DE103584C - - Google Patents
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- DE103584C DE103584C DENDAT103584D DE103584DA DE103584C DE 103584 C DE103584 C DE 103584C DE NDAT103584 D DENDAT103584 D DE NDAT103584D DE 103584D A DE103584D A DE 103584DA DE 103584 C DE103584 C DE 103584C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J1/00—Production of fuel gases by carburetting air or other gases without pyrolysis
- C10J1/02—Carburetting air
- C10J1/06—Carburetting air with materials which are liquid at ordinary temperatures
- C10J1/14—Controlling the supply of liquid in accordance with the air supply
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Lubrication Details And Ventilation Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Vorrichtung ist durch die Anwendung
einer Drosselklappe charakterisirt, die im Innern einer Carburationskammer angeordnet ist und
unter dem Einflufs einer Feder oder dergl. steht und die Eintrittsöffnung des Carburirmittels
zu schliefsen strebt, aber, sobald der Kolben des Motors ansaugt, hin- und herschwankt
und ihre Gleichgewichtsstellung aufgiebt, wobei die Feder zusammengedrückt wird und die Eintrittsöffnung für das Carburirmittel
geöffnet wird. Letzteres gelangt dann in das Innere der Carburirkammer, verdampft und
mischt sich mit der eingesaugten äufseren Luft, die dann mit Kohlenwasserstoffdä'mpfen beladen
zu dem Motor gelangt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist
Fig. ι ein Aufrifs des Carburetors im Längsschnitt,
Fig. 2 ein Schnitt der Fig. 1 nach der Linie 2-2,
Fig. 3 ein Schnitt der Fig. 1 und 2 nach der Linie 3-3.
Der Carburator besteht im Wesentlichen aus einer Kammern, die mit einem Stutzen b und dem
Lufteinlafs c versehen ist. Die Kammer besitzt weiter einen Stutzen d, der durch das Schraubstück
e mit dem Saugrohr f verbunden ist, das zu dem zu bedienenden Motor führt. Von
der Kammer α ist durch eine Mittelwand g eine zweite Kammer a1 abgetheilt. Beide
Kammern tragen eine kreisförmige Randleiste h mit centraler Oeffnung, deren Form im Grundrifs
in Fig. 2 gezeigt ist. Unter der Wand g ist auf einer Achse i die Drosselklappe j aufgehängt.
Der äufsere Umfang der Drosselklappe entspricht der erwähnten centralen Oeffnung,
wobei aber den Berührungsflächen ein gewisser Spielraum gelassen ist. Die Achse i
wird durch den Kopf zweier Schrauben k k gestützt, welche durch die Randleiste h gehen
und von unten nach oben in der Wand g festgeschraubt sind. In einer Vertiefung der
Drosselklappe j ruht ein senkrechter Stab /, der durch eine Brücke ll gehalten wird und
die Oeffnung m schliefst, durch welche die Einführung des flüchtigen Kohlenwasserstoffes
erfolgt. Auf der anderen Seite trägt die Drosselklappe eine elastische Stange n, die
unter der Wirkung ihrer Feder ο bestrebt ist, die Drosselklappe beständig in ihre Gleichgewichtslage
zurückzustofsen, in welcher der Stab I die Eintrittsöffnung m des Carburirmittels
verschliefst. Der Druck, den die Feder ο auf die Stange η ausübt, kann mittelst
einer Schraube ρ mit dem Schlüssel q genau geregelt werden.
Die Wirkungsweise des Carburators ist folgende: Unter der saugenden Wirkung des
Kolbens des Motors erfolgt in der Leitung^a!
und in der Kammer a\ welche an α grenzt,
eine Druckverminderung, welche die Drosselklappe j dem durch die Stange η gebotenen
Widerstände entgegen schwingen läfst. Sobald dies geschieht, wird mit der Drosselklappe der
Stab I mitgezogen und öffnet die Eintrittsöffnung m für das Carburirmittel. Das Carburirmittel
fliefst durch sein Eigengewicht ein und mischt sich, indem es verdampft, mit der
durch c eingesaugten Luft. Die Mischung von Luft und Kohlenwasserstoff tritt aus der Kammer
a, wo sie gebildet wurde, in die untere Kammer α2 und begiebt sich durch den zwi-
sehen der Drosselklappe j und der Randleiste h gebildeten Raum aus der Kammer
α2 nach oben in die Leitung df. Der
carburirten Luft kann Luft von aufsen durch die regulirbare Oeffnung r, welche mit
der Hand so verstellt werden kann, dafs die für den Motor geeignete Mischung erhalten
wird, beigemischt werden. Um die Mischung von Gas und Luft zu erhitzen, kann man einen
Theil der aus dem Cylinder entweichenden Verbrennungsproducte mittelst eines Kanales s
durch die Kammer <z2 führen.
Die Anordnung der Drosselklappe braucht nicht notwendigerweise horizontal zu sein,
vielmehr kann sie auch senkrecht oder schräg angebracht werden. Die Gleichgewichtslage
braucht nicht durch eine Feder erreicht zu werden, sondern kann auch durch andere Mittel,
beispielsweise durch ein Gegengewicht, veranlafst werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Regelung des Zuflusses des Carburirmittels an Carburirapparaten, dadurch gekennzeichnet, dafs eine im Gleichgewicht gehaltene Drosselklappe, die unter der Wirkung einer Feder steht, ein Spindelventil bethätigt, welches den Zutritt des Carburationsmittels regelt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE103584C true DE103584C (de) |
Family
ID=374056
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT103584D Active DE103584C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE103584C (de) |
-
0
- DE DENDAT103584D patent/DE103584C/de active Active
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