CH97453A - Grammophon. - Google Patents

Grammophon.

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CH97453A
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Dicks Reginald Christopher
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  Grammophon.    Gegenstand vorliegender Erfindung, ist ein  Grammophon. Gemäss der Erfindung besitzt       dasselbeMittel,    um ein     Musik-stück    selbsttätig       züi        wiederhoien    und das Spiel am     Schlusse     einer vorgeschriebenen Anzahl von Wieder  holungen selbsttätig zu unterbrechen.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung ist ein  Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstan  des dargestellt, soweit dies zum Verständnis  erforderlich ist.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt dasselbe in Draufsicht und       Fig.    2 in Vorderansicht;     Fig.   <B>3</B> zeigt     zum    Teil  in Ansieht     und    zum Teil im Schnitt die     Ab-          stellvorrichtung;        Fig.        3'#,    und<B>3e</B> zeigen<B>je</B> einen  Schnitt nach der Linie<B>1--1</B> in     Fig.   <B>3,</B> bei  verschiedenen Stellungen der     Abstellvorrich-          tung;

          Fig.        3b    und<B>311</B> zeigen<B>je</B> einen Schnitt  nach der Linie 2-2 der     Fig.        311    ebenfalls in  den erwähnten Stellungen der     Abstellvor-          richtung-        Fig.    4 stellt im     Vertikalschnitt    eine  modifizierte     Ausf        ährung    der     Abstellvorrichtung     dar;     Fig.        411    zeigt die letztere in Draufsicht,  wobei einzelne Teile im Schnitt dargestellt  sind;

       Fig.   <B>5</B> zeigt eine Scheibe, eine Schrau-         bennut        und    eine     RftIse    des Grammophons;       Fig.        5-1    und<B>5b</B> zeigen die zuletzt genannte  Hülse in Unteransicht, bei weggenommener  Scheibe;     Fig.   <B>6</B> zeigt im     Grundriss    und     Seiten-          ansieht        das    Ende einer Laufstange des     Gram-          mophons.     



  In den     Fig.   <B>1,</B> 2 und<B>3</B> bezeichnet<B>3</B> eine  Scheibe mit vertikaler Welle 4. Die Scheibe  <B>3</B> ist mit einer zentralen Bohrung<B>5</B> versehen,  mittelst welcher sie     wegnehmbar    und ohne  besondere Befestigungsmittel auf das Ende  der Spindel<B>6</B> des Drehtisches<B>8</B> und damit  auch zentrisch auf die auf letzterem     befind-          liehe        Schallscheihe   <B>7</B> gestellt werden kann.  Die Bohrung der Scheibe<B>3</B> ist so bemessen,       dass    die Scheibe durch Friktion von der  Spindel<B>6</B> mitgenommen wird.

   Die Welle 4  ist mit einer rechts- und einer linksgängigen  Schraubennut<B>9, 10</B> versehen     (Fig.    2 und<B>5).</B>  Auf der Welle 4 sitzt verschiebbar eine  Hülse<B>11,</B> an welcher drehbar das innere Ende  einer gebogenen Laufstange 12 befestigt ist.  Diese erstreckt sich quer über die Schallscheibe  <B>7</B>     hin    und ruht mit dem äussern Ende in      einem Schlitze des Oberteils eines Trägers       3.5.    Am gebogenen Ende des Schallarmes<B>13</B>  ist ein aus einem Klemmring bestehender,  einstellbarer Träger 14 für     dieRolle.   <B>15</B>     vor-          ,gesehen,    welch letztere auf der Laufstange  <B>D</B>       aufrulit    Lind auf dieser rollt,

   wenn der Schall  arm während des Ganges der     Schallseheibe     bewegt wird. Am Ende des Spiels betätigt  die Rolle<B>15</B> den später     besebriebeilen        Aus-          löseinechanisinus,    der das obere Ende des  Hebels<B>130</B> mit einer der Schraubennuten der  Welle 4 in Eingriff bringt, die Hülse<B>11</B> an  hebt, den Schallarm<B>13</B> in die Ausgangs  stellung bringt     und    dies     ein    bis fünfmal  wiederholt.  



  Die Rückkehr des     Schallarnies    wird durch  eine Feder<B>16</B> unterstützt, die einerseits am  genannten Schallarm und anderseits an einem       Trä--er   <B>17</B> oder einer andern fixen Stelle des       Gebäuses    des Instrumentes befestigt ist.  



       '13     Der     Auslöseinechanismus    besteht aus     eincin     Anschlag<B>19,</B> der von einer     Saliraubenspindel     21 getragen wird, auf der Laufstange 12 auf  ruht und gegen die Hülse<B>11</B> hin- und von       der8eIben    wegbewegt -werden kann mittelst  einer auf der Spindel 21 sitzenden Mutter 20<B>-</B>  die Spindel 21 ist drehbar an der Unterseite  eines Armes     '212    befestigt, der selbst wieder  von einer in     Fig.   <B>5</B> punktiert dargestellten  Stange     23    getragen wird.

   Diese erstreckt sich  abwärts durch die Hülse<B>11</B>     (Fig.    5a und<B>5b).</B>  Das untere Ende dieser Stange ist abgebogen       und        dureh    ein     Grelenk    24 drehbar     iriit    einem  horizontal verschiebbaren Bolzen<B>25</B> befestigt,  dessen inneres Ende in die Nut<B>26</B> der Hülse  <B>11</B> reicht.

   Der Bolzen<B>25</B> steht unter dem       Einflusse    einer Zugfeder<B>27.</B>     Auflerdem    trägt       d(#r        Arin    22     ain        obern    Ende eine Rolle<B>28,</B>  mit welcher zu gegebener Zeit eine Nase<B>29</B>  <U>in</U> Eingriff kommt, die am obern Teil der  vertikalen W     elle    2 befestigt     ist.     



  In der Nut<B>26</B> der Hülse<B>11</B> ist drehbar  ein Hebel<B>30</B> angeordnet, der oben und unten  <B>je</B> einen Vorstehenden Zahn<B>31</B>     bezw.    32  trägt. Der Zahn<B>32</B> de,; Hebels<B>'00</B> wird<B>für</B>  gewöhnlich nach aussen gegen den Bolzen<B>25,</B>  der Zahn<B>331</B> dagegen in die Nut 34 der     #Velle       4 gedrückt durch eine Feder<B>33,</B> die     im    Ober  teil der Hülse<B>11</B> angeordnet ist     (Fig.   <B>5).</B>  



  Die     Abstellvorrichtung        (Fig.   <B>1</B> bis     311)    be  steht ans einem am Oberteil des     Apparat-          gehäuses   <B>18</B> befestigten     Träg-er   <B>35,</B> einem  drehbar und gleitbar in einem Schlitz<B>37</B> des  genannten Trägers gelagerten Fallhebel<B>36</B>  und einem unter Federwirkung stehenden, in       derBasis    des genannten Trägers bei<B>39</B> dreh  bar gelagerten Bremshebel     88.    Der Fallhebel  <B>36</B> hat eine Anzahl     numerierter    Kerben 40  (im gezeichneten Beispiel fünf);

   das untere  Ende 41 desselben reicht in die Bahn eines  Vorsprunges 42 des     Brenishebels   <B>38</B>     (Fig.        äa     und.     311)    und verhindert entgegen der Wirkung  der Feder 43 das Arbeiten desselben bis     zum     verlangten Augenblicke, nämlich bis zum       Sehlusse    der     zum    voraus verlangten Wieder  holungen des Musikstückes oder eines Teils  derselben.  



  Um den Apparat so einzustellen,     dass    er  beispielsweise drei Wiederholungen ausführt,  wird der     Fallliebel    gehoben, bis die Kerbe<B>3</B>  unter dem     Einflusse    einer am Träger<B>35</B>     an-          gebraehten,    an das obere Ende des Fallhebels  <B>36</B> drückenden Feder 44 mit einem am untern  Ende der     LauFstange    12 vorgesehenen Zahn  45 in Eingriff     komint        (Fig.   <B>6).</B>  



  Wenn die Laufstange 12 in der nach  folgend beschriebenen Weise gehoben wird,  hebt der Zahn 45 den Fallhebel     36.    um die  Höhe einer Kerbe, worauf dann die Stange  <B>12</B> wieder niederfällt und der Zahn 45 ausser  Eingriff mit der Kerbe     L')    des Fallhebels<B>36</B>  kommt. Hierbei dreht sieh der Fallhebel<B>36</B>  unter dein     Einflusse    der Feder 44 um den  Stift 46, worauf die Kerbe 2 des     Fallhebeis     06 mit dein Zahn 45 der Stange 12 in Ein  griff kommt.

   Dieser     Vorgan-    wiederholt sich  bei     den        K-erben    2 und<B>1.</B> Wenn die Kerbe<B>1</B>  zur Wirkung gelangt, kommt das Ende 41  des Fallhebels<B>36</B> ausser Eingriff mit dem       V0rSpl'Lliig    42 des Bremshebels<B>38,</B> worauf  dieser unter dem     Einflusse    der Feder 43 nach  vorn schwingt, wobei ein an demselben an  gebrachtes Polster 47 gegen den Kranz des  Drehtisches<B>8</B> zu stehen und damit auch die      Bewegung der Schallplatte     zum    Stillstand  kommt     (Fig.    3a und<B>3).</B>  



  Die Laufstange 12 trägt auch einen ein  stellbaren Anschlag 48     (Fig.   <B>1</B> und 2), so     dass     in Verbindung mit dem Anschlag<B>19</B> der  Kurs des Schallarmes genau reguliert werden  kann.  



  Während dem Gange des Apparates schlägt  die vom Schallarm<B>13</B> getragene Rolle<B>15</B>  gegen den auf der Spindel 21 sitzenden An  schlag<B>19</B> und dreht so den Arm 22. Dies       veranlasst    mittelst der Stange<B>23</B> und des  Lenkers 24 ein Vorwärtsgehen des Bolzens 25       und    damit ein Drehen des Hebels<B>30,</B> wo  durch sein Ende<B>32</B> in Eingriff mit der       Schraubenntit   <B>9</B> der Welle 4, das Ende<B>31</B>  dagegen ausser Bereich der Nut 34 und<B>10</B>  der Welle 4 gebracht wird,  worauf die Hülse  <B>11</B> unter dein     Einflusse    der Drehbewegung  der Scheibe<B>3</B>     bezw.    der Welle 4 auf der  genannten Welle bis an ihr oberes Ende  aufwärts gleitet.

   Damit wird auch die Lauf  stange 12 gehoben Lind geneigt, wobei diese  mittelst des Zahnes 45 den     gezahnten    Fall  hebel<B>36</B> hebt. Wenn die Hülse<B>11</B> auf der  Welle 4 in die oberste Lage kommt, trifft  die Nase<B>29</B> gegen die Rolle<B>28</B> des Armes  22 und bringt diesen in seine Normallage  zurück.

   Gleichzeitig,<B>d.</B>     b.    wenn die Nase<B>29</B>  den Rückgang des Armes 22 bewirkt, be  ginnt die vorn     Schallarin   <B>13</B> getragene Rolle  <B>15</B> auf der nun geneigten     Statige    12 abwärts  <B>zu</B> rollen, wodurch der Schallarm<B>13,</B> unter  stützt durch die Feder<B>16,</B> in seine Normal  lage     zurückgedrebt    wird.

       Zur        nämlieben    Zeit  drückt der     Arm    22 mittelst der Stange<B>23</B>  den unter     Foderwirkung    stehenden Bolzen<B>25</B>  zurück, wobei das Ende<B>31</B> der Stange<B>30</B>  unter dein     Einflusse    der Feder<B>33</B> sich nach  vorn bewegt und mit der     Schraubenmit   <B>10</B>  der Welle 4 in Eingriff kommt, mit der  Wirkung,     dass    die Hülse<B>11</B> längs der Welle  4 wieder nach unten gleitet. Dieser Vorgang  spielt sich während jeder der vorgeschrie  benen Zahl von Wiederholungen des Musik  stückes ab.  



  Es ist einleuchtend,     dass    der Apparat auch    so ausgeführt werden kann     dass    nur ein Teil  des Musikstückes wiederholt wird.  



  Bei der     Ausführungsform    nach     Fig.    4 und  4a ist ein drehbar angeordneter Hebel 49 vor  gesehen, dessen inneres Ende<B>50</B> in den Fall  <B>hobel 36</B> eingreift. Durch Niederdrücken des  äussern Armes des Hebels 49 kann der Fall  hebel<B>36</B> gehoben werden. Das äussere Ende  des genannten Hebels reicht über den  Träger<B>35</B> hinaus. Die Ziffern sind hier auf  dem Träger<B>35</B> angebracht, statt auf dein  Hebel<B>36.</B> Hierdurch wird eine bessere Über  sieht über die     Numerierung    erzielt.  



  Wenn das Grammophon elektrisch     ange--          trieben    wird, kann am Ende des     Breinshebels     ein Stromunterbrecher angeordnet werden,  welcher durch letzteren in die verschiedenen       Schaltstellungen    gebracht werden kann.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: (irainmophon, gekennzeichnet durch-Mittel, um ein Musikstück selbsttätig zu wiederholen und das Spiel am Schlusse einer vorgeschrie benen Anzahl von Wiederholungen selbsttätig zu unterbrechen.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Grammophon nachPatentanspruch, gekeiiii- zeichnet durch eine Scheibe mit vertikaler Welle, welche Scheibe zentrisch auf einer Schallscheibe befestigt werden kann, eine verschiobbar auf der Welle angeordnete Hülse, eine einerseits von der Hülse ge tragene und anderseits von einem Träger einer Auslösevorrichtung gestützte Lauf stange, eine einstellbar am Schallarin an geordnete Rolle und ein von dieser Rolle betätigbarer Auslösemechanismus zur Ein leitung einer auf- und absteigenden Be wegung der Hülse auf der Welle. 2.
    Grammophon nach Patentanspruch und Unteranspruch<B>1,</B> gekennzeichnet durch Mittel zum Heben und Fallenlassen der Hülse und zum Rückwärtsbewegen des Schallarmes.
CH97453D 1920-05-28 1921-05-26 Grammophon. CH97453A (de)

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