DE302152C - - Google Patents

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DE302152C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B7/00Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving
    • F04B7/0042Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member
    • F04B7/0046Piston machines or pumps characterised by having positively-driven valving with specific kinematics of the distribution member for rotating distribution members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für Pumpen von Flüssigkeiten oder Gasen mit selbsttätigen Ventilen und einer mechanischen Hilfssteuerung und besteht darin, daß bei Kolbentotlage ein Füllkörper durch eine drehende oder schwingende (andauernde oder ruckweise unterbrochene) Bewegung so eingestellt wird; daß die Verbindung zwischen v dem Pumpenraum einerseits und dem Saug-
1Q raum bzw. dem Druckraum' andererseits vorübergehend aufgehoben (verriegelt) ist, so.' daß kein Rückstrom der geförderten
. Flüssigkeit entstehen kann, der die noch nicht geschlossenen Ventile gewaltsam zuschleu-
!5 dem möchte, bis sie sich unter Einwirkung von Federn sanft geschlossen haben, wobei der als Riegel eingeschobene Körper an sich schon - von Drucken entlastet, etwa eine Drosselklappe ist, oder eine Blende nach Art der bekannten Irisblende oder ähnlich, die so angeordnet wird, daß eine etwa' entstehende ,Strömung oder das Eigengewicht oder zufällige Klemmungen von Lagern (die zweck-. mäßig als Kugellager ■ ausgebildet sind) abgefangen werden. Bei Gasverdichtern bekannter Art hat man gesteuerte Schieber, und zwar Flachschieber, schwingende. Rundschieber (Corlißschieber) oder achsial bewegte Rundschieber (Kolben- oder Rohrschieber) s'o bewegt, daß sie das Ansaugen und den Abschluß vom Ausschube des Druckmittels besorgen, während auf dem Rücken des Schiebers oder hinter ihm feststehend angeordnete selbsttätige Ventile den veränderlichen Beginn des Ausschubes und den sanften Schluß besorgen; solche Steuerungen lassen bei richtiger Ausführung unbegrenzt hohe Umlaufszahlen der Maschine zu, doch liegt es im Wesen druckbelasteter Schieber, daß sie oder ihre vom Drucke belasteten Dichtungsringe zur Fortbewegung einen erheblichen Kraftaufwand und Ölverbrauch bedingen. Außerdem bedingen die drtickbelasteten Schieber eine Abnutzung, Erwärmung der Saugluft bei gemeinschaftlichem Schieber für den Ein- und Austritt der Luft und meistens auch erheblichenschädlichen Raum. Für Flüssigkeitspumpen sind Schiebersteuerungen (ausgenommen etwa bei ölpumpen) überhaupt nicht brauchbar, weil eine ordnungsgemäße Schmierung nicht möglich ist und Fremdkörper, wie Schwemmsand u. dgl.; verhängnisvolle Klemmungen verursachen würden, während Drosselorgane auch bei Förderung von Flüssigkeiten brauchbar sind, wobei sie mit schraubenförmig gewundenen Rippen ausgestattet werden können, die als Schaber wirkend eine etwa drohende Krustenbildung beseitigen (nicht eingezeichnet).
Die Zeichnung zeigt einige Ausführungsbeispiele, und zwar:
Fig. ι die schematische Darstellung einer Flüssigkeitspumpe mit einer Hilfssteuerung, bestehend aus gesteuerten Drosselklappen,
Fig. 2 und 3 in zwei aufeinander senkrechten Schnitten durch den Zylinderdeckel eines Gasverdichters (oder einer Vakuumpumpe) eine Lösung mit Saugventilen bekannter Art und Druckventilen, deren Verbindung mit dem Zylinder durch rotierende oder schwingende Drosselklappen vorübergehend -unterbrochen wird,
Fig. 4 und 5 einen Längs- und Querschnitt durch den Zylinder eines Gasverdichters (oder Vakuumpumpe), wobei die nicht eingezeichnete Vorrichtung für das Ansaugen beliebiger bekannter Art ist, während die selbsttätigen Druckventile in einem dicht eingeschliffenen Ventilgehäuse sitzen, dessen Durchtrittskanal durch eine gesteuerte Haubenblende vorübergehend abgedeckt wird und ίο das man samt den Ventilen herausholen kann, um letztere nachsehen zu können,
Fig. 6 den Zylinderlängsschnitt eines Gasverdichters (oder einer Vakuumpumpe) mit selbsttätigen Klappen bekannter Art für das Ansaugen und einer bei Kolbentotlage verriegelbaren, geradlinig verschiebbaren . Schubblende für das Abtrennen der selbsttätigen Ventile vom ■ Pumpenraume; die Schubblende ist in
Fig. 7 noch in zwei Ansichten getrennt dargestellt.
In der Zeichnung bedeuten: α den Zylinder, b den Saugkanal, c die Saugventile, d das dicht eingeschliffene Gehäuse für die selbsttätigen Druckventile e, f ihre Schlußfedern, (P- die Abschlußkantej des Durchtrittskanals vom Ventilgehäuse, g, g1 die als Verschlußriegel dienende Drosselklappe, Hauben- oder Schubblende, bzw. g2, g3 ihre Achse oder Schubstange, h ihre Lagerbüchsen, h1 Kugellager; die Pfeile zeigen die Strömungsrichtung der Druckmittelförderung an; i ist der Druckraum, k der Pumpenkolben.
Bezüglich der Wirkung der Verriegelung ist es gleich, ob der Drosselkörper zwischen Pumpe und Saug- bzw. Druckventil oder zwischen den Ventilen und den zugehörigen Saug- und Druckrohren angeordnet ist. Bestimmend kann der schädliche Raum sein, der bei Förderung von tropfbaren Flüssigkeiten eine ge-. ringe Rolle spielt, dagegen bei Gasverdichtern und besonders Vakuumpumpen sehr wichtig ist. ' ' ' .
In Fig. ι könnten die Drosselklappen g·, g1 auch unter dem Saugventil c und über dem Druckventil e angeordnet sein. Statt des Exzenterantriebes für die schwingende Bewegung der Drosselklappen können auch umlaufende oder hin und her bewegte Schubkurven ~ 50 angewendet werden, oder man kann sie durch Zahnräder (z.B. auch Schraubenräder) in umlaufende Bewegung versetzen.
In Fig. 2 ist der Kolben in der Totlage gezeichnet und sperrt die Drosselklappe g eben die Verbindung zwischen Pumpe und Druckraum ab, wobei die Druckventile' noch nicht ganz geschlossen sind. An Stelle der Lagerbüchsen g3 können auch Kugellager treten. · Der durch die Drosselklappe bedingte schädliche Raum beträgt nicht mehr als bei Cor- ^60 lißschiebern, nämlich 2 bis 3 Prozent des Hubvolumens.
Beim Ausführungsbeispiele 4 und 5 steht der Kolben k in der Totlage und schließt die Haubenblende g (in ihrer Mittelstellung) eb'en die Abschlußkante d1 vom Durchtrittskanal des Ventilgehäuses d ab und hält ihn, darüber hinausschwingend, verriegelt.
In Fig. 6 ist das Saugorgan c als selbsttä5-tige Klappe bekannter - Art gewählt. Die Schubblende g wird hier geradlinig" längs des Rostes d verschoben. Hier (sowie auch in Fig. 4) ist ersichtlich, daß eine Rückströmung vom Druckkanal i nach dem Pumpen-■ räume die Blende g nur von dem von ihr bedeckten Kanal wegdrücken könnte, so daß der entstehende Druck von den Lagern h aufgenommen würde.

Claims (3)

Patent-An Sprüche:
1. Steuerung mit selbsttätigen Ventilen und einer mechanischen Hilfssteuerung für1 Flüssigkeits- oder Gaspumpen, dadurch gekennzeichnet, daß ein von der Maschine in drehende oder schwingende (andauernde oder ruckweise unterbrochene) Bewegung versetzter Füllkörper die Verbindung zwischen dem P-umpenraum einerseits und dem Saugraum bzw. Druckraum andererseits bei Kolbentotlage vorübergehend unterbricht (verriegelt), ohne daß eine Druckbelastung des als Verschlußriegel verwendeten Drosselkörpers entsteht. - ·
2. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der den Verschlußriegel bildende Füllkörper als Drosselklappe ausgebildet, also in sich selbst. schon entlastet ist.
3. Steuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verschlußriegel nach Art einer um eine Achse schwingenden oder geradlinig hin und her bewegten Irisblende (Kappenblende, Hülsenblende) ausgebildet und so angeordnet ist, daß eine etwa entstehende Flüssigkeitsströmung die Blende von der bedeckten Fläche wegzudrücken strebt, Λ. so daß eine Druckbelastung von den Lagern abgefangen wird. - ■',
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE935595C (de) * 1952-01-12 1955-11-24 Kurt Dr-Ing Schoene Hilfsansaugschieber fuer Kolbenpumpen mit Schiebersteuerung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE935595C (de) * 1952-01-12 1955-11-24 Kurt Dr-Ing Schoene Hilfsansaugschieber fuer Kolbenpumpen mit Schiebersteuerung

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