DE25830C - Lufteinlafsventil an Lokomotivcylindern - Google Patents

Lufteinlafsventil an Lokomotivcylindern

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DE25830C
DE25830C DENDAT25830D DE25830DA DE25830C DE 25830 C DE25830 C DE 25830C DE NDAT25830 D DENDAT25830 D DE NDAT25830D DE 25830D A DE25830D A DE 25830DA DE 25830 C DE25830 C DE 25830C
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Germany
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valve
valve body
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DENDAT25830D
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TH. RlCOUR in Tours, Frankreich
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61HBRAKES OR OTHER RETARDING DEVICES SPECIALLY ADAPTED FOR RAIL VEHICLES; ARRANGEMENT OR DISPOSITION THEREOF IN RAIL VEHICLES
    • B61H11/00Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types
    • B61H11/06Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of hydrostatic, hydrodynamic, or aerodynamic brakes
    • B61H11/08Applications or arrangements of braking or retarding apparatus not otherwise provided for; Combinations of apparatus of different kinds or types of hydrostatic, hydrodynamic, or aerodynamic brakes comprising a pump or the like circulating fluid, braking being effected by throttling of the circulation

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  • Physics & Mathematics (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
KLASSE 2O: Eisenbahnbetrieb.
Es ist ein Uebelstand bei Lokomotiven, dafs während der Zeit, wo das Dampfzulafsventil geschlossen ist und die Fortbewegung nur noch von der der Masse innewohnenden lebendigen Kraft abhängt, . die Kolben aus dem Auspuffkanal heifse, mit Flugasche und anderen Unreinigkeiten vermischte Gase ansaugen können, welche der Abnutzung der Schieber, Kolben und Cylinderwandungen in starkem Mafse Vorschub leisten. Diesem Uebelstande zu begegnen, ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung. Dieselbe betrifft die Einführung von frischer Luft in das Innere des Vertheilungsmechanismus und bedient sich hierzu eigener Luftventile, welche sich öffnen, wenn der Dampf abgesperrt wird. Ein solches Luftventil befindet sich auf jeder Seite der Maschine auf dem Dampfzuführungsrohr oder besser noch auf dem Schiebergehäuse. Es kann aber auch ein einzelnes Ventil für beide Cylinder gemeinsam angeordnet werden, wie z.B. bei Maschinen, deren Cylinder ein gemeinschaftliches Schiebergehäuse besitzen. Im einen wie im anderen Falle wählt man einen solchen Ventilquerschnitt, dafs der Druck im Schieberkasten nicht wesentlich geringer werden kann, als der atmosphärische Druck. Bei Anordnung eines Ventils für jeden Cylinder genügt im allgemeinen ein Durchmesser von 80 mm. Um die wiederholten Stöfse des Ventilkörpers auf seinen Sitz zu verhindern, welche eine Folge der Saugwirkung sind, empfiehlt sich, die Einrichtung zu treffen, dais eine Spiralfeder den Ventilkörper etwa 2 bis 3 mm von seinem Sitz entfernt hält. Es bleibt dann das Ventil so lange geöffnet, bis wieder Dampf in das Schiebergehäuse gelassen wird.
Die Vortheile, welche hierdurch erzielt werden, sind sehr wesentlicher Natur: Zunächst nämlich bewegen sich die Schieber und Kolben in einer Atmosphäre frischer und reiner Luft, anstatt, wie sonst, in heifsen unreinen Gasen, die abwechselnd durch den Auslafskanal angesaugt und wieder ausgestofsen werden. Dank den Luftventilen sind die Schieberspiegel nicht mehr der Ablagerung von Flugasche etc. ausgesetzt, und ebenso wenig ist eine Verstopfung der Vertheilungskanäle mit diesen Unreinigkeiten zu befürchten. Ferner wird infolge des freien Luftzutrittes die Temperatur in den Schiebergehäusen und den Cylindern während der dampflosen Periode wesentlich herabgemindert, so dafs man ausschliefslich Mineralöl oder Kohlenwasserstoffverbindungen als Schmiermaterial verwenden kann. Hiermit ist auch der grofse Vortheil verknüpft, dafs der Dampfkessel und die übrigen Eisentheile der Maschine nicht mehr der zerstörenden Einwirkung der Säure unterliegen, welche bei der Zersetzung der sonst verwendeten vegetabilischen oder thierischen OeIe resultiren. Zudem bleiben die Kolben, der Schieberspiegel und die Cylinderwandungen bei Benutzung von Mineralölen stets blank, da diese OeIe keine Unreinigkeiten ablagern. Endlich findet während des Fahrens ohne Dampf eine bessere Unterhaltung des Feuers statt, denn die durch die Luftventile angesaugte Luft wird in den Auspuffkanal ge-

Claims (1)

  1. stofsen, so dafs sich im Schornstein ein ebenso guter Zug entwickelt, als wenn Dampf ausgepufft wird.
    Auf der beiliegenden Zeichnung ist die neue Einrichtung in detaillirter Weise veranschaulicht. Es zeigt:
    Fig. ι einen Verticalschnitt des Luftventils;
    Fig. 2 die Ansicht, den Grundrifs und die Seitenansicht eines Stückes, welches der den Ventilkörper aufwärts drückenden Feder als Widerlager dient;
    Fig. 3 den Querschnitt des Stutzens, mittelst welches das Ventil auf dem Schieberkastendeckel befestigt wird;
    Fig. 4 die Seitenansicht eines Lokomotivcylinders, dessen Schiebergehäuse mit dem Luftventil versehen ist, und
    Fig. s einen zugehörigen Querschnitt.
    A, Fig. i, 4 und 5, bezeichnet das Gehäuse des Luftventils. Dasselbe ist mit einem eingeschraubten Deckel versehen, welcher den Hub des Ventilkörpers B begrenzt und auch eine Inspection des Innern gestattet. Die Befestigung des Ventils an seinem Ort vermittelt der Flantsch des Ventilstutzens D. Damit der Ventilkörper etwas von seinem Sitz gehoben bleibt, so lange kein Dampf zugelassen wird, ist er auf einer Schraubenfeder E placirt, deren unteres Ende auf der vor der Lufteintrittsöifnung angebrachten Traverse C ruht und durch den Zapfen F in Position erhalten wird.
    P at ε ν τ-Ans ρ ruch:
    Bei Lokomotiven die Einrichtung, dafs während der Zeit, wo das Dampfzulafsventil geschlossen ist, durch ein sich selbsttätig öffnendes Ventil frische atmosphärische Luft in das Schiebergehäuse gelassen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4712303A (en) * 1985-02-11 1987-12-15 Eastman Machine Company Straight knife machine with safety features

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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