stöße einer übermäßigen Belastung ausgesetzt ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, diese Nachteile durch die federnde Aufhängung des Getriebegehäuses gemäß der Erfindung zu beseitigen.
  • Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß das Getriebegehäuse zwei Lager zur Aufnahme einer von ihm gänzlich umschlossenen Treibradsatzwelle aufweist und mit seinem unteren Teil über Gummimetallringe, die gleichachsig zur Treibradsatzwelle und etwa in der Querebene der Radsatzwellenlager liegen, an einer starr am Fahrzeugrahmen befestigten Konsole gelagert ist, während der obere Gehäuseteil gegen den Fahrzeugrahmen durch Blattfedern abgestützt ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der federnden Aufhängnung nach der Erfindung, und zwar zeigt Fig.l eine Seitenansicht der Lagerung des Getriebegehäuses, teilweise im Schnitt, und Fig. 2 die Stirnansicht, teilweise geschnitten.
  • Das Getriebegehäuse 1 trägt in seinen Naben 2 Lager 3 für die vom Gehäuse 1 gänzlich umschlossene Achse 4 des Treibradsatzes der Lokomotive. Auf der entsprechend ausgebildeten Oberfläche der beiden Naben des Übersetzungsgehäuses sitzen Gummimetallringe 5. Diese sind in einer an der Wand 7 der Kabine der Lokomotive befestigten Konsole 6 gelagert.
  • Im oberen Teil ist das Getriebegehäuse an seinen Seiten federnd abgestützt. Dies geschieht mittels zweier an ihm angebrachter kleiner Konsolen 8, die unter die Enden von Blattfedern 9 fassen, welche mit ihrem Mittelteil in starr am Lokomotivrahmen 11 angebrachten Haltern 10 befestigt sind.
  • Vorteilhaft haben die Blattfedern 9 eine derartige Vorspannung, daß sie die Gummimetallringe 5 von dem Gewicht des auf ihnen ruhenden Gehäuseteiles entlasten. Dadurch wird gewissermaßen eine schwebende Lagerung des Getriebegehäuses in den Gummimetallringen erreicht.
  • Bei der beschriebenen federnden Aufhängung des Getriebegehäuses wird die statische Belastung durch die Blattfedern 9 aufgenommen, die dynamische Belastung besonders durch die Gummimetallringe 5. Durch letztere wird eine wesentliche Dämpfung der auftretenden Schwingungen erreicht. Die Gummimetallringe können den jeweiligen Betriebsbedingungen weitgehend angepaßt werden. Hierdurch wird eine fein abgestimmte Bewegung des ganzen Getriebegehäuses bei Stößen ermöglicht, wodurch sowohl das ganze Gehäuse als auch die Lager und Kuppelstangen geschont werden und der Lauf der Lokomotive sehr ruhig wird.
  • Um eine übermäßige Beanspruchung der Gummimetallringe 5 besonders beim Anfahren zu vermeiden, ist das Getriebegehäuse, in der Fahrtrichtung gesehen vorn, durch einen elastischen Puffer 12, beispielsweise aus Gummi, abgefedert. Dieser ist mit dem einen Ende an der Wand des Getriebegehäuses 1 und mit dem anderen Ende zweckmäßig mittels eines Steges 13 an der Wand 7 der Kabine und damit am Fahrzeugrahmen 11 befestigt.
  • Das Schalten der Übersetzungsstufen erfolgt durch den Schalthebel 14 von der Kabine des Maschinenführers aus. Die Vorspannung der Blattfedern 9 sowie die Anordnung des Gummipuffers 12 stellen keine selbständigen Erfindungsgedanken dar, sondern nur Vervollkommnungen der das Wesen der Erfindung bildenden hintereinandergeschalteten doppelten Federabstützung des Getriebegehäuses.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Federnde Aufhängung des Getriebegehäuses für Lokomotiven, insbesondere Grubenlokomotiven, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (1) zwei Lager (3) zur Aufnahme einer von ihm gänzlich umschlossenen Treibradsatzwelle (4) aufweist und mit seinem unteren Teil über Gummimetallringe (5), die gleichachsig zur Radsatzwelle (4) und etwa in der Querebene der Lager liegen, an einer starr am Fahrzeugrahmen (11) befestigten Konsole (6) gelagert ist, während der obere Gehäuseteil gegen den Fahrzeugrahmen (11) durch Blattfedern (9) abgestützt ist.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Blattfedern (9) um ein zum Entlasten der Gummimetallringe (5) von dem auf ihnen ruhenden Gewicht erforderliches Maß vorgespannt sind.
  3. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Getriebegehäuse (1), in Fahrtrichtung gesehen vorn, durch einen elastischen Puffer (12) abgefedert ist, der mit dem einen Ende an der Wand des Getriebegehäuses (1) und mit dem anderen Ende am Lokomotivrahmen (11) befestigt ist. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschriften Nr. 644 514, 569 209; österreichische Patentschrift Nr. 90 218.
DEST11482A 1955-04-22 1955-05-14 Federnde Aufhaengung des Getriebegehaeuses fuer Motorlokomotiven, insbesondere Grubenlokomotiven Pending DE1059488B (de)

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CS1059488X 1955-04-22

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT90218B (de) * 1920-12-01 1922-12-11 Robert Ing Meixner Einrichtung für die federne Aufhängung elektrischer Fahrzeugmotoren.
DE569209C (de) * 1933-01-30 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Federnde Motoraufhaengung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge
DE644514C (de) * 1935-01-30 1937-05-05 Humboldt Deutzmotoren Akt Ges Kegelraeder-Wendegetriebe fuer Schienenfahrzeuge

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE569209C (de) * 1933-01-30 Siemens Schuckertwerke Akt Ges Federnde Motoraufhaengung fuer elektrisch betriebene Fahrzeuge
AT90218B (de) * 1920-12-01 1922-12-11 Robert Ing Meixner Einrichtung für die federne Aufhängung elektrischer Fahrzeugmotoren.
DE644514C (de) * 1935-01-30 1937-05-05 Humboldt Deutzmotoren Akt Ges Kegelraeder-Wendegetriebe fuer Schienenfahrzeuge

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