DE396592C - Selbstsaugender Vergaser mit Regelung des Unterdruckes im Schwimmerbehaelter durch eine Hauptluftdrossel - Google Patents

Selbstsaugender Vergaser mit Regelung des Unterdruckes im Schwimmerbehaelter durch eine Hauptluftdrossel

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DE396592C
DE396592C DEO13109D DEO0013109D DE396592C DE 396592 C DE396592 C DE 396592C DE O13109 D DEO13109 D DE O13109D DE O0013109 D DEO0013109 D DE O0013109D DE 396592 C DE396592 C DE 396592C
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DE
Germany
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air
negative pressure
self
throttle
carburetor
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Expired
Application number
DEO13109D
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English (en)
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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Optische Anstalt CP Goerz AG
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/10Other installations, without moving parts, for influencing fuel/air ratio, e.g. electrical means
    • F02M7/11Altering float-chamber pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M19/00Details, component parts, or accessories of carburettors, not provided for in, or of interest apart from, the apparatus of groups F02M1/00 - F02M17/00
    • F02M19/03Fuel atomising nozzles; Arrangement of emulsifying air conduits
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M7/00Carburettors with means for influencing, e.g. enriching or keeping constant, fuel/air ratio of charge under varying conditions
    • F02M7/23Fuel aerating devices
    • F02M7/24Controlling flow of aerating air
    • F02M7/26Controlling flow of aerating air dependent on position of optionally operable throttle means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Selbstsaugender Vergaser mit Regelung des Unterdruckes im Schwimmerbehälter durch eine Hauptluftdrossel. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein selbstsaugender Vergaser, bei welchem die Regelung des Unterdrucks im Schwimmergehäuse durch eine Hauptluftdrossel bewirkt wird.
  • Das Wesen der Anordnung liegt darin, daß im Vergasermischraum durch einen unter der vollen Wirkung des Ansaugeunterdruckcs stehenden Teilluftstrom ein Primärgemisch erzeugt wird, den die von der Hauptdrossel gesteuerte Hauptluft nachträglich als Zusatzluft durch die gelochte Wand des Mischraumes stufenweise zugeführt wird, um eine fortlaufende gründliche Nachvergasung des Brennstoffes zu erreichen.
  • Die Regelung des Gemisches für die verschiedenen Drehzahlen und Belastungen der Maschine erfolgt dadurch, daß von der am Schwimmergehäuse sitzenden Hauptdrossel die Menge der in das Schwimmergehäuse und durch die gelochte Wand in den Mischraum eingesaugten Zusatzluft für die Nachvergasung verändert wird, während ein zugleich mit der Hauptdrossel betätigtes kleines Drosselorgan (Dorne, Steuerscheiben usw,) die Menge der zur Vorzerstäubung bestimmten Primärluft bestimmt.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt Abb. i die eine Ausführungsform im Schnitt, Abb. 2 eine etwas abgeänderte Ausführungsform ebenfalls im Schnitt.
  • Es stellt i den nach der Maschine zu kegelig erweiterten Mischraum des Vergasers dar, in dessen enge Mündung die Brennstoffzerstäuberdüse 2 hineinragt. Den Abschluß der engen Mündung des Mischraumes bildet die gleichachsig mit diesem angeordnete Luftdüse 3, welche die zur Vorzerstäubung erfordcrliche Luftmenge über die Brennstoffdüse hinwegbläst. Der Mischraum i ist vollständig oder zum größten Teil vom Schwimmergehäuse 4 umgeben, dessen über dem Mischrohr liegende Öffnung 5 von der Drosselklappe 6 gesteuert wird, während der zwangläufig mit der Drosselklappe, jedoch nachstellbar verbundene Dorn 7 die Einlaßöffnung 8 des zur Luftdüse 3 führenden Verbindungsrohres 9 steuert. Die bei wagerechter Anordnung über der Achsmitte des Mischraumes liegende Mantelhälfte ist innerhalb des Bereichs des Schwimmergehäuses bis dicht an die Brennstoffdüse heran von einer Anzahl Löcher io durchsetzt, deren Querschnitt so groß sein muß, daß die Maschine bei Vollast die zur Verbrennung erforderliche Luftmenge erhält. Jedenfalls darf die Summe der Luftwiderstände der vollständig geöffneten Drosselöffnung 5 und der Mantellocher io zusammen nicht größer sein als der Luftwiderstand der bei anderen Vergasern wie üblich an der Brennstoffdüse angeordneten Querschnittsverengung (Einschnürung) des Ansaugerohres.
  • Zweckmäßig wird am Schwimmergehäuse an der Stelle, wo sich die beiden Luftöffnungen 5 und 8 befinden, ein diesen gemeinsamer Ansaugestutzen ri angesetzt, an den bei Betrieb mit schweren Brennstoffen, vor allem in der kalten Jahreszeit, ein mit warmer Luft gespeistes Ansaugerohr angeschlossen «erden kann.
  • Die Arbeitsweise des Vergasers ist folgende Bei Betrieb mit Vollast ist die Drosselklappe 6 fast ganz geöffnet, und auch der mit der Drosselklappe 6 verbundene Regeldorn 7 läßt ebenfalls den größten Teil der Einlaßöffnung 8 frei. Durch den während des Betriebes im Mischraum i entstehenden Unterdruck wird die Luft zuerst durch die Öffnung .5 und sodann durch die Löcher io in den Mischraum eingesaugt. Da die Drosselöffnung 5 so groß gewählt ist, daß sie bei Vollast der gesamten Verbrennungsluft keinen nennenswerten Widerstand entgegensetzt, so herrscht im Luftraum des Schwimmergehäuses q. bei Vollast annähernd-Atmosphärendruck, Der Gesamtquerschnitt der Löcher io ist dagegen geringer, und zwar ist er nur so groß gewählt, daß der Gesamtwiderstand der Löcher io dem Drosselwiderstand der bei anderen Vergasern üblichen Einschnürung des Ansaugerohres an der .Münde der Brennstoffdüse entspricht. Dadurch entsteht zwischen dem Luftraum des Schwimmergehäuses q. und dem Mischraum i ein Druckgefälle, welches den Brennstoff aus der Düse 2 drückt, wobei er von der durch das Rohr g und die Düse 3 zugeführten Zerstäuberluft erfaßt und zerteilt wird. Durch die stufenweise Beimischung von frischer Zusatzluft aus den Löchern io entsteht nach und nach das fertige Brennstoffgemisch.
  • Beim Abdrosseln der - Maschine wird der Widerstand an der Öffnung 5 vergrößrt, dementsprechend sinkt der Druck im Schwimmergehäuse und infolgedessen auch das Luftdruckgefälle vom Schwimmergehäuse ,¢ zum Mischraum i, da die Löcher io unverändert geblieben sind. Das geringe Druckgefälle zwischen Schwimmerraum und Mischraum läßt nun weniger Brennstoff aus der Düse 2 austreten, so daß dem verkleinerten Luftgewicht eine geringere Brennstoffmenge zugeteilt wird und dadurch das Mischungsverhältnis gewahrt bleibt. Durch entsprechendes Nachstellen des Dornes 7 kann zur. genauen Einregelung des Gemisches die Primärluftmenge verändert werden.
  • Bei Leerlauf ist die Drosselklappe 6 ganz wenig geöffnet, und zwar nur so weit, daß der im Schwimmergehäuse entstehende geringe Überdruck gegenüber dem Mischraum nur die für den Leerlauf erforderliche Brennstoffmenge austreten läßt. Der im Vergleich zur Drosselklappe etwas mehr geöffnete Dorn 7 läßt die für die Vorzerstäubung beim Leerlauf erforderliche Luftmenge austreten, welche aber gegenüber dem Betrieb mit Vollast einen größeren Teil der gesamten Verbrennungsluft ausmacht. Dadurch, daß beim Anwerfen und bei Leerlauf der größte Teil der Luft von der Düse 3 aus mit großer Geschwindigkeit über die Brennstoffdüse hinweggeleitet wird, ist ein sicheres Anspringen der Maschine auch bei kalter Witterung gewährleistet. Bei der voranbeschriebenen Ausführungsform besteht die Gefahr, daß der Brennstoff in der Schwimmerkammer beim Betrieb der Maschine durch die Luftschwingungen im Ansaugerohr, welche sich durch die Löcher in der Wand des Mischraumes auch in die Schwimmerkammer hinein fortpflanzen können, zum Aufspritzen gebracht und durch den Luftstrom in den Mischraum mitgerissen wird, wodurch Brennstoffverbrauch und Regelfähigkeit der Maschine verschlechtert werden.
  • Um dies zu verhüten, ist in der vorliegenden Erfindung eine weitere Verbesserung angegeben (vgl. Abb. 2). Sie besteht darin, daß die Löcher io in der Wand des-Mischraumes nicht unmittelbar in den Luftraum der Schwimmerkammer q., sondern in eine von der Schwimmerkammer durch eine Zwischenwand 12 abgeteilte Vorkammer 13 münden. Diese Vorkammer ist mit der eigentlichen Schwimmerkammer nur durch eine kleine, möglichst hoch über den Brennstoffspiegel gelegene Öffnung 1q. verbunden, um den Druckausgleich zwischen den beiden Räumen zu ermöglichen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Selbstsaugender Vergaser mit Regelung des Unterdruckes im Schwimmerbehälter durch eine Hauptluftdrossel, dadurch gekennzeichnet, daß im Vergasermischraum durch einen unter der vollen Wirkung des Arsaugeunterdruckes stehenden Teilluftstrom ein Primärgemisch erzeugt wird, dem die von der Hauptdrossel gesteuerte, den Unterdruck im Schwimmerbehälter regelnde Hauptluft nachträglich als Zusatzluft durch die gelochte Wand des Mischraumes stufenweise zugeführt wird.
  2. 2. Selbstsaugender Vergaser nach Anspruch t, dadurch gekennzeichnet, daß die Zerstäuberluftmenge durch ein mit der Hauptdrossel unmittelbar verbundenes Glied geregelt wird.
  3. 3. Selbstsaugender Vergaser nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftlöcher in der Wand des Mischraumes in eine unter der Wirkung der Hauptluftdrossel bestehende Vorkammer münden, welche mit dem Luftraum der Schwimmerkammer durch eine kleine, möglichst hoch über dem Flüssigkeitsspiegel gelegene Öffnung (i4) verbunden ist (Abb. 2).
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