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HINTERGRUND
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Die vorliegende Erfindung betrifft eine Gleitvorrichtung, die einen Sitzkörper eines Fahrzeugsitzes verschiebbar stützt.
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Beispielsweise ist in der ungeprüften japanischen Gebrauchsmusteranmeldung mit Veröffentlichungsnr. JP H06-27 296 U eine Gleitvorrichtung gezeigt, die einen Innenabdeckungskörper und einen Außenabdeckungskörper aufweist, die zusammen mit einer Oberschiene gleiten. Der Innenabdeckungskörper und der Außenabdeckungskörper sind Elemente zur Abdeckung des Inneren einer Unterschiene.
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Ein Längsende der Oberschiene und der Außenabdeckungskörper sind mit einer Schraubenfeder miteinander verbunden. Ein an der Oberschiene vorgesehener Vorsprung ist verschiebbar in ein im Innenabdeckungskörper angeordnetes Langloch eingesetzt.
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Wenn die Oberschiene relativ zur Unterschiene gleitet, gleitet bei einer solchen Konfiguration der Innenabdeckungskörper zusammen mit der Oberschiene und der Außenabdeckungskörper zusammen mit dem Innenabdeckungskörper.
Die Druckschrift
US 8 393 590 B2 zeigt einen Fahrzeugsitz mit einer Festschiene, einer Laufschiene und einem Abdeckmechanismus zum Abdecken einer in Fahrzeugvertikalrichtung nach oben hin offenen Führungsnut der Laufschiene.
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ZUSAMMENFASSUNG
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Bei der in der oben genannten Veröffentlichung
JP H06-27 296 U gezeigten Gleitvorrichtung ist es schwierig, den Außenabdeckungskörper zusammen mit der Oberschiene zuverlässig gleiten zu lassen, weil der Außenabdeckungskörper zusammen mit dem Innenabdeckungskörper gleitet.
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Im Hinblick des oben genannten Problems ist es die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Gleitvorrichtung bereitzustellen, die zumindest zwei Elemente aufweist, die den Abdeckungskörpern entsprechen, und ein zuverlässiges Gleiten der zumindest zwei Elemente, die den Abdeckungskörpern entsprechen, ermöglicht.
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Ein Aspekt der vorliegenden Erfindung ist eine Gleitvorrichtung. Die Gleitvorrichtung weist auf: eine an einem Fahrzeug befestigte Festschiene, die eine nach oben hin offene Öffnung aufweist, die in Längsrichtung der Festschiene angeordnet ist; eine Laufschiene, an der ein Sitzkörper eines Fahrzeugsitzes befestigt ist, wobei die Laufschiene in einem Zustand, in dem zumindest ein Teil der Laufschiene von der Öffnung freiliegt, relativ zur Festschiene verschiebbar ist, ein erstes Verschlusselement, das relativ zur Festschiene verschiebbar ist und zumindest einen Teil der Öffnung verschließen kann, wobei das erste Verschlusselement einen ersten Druckaufnahmeabschnitt oder (im Folgenden:) ersten gedrückten Abschnitt aufweist, der so konfiguriert ist, dass er mit der Laufschiene in Kontakt kommt, wobei das erste Verschlusselement von der Laufschiene eine Druckkraft zum Gleiten aufnimmt; und ein zweites Verschlusselement, das relativ zur Festschiene verschiebbar ist und zusammen mit dem ersten Verschlusselement zumindest einen Teil der Öffnung verschließen kann, wobei das zweite Verschlusselement mit dem ersten Verschlusselement in Gleitkontakt ist und einen zweiten Druckaufnahmeabschnitt oder (im Folgenden:) zweiten gedrückten Abschnitt aufweist, der so konfiguriert ist, dass er mit der Laufschiene in Kontakt kommt, wobei das zweite Verschlusselement von der Laufschiene eine Druckkraft zum Gleiten aufnimmt.
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Bei einer solchen Konfiguration nimmt bei Kontakt der Laufschiene mit dem ersten gedrückten Abschnitt das erste Verschlusselement von der Laufschiene direkt eine Druckkraft zum Gleiten auf. Ebenso nimmt bei Kontakt der Laufschiene mit dem zweiten gedrückten Abschnitt das zweite Verschlusselement direkt eine Druckkraft von der Laufschiene zum Gleiten auf.
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Das heißt, dass das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement zuverlässig gleiten können, weil das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement beide durch Aufnahme der Druckkraft von der Laufschiene gleiten.
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Die Gleitvorrichtung kann wie folgt konfiguriert sein. Im Besonderen kann die Laufschiene aufweisen: einen Schienenkörper aus Metall, an dem der Sitzkörper befestigt ist; und eine Endkappe aus Harz, die an einem Längsende des Schienenkörpers befestigt und so konfiguriert ist, dass sie mit dem ersten gedrückten Abschnitt und dem zweiten gedrückten Abschnitt in Kontakt kommt.
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Dadurch können ein Abschnitt, der mit dem ersten gedrückten Abschnitt in Kontakt kommt, und ein Abschnitt, der mit dem zweiten gedrückten Abschnitt in Kontakt kommt (im Folgenden zusammen als Druckausübungsabschnitte oder Druckabschnitte bezeichnet), verglichen mit einem Fall, in dem die Druckabschnitte am Schienenkörper aus Metall vorgesehen sind, einfach ausgebildet werden. Weil die Formbarkeit von Harz besser ist als von Metall, können im Besonderen die Druckabschnitte einfach ausgebildet werden.
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Das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement können zwischen einer Position, in der sie in der Festschiene untergebracht sind, und einer Position, in der sie zusammen mit der Laufschiene über die Festschiene hervorstehen, verschiebbar sein.
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Dadurch wird eine Größenreduktion der Gleitvorrichtung ermöglicht, weil das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement in der Festschiene untergebracht sind.
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Das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement können jeweils einen senkrecht zu ihrer Längsrichtung im Wesentlichen U-förmigen Querschnitt haben. Das erste Verschlusselement kann teilweise innerhalb des zweiten Verschlusselements angeordnet sein. Der erste gedrückte Abschnitt kann an einem Ende des ersten Verschlusselements in Vorwärtsbewegungsrichtung vorgesehen sein, die eine Richtung ist, in der das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement durch Aufnahme der Druckkraft gleiten. Der zweite gedrückte Abschnitt kann an einem Ende des zweiten Verschlusselements in Vorwärtsbewegungsrichtung vorgesehen sein.
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Bei einer solchen Konfiguration wirkt die Druckkraft als eine Zugkraft auf das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement zum Gleiten des ersten Verschlusselements und des zweiten Verschlusselements. Dementsprechend gleiten das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement verglichen mit einem Fall, in dem das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement gleiten, indem sie gedrückt werden, stabil.
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Wenn die Druckkraft nach vorne gerichtet ist, ist die Vorwärtsbewegungsrichtung eine Vorwärtsrichtung. Wenn die Druckkraft nach hinten gerichtet ist, ist die Vorwärtsbewegungsrichtung eine Rückwärtsrichtung.
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Der erste gedrückte Abschnitt und der zweite gedrückte Abschnitt können innerhalb der Festschiene angeordnet sein, wenn das erste Verschlusselement und das zweite Verschlusselement im Wesentlichen in der Festschiene untergebracht sind.
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Bei einer solchen Konfiguration sind der erste gedrückte Abschnitt und der zweite gedrückte Abschnitt von der Festschiene verdeckt und geschützt, wodurch eine Beschädigung des ersten gedrückten Abschnitts und des zweiten gedrückten Abschnitts verhindert wird.
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Bei der oben beschriebenen Konfiguration kann der erste gedrückte Abschnitt auf einer unteren Seite des ersten Verschlusselements und der zweite gedrückte Abschnitt auf einer unteren Seite des zweiten Verschlusselements vorgesehen sein.
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Figurenliste
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Anhand der begleitenden Zeichnungen wird im Folgenden eine beispielhafte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung beschrieben, wobei:
- 1 eine Abbildung ist, die einen Fahrzeugsitz gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 2 eine Abbildung ist, die eine Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 3 eine Abbildung ist, die die Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 4 eine Explosionsansicht der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform ist;
- 5 eine Explosionsansicht der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform ist;
- 6 eine Abbildung ist, die die Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 7 eine Abbildung ist, die ein Innenverschlusselement gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 8 eine Abbildung ist, die das Innenverschlusselement gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 9 eine Abbildung ist, die ein Außenverschlusselement gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 10 eine Abbildung ist, die das Außenverschlusselement gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 11 eine Abbildung ist, die eine Querschnittskonfiguration der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 12 eine Abbildung ist, die das Innenverschlusselement gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 13 eine Abbildung ist, die eine Endkappe gemäß der Ausführungsform zeigt;
- 14 eine Vorderansicht der Endkappe gemäß der Ausführungsform ist,
- 15 eine Schnittansicht entlang der Linie XV-XV in 14 ist;
- 16 eine Abbildung zur Erklärung der Funktionsweise der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform ist;
- 17 eine Abbildung zur Erklärung der Funktionsweise der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform ist;
- 18 eine Abbildung zur Erklärung der Funktionsweise der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform ist;
- 19 eine Abbildung zur Erklärung der Funktionsweise der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform ist; und
- 20 eine Abbildung ist, die einen ersten Stützabschnitt und einen zweiten Stützabschnitt der Gleitvorrichtung gemäß der Ausführungsform zeigt.
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DETAILIIERTE BESCHREIBUNG VON BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im Folgenden beschriebene „Ausführungsformen“ sind beispielhafte Ausführungsformen, die innerhalb des technischen Umfangs der vorliegenden Erfindung liegen. Mit anderen Worten sind erfindungsspezifische Gegenstände und dergleichen, die in beigefügten Ansprüchen aufgeführt sind, nicht durch konkrete Konfigurationen, Strukturen und dergleichen, die in den im Folgenden beschriebenen Ausführungsformen gezeigt sind, beschränkt.
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Ein mit einem zugeordneten Bezugszeichen beschriebenes Element oder beschriebener Abschnitt ist zahlenmäßig zumindest eines bzw. einer, außer es wird ein bestimmte Angabe, z.B. „nur ein“, verwendet. Mit anderen Worten können zwei oder mehr Elemente oder Abschnitte vorgesehen sein, außer es gibt eine bestimmte Angabe, z.B. „nur ein“.
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Pfeile und dergleichen, die in den Zeichnungen gezeigte Richtungen angeben, dienen dem besseren Verständnis der gegenseitigen Beziehungen zwischen den Zeichnungen. Die in den Zeichnungen gezeigten Pfeile und dergleichen (Richtungen) beschränken den Umfang der vorliegenden Erfindung nicht. Jede Richtung bezieht sich auf einen Zustand, in dem ein Fahrzeugsitz der vorliegenden Ausführungsform in einem Fahrzeug befestigt ist.
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Dabei bezeichnet ein „Insasse“ die Besatzung des Fahrzeugs und/oder einen Nutzer des Fahrzeugssitzes. Daher schließt der Insasse eine Person ein, die eigentlich nicht sitzt.
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(Erste Ausführungsform)
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Überblick des Fahrzeugsitzes
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Die vorliegende Ausführungsform ist ein in 1 gezeigter Fahrzeugsitz 1 als ein Automobilsitz. Der Fahrzeugsitz 1 weist zumindest einen Sitzkörper 2 und eine Gleitvorrichtung 10 auf. Der Sitzkörper 2 weist ein Sitzkissen 3 und eine Rückenlehne 5 auf.
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Das Sitzkissen 3 stützt das Gesäß eines Insassen. Die Rückenlehne 5 stützt den Rücken des Insassen. Die Gleitvorrichtung 10 stützt den Sitzkörper 2 verschiebbar.
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Gleitvorrichtung
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Überblick der Gleitvorrichtung
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<Grundkonfiguration>
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Der Sitzkörper 2 ist durch zwei Gleitvorrichtungen 10 gestützt. Von den zwei Gleitvorrichtungen 10 ist eine erste Gleitvorrichtung auf der linken Sitzseite und eine zweite Gleitvorrichtung auf der rechten Sitzseite angeordnet.
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Die erste Gleitvorrichtung und die zweite Gleitvorrichtung haben die gleiche Konfiguration. In der folgenden Beschreibung ist die erste Gleitvorrichtung (im Folgenden einfach: Gleitvorrichtung 10) beschrieben.
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Wie in 2 und 3 gezeigt, weist die Gleitvorrichtung 10 zumindest eine Festschiene 11, eine Laufschiene 12, einen ersten Verschlussabschnitt 20 und einen zweiten Verschlussabschnitt 21 auf. Die Festschiene 11 ist ein direkt oder indirekt an einem Fahrzeug befestigtes Metallelement.
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Die Längsrichtung der Festschiene 11 der vorliegenden Ausführungsform entspricht der Vorne-/Hinten-Richtung des Fahrzeugs (Automobils). Wie in 4 gezeigt, weist die Festschiene 11 eine nach oben hin offene Öffnung 11A auf, die in Längsrichtung der Festschiene 11 vorgesehen ist.
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Die Laufschiene 12 ist ein Element, an dem der Sitzkörper 2 befestigt ist. Wie in 2 gezeigt, ist die Laufschiene 12 in einem Zustand, in dem zumindest ein Teil der Laufschiene 12 von der Öffnung 11A freiliegt, relativ zur Festschiene 11 verschiebbar.
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Der „Zustand, in dem zumindest ein Teil der Laufschiene 12 von der Öffnung 11A freiliegt “ bezieht sich auf einen Fall, in dem zumindest ein Teil der Laufschiene 12 sichtbar ist, wenn der Insasse die Gleitvorrichtung 10 von oben sieht.
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Daher ist der oben genannte „freiliegende Zustand“ nicht auf einen Zustand beschränkt, in dem ein oberes Ende der Laufschiene 12 von einem oberen Ende der Festschiene 11 hervorsteht. Mit anderen Worten kann ein Zustand, in dem das obere Ende der Laufschiene 12 unterhalb des oberen Endes der Festschiene 11 angeordnet ist, dem „Zustand, in dem zumindest ein Teil der Laufschiene 12 von der Öffnung 11A freiliegt“, entsprechen.
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Wie in 4 gezeigt, weist die Laufschiene 12 zumindest einen Schienenkörper 121 und eine Endkappe 122 auf. Der Schienenkörper 121 ist ein Metallelement, an dem der Sitzkörper 2 befestigt ist. Die Endkappe 122 ist ein Harzelement, das an einem Längsende des Schienenkörpers 121 zur Verkleidung des Längsendes befestigt ist.
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Die Laufschiene 12 der vorliegenden Ausführungsform weist zwei Endkappen 122 auf. Von den zwei Endkappen 122 ist eine erste Endkappe 122 an einem ersten Längsende des Schienenkörpers 121 befestigt.
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Von den zwei Endkappen 122 ist eine an einem zweite Endkappe 122 zweiten Längsende des Schienenkörpers 121 befestigt. Die zwei Endkappen 122 haben die gleiche Form und sind jeweils mittels eines elastischen Verriegelungsabschnitts 122A (siehe 13), der z.B. einen Schnappmechanismus hat, am Schienenkörper 121 befestigt.
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<Gleitmechanismus>
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Ein Gleitmechanismus ist ein Mechanismus zum Bewegen des Sitzkörpers 2 relativ zur Festschiene 11. Wie in 4 gezeigt, weist der Gleitmechanismus eine Schraubstange 111, eine Halteklammer 112 und einen Mutterabschnitt 123 auf.
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Wie in 5 gezeigt, sind die Schraubstange 111 und die Halteklammer 112 innerhalb der Festschiene 11 angeordnet. Die Schraubstange 111 hat ein Außengewinde, das sich in Längsrichtung der Festschiene 11 erstreckt. Die Halteklammer 112 hält die Schraubstange 111.
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Die Halteklammer 112 der vorliegenden Ausführungsform hält ein erstes Erstreckungsrichtungsende (in der vorliegenden Ausführungsform vorderes Ende) der Schraubstange 111. Ein zweites Erstreckungsrichtungsende der Schraubstange 111 wird von einer nicht gezeigten Halteklammer gehalten.
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Der in 4 gezeigte Mutterabschnitt 123 wird von der Laufschiene 12 gehalten. Wie in 6 gezeigt, weist der Mutterabschnitt 123 eine Mutter 123A mit einem Innengewinde auf, das mit der Schraubstange 111 im Eingriff ist. Die Mutter 123A dreht sich durch Aufnahme einer Drehkraft von einem (nicht gezeigten) Elektromotor.
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Die Schraubstange 111 wird mittels der Halteklammer 112 unverdrehbar in der Festschiene 11 gehalten. Wenn sich die Mutter 123A dreht, bewegt sich daher die Laufschiene 12, d.h. der Sitzkörper 2, relativ zur Festschiene 11.
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<Verschlussmechanismus>
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Ein Verschlussmechanismus ist ein Mechanismus zur Verhinderung eines Zustands, in dem das Innere der Festschiene 11 (insbesondere die Schraubstange 111) durch die Öffnung 11A sichtbar ist. Wie in 2 gezeigt, weist der Verschlussmechanismus den ersten Verschlussabschnitt 20 und den zweiten Verschlussabschnitt 21 auf.
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Der erste Verschlussabschnitt 20 verschließt einen Teil der Öffnung 11A, der sich bei einem ersten Längsende (in der vorliegenden Ausführungsform vorderen Ende) der Festschiene 11 befindet. Der zweite Verschlussabschnitt 21 verschließt einen Teil der Öffnung 11A, der sich bei einem zweiten Längsende (in der vorliegenden Ausführungsform hinteren Ende) der Festschiene 11 befindet.
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Bei einer solchen Konfiguration ist der Zustand, in dem das Innere der Festschiene 11 sichtbar ist, verhindert. Der Teil der Öffnung 11A zwischen dem ersten Verschlussabschnitt 20 und dem zweiten Verschlussabschnitt 21 wird durch die Laufschiene 12 verschlossen. Daher ist die Öffnung 11A in Längsrichtung überall verschlossen.
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Verschlussmechanismus
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<Überblick des Verschlussmechanismus>
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Der erste Verschlussabschnitt 20 und der zweite Verschlussabschnitt 21 haben die gleiche Struktur. Im Folgenden wird der erste Verschlussabschnitt 20 beschrieben. Wie in 4 gezeigt, weist der erste Verschlussabschnitt 20 zumindest ein Innenverschlusselement 22 und ein Außenverschlusselement 23 auf.
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Wie in 2 gezeigt, verschließen das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zusammen einen Teil der Öffnung 11A, der sich beim ersten Längsende der Festschiene 11 befindet. Das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 nehmen eine Druckkraft oder eine Zugkraft von der Laufschiene 12 auf, um zusammen mit der Laufschiene 12 relativ zur Festschiene 11 zu gleiten.
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Wenn die Laufschiene 12 in Richtung Sitzvorderseite (im Folgenden einfach: nach vorne) gleitet, gleitet insbesondere zumindest eines aus dem Innenverschlusselement 22 und dem Außenverschlusselement 23 nach vorne. Wenn die Laufschiene 12 in Richtung Sitzrückseite (im Folgenden einach: nach hinten) gleitet, gleitet zumindest eines aus dem Innenverschlusselement 22 und dem Außenverschlusselement 23 nach hinten.
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<Überblick des Innenverschlusselements>
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Wie in 7 und 8 gezeigt, hat der zur Gleitrichtung des Innenverschlusselements 22 senkrechte Querschnitt des Innenverschlusselements 22 eine nach unten offene im Wesentlichen U-förmige Ausgestaltung. Das ermöglicht, dass das Innenverschlusselement 22 die Schraubstange 111 von oben verdeckt.
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Im Besonderen weist das Innenverschlusselement 22 zumindest eine erste Wand (rechte Wand) 22A, eine zweite Wand (linke Wand) 22B und eine obere Platte 22C auf. Die erste Wand 22A und die zweite Wand 22B erstrecken sich in einem Zustand, in dem sie sich in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung gegenüberliegen, parallel zur Längsrichtung der Festschiene 11. Die obere Platte 22C verbindet ein oberes Ende der ersten Wand 22A und ein oberes Ende der zweiten Wand 22B.
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Ein erstes Erstreckungsrichtungsende (in der vorliegenden Ausführungsform vorderes Ende) des Innenverschlusselements 22 ist durch eine Endwand 22D verschlossen (siehe 7). Die erste Wand 22A, die zweite Wand 22B, die obere Platte 22C und die Endwand 22D sind vorzugsweise integral aus Harz geformt.
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<Überblick des Außenverschlusselements>
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Wie in 9 und 10 gezeigt, hat der zur Gleitrichtung des Außenverschlusselements 23 senkrechte Querschnitt des Außenverschlusselements 23 eine nach unten offene im Wesentlichen U-förmige Ausgestaltung. Das ermöglicht, dass das Außenverschlusselement 23 die Schraubstange 111 von oben verdeckt.
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Im Besonderen weist das Außenverschlusselement 23 zumindest eine erste Wand 23A, eine zweite Wand 23B und eine obere Platte 23C auf. Die erste Wand 23A und die zweite Wand 23B erstrecken sich in einem Zustand, in dem sie sich in einer im Wesentlichen horizontalen Richtung gegenüberliegen, parallel zur Längsrichtung der Festschiene 11. Die obere Platte 23C verbindet ein oberes Ende der ersten Wand 23A und ein oberes Ende der zweiten Wand 23B.
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Wie in 11 gezeigt, ist das Außenverschlusselement 23 verschiebbar, während es mit einer Außenwandfläche des Innenverschlusselements 22 in Gleitkontakt ist. Mit anderen Worten ist das Innenverschlusselement 22 verschiebbar, während es mit Innenwandflächen des Außenverschlusselements 23 in Gleitkontakt ist.
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Wie in 8 und 12 gezeigt, weisen die erste Wand 22A und die zweite Wand 22B des Innenverschlusselements 22 jeweils eine auf ihrer Außenwandfläche vorgesehene Nut 22E auf. Jede Nut 22E erstreckt sich parallel zur Gleitrichtung.
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Wie in 10 gezeigt, weisen die erste Wand 23A und die zweite Wand 23B des Außenverschlusselements 23 jeweils eine auf ihrer Innenwandfläche vorgesehene Rippe 23D auf. Wie in 9 gezeigt, erstreckt sich jede Rippe 23D von einem ersten Erstreckungsrichtungsende (in der vorliegenden Ausführungsform vorderen Ende) des Außenverschlusselements 23 parallel zur Gleitrichtung.
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Jede Rippe 23D kann in Gleitkontakt mit der entsprechenden Nut 22E sein, während sie in die Nut 22E eingesetzt ist. Das heißt, dass jede Rippe 23D und die entsprechende Nut 22E als Führung zum Führen einer relativen Verschiebung des Außenverschlusselements 23 relativ zum Innenverschlusselement 22 dienen.
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Das Außenverschlusselement 23 ist durch die Endkappe 122 verschieblich gestützt. Wie in 14 gezeigt, weist die Endkappe 122 eine Führung 122B auf. Die Führung 122B ist mit der ersten Wand 23A und der zweiten Wand 23B des Außenverschlusselements 23 in Gleitkontakt, um das Gleiten des Außenverschlusselements 23 zu führen.
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Detaillierte Struktur des Verschlussmechanismus
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<Konfiguration zur Durchführung einer Vorwärtsbewegung des Innenverschlusselements und des Außenverschlusselements>
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Unter „Vorwärtsbewegung“ wird in der vorliegenden Ausführungsform ein Gleiten des Innenverschlusselements 22 und des Außenverschlusselements 23 durch Aufnahme einer Druckkraft von der Laufschiene 12 verstanden. Unter „Rückwärtsbewegung“ wird ein Gleiten in eine der „Vorwärtsbewegung“ entgegengesetzte Richtung verstanden.
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Wenn die Laufschiene 12 von hinten nach vorne gleitet, wirkt beim ersten Verschlussabschnitt 20 eine Druckkraft auf den ersten Verschlussabschnitt 20. Wenn die Laufschiene 12 nach vorne gleitet, übt die Laufschiene 12 die Druckkraft insbesondere auf zumindest eines aus dem Innenverschlusselement 22 und dem Außenverschlusselement 23 aus.
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Wenn die Laufschiene 12 von vorne nach hinten gleitet, wirkt beim zweiten Verschlussabschnitt 21 eine Druckkraft (vom hinteren Ende der Laufschiene 12) auf den zweiten Verschlussabschnitt 21. Wenn die Druckkraft nach hinten gerichtet ist, wird unter „Vorwärtsbewegung“ im Besonderen das Gleiten des Innenverschlusselements 22 und des Außenverschlusselements 23 nach hinten verstanden.
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Bei der Laufschiene 12 der vorliegenden Ausführungsform ist die (vordere) Endkappe 122 am ersten Längsende (einem in der vorliegenden Ausführungsform vorderen Ende) des Schienenkörpers 121 befestigt. Daher nehmen das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 bei in Kontakt kommen mit der Endkappe 122 eine Druckkraft auf.
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Wie in 14 und 15 gezeigt, weist die Endkappe 122 im Besonderen einen ersten Druckabschnitt 122C und einen zweiten Druckabschnitt 122D auf. Das Innenverschlusselement 22 weist einen ersten gedrückten Abschnitt 22F auf (siehe 8 und 19). In 19 wird der erste gedrückte Abschnitt 22F vom ersten Druckabschnitt 122C gedrückt. Das Außenverschlusselement 23 weist einen zweiten gedrückten Abschnitt 23E (siehe 9 und 19) auf. In 19 wird der zweite gedrückte Abschnitt 22E vom zweiten Druckabschnitt 122D gedrückt.
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Wenn der (sich nach vorne bewegende) erste Druckabschnitt 122C mit dem ersten gedrückten Abschnitt 22F in Kontakt kommt, d.h., wenn die Laufschiene 12 mit dem ersten gedrückten Abschnitt 22F in Kontakt kommt, nimmt das Innenverschlusselement 22 direkt eine Druckkraft von der Laufschiene 12 zum Vorwärtsgleiten auf, wie in 19 gezeigt.
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Wenn sich der zweite Druckabschnitt 122D (der Endkappe 122) nach vorne bewegt und mit dem zweiten gedrückten Abschnitt 23E (des Außenverschlusselements 23) in Kontakt kommt, d.h., wenn die Laufschiene 12 mit dem zweiten gedrückten Abschnitt 23E in Kontakt kommt, nimmt das Außenverschlusselement 23 direkt eine Druckkraft von der Laufschiene 12 zum Gleiten auf, wie in 16 gezeigt.
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Wenn sich die Laufschiene 12 nach vorne bewegt, kommt im Besonderen zunächst der zweite Druckabschnitt 122D (der Endkappe 122) mit dem zweiten gedrückten Abschnitt 23E des Außenverschlusselements 23 in Kontakt (siehe 16). Das bewirkt, dass das Außenverschlusselement 23 zusammen mit der Laufschiene 12 eine Vorwärtsbewegung macht, während es die Druckkraft von der Laufschiene 12 aufnimmt, wie es in 16 und 17 in dieser Reihenfolge gezeigt ist.
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Wenn sich die Laufschiene 12 von dem in 17 gezeigten Zustand weiter nach vorne bewegt, kommt der erste Druckabschnitt 122C mit dem ersten gedrückten Abschnitt 22F des Innenverschlusselements 22 in Kontakt, wie in 18 gezeigt. Auch im Zustand, in dem der erste Druckabschnitt 122C mit dem ersten gedrückten Abschnitt 22F in Kontakt ist, besteht ein Spalt G zwischen einem vorderen Ende 23F des Außenverschlusselements 23 und der Endwand 22D des Innenverschlusselements 22.
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Das heißt, dass das Außenverschlusselement 23 durch direkte Aufnahme einer Druckkraft von der Laufschiene 12 und das Innenverschlusselement 22 durch direkte Aufnahme der Druckkraft vom ersten Druckabschnitt 122C (ohne die Druckkraft über das Außenverschlusselement 23 aufzunehmen) eine Vorwärtsbewegung durchführt.
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Wenn sich die Laufschiene 12 weiter nach vorne bewegt, während sie die Druckkraft auf den ersten gedrückten Abschnitt 22F UND den zweiten gedrückten Abschnitt 23E ausübt (durch die Änderung von 18 zu 19 gezeigt), führen das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zusammen mit der Laufschiene 12 eine Vorwärtsbewegung durch, während sie in der Laufschiene 12 untergebracht sind, wie in 3 gezeigt.
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In einem Zustand (siehe 2), in dem die Laufschiene 12 nach hinten gleitet und das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 (des ersten Verschlussabschnitts 20) in der Festschiene 11 (und nicht innerhalb der Laufschiene 12) untergebracht sind, sind der erste gedrückte Abschnitt 22F und der zweite gedrückte Abschnitt 23E innerhalb der Festschiene 11 angeordnet, wie in 16 gezeigt.
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Das heißt, dass das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zwischen einer Position, in der sie in der Festschiene 11 (und außerhalb der Laufschiene 12, siehe 2) untergebracht sind, und einer Position, die der sie zusammen mit (und innerhalb der) Laufschiene 12 über die Festschiene 11 hervorstehen (siehe 3), verschiebbar sind.
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Wie in 19 gezeigt, ist der erste gedrückte Abschnitt 22F der vorliegenden Ausführungsform an einem Vorwärtsbewegungsrichtungsende des Innenverschlusselements 22 vorgesehen. Der erste gedrückte Abschnitt 22F ist im Besonderen an der Endwand 22D des Innenverschlusselements 22 vorgesehen.
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Wie in 9 gezeigt, sind die zweiten gedrückten Abschnitte 23E der vorliegenden Ausführungsform an einem Vorwärtsbewegungsrichtungsende des Außenverschlusselements 23 vorgesehen. Im Besonderen ist jeder der zweiten gedrückten Abschnitte 23E an einem ersten Erstreckungsrichtungsende eines unteren Endes der ersten Wand 23A bzw. zweiten Wand 23B des Außenverschlusselements 23 vorgesehen und erstreckt sich von der ersten Wand 23A bzw. zweiten Wand 23B nach unten.
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Wenn das Innenverschlusselement 22 durch Aufnahme einer Druckkraft von der Laufschiene 12 gleitet, gleitet das Innenverschlusselement 22 daher insgesamt so, dass es vom ersten Erstreckungsrichtungsende des Innenverschlusselements 22 gezogen wird.
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Wenn das Außenverschlusselement 23 durch Aufnahme einer Druckkraft von der Laufschiene 12 gleitet, gleitet das Außenverschlusselement 23 auf ähnliche Weise insgesamt so, dass es vom ersten Erstreckungsrichtungsende des Außenverschlusselements 23 gezogen wird.
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<Konfiguration zur Durchführung einer Rückwärtsbewegung des Innenverschlusselements und des Außenverschlusselements>
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Wie in 18 gezeigt, weist das Innenverschlusselement 22 einen ersten Eingriffsabschnitt 22G auf. Die Laufschiene 12 (die Endkappe 122 in der vorliegenden Ausführungsform) weist einen ersten Eingreifabschnitt 122E auf, der vom ersten Eingriffsabschnitt 22G erfasst und mit dem ersten Eingriffsabschnitt 22G lösbar im Eingriff ist.
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Der erste Eingriffsabschnitt 22G ist elastisch verstellbar. Im Besonderen ist der erste Eingriffsabschnitt 22G ein elastisch verstellbarer Abschnitt, der aus einem gebogenen Metallstreifenelement (einer Blattfeder) gebildet ist. Die Blattfeder, die den ersten Eingriffsabschnitt 22G bildet, ist in die Endwand 22D eingesetzt.
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An einem Ende der Blattfeder hinter dem ersten Eingriffsabschnitt 22G ist eine Schräge 22K vorgesehen. Die Schräge 22K ist so ausgelegt, dass sie den ersten Eingriffsabschnitt 22G verstellt, wenn sich der erste Eingreifabschnitt 122E nach vorne bewegt, während er in Gleitkontakt mit der Schräge 22K ist.
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Wenn der erste Eingreifabschnitt 122E mit dem ersten Eingriffsabschnitt 22G im Eingriff ist, ist der erste Eingreifabschnitt 122E näher am Vorwärtsbewegungsrichtungsende angeordnet als der erste Eingriffsabschnitt 22G. Wenn sich die Laufschiene 12 nach hinten bewegt, nimmt das Innenverschlusselement 22 daher mittels des ersten Eingreifabschnitts 122E und der oberen Platte 22C eine Rückzugskraft (Zugkraft) auf. Wie in 17 und 18 gezeigt, löst sich der erste Eingreifabschnitt 122E langsam vom ersten Eingriffsabschnitt 22G, wenn sich das Außenverschlusselement 23 nach hinten bewegt.
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Wie in 7 und 12 gezeigt, weist das Innenverschlusselement 22 einen zweiten Eingriffsabschnitt 22H auf. Wie in 16 gezeigt, weist die Festschiene 11 einen zweiten Eingreifabschnitt 112A auf, der den zweiten Eingriffsabschnitt 22H erfasst und mit dem zweiten Eingriffsabschnitt 22H lösbar im Eingriff ist. Der zweite Eingreifabschnitt 112A ist an einem oberen Ende der Halteklammer 112 vorgesehen.
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Wie in 7 und 12 gezeigt, ist der zweite Eingriffsabschnitt 22H durch einen Konkavabschnitt gebildet, der von einem unteren Ende der ersten Wand 22A bzw. zweiten Wand 22B nach oben vertieft ist. Im unteren Ende der ersten Wand 22A und zweiten Wand 22B ist in einem Teil, der sich hinter dem zweiten Eingriffsabschnitt 22H befindet, ein Neigeabschnitt 22J vorgesehen.
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Der Neigeabschnitt 22J ist relativ zu einer Oberseite der oberen Platte 22C so geneigt, dass der Abstand zwischen der oberen Platte 22C und dem unteren Ende in Richtung eines Rückwärtsbewegungsrichtungsendes kleiner wird. Der Neigeabschnitt 22J erstreckt sich über eine Länge von ungefähr 1/3 des Innenverschlusselements 22.
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Der erste Eingriffsabschnitt 22G ist im Nichteingriffszustand (siehe 16) näher am zweiten Eingriffsabschnitt 22H angeordnet als im Eingriffszustand (siehe 19). Mit anderen Worten ist der erste Eingriffsabschnitt 22G im Nichteingriffszustand weiter oben angeordnet als im Eingriffszustand.
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Wenn der erste Eingriffsabschnitt 22G im Nichteingriffszustand ist und der zweite Eingriffsabschnitt 22H mit dem zweiten Eingreifabschnitt 112A im Eingriff ist, ist der erste Eingriffsabschnitt 22G, d.h. die den ersten Eingriffsabschnitt 22G bildende Blattfeder, mit der Halteklammer 112 in Kontakt, wie in 16 gezeigt.
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Daher drückt der erste Eingriffsabschnitt 22G in dem in 16 gezeigten Zustand die Halteklammer 112 nach oben.
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Des Weiteren übt der erste Eingriffsabschnitt 22G im Nichteingriffszustand eine elastische Kraft auf den zweiten Eingriffsabschnitt 22H oder den zweiten Eingreifabschnitt 112A zum Beibehalten des Eingriffszustands des zweiten Eingriffsabschnitts 22H aus. Das heißt, dass die vom ersten Eingriffsabschnitt 22G im Nichteingriffszustand erzeugte elastische Kraft als eine Kraft auf das Innenverschlusselement 22 wirkt, die die Halteklammer 112 gegen den zweiten Eingriffsabschnitt 22H drückt, der ein Konkavabschnitt ist.
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Wenn der erste Eingriffsabschnitt 22G mit dem ersten Eingreifabschnitt 122E im Eingriff ist, ist ein Abschnitt 23G, an dem der zweite gedrückte Abschnitt 23E vorgesehen ist, in Gleitrichtung zwischen der Endkappe 122 (der Laufschiene 12) und dem Innenverschlusselement 22 (der Endwand 22D) gehalten, wie in 19 gezeigt.
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Wenn die Laufschiene 12 von der Festschiene 11 hervorsteht und nach hinten gleitet, wird das Außenverschlusselement 23 daher vom Innenverschlusselement 22 (von der Endwand 22D) zum Gleiten in Rückwärtsbewegungsrichtung gedrückt.
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<Gleitvorgang des Innenverschlusselements und Außenverschlusselements>
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Wenn sich die Laufschiene 12 nach vorne bewegt, wird der Eingriffszustand des zweiten Eingriffsabschnitts 22H gelöst, nachdem der erste Eingriffsabschnitt 22G den Eingriffszustand eingenommen hat, wie in 16, 17, 18, und 19 in dieser Reihenfolge gezeigt. In diesem Zustand sind das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 in der Laufschiene 12 untergebracht.
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Wenn sich die Laufschiene 12 nach vorne bewegt und bevor der zweite Druckabschnitt 122D der Endkappe 122 mit dem zweiten gedrückten Abschnitt 23E des Außenverschlusselements 23 in Kontakt kommt, bewegt sich im Besonderen nur die Laufschiene 12 nach vorne.
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In diesem Zustand gleitet das Innenverschlusselement 22 nicht relativ zur Festschiene 11, weil der zweite Eingriffsabschnitt 22H mit dem zweiten Eingreifabschnitt 112A im Eingriff ist. Das Außenverschlusselement 23 gleitet aufgrund einer Reibungskraft, die an einer Position erzeugt wird, an der das Außenverschlusselement 23 mit dem Innenverschlusselement 22 in Kontakt ist, kaum.
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Wenn der zweite Druckabschnitt 122D mit dem zweiten gedrückten Abschnitt 23E in Kontakt kommt, führen das in der Laufschiene 12 untergebrachte Außenverschlusselement 23 und die Laufschiene 12 integral eine Vorwärtsbewegung durch.
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Wenn sich die Laufschiene 12 mit dem ersten Eingreifabschnitt 122E, der mit der Schräge 22K in Gleitkontakt ist, nach vorne bewegt, wird der erste Eingriffsabschnitt 22G verstellt (siehe 17) und dann der Eingriff des ersten Eingriffsabschnitts 22G mit dem ersten Eingreifabschnitt 122E hergestellt (siehe 18).
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Wenn sich die Laufschiene 12 weiter nach vorne bewegt, führen das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zusammen mit der Laufschiene 12, die mit dem ersten gedrückten Abschnitt 22F und dem zweiten gedrückten Abschnitt 23E in Kontakt ist (siehe 3), integral eine Vorwärtsbewegung durch.
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Wenn sich die Laufschiene 12 nach hinten bewegt, wird der Eingriffszustand des ersten Eingriffsabschnitts 22G gelöst, nachdem der zweite Eingriffsabschnitt 22H einen Eingriffszustand eingenommen hat, wie in 19, 18, und 17 in dieser Reihenfolge gezeigt. Das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 führen mit der Laufschiene 12 integral eine Rückwärtsbewegung durch, bis der zweite Eingriffsabschnitt 22H den Eingriffszustand einnimmt, d.h., bis der Eingriffszustand des ersten Eingriffsabschnitts 22G gelöst ist.
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Nachdem der zweite Eingreifabschnitt 112A in Richtung des zweiten Eingriffsabschnitts 22H geführt und in Gleitkontakt mit dem Neigeabschnitt 22J ist, ist der zweite Eingreifabschnitt 112A mit dem zweiten Eingriffsabschnitt 22H im Eingriff (siehe 18). Im Zustand, in dem die Laufschiene 12 in der Festschiene 11 untergebracht ist, gleitet das Innenverschlusselement 22 nicht, auch wenn sich die Laufschiene 12 weiter nach hinten bewegt, weil der zweite Eingriffsabschnitt 22H im Eingriffszustand ist.
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Wenn die Laufschiene 12 weiter nach hinten gleitet, während sie in der Festschiene 11 untergebracht ist, bewegt sich nur die Laufschiene 12 nach hinten, bis die Laufschiene 12 (die Endkappe 122) mit einem Verriegelungsvorsprung 23H (siehe 9) des Außenverschlusselements 23 in Kontakt kommt.
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Wenn sich die Laufschiene 12 mit der Endkappe 122, die mit dem Verriegelungsvorsprung 23H in Kontakt ist, weiter nach hinten bewegt, ist das Außenverschlusselement 23 mittels des Verriegelungsvorsprungs 23H mit der Endkappe 122 verriegelt. Daher führen das Außenverschlusselement 23 und die Laufschiene 12 integral eine Rückwärtsbewegung durch (siehe 2).
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<Beziehungen zwischen Endkappe, Außenverschlusselement etc.>
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Wie in 19 gezeigt, sind das obere Ende der Laufschiene 12, ein oberes Ende des Außenverschlusselements 23, ein oberes Ende des Innenverschlusselements 22 und das obere Ende der Halteklammer 112 in dieser Reihenfolge vertikal von oben nach unten angeordnet.
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Das Harz, das das Innenverschlusselement 22 bildet, hat vorzugsweise die gleiche Härte wie die Endkappe 122. Das Harz, das das Außenverschlusselement 23 bildet, hat eine geringere Härte als das Innenverschlusselement 22. In der vorliegenden Ausführungsform sind die Endkappe 122 und das Innenverschlusselement 22 aus dem gleichen Harz hergestellt.
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Das heißt, dass das obere Ende des Außenverschlusselements 23 und das obere Ende des Innenverschlusselements 22 so ausgelegt sind, dass sie zwischen der Laufschiene 12 und der Halteklammer 112 angeordnet sind, die eine größere Härte als das Außenverschlusselement 23 und das Innenverschlusselement 22 haben.
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Wie in 11 gezeigt, ist eine obere Fläche 23J (im Folgenden:
- gegenüberliegende Fläche 23J) der oberen Platte 23C des Außenverschlusselements 23 von einer Innenwandfläche der Laufschiene 12 (in der vorliegenden Ausführungsform der Endkappe 122) mittels eines Freiraums 122F beabstandet.
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Die Endkappe 122 weist einen ersten und einen zweiten Stützabschnitt 124 und 125 auf, die das Außenverschlusselement 23 verschiebbar stützen. Der erste Stützabschnitt 124 stützt die erste Wand 23A. Der zweite Stützabschnitt 125 stützt die zweite Wand 23B.
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Wie in 20 gezeigt, weist der erste Stützabschnitt 124 eine erste Gleitkontaktfläche 124A auf. Der zweite Stützabschnitt 125 weist eine zweite Gleitkontaktfläche 125A auf. Die erste Gleitkontaktfläche 124A ist mit einem unteren Ende der ersten Wand 23A in Gleitkontakt. Die zweite Gleitkontaktfläche 125A ist mit einem unteren Ende der zweiten Wand 23B in Gleitkontakt.
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Die erste Gleitkontaktfläche 124A und die zweite Gleitkontaktfläche 125A sind relativ zur Horizontalrichtung geneigt. Im Besonderen ist die erste Gleitkontaktfläche 124A so geneigt, dass ein erstes Ende 124B höher liegt als ein zweites Ende 124C. Das erste Ende 124B ist ein zur zweiten Wand 23B näheres Ende der ersten Gleitkontaktfläche 124A. Das zweite Ende 124C ist ein zur ersten Wand 23A näheres Ende der ersten Gleitkontaktfläche 124A.
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Die zweite Gleitkontaktfläche 125A ist so geneigt, dass ein drittes Ende 125B höher liegt als ein viertes Ende 125C. Das dritte Ende 125B ist ein zur ersten Wand 23A näheres Ende der zweiten Gleitkontaktfläche 125A. Das vierte Ende 125C ist ein zur zweiten Wand 23B näheres Ende der zweiten Gleitkontaktfläche 125A.
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Das untere Ende der ersten Wand 23A und das untere Ende der zweiten Wand 23B sind in einem Zustand vom ersten Stützabschnitt 124 bzw. zweiten Stützabschnitt 125 gestützt, in dem sie in sich gegenseitig nähernden Richtungen elastisch verstellt sind. Mit anderen Worten sind die erste Wand 23A und die zweite Wand 23B in einem biegeverformten Zustand in die Endkappe 122 eingesetzt.
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Im Besonderen ist der Abstand zwischen dem unteren Ende der ersten Wand 23A und dem unteren Ende der zweiten Wand 23B in einem Zustand, in dem das Außenverschlusselement 23 von der Endkappe 122 entfernt ist, größer als im Zustand, in dem das Außenverschlusselement 23 in die Endkappe 122 eingesetzt ist.
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Wie in 15 gezeigt, weist die Endkappe 122 einen elastischen Abschnitt 126 auf. Der elastische Abschnitt 126 übt eine elastische Kraft aus, die so ausgerichtet ist, dass die gegenüberliegende Fläche 23J von der Laufschiene 12 beabstandet ist. Der elastische Abschnitt 126 ist wie eine Blattfeder geformt, die sich von der Endkappe 122 in den Schienenkörper 121 erstreckt.
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Daher ist im Zustand, in dem die Endkappe 122 am Schienenkörper 121 befestigt ist, der elastische Abschnitt 126 im Schienenkörper 121 untergebracht. Die Endkappe 122 und der elastische Abschnitt 126 sind integral aus Harz geformt.
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Eigenschaften des Fahrzeugsitzes (insbesondere der Gleitvorrichtung) der vorliegenden Ausführungsform
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Eigenschaften der Konfiguration zur Durchführung einer Vorwärtsbewegung des Innenverschlusselements und Außenverschlusselements
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Bei Kontakt der Laufschiene 12 mit dem ersten gedrückten Abschnitt 22F nimmt das Innenverschlusselement 22 von der Laufschiene 12 direkt eine Druckkraft zum Gleiten auf. Ebenso nimmt das Außenverschlusselement 23 bei Kontakt der Laufschiene 12 mit dem zweiten gedrückten Abschnitt 23E direkt eine Druckkraft von der Laufschiene 12 zum Gleiten auf.
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Das heißt, dass das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zuverlässig gleiten können, weil das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 beide durch Aufnahme der Druckkraft von der Laufschiene 12 gleiten.
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Der erste gedrückte Abschnitt 22F und der zweite gedrückte Abschnitt 23E sind mit dem ersten Druckabschnitt 122C bzw. zweiten Druckabschnitt 122D der Endkappe 122 in Kontakt. Dadurch können der erste Druckabschnitt 122C und der zweite Druckabschnitt 122D einfach ausgebildet werden.
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Weil die Formbarkeit von Harz besser ist als von Metall, können im Besonderen der erste Druckabschnitt 122C und der zweite Druckabschnitt 122D verglichen mit einem Fall, in dem der erste Druckabschnitt 122C und der zweite Druckabschnitt 122D am Schienenkörper 121 aus Metall vorgesehen sind, einfach ausgebildet werden.
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Das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 sind zwischen einer Position, in der sie in der Festschiene 11 untergebracht sind, und einer Position, in der sie zusammen mit der Laufschiene 12 über die Festschiene 11 hervorstehen, verschiebbar. Verglichen mit einem Fall, in dem das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 immer außerhalb der Festschiene 11 angeordnet sind, wird eine Größenreduktion der Gleitvorrichtung ermöglicht, weil das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 in der Festschiene 11 untergebracht sind.
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Der erste gedrückte Abschnitt 22F ist am Vorwärtsbewegungsrichtungsende des Innenverschlusselements 22 und der zweite gedrückte Abschnitt 23E am Vorwärtsbewegungsrichtungsende des Außenverschlusselements 23 vorgesehen. Bei einer solchen Konfiguration wirkt die Druckkraft der Laufschiene 12 als eine Zugkraft auf das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zum Gleiten des Innenverschlusselements 22 und des Außenverschlusselements 23.
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Dementsprechend gleiten das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 verglichen mit einem Fall, in dem das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 mit der Druckkraft, die auf ein Rückwärtsbewegungsrichtungsende des Innenverschlusselements 22 und ein Rückwärtsbewegungsrichtungsende des Außenverschlusselements 23 wirkt, eine Vorwärtsbewegung durchführen, stabil.
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Der erste gedrückte Abschnitt 22F und der zweite gedrückte Abschnitt 23E sind innerhalb der Festschiene 11 angeordnet, wenn das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 in der Festschiene 11 untergebracht sind. Bei einer solchen Konfiguration sind der erste gedrückte Abschnitt 22F und der zweite gedrückte Abschnitt 23E von der Festschiene 11 verdeckt und geschützt, wodurch eine Beschädigung des ersten gedrückten Abschnitts 22F und des zweiten gedrückten Abschnitts 23E verhindert wird.
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Eigenschaften der Konfiguration zur Durchführung einer Rückwärtsbewegung des Innenverschlusselements und Außenverschlusselements
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Wenn die Laufschiene 12 innerhalb der Festschiene 11 angeordnet ist, wird die Position des Innenverschlusselements 22 durch den Eingriff des zweiten Eingreifabschnitts 112A mit dem zweiten Eingriffsabschnitt 22H beibehalten. Wenn ein Teil der Laufschiene 12 außerhalb der Festschiene 11 angeordnet ist, ist der erste Eingreifabschnitt 122E mit dem ersten Eingriffsabschnitt 22G im Eingriff und der Eingriff des zweiten Eingreifabschnitts 112A mit dem zweiten Eingriffsabschnitt 22H gelöst, wodurch das Innenverschlusselement 22 integral mit der Laufschiene 12 gleiten kann. Dementsprechend kann das Innenverschlusselement 22 zusammen mit der Laufschiene 12 zuverlässig gleiten.
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Wenn sich die Laufschiene 12 nach vorne bewegt, wird der Eingriffszustand des zweiten Eingriffsabschnitts 22H gelöst, nachdem der erste Eingriffsabschnitt 22G einen Eingriffszustand eingenommen hat. Wenn die Laufschiene 12 nach hinten gleitet, wird der Eingriffszustand des ersten Eingriffsabschnitt 22G gelöst, nachdem der zweite Eingriffsabschnitt 22H den Eingriffszustand eingenommen hat. Dadurch kann das Innenverschlusselement 22 mit der Laufschiene 12 zuverlässig integral gleiten, wenn sich die Laufschiene 12 nach vorne bewegt.
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Der erste Eingriffsabschnitt 22G im Nichteingriffszustand übt eine elastische Kraft auf den zweiten Eingriffsabschnitt 22H oder den zweiten Eingreifabschnitt 112A zum Beibehalten des Eingriffszustands des zweiten Eingriffsabschnitts 22H aus. Wenn die Laufschiene 12 innerhalb der Festschiene 11 gleitet, kann bei einer solchen Konfiguration zuverlässig verhindert werden, dass das Innenverschlusselement 22 zusammen mit der Laufschiene 12 gleitet.
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Der erste Eingriffsabschnitt 22G ist ein elastisch verstellbarer Abschnitt, der aus einem gebogenen Metallstreifenelement gebildet ist. Verglichen mit einem Fall, in dem der erste Eingriffsabschnitt 22G aus Harz gebildet ist, kann dadurch die Lebensdauer des ersten Eingriffsabschnitts 22G erhöht werden.
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Der erste Eingreifabschnitt 122E ist an der Endkappe 122 aus Harz vorgesehen. Dadurch kann der erste Eingreifabschnitt 122E einfach hergestellt werden.
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Wenn der erste Eingriffsabschnitt 22G mit dem ersten Eingreifabschnitt 122E im Eingriff ist, wird der Abschnitt 23G des Außenverschlusselements 23 in Gleitrichtung zwischen der Laufschiene 12 und dem Innenverschlusselement 22 gehalten.
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Dadurch können das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zusammen mit der Laufschiene 12 integral gleiten, wenn ein Teil der Laufschiene 12 außerhalb der Festschiene 11 angeordnet ist. Dementsprechend können das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 zusammen mit der Laufschiene 12 zuverlässig gleiten.
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Der zweite Eingreifabschnitt 112A ist an der Halteklammer 112 vorgesehen, die die Schraubstange 111 hält. Dadurch kann die Komponentenzahl der Gleitvorrichtung 10 reduziert werden.
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Eigenschaften der Beziehungen zwischen Endkappe, Außenverschlusselement etc.
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Die gegenüberliegende Fläche 23J, die der Laufschiene 12 (der Endkappe 122) gegenüberliegt, ist mittels des Freiraums 122F von der Laufschiene 12 beabstandet. Dadurch kann auch bei Belastung der Laufschiene 12 eine Beschädigung des Außenverschlusselements 23 verhindert werden.
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Auch wenn die Last auf die Laufschiene 12 zur Biegeverformung der Endkappe 122 in Richtung der gegenüberliegenden Fläche 23J des Außenverschlusselements 23 wirkt, wird im Besonderen ein Kontakt der Endkappe 122 mit dem Außenverschlusselement 23 verhindert.
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Auch wenn die Endkappe 122 in Richtung der gegenüberliegenden Fläche 23J des Außenverschlusselements 23 biegeverformt wird, wird eine große Last auf das Außenverschlusselement 23 aufgrund eines Kontakts der Endkappe 122 mit dem Außenverschlusselement 23 verhindert. Dementsprechend wird eine Beschädigung des Außenverschlusselements 23 verhindert.
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Das Vorsehen des elastischen Abschnitts 126, der die elastische Kraft ausübt, die so ausgerichtet ist, dass die gegenüberliegende Fläche 23J von der Laufschiene 12 beabstandet ist, ermöglicht, dass der Freiraum 122F zuverlässig gesichert wird. Dementsprechend wird eine Beschädigung des Außenverschlusselements 23 verhindert.
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Der elastische Abschnitt 126 ist wie eine Blattfeder geformt, die sich von der Endkappe 122 in den Schienenkörper 121 erstreckt. Bei einer solchen Konfiguration ist der elastische Abschnitt 126 vom Schienenkörper 121 verdeckt. Mit anderen Worten ist der elastische Abschnitt 126 durch den Schienenkörper 121 geschützt. Wenn die Laufschiene 12 gleitet, wird des Weiteren verhindert, dass Gleitgeräusche, die an einer Kontaktstelle mit dem elastischen Abschnitt 126 erzeugt werden, zum Insassen übertragen werden.
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Die erste Gleitkontaktfläche 124A des ersten Stützabschnitts 124 ist so geneigt, dass das zur zweiten Wand 23B nähere erste Ende 124B der ersten Gleitkontaktfläche 124A höher liegt als das zur ersten Wand 23A nähere zweite Ende 124C der ersten Gleitkontaktfläche 124A (siehe 20).
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Die zweite Gleitkontaktfläche 125A ist so geneigt, dass das zur ersten Wand 23A nähere dritte Ende 125B der zweiten Gleitkontaktfläche 125A höher liegt als das zur zweiten Wand 23B nähere vierte Ende 125C der zweiten Gleitkontaktfläche 125A (siehe 20). Bei einer solchen Konfiguration wird verhindert, dass das Außenverschlusselement 23 vom ersten Stützabschnitt 124 und zweiten Stützabschnitt 125 abfällt.
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Das untere Ende der ersten Wand 23A und das untere Ende der zweiten Wand 23B sind in einem Zustand vom ersten Stützabschnitt 124 bzw. zweiten Stützabschnitt 125 gestützt, in dem sie in sich gegenseitig nähernden Richtungen elastisch verstellt sind. Dadurch wird verhindert, dass das Außenverschlusselement 23 vom ersten Stützabschnitt 124 und zweiten Stützabschnitt 125 abfällt.
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Bei der Gleitvorrichtung 10 sind das obere Ende der Laufschiene 12, das obere Ende des Außenverschlusselements 23, das obere Ende des Innenverschlusselements 22 und das obere Ende der Halteklammer 112 in dieser Reihenfolge von oben angeordnet.
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Wenn die Laufschiene 12 stark in Richtung der gegenüberliegenden Fläche 23J biegeverformt wird, kann das Innenverschlusselement 22 daher beschädigt werden. Eine solche Beschädigung kann bei der Gleitvorrichtung 10 der vorliegenden Ausführungsform jedoch verhindert werden.
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(Andere Ausführungsformen)
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Die Gleitvorrichtung 10 kann beispielsweise so konfiguriert sein, dass das Innenverschlusselement 22 über das Außenverschlusselement 23 eine Druckkraft aufnimmt.
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Die Gleitvorrichtung 10 kann beispielsweise so konfiguriert sein, dass das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 vom Schienenkörper 121 gedrückt werden.
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Der erste gedrückte Abschnitt 22F muss nicht zwangsläufig am Vorwärtsbewegungsrichtungsende des Innenverschlusselements 22 vorgesehen sein. Der zweite gedrückte Abschnitt 23E muss nicht zwangsläufig am Vorwärtsbewegungsrichtungsende des Außenverschlusselements 23 vorgesehen sein.
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Der erste gedrückte Abschnitt 22F und der zweite gedrückte Abschnitt 23E müssen nicht zwangsläufig innerhalb der Festschiene 11 angeordnet sein, wenn das Innenverschlusselement 22 und das Außenverschlusselement 23 in der Festschiene 11 untergebracht sind.
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Der erste gedrückte Abschnitt 22F muss nicht zwangsläufig auf der unteren Seite des Innenverschlusselements 22 vorgesehen sein. Der zweite gedrückte Abschnitt 23E muss nicht zwangsläufig auf der unteren Seite des Außenverschlusselements 23 vorgesehen sein.
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Beispielsweise können das vordere Ende 23F und die Endwand 22D im Wesentlichen ohne dazwischenliegendem Kontaktflächendruck miteinander in Kontakt sein, wenn der erste Druckabschnitt 122C mit dem ersten gedrückten Abschnitt 22F in Kontakt ist.
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Das Innenverschlusselement 22 muss nicht zwangsläufig den ersten Eingriffsabschnitt 22G und den zweiten Eingriffsabschnitt 22H aufweisen.
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Der erste Eingriffsabschnitt 22G im Nichteingriffszustand muss nicht zwangsläufig eine elastische Kraft auf den zweiten Eingriffsabschnitt 22H oder den zweiten Eingreifabschnitt 112A zum Beibehalten des Eingriffszustands des zweiten Eingriffsabschnitts 22H ausüben.
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Der erste Eingriffsabschnitt 22G kann beispielsweise aus elastisch verformbarem Harzmaterial gebildet sein.
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Der erste Eingreifabschnitt 122E kann beispielsweise am Schienenkörper 121 vorgesehen sein.
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Wenn der erste Eingriffsabschnitt 22G des Innenverschlusselements 22 mit dem ersten Eingreifabschnitt 122E im Eingriff ist, muss der Abschnitt 23G nicht zwangsläufig in Gleitrichtung zwischen der Laufschiene 12 und dem Innenverschlusselement 22 gehalten werden.
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Die Gleitvorrichtung 10 kann den zweiten Eingreifabschnitt 112A als ein unabhängiges Element aufweisen.
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Die Gleitvorrichtung 10 kann beispielsweise so konfiguriert sein, dass die Laufschiene 12 (die Endkappe 122) und die gegenüberliegende Fläche 23J miteinander in Gleitkontakt sind.
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Die Gleitvorrichtung 10 muss nicht zwangsläufig den elastischen Abschnitt 126 aufweisen.
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Der elastische Abschnitt 126 kann beispielsweise eine an der gegenüberliegenden Fläche 23J vorgesehene Feder oder ein anderer Federtyp sein.
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Beispielsweise müssen die erste Gleitkontaktfläche 124A des ersten Stützabschnitts 124 und die zweite Gleitkontaktfläche 125A des zweiten Stützabschnitts 125 nicht zwangsläufig relativ zur Horizontalrichtung geneigt sein.
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Das untere Ende der ersten Wand 23A und das untere Ende der zweiten Wand 23B müssen nicht zwangsläufig im Zustand vom ersten Stützabschnitt 124 bzw. zweiten Stützabschnitt 125 gestützt sein, in dem sie in sich gegenseitig nähernden Richtungen elastisch verstellt sind.
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Beispielsweise muss die Gleitvorrichtung 10 nicht zwangsläufig die Schraubstange 111 und die Mutter 123A aufweisen. Die Gleitvorrichtung 10 kann so konfiguriert sein, dass die Schraubstange 111 drehend angetrieben wird. Die Gleitvorrichtung 10 kann so konfiguriert sein, dass die Mutter 123A an der Festschiene 11 und die Schraubstange 111 an der Laufschiene 12 vorgesehen ist.
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Bezugszeichenliste
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- 1
- Fahrzeugsitz
- 2
- Sitzkörper
- 3
- Sitzkissen
- 5
- Rückenlehne
- 10
- Gleitvorrichtung
- 11
- Festschiene
- 11 A
- Öffnung
- 12
- Laufschiene
- 20
- erster Verschlussabschnitt
- 21
- zweiter Verschlussabschnitt
- 22
- Innenverschlusselement
- 22A
- erste Wand
- 22B
- zweite Wand
- 22C
- obere Platte
- 22D
- Endwand
- 22E
- Nut
- 22F
- erster gedrückter Abschnitt
- 22G
- erster Eingriffsabschnitt
- 22H
- zweiter Eingriffsabschnitt
- 22J
- Neigeabschnitt
- 22K
- Schräge
- 23
- Außenverschlusselement
- 23A
- erste Wand
- 23B
- zweite Wand
- 23C
- obere Patte
- 23D
- Rippe
- 23E
- zweiter gedrückter Abschnitt
- 23F
- vorderes Ende
- 23G
- Abschnitt
- 23H
- Verriegelungsvorsprung
- 23J
- gegenüberliegende Fläche
- 111
- Schraubstange
- 112
- Halteklammer
- 112A
- zweiter Eingreifabschnitt
- 121
- Schienenkörper
- 122
- Endkappe
- 122A
- elastischer Verriegelungsabschnitt
- 122B
- Führung
- 122C
- erster Druckabschnitt
- 122D
- zweiter Druckabschnitt
- 122E
- erster Eingreifabschnitt
- 122F
- Freiraum
- 123
- Mutterabschnitt
- 123A
- Mutter
- 124
- erster Stützabschnitt
- 124A
- erste Gleitkontaktfläche
- 124B
- erstes Ende
- 124C
- zweites Ende
- 125
- zweiter Stützabschnitt
- 125A
- zweite Gleitkontaktfläche
- 125B
- drittes Ende
- 125C
- viertes Ende
- 126
- elastischer Abschnitt
- G
- Spalt