CH96644A - Zwangsläufige Wechselvorrichtung für die Steiglade von mechanischen Webstühlen. - Google Patents

Zwangsläufige Wechselvorrichtung für die Steiglade von mechanischen Webstühlen.

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CH96644A
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mechanical looms
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Inventor
Honegger Maschinenfabri Caspar
Original Assignee
Rueti Ag Maschf
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D03WEAVING
    • D03DWOVEN FABRICS; METHODS OF WEAVING; LOOMS
    • D03D43/00Looms with change-boxes
    • D03D43/02Looms with change-boxes with drop boxes
    • D03D43/04Operating mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Looms (AREA)

Description


  Zwangsläufige Wechselvorrichtung für die Steiglade von mechanischen Webstühlen.    Wechselvorrichtungen für Steigladen mit  zwei, drei oder mehr Webschützen, bei wel  chen Vorrichtungen die Schützenkästen fort  während nach einer bestimmten Reihenfolge  mittelst Hubexzentern oder     Hebeketten    geho  ben und gesenkt werden, sind bekannt.  



  Bei den meisten solchen Wechselvorrich  tungen werden die Hubexzenter oder Hebe  ketten mittelst Stirnräder oder durch ein  Sterngetriebe angetrieben. Die Anwendung  eines Übertragungsmechanismus zwischen den  Stirnrädern,     bezw.    dem Sterngetriebe und der  Steiglade hat nun den erheblichen Nachteil,  dass die     Schützenkasten    bei grosser Umlauf  zahl des Webstuhles nicht mit der erforder  lichen Genauigkeit und Ruhe in die     Ladbahn     eingestellt werden und so der Gang der  Schützen unsicher wird und. ein Abfliegen  der letzteren von der     Ladbahn    oft vorkommt.  



  Zweck der vorliegenden     Erfindung    ist       iiun,    auch bei grosser     Umlaufszahl    des Web  stuhles eine genaue, ruhige Einstellung der  Schützenkasten auf     Ladbahnhöhe    und damit  einen sicheren Gang der Schützen zu erzielen.    Dieser Zweck wird gemäss Erfindung da  durch erreicht, dass ein Stirngetriebe unter  Umgehung eines von ihm angetriebenen       Duster-    oder     Exzentermechanismus    auf die  Steiglade einwirkt. Diese Wechselvorrichtung  eignet sich somit für die grössten Umlauf  zahlen ohne Gefahr eines unsicheren Ganges  der Schützen.  



  Die Zeichnung veranschaulicht eine bei  spielsweise Ausführungsform des Erfindungs  gegenstandes durch     Fig.    1 im Aufriss und  durch     Fig.    2 im Grundriss.     Fig.    3 und 4 zeigen  die Wechselvorrichtung und deren Antrieb  in zwei weiteren Stellungen.  



  Auf der Kurbelwelle 1 sitzt ein Rad 2,  welches in ein auf der unteren Welle 3 be  festigtes Rad 4 eingreift. Die Übersetzung  ist so gewählt, dass auf zwei Umdrehungen  des Rades 2 eine Umdrehung des Rades 4  kommt.  



  Auf der unteren Welle 3 sitzt das Mit  nehmerrad 5, dessen Stift 6 bei jedem zweiten  Schuss in den vierteiligen Stern 7 eingreift  und ihm eine     Viertelsdrehung    erteilt. Der  Stern 7 ist auf dem am Stuhlschild 8 befestig-           ten    Zapfen 9 drehbar     befestigt    und trägt  einen Zapfen 10, auf welchem ein Kulissen  stein 11 lose sitzt. Dieser Kulissenstein greift  in die Kulisse 13 eines bei 13 am Stuhlgestell  gelagerten Hebels 14, welcher durch einen       Lenker    15 mit dem einen Arm des bei 16  am Stuhlgestell gelagerten Hebels 17 ver  bunden ist.

   Der andere Arm dieses Hebels  trägt     mittelst    der Stütze 18 die Steiglade 19  mit den     Schützenkasten    I,     II    und     11I.     



  Aus obigem ist ersichtlich, dass die Steig  lade 19 ohne Zwischenmechanismus unmittel  bar vom Stern 7 aus betätigt wird, und da  dieser Stern ganz genaue Teildrehungen aus  führt, so ergibt sich daraus, dass auch die  Einstellung der Schützenkästen der Steiglade  eine einwandfrei genaue ist, gleichviel, ob  die     Urnlaufzahl    des Webstuhles gross oder  klein ist. Dies ermöglicht, den Webstuhl mit  der grölten Umlaufzahl arbeiten zu lassen,  was bei Anwendung eines Zwischenmechanis  mus wegen der dabei auftretenden Erschüt  terungen der Steiglade nicht möglich ist.  



  Bei der Stellung des Sternes 7 nach       Fig.    1 ist der Schützenkasten I auf     Ladbahn-          höhe    eingestellt, bei der Stellung nach     Fig.    3  der     Schützenkasten        II,    bei der Stellung nach       Fig.    4 der Schützenkasten     III,    bei der wei  teren, nicht gezeichneten Stellung wieder der    Schützenkasten     1I    und bei der Endstellung,  welche zugleich wieder     .Anfangsstellung    ist       (Fig.    1), der Schützenkasten I.

     Wenn die Steiglade bei jedem Schuf ihre  Stellung wechseln soll, so werden am Mit  nehmerrad 5 zwei diametral gegenüberliegende  Stifte 6 angebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zwangsläufige Wechselvorrichtung für die Steiglade von mechanischen Webstühlen, da durch gekennzeichnet, dass ein Sterngetriebe unter Umgehung eines von ihm angetriebenen Muster-, bezw. Exzentermechanismus auf die Steiglade einwirkt, wodurch ein stossfreies Heben und Senken der Steiglade bei grosser Umlaufzahl und eine einwandfreie Einstellung der Schützenkästen in die Ladbahn erreicht werden. UNTERANSPRUCH: Zwangsläufige Wechselvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein mit dem Sternrad in Verbindung stehen der Kurbelzapfen mittelst eines Kulissenhebels und eines Lenkers auf die Steiglade wirkt.
CH96644D 1921-06-21 1921-06-21 Zwangsläufige Wechselvorrichtung für die Steiglade von mechanischen Webstühlen. CH96644A (de)

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