CH639706A5 - Vorrichtung zum kuppeln eines schaftzuges mit einem webschaftrahmen. - Google Patents

Vorrichtung zum kuppeln eines schaftzuges mit einem webschaftrahmen. Download PDF

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CH639706A5
CH639706A5 CH878379A CH878379A CH639706A5 CH 639706 A5 CH639706 A5 CH 639706A5 CH 878379 A CH878379 A CH 878379A CH 878379 A CH878379 A CH 878379A CH 639706 A5 CH639706 A5 CH 639706A5
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Paul Haltmeier
Erhard Freisler
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Rueti Ag Maschf
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    • Y10T24/00Buckles, buttons, clasps, etc.
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    • Y10T24/45225Separable-fastener or required component thereof [e.g., projection and cavity to complete interlock] including member having distinct formations and mating member selectively interlocking therewith
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    • Y10T24/45963Hook type

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Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Kuppeln eines Schaftzuges mit einem Webschaftrahmen, mit einem ein Maul aufweisenden Haken zur Aufnahme eines entsprechend geformten Gegenstückes.
Bei beispielsweise aus der CH-Patentschrift Nr. 545 871 und aus der FR-Patentanmeldung Nr. 77 33863 bekannten Vorrichtungen dieser Art, bei denen der Haken mit dem Maul das kuppelnde Ende des Schaftzuges bildet und das Gegenstück am Webschaftrahmen montiert ist, ergeben sich immer dann Probleme, wenn ein Schaftzughaken mit einem Webschaftrahmen gekuppelt werden muss, was bei jedem Einsetzen der Webschäfte in die Webmaschine der Fall ist. Diese Probleme bestehen darin, dass zum Ankuppeln des Schaftzughakens an den Webschaftrahmen einerseits der Schaft gegen den Schaftzughaken abgesenkt und auf der die Aufnahme des Gegenstückes im Maul des Hakens ermöglichenden Höhe gehalten und anderseits das Maul über das Gegenstück geschwenkt werden muss. Diese verschiedenen Operationen sind für das Bedienungspersonal umständlich und zeitraubend und verzögern das Einsetzen der Webschäfte in unerwünschter Weise. Dazu kommt noch, dass jeder Webschaft mit mindestens zwei, bei breiteren Maschinen auch mehr als zwei, Schaftzughaken gekuppelt werden muss und dass die Schwierigkeit der genannten Operationen mit der Anzahl der einzusetzenden Schäfte zunimmt.
Durch die Erfindung soll eine Vorrichtung zum Kuppeln eines Schaftzuges mit einem Webschaftrahmen angegeben werden, welche insbesondere beim Einsetzen eines Webschaftes grösstmögliche Handlichkeit und optimalen Bedienungskomfort ermöglicht.
Diese Aufgabe wird erfindungsgmäss gelöst durch eine an das Maul anschliessende Auflage zum Abstützen des Gegenstückes.
Durch die erfindungsgemässe Auflage ergibt sich eine wesentliche Erleichterung beim Einsetzen der Webschäfte, da diese nun infolge der Abstützung der Gegenstücke automatisch auf der erforderlichen Höhe gehalten werden.
Eine bevorzugte Ausführungsform, bei welcher der Haken mit dem Maul das kuppelnde Ende des Schaftzuges bildet und das Gegenstück am Webschaftrahmen montiert ist, ist dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage am Schaftzughaken vorgesehen ist.
Eine weitere Erleichterung ergibt sich dann, wenn wie bei einer bevorzugten Ausführungsform die Auflage durch eine an die die untere Begrenzung des Mauls bildende Fläche anschliessende Auflagefläche gebildet ist. Denn bei dieser Ausführungsform erfolgt das Ankuppeln des Webschafts an den Schaftzughaken durch ein einfaches Verschwenken des letzteren, bei welchem das Gegenstück von der Auflagefläche in das Maul hineingleitet.
Um dies zu ermöglichen, ist gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform jedem Schaftzughaken ein Justierorgan zur Justierung des Schaftzughakens in einer ersten Schwenkposition zugeordnet, in welcher einerseits die Spitze des Hakens ausserhalb der vertikalen Bewegungsbahn des Gegenstückes und anderseits die Auflagefläche innerhalb dieser Bahn liegt.
Mit Hilfe des Justierorgans können die Schaftzughaken so positioniert werden, dass einerseits die Hakenspitzen das Absenken der Gegenstücke auf die Auflageflächen und somit
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der Schäfte auf die gewünschte Höhe nicht behindern und anderseits die Gegenstücke mit Sicherheit von den Auflageflächen abgestützt werden.
Eine zusätzliche Bedienungserleichterung ergibt sich bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform, welche gekennzeichnet ist durch ein jedem Schaftzughaken zugeordnetes Verstellorgan zum Verschwenken des Schaftzughakens von seiner ersten in eine zweite Schwenkposition, in welcher das Gegenstück vom Maul aufgenommen ist.
Das Verstellorgan ermöglicht in einfacher Weise das Verschwenken der Schaftzughaken zum Zwecke der Aufnahme der auf den Auflageflächen aufliegenden Gegenstücke im Hakenmaul.
Gemäss einem weiteren bevorzugten Ausführungsbeispiel ist für jede Reihe von Schaftzughaken ein gemeinsames Justierorgan und/oder ein gemeinsames Verstellorgan vorgesehen.
Somit können beim Einsetzen der Webschäfte durch das Justierorgan zuerst die Schafthaken in ihre erste Schwenkposition gebracht, dann die Webschäfte eingesetzt und mit ihren Gegenstücken auf die Auflageflächen abgesenkt und anschliessend durch das Verstellorgan die Verbindungen zwischen Schaftzug und Webschaft hergestellt werden. Dies kann entweder einzeln oder für alle Schaftzüge einer Reihe gemeinsam erfolgen.
Im folgenden wird die Erfindung anhand eines Ausführungsbeispiels und der Figuren der Zeichnung näher erläutert; in der letzteren zeigen:
Fig. 1 eine schematische Vorderansicht einer Webmaschine mit einem Webschaft und dessen Antrieb,
Fig. 2 eine Ansicht einer Kupplungsvorrichtung zwischen Webschaft und Schaftzug in einer ersten Stellung, und
Fig. 3 eine Ansicht einer Kupplungsvorrichtung zwischen Webschaft und Schaftzug in einer zweiten Stellung.
Bei der in Fig. 1 schematisch dargestellten Webmaschine sind die Seitenwände mit 1 und 2 bezeichnet. An den Seitenwänden sind nicht dargestellte Führungen vorgesehen, in denen die Webschäfte, von denen nur ein Webschaft 3 dargestellt ist, in vertikaler Richtung verschiebbar geführt sind. Zum Antrieb der Webschäfte dient eine auf einer mit der einen Seitenwand 2 verbundenen Trägerplatte 4 angeordnete Schaftmaschine 5. Jede Schaftschwinge 6 der Schaftmaschine 5 ist über einen Antriebshebel 7 und verschiedene, den Schaftzug bildende Kipphebel und Stoss- und Zugstangen mit Schaftzughaken 8 verbunden. Jeder dieser Schaftzug-haken 8 greift in je ein Gegenstück 9 eines Schaftrahmens 10 ein.
Darstellungsgemäss weist jeder Schaftrahmen 10 je zwei Gegenstücke 9 auf und dementsprechend sind pro Webschaft 3 je zwei Schaftzughaken 8 vorgesehen. Selbstverständlich kann die Anzahl der Schaftzughaken 8 pro Webschaft 3 variieren; bei sehr schmalen Webmaschinen, beispielsweise bei Bandwebmaschinen, genügt ein Schaftzughaken 8 pro Webschaft 3 und bei breiten Webmaschinen können gegebenenfalls drei und mehr Schaftzughaken 8 pro Webschaft 3 vorgesehen sein.
Jeder der beiden Reihen von Schaftzügen 8 ist je ein Justierorgan 11 und ein Verstellorgan 12 zugeordnet. Die Justierorgane 11 sind stabförmig und sind in der Webmaschine senkrecht zur Ebene der Webschäfte 3 und damit in Kettrichtung angeordnet. Die Justierorgane 11 dienen dazu, die Schaftzughaken 8 für das Einsetzen der Webschäfte 3 in einer ersten Schwenkstellung zu fixieren. Die Verstellorgane 12, welche parallel zu den Justierorganen 11 angeordnet sind, sind durch je eine mit Exzentern versehene Welle gebildet und dienen dazu, die Schaftzughaken 8 nach dem Einsetzen der Webschäfte 3 von der ersten in eine zweite Schwenkstellung zu verschwenken, in welcher die Webschäfte 3 mit den Schaftzughaken 8 gekuppelt sind. Auf der Welle der Verstellorgane 12 ist jedem Schaftzughaken 8 je ein Exzenter 30 (Fig. 3) zugeordnet, so dass das Verschwenken der Schaftzughaken 8 von der ersten in die zweite Schwenkstellung jeweils nach dem Einsetzen des betreffenden Webschafts 3, also schaftweise, oder nach dem Einsetzen aller Webschäfte 3 für alle Schaftzughaken 8 jeder Reihe gemeinsam erfolgen kann.
In den Fig. 2 und 3 ist die Kupplungsvorrichtung zwischen einem Webschaft und seinem Schaftzug für zwei verschiedene Betriebsstellungen im Detail dargestellt. Die Figuren zeigen eine Vorderansicht eines Gegenstücks 9 und des dieses umfassenden Endes eines Schaftzughakens 8, welcher sich in Fig. 2 in seiner zweiten und in Fig. 3 in seiner ersten Schwenkposition befindet.
Der Schaftzughaken 8 besteht aus einem Hohlprofil 13, in welches an seinem oberen Ende ein Haken 14 eingesetzt ist. Der Haken 14, welcher mit dem Hohlprofil 13 beispielsweise durch Punktschweissen verbunden ist, weist ein Maul 15 auf, welches sich von der Maulöffnung weg nach hinten verengt. An die die untere Begrenzung des Mauls 15 bildende Fläche
16 schliesst in der Richtung vom Maul 15 weg ein Einschnitt
17 und an diesen eine Auflagefläche 18 an. Die Auflagefläche
18 fluchtet im wesentlichen mit der Fläche 16 des Haken-mauls 15, verläuft jedoch zu dieser Fläche um einige Winkelgrade geneigt.
Das Gegenstück 9 ist dem Hakenmaul 15 angepasst und weist zwei zueinander konisch verlaufende Flächen auf, welche an den entsprechenden Flächen des Hakenmauls 15 anliegen. An seinem aus dem Hakenmaul 15 ragenden Teil ist das Gegenstück 9 von einer kreisbogenförmigen Fläche 19 begrenzt. Das Gegenstück 9 ist auf einem Wellenstummel 20 gelagert, welcher seinerseits von zwei beabstandeten Laschen
21 gehalten ist. In den Figuren ist das Gegenstück 9 gerade unterhalb der vorderen Lasche geschnitten. Die Laschen 21 sind an ihrem Fussteil mit einem länglichen Befestigungsteil
22 verschweisst, welcher mit Bohrungen 23 versehen ist, welche zur Aufnahme von Befestigungsschrauben vorgesehen sind, durch die der Befestigungsteil 22 und somit das Gegenstück 9 am Schaftrahmen 10 befestigbar sind. Der Befestigungsteil 22 und die Laschen 21 bilden einen Block mit U-förmigem Querschnit, in welchem der Wellenstummel 20 und das von diesem getragene Gegenstück 9 gehalten sind.
Um zu verhindern, dass das Gegenstück 9 im Betrieb der Webmaschine aus dem Hakenmaul 15 herausgleiten kann, ist ein gegen die kreisbogenförmige Fläche 19 des Gegenstücks 9 drückendes Sicherungselement 24 vorgesehen. Das Sicherungselement 24 hat die Gestalt eines Klötzchens von etwa T-förmigem Querschnitt und ist zwischen zwei den Haken 14 umschliessenden und am Haken 14 schwenkbar gelagerten Wandteilen 25 eingesetzt. Die Wandteile 25 stellen je einen zweiarmigen, um eine Achse 26 schwenkbaren Hebel dar. Der eine Arm dieses Hebels verläuft von der Achse 26 weg zuerst etwa parallel zur Hakenmaulfläche 16 und zur Auflagefläche 18 und trägt das Sicherungselement 24. Etwa im Bereich des Sicherungselements 24 ist der genannte Hebelarm nach unten abgewinkelt und läuft in einen Betätigungsfinger 27 aus.
Der zweite Hebelarm verläuft von der Achse 26 weg schräg nach unten; an seinem freien Ende greift das eine Ende einer Zugfeder 28 an, deren anderes Ende am Haken 14 befestigt ist. Durch die Feder 28 wird das das Sicherungselement 24 bildende Klötzchen so weit nach oben geschwenkt bis es, so wie in Fig. 2 dargestellt, an der Fläche 19 des Gegenstücks 9 anliegt. Dadurch ist gewährleistet, dass das Gegenstück 9 im Hakenmaul 15 fixiert ist. Diese Fixierung kann nur durch
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Verschwenken des Sicherungselements 24 nach unten aufgehoben werden. Dies geschieht durch Verschwenken des Betätigungsfingers 27 gegen die Kraft der Feder 28, wodurch das Sicherungselement 24 entlang der Fläche 19 nach unten in den Einschnitt 17 bewegt wird.
An den zweiten Hebelarm eines der beiden, darstellungsge-mäss des hinteren Wandteils 25 ist ein nach unten zu offener Haken 29 angearbeitet. Mittels dieses Hakens kann der Schaftzughaken 8, so wie in Fig. 3 dargestellt, am Justierorgan 11 fixiert werden. Das Justierorgan 11 besitzt darstel-lungsgemäss die Form einer Stange mit annähernd rechtek-kigem Querschnitt, selbstverständlich könnte sein Querschnitt beispielsweise auch rund sein. Das Maul des Hakens 29 ist dem Querschnitt des Justierorganes 11 angepasst und das Ende des Hakens 29 ist so dimensioniert, dass bei voll gegen das Hohlprofil 13 geschwenktem Betätigungsfinger 27 der Haken 29 über das Justierorgan 11 gleiten kann. Anschliessend kann der Haken 29 in das Justierorgan 11 einrasten, wobei der Betätigungsfinger 27 etwas vom Hohlprofil 13 zurückschwenkt, aber nur so weit, dass das das Sicherungselement 24 bildende Klötzchen innerhalb des Einschnitts 17 verbleibt und nicht aus diesem ragt.
Das Verschwenken der Schaftzughaken 8 in ihre in Fig. 3 dargestellte erste Schwenkposition, welches immer vor dem Auswechseln der eingesetzten oder dem Einsetzen neuer Webschäfte 3 erforderlich ist, erfolgt von Hand durch Drücken der Betätigungsfinger 27 gegen die Hohlprofile 13 und anschliessendes Verschwenken der Schaftzughaken 8 im Gegenuhrzeigersinn bis zum Einrasten der Haken 29 in das Justierorgan 11.
Wie Fig. 3 entnommen werden kann, befindet sich bei der ersten Schwenkposition des Schaftzughakens 8 einerseits die Spitze des Hakens 14 ausserhalb der vertikalen Bahn, längs welcher das Gegenstück 9 beim Einsetzen oder Entfernen eines Webschafts 3 bewegt wird, und anderseits liegt die Auflagefläche 18 innerhalb dieser Bahn und begrenzt sie nach unten. Wenn ein Webschaft 3 in die Maschine eingesetzt wird, dann kann er somit frei nach unten gleiten bis das Gegenstück 9 auf die Auflagefläche 18 trifft und von dieser auf der für die Aufnahme des Gegenstücks 9 im Hakenmaul 15 erforderlichen Höhe gehalten wird.
Zur Herstellung der Kupplung zwischen Schaftzughaken 8 und Gegenstück 9 und somit Webschaft 3 brauchen nach dem Einsetzen der Webschäfte 3 lediglich die Schaftzughaken 8 im Uhrzeigersinn verschwenkt zu werden. Dieses Verschwenken erfolgt entweder einzeln für jeden oder gemeinsam für alle Schaftzughaken 8 einer Reihe durch Betätigen eines mit dem Verstellorgan 12 verbundenen Hebels (nicht dargestellt), wodurch durch den oder die Exzenter 30, an denen die Schaftzughaken 8 anliegen, die letzteren in der gewünschten Richtung und um den gewünschten Betrag verschwenkt werden.
Bei dieser Schwenkbewegung gleitet das Hakenmaul 15 über das Gegenstück 9, wobei das Gegenstück 9, welches von s der Auflagefläche 18 stetig auf die Maulfläche 16 gleitet, den Einschnitt 17 von oben verschliesst und verhindert, dass das Sicherungselement 24 durch die Kraft der Feder 28 aus dem Einschnitt 17 nach oben schwenkt. Sobald das Gegenstück 9 vollständig vom Hakenmaul 15 aufgenommen ist und der io Schaftzughaken 8 seine zweite Schwenkposition erreicht hat, schwenkt das Sicherungselement 24 aus dem Einschnitt 17 nach oben und zwar so weit, bis es an der Fläche 19 des Gegenstücks 9 anliegt. Damit ist der Zustand von Fig. 2 erreicht.
ls Wenn die Kupplung zwischen Schaftzughaken 8 und Gegenstück 9 hergestellt ist, wird das Verstellorgan 12 wieder in die in Fig. 3 dargestellte Ruhelage gebracht. Selbstverständlich könnte das Verschwenken der Schaftzughaken 8 von der ersten in die zweite Schwenkposition auch von Hand 20 erfolgen, so dass auf das Verstellorgan 12 verzichtet werden könnte.
Das Verschwenken der Schaftzughaken 8 in ihre erste Schwenkposition kann auch durch das Verstellorgan 12 erfolgen, wenn so wie in Fig. 3 strichpunktiert angedeutet, am 25 freien Ende des zweiten Hebelarms der Wandteile 25 ein Verstellhebel 31 montiert ist. Dieser Verstellhebel 31 ragt nach unten und liegt an der vom Schaftzughaken 8 abgewandten Seite des Exzenters 30 an. In der zweiten Schwenkposition des Schaftzughakens 8 (Fig. 2), in welcher das Verstellorgan 30 12 gegenüber Fig. 3 um 180° gedreht ist, würde dann durch Drehen des Verstellorganes 12 zuerst das Sicherungsorgan 24 in den Einschnitt 17 und anschliessend über den Verstellhebel 31 der Schaftzughaken 8 von seiner zweiten in seine erste Schwenkposition geschwenkt.
35 Es ist klar, dass in diesem Fall, wo der Exzenter 30 zwei an gegenüberliegenden Seiten anliegende Organe, den Schaftzughaken 8 und den Verstellhebel 31, steuert, immer nur alle Schaftzughaken 8 einer Reihe gemeinsam verschwenkt werden können. Um zu verhindern, dass im Betrieb der Web-40 maschine Reibungskräfte zwischen dem Exzenter 30 und den genannten Organen auftreten, wird man dafür sorgen, dass zwischen diesen Elementen in der zweiten Schwenkposition der Schaftzughaken 8 ein bestimmtes Spiel besteht.
In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel 45 wird der Haken 14 mit dem Maul 15 durch das kuppelnde Ende des Schaftzughaken 8 gebildet und das Gegenstück 9 ist am Webschaftrahmen 3 montiert. Selbstverständlich könnte dies auch umgekehrt sein, d.h. der Haken 14 mit dem Maul 15 und der Auflagefläche 18 könnte am Webschaftrahmen 3 so befestigt sein und das Gegenstück 9 am Schaftzugarm 8.
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2 Blatt Zeichnungen

Claims (12)

639706 PATENTANSPRÜCHE
1. Vorrichtung zum Kuppeln eines Schaftzuges mit einem Webschaftrahmen, mit einem ein Maul aufweisenden Haken zur Aufnahme eines entsprechend geformten Gegenstückes, gekennzeichnet durch eine an das Maul (15) anschliessende Auflage zum Abstützen des Gegenstückes (9).
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei welcher der Haken mit dem Maul das kuppelnde Ende des Schaftzuges bildet und das Gegenstück am Webschaftrahmen montiert ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage am Schaftzughaken (B) vorgesehen ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Auflage durch eine an die die untere Begrenzung des Mauls (15) bildende Fläche (16) anschliessende Auflagefläche (18) gebildet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein jedem Schaftzughaken (8) zugeordnetes Justierorgan (11) zur Justierung des Schaftzughakens in einer ersten Schwenkposition, in welcher einerseits die Spitze des Hakens ausserhalb der vertikalen Bewegungsbahn des Gegenstückes (9) und anderseits die Auflagefläche (18) innerhalb dieser Bahn liegt.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch ein jedem Schaftzughaken (8) zugeordnetes Verstellorgan (12,30) zum Verschwenken des Schaftzughakens von seiner ersten in eine zweite Schwenkposition, in welcher das Gegenstück (9) vom Maul (15) aufgenommen ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass für jede Reihe von Schaftzughaken (8) ein gemeinsames Justierorgan (11) und/oder ein gemeinsames Verstellorgan (12,30) vorgesehen ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein eine unbeabsichtigte Freigabe des Gegenstückes (9) durch das Maul (15) verhinderndes Sicherungsorgan (24), welches am Schaftzughaken (8) senkrecht zur Auflagefläche (18) verschwenkbar gelagert ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der die untere Begrenzung des Mauls (15) bildenden Fläche (16) und der Auflagefläche (18) ein Einschnitt (17) zur Aufnahme des Sicherungsorganes (24) vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungsorgan (24) von zwei den Haken (14) von aussen umschliessenden Wandteilen (25) gehalten ist, welche Wandteile je die Form eines zweiarmigen Schwenkhebels aufweisen, an dessen einem Arm eine Feder (28) angreift und dessen anderer Arm in einen Betätigungsfinger (27) ausläuft, welcher Betätigungsfinger zum Verschwenken der Wandteile und damit des Sicherungsorganes (24) entgegen der Kraft der Feder vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass an den einen Arm eines der beiden Wandteile (25) ein Haken (29) angearbeitet ist, welcher Haken zum Eingriffin das Justierorgan (11) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Justierorgan (11) durch eine senkrecht zur Ebene der Webschäfte (3) angeordnete, langgestreckte Auflage für die Haken (29) und das Verstellorgan durch eine parallel zum Justierorgan angeordnete Welle (12) gebildet ist, welche Welle mit Verstellexzentern (30) für die Schaftzughaken (8) versehen ist.
12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Arm des zweiarmigen Schwenkhebels, an welchem die Feder (28) angreift, einen Verstellarm (31) trägt, welcher an der vom Schaftzughaken (8) abgewandten Seite des zugeordneten Verstellexzenters (30) liegt und in der zweiten Schwenkposition des Schaftzughakens (8) zum Verschwenken des Sicherungsorganes (24) entgegen der Kraft der Feder und zum anschliessenden Verschwenken des Schaftzughakens von seiner zweiten in seine erste Schwenkposition mittels des Verstellexzenters vorgesehen ist.
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