DE425447C - Vorrichtung zur Herstellung von Ringelmustern auf Rundstrickmaschinen mit umlaufendem Nadelzylinder - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung von Ringelmustern auf Rundstrickmaschinen mit umlaufendem Nadelzylinder

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DE425447C
DE425447C DEF57710D DEF0057710D DE425447C DE 425447 C DE425447 C DE 425447C DE F57710 D DEF57710 D DE F57710D DE F0057710 D DEF0057710 D DE F0057710D DE 425447 C DE425447 C DE 425447C
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Germany
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arms
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circular knitting
arm
production
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B9/00Circular knitting machines with independently-movable needles
    • D04B9/26Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics
    • D04B9/38Circular knitting machines with independently-movable needles for producing patterned fabrics with stitch patterns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Herstellung von Ringelmustern auf Rundstrickmaschinen mit umlaufendem Nadelzylinder. Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Herstellung von Ringelmustern auf Rundstrickmaschinen mit umlaufendem Nadelzylinder.
  • Während bisher bekanntgewordene Einrichtungen eine vollständige Änderung der Rundstrickmaschine bedingen und der Bau dem besonderen Zweck entsprechender Maschinen nötig war, die dann auch nur für diese besondere Art Gewirke zu verwenden waren, besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die neue Vorrichtung ohne Umbau vorhandener Maschinen in diese eingebaut werden kann und so Maschinen für glatte Ware oder Langstreifenmaschinen zur Herstellung einer beliebigen Anzahl Ringel in ganz verschiedener Ausführung bzw. zur Herstellung von Karos ver-,vendet «erden können.
  • Die Änderung der Maschine besteht lediglich darin, daß die Grundfadenführer nicht von der Mustertrommel hetätigt werden, sonclern von einer besonderen Musterkette oder Mustertrommel, deren Schaltung nach jeder Umdrehung des Zylinders erfolgt. Es wird hierdurch ermöglicht, den Fadenwechsel ganz beliebig nach jeder oder einer bestimmten Anzahl Umdrehungen des Nadelzylinders vorzunehmen. Das Einrücken des Fadenführers erfolgt bei größeren Mustern durch eine mit Knöpfen versehene, bei jeder Zylinderdrehung fortgeschaltete Musterkette. Um die Fadenführer länger in ihrer eingerückten Stellung zu halten, ohne für jede Schaltung einen Knopf in die Musterkette einsetzen zu müssen, ist weiter eine Einrichtung vorhanden, um den durch den Knopf in Arbeitsstellung gebrachten Fadenführer in seiner Stellung zu halten, bis durch die Einschaltung eines anderen Fadenführers selbsttätig die Ausschaltung erfolgt. Auf diese Weise ist nur an den Stellen, wo ein Fadenführerwechsel stattfinden soll, Glas Einsetzen von Knöpfen in die Musterkette erforderlich, wodurch Material und vor allem Zeit gespart wird.
  • In der Zeichnung sind als Beispiel zwei Ausführungsmöglichkeiten der Vorrichtung dargestellt.
  • Abb. i zeigt die Vorderansicht einer Rundwirkmaschine mit der neuen Vorrichtung. Abb. 2 zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht und Abb. 3 in Draufsicht. Abb. q. bis zeigen Einzelheiten. In Abb. 8 ist eine andere Ausführung in Vorderansicht und in Abb. 9 in Seitenansicht dargestellt.
  • Nach der Ausführung Abb. i bis 7 ist in dem Maschinengestell i in bekannter Weise die Mustertrommel 2 gelagert, durch welche die Fersen- und u. U. auch die Deckerfadenführer in und außer Arbeitsstellung gebracht werden. Die Fadenführer sind bei 3 gelagert. Auf dieser Welle sitzen noch weitere Fadenführer q., die durch das Ende 5 von auf Welle 6 gelagerten Doppelhebeln beeinflußt werden. An den anderen Armen 7 dieser Doppelhebel sind die Zugstangen 8 angeschlossen, die andererseits mit den Armen 9 von bei io gelagerten Doppelhebeln in Verbindung stehen. i i sind die anderen Arme dieser Doppelhebel. Auf einer Welle i2 sitzen die Schalträder 13 für eine Musterkette 14, deren Knöpfe 15 auf die Enden 16 von bei 17 gelagerten Doppelhebeln wirken, deren andere Arme 18 auf die Arme ii der bei io gelagerten Doppelhebel greifen. Die Musterkette wird über einen Tisch i9 geführt, der als Widerlager dient.
  • Vor den Armen 9 liegen Schwingstücke 20, die miteinander verbunden sind und auf einer im Maschinengestell gelagerten Welle 21 sitzen. Diese Schwingstücke sind ausgebogen, und die Welle 2i ist so gelagert, daß sie sich mit dem ausgebogenen Teil gegen die heruntergedrückten Arme 9 legen können und durch eine Feder 22 mit diesen in Berührung gehalten werden. Geht einer der Arme hoch, so «erden die Schwingstücke 2o zurückgedrückt. Hat sich der Arm 9 über das Schwingstück 20 gehoben, so tritt das Schwingstück 2o durch Wirkung der Feder 22 unter den hochgehobenen Arm 9 und hält diesen in seiner Lage.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Die Teile befinden sich zunächst in der aus Abb. i ersichtlichen Lage; die Fadenführer sind ausgerückt. Soll einer der Fadenführer q. in Arbeitsstellung gebracht werden, so ist auf der Musterkette i.[ an der entsprechenden Stelle ein Knopf 15 vorgesehen. Tritt dieser unter den Arm 16, so wird der bei 17 gelagerte Doppelhebel bewegt. Das andere Ende 18 desselben drückt auf den Arm ii des bei io gelagerten Doppelhebels, dessen Arm 9 die Stange S hochdrückt, wodurch in bekannter Weise durch den Doppelhebel 5, 7 der Fadenführer 4. in Arbeitsstellung gesenkt wird.
  • Beim Hochgehen des Hebelarmes 9 wird das vor diesem liegende Schwingstück 2o zurückgedrückt.
  • Ist der Hebelarm 9 bis über (las Schwingstück gehoben, so wird das Schwingstück 2o durch die Feder 22 zurückgedrückt, tritt unter den Hebel 9 und hält diesen in seiner Lage. Die Wirkung des Doppelhebels 16, 18 auf den Hebelarm i i ist nicht mehr erforderlich. Jeder Knopf 15 braucht daher nur eine Länge zu haben, um mittels seines Zwischenhebels 16, 18 ein Anheben des entsprechenden Hebelarmes 9 zu ermöglichen, bis dieser Hebel 9 durch Schwingstück 20 gehalten wird. Wird durch einen neuen Knopf 15 ein anderer Hebelarm 16 angehoben, so wird der entsprechende Hebelarm 9 die Schwingstücke 20 zurückdrücken, so daß der hochstehende Hebelarm 9 .durch sein Schwergewicht oder unterstützt durch Federung zurückfallen kann, während nun der andere Arm in gleicher Weise hochgehalten wird und so einen anderen Fadenführer in Arbeitsstellung sichert.
  • Nach der zweiten Ausführungsform ist ein Teil 23 der Mustertrommel 2 lose für sich drehbar. Der Trommelteil 23 ist mit einem Zahnkranz 24. versehen. Auf einer Welle 25 sitzt ein Doppelhebel, dessen abgekröpfter Arm 26 in den Bereich eines Nockens 27 reicht, der auf einer Scheibe 28 sitzt, die mit Welle 29 verbunden ist. Der andere Arm 30 des Doppelhebels trägt eine Sperrklinke 31, die auf den Zahnkranz 24. wirkt.
  • Auf der Trommel 23 sitzen Nocken 33, die auf die Arme 32 von Doppelhebeln wirken, deren andere Arme 34 mit den Zugstangen 8 verbunden sind, die wie bei der ersten Ausführungsform die Fadenführer betätigen.
  • Die Antriebwelle 29 der Maschine, die bei jeder Zylinderdrehung eine Umdrehung macht, nimmt die Scheibe 28 mit, so daß durch den Nocken 27 der Doppelhebel 26, 30 bewegt wird und die Trommel 23 weitergeschaltet wird. Je nach der Anordnung der Nocken 33 kann so ebenfalls bei jeder Drehung eine Bewegung der Fadenführer q. erfolgen.
  • Da der Umfang der Trommel 23 begrenzt ist, eignet sich diese Ausführung besonders für kleine Musterungen, während bei Verwendung der besonderen Musterkette eine unbegrenzte Mustermöglichkeit gegeben ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zur Herstellung von Ringelmustern auf Rundstrickmaschinen mit umlaufendem Nadelzylinder, dadurch gekennzeichnet, daß in eine Maschine für glatte Ware oder Langstreifen von einer besonderen, in bekannter Weise nach jeder Zylinderdrehung weitergeschalteten Mustervorrichtung (Musterkette, Mustertrommel oAgl.) betätigte Fadenführer für die Ringelarbeit eingebaut sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenführer (8) an Arme (9) von Doppelhebeln angreifen, deren andere Arme (ii) von den von der Mustervorrichtung gesteuerten Hebeln (16, 18) gesteuert werden und vor den erstgenannten Armen (9) der Doppelhebel Schwingstücke (20) gelagert sind, die durch Federdruck (22) gegen die Arme gedrückt werden. Diese Schwingstücke weichen beim Hochgehen der Arme ans, um nach vollständigem Hochdrücken des durch den Musterknopf bewegten Armes unter diesen Arm zu treten und ihn in seiner Hochlage zu halten.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Mustertrommelachse eine besondere, für sich drehbare Mustertrommel (23) für die Fadenführer zum Ringelarbeiten angebracht ist.
DEF57710D 1925-02-22 Vorrichtung zur Herstellung von Ringelmustern auf Rundstrickmaschinen mit umlaufendem Nadelzylinder Expired DE425447C (de)

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