CH502575A - Scheibenanlage mit Schussanzeige - Google Patents

Scheibenanlage mit Schussanzeige

Info

Publication number
CH502575A
CH502575A CH115169A CH115169A CH502575A CH 502575 A CH502575 A CH 502575A CH 115169 A CH115169 A CH 115169A CH 115169 A CH115169 A CH 115169A CH 502575 A CH502575 A CH 502575A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
shot
contact
target system
vacuum
suction nozzle
Prior art date
Application number
CH115169A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Leutenegger Jakob
Original Assignee
Friedrich Leutenegger Jakob
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Leutenegger Jakob filed Critical Friedrich Leutenegger Jakob
Priority to CH115169A priority Critical patent/CH502575A/de
Publication of CH502575A publication Critical patent/CH502575A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/04Electric hit-indicating systems; Detecting hits by actuation of electric contacts or switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Measurement Of Length, Angles, Or The Like Using Electric Or Magnetic Means (AREA)

Description


  
 



  Scheibenanlage mit Schussanzeige
Die Scheibenanlage soll die Tätigkeit des Zeigers und des Klebers in den Scheibenständen der Schiessanlagen übernehmen.



   Anordnungen mit direkter Schussanzeige sind bekannt. Eine der bekannten Anordnungen verwendet segmentförmige Stahlplatten, die hinter der Scheibe angeordnet sind. Jeder Stahlplatte ist ein elektrischer Kontakt zugeordnet. Wird eine Platte getroffen, so wird der   betreffende    Kontakt betätigt und der entsprechende Stromimpuls wird in der elektrischen Anzeigeanlage ausgewertet und der Schusswert angezeigt. Die Anlage ist sehr störanfällig, weil beim Auftreffen von Geschossen auf eine Trennfuge die   Kanten    der Segmente beschädigt werden, was zu Verklemmungen führt.



   Eine andere bekannte Anordnung ist die der Verwendung von Scheiben, die beidseitig eine dünne elektrisch leitende Schicht tragen. Die beiden Beläge sind dem Scheibenbild entsprechend in Sektoren unterteilt. Beim Durchschuss der Scheibe kommt eine kurzzeitige Verbindung zwischen Vorder- und Rückseite zustande. Weil die
Beläge unter elektrischer Spannung stehen, kommt beim Durchschuss ein Stromimpuls zustande. Der Impuls wird in der Anzeigevorrichtung ausgewertet und der Schusswert angezeigt. Nachteile dieser Anordnung sind die, dass Pulverrückstände am Geschoss oder Teile des leitenden Belags einen Dauerkontakt bilden können. Dazu kommt noch der unangenehme Umstand, dass besonders bei guten Schützen das Zentrum rasch derart ausgeschossen wird, dass die Scheibe ausgewechselt werden muss, um die weitere einwandfreie Schussanzeige sicherzustellen.



  Der Verschleiss an teurem Scheibenmaterial fällt ins Gewicht.



   Die vorbeschriebenen Nachteile der bekannten Anordnungen werden durch die erfindungsgemässe Anordnung vermieden, die dadurch gekennzeichnet ist, dass unter der Geländelinie eine Vakuumabtastvorrichtung für zwei Koordinaten und eine selbsttätige Klebevorrichtung vorgesehen ist.



   In den beigefügten Zeichnungen ist in Fig. 1 und Fig. 2 ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemässen Scheibenanlage schematisch dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Vorder- und Fig. 2 eine Seitenansicht. In den beiden Figuren ist der Raum über der Begrenzung G das Schussfeld.



   In Fig. 1 ist 1 die Scheibe aus möglichst verzugsfreiem Papier. 2 ist ein Holzrahmen oder aus ähnlichem Material, das auf alle Fälle keine Prellschüsse verursachen kann. 3 ist eine Walze, auf die die Scheibe beim Herunterziehen aufgewickelt wird. 4 ist ein geschlitztes Rohr und 5 eine Saugdüse. 8 ist ein elektrischer Kontakt, der schaltet, wenn die Saugdüse aus der gezeichneten Ruhestellung wegbewegt wird. 12 sind Gegengewichte zum Spannen der Scheibe 1. 13 ist eine Vakuumanlage mit Anschlüssen an das geschlitzte Rohr 4 und an die Saugdüse 5. 14 ist das Potentiometer für die Anzeige der vertikalen Ordinate 0 und 15 ist das Potentiometer, das mit horizontaler Verschiebung gekuppelt ist, um die Abszisse A anzuzeigen. 16 ist der Motor, der die Saugdüse 5 horizontal verschiebt. T und T' bedeuten Geschosseinschläge. D ist der Hub eines Magneten, der in Fig. 2 dargestellt ist.



   In Fig. 2 ist 1 die Scheibe, 2 ein Holzrahmen und 3 die Walze für das Aufwickeln der Scheibe 1. 4 ist ein geschlitztes Rohr und 5 eine Saugdüse. 6 ist der Motor für den Antrieb der Walze 3. 7 ist die Führung für die Saugdüse 5 und für die Klebevorrichtung 10. 9 ist ein Kontakt, der von einer I(urvenscheibe betätigt wird, die mit der Walze 3 gekuppelt ist. 10 ist eine   IUebevorrich-    tung mit Betätigungsmagnet; und zwar eine Selbstklebevorrichtung, wie sie im Handel erhältlich ist, so dass sich eine Beschreibung erübrigt.



   13 ist eine   Vakuumapparatur    mit doppelter Funktion.



  Einmal erzeugt sie das Vakuum für das geschlitzte Rohr 4 und die Saugdüse 5 und gleichzeitig erfolgt beim Zusammenbruch des Vakuums durch eingebaute Kontaktmanometer eine Kontaktgabe. 11 ist ein Hubmagnet, der den Hub D erzeugt.



   Selbstredend können die Potentiometer 13 und 14 durch andere Glieder ersetzt sein, beispielsweise durch Anzeiger des Drehwinkels für die Walze 3 und der Führung 7.



   Im Ausführungsbeispiel ist die Übertragung rechtwinkliger Koordinaten, nämlich A und 0 in Fig. 1 für das Anzeigen der Schusslage vorgesehen. Es ist aber auch eine Übertragung der Polarkoordinaten denkbar. Kon  struktiv würde diese Lösung komplizierter, hätte aber den Vorteil, dass die Anzeige bei gleicher Apparatestreuung im Zentrum genauer würde.



   Die elektrische Schaltung wird nur soweit es für die Erklärung der Funktion nötig ist, erwähnt. Auf die   elektrische    Schaltung beziehen sich die Kontakte 8 und 9, die Potentiometer 14 und 15 sowie die in der Vakuumapparatur 13 vorgesehenen Kontaktmanometer.



   Zur Erläuterung der Funktion soll anhand der Fig. 1 und 2 die Anzeige des Treffers T in Fig. 1 erklärt werden.



   Nachdem der Schütze den Schuss abgegeben hat, wird durch Knopfdruck im Schiessstand die Anzeigeapparatur in Betrieb gesetzt. Dadurch beginnt die Vakuumapparatur 13 zu arbeiten. Das Rohr 4 mit Schlitz und die Saugdüse 5 saugen die Scheibe 2 an. Nach Erreichen eines gewissen   Unterdmcks,    beispielsweise 10cm Wassersäule, wird der Motor 6 und der Hubmagnet 11 vom Kontaktmanometer eingeschaltet.



   Der Hubmagnet zieht die Scheibe um den Betrag D nach unten und der Motor 6 beginnt zu drehen. Während des Herunterziehens bleibt die Scheibe 1 dank der Gewichte 12 gespannt. Wenn der Durchschuss T über den Schlitz des Rohres 4 kommt, bricht das Vakuum zusammen und das Kontaktmanometer stellt den Motor 6 ab.



   Mit dem Motor 6 wird auch der Hubmagnet 11 spannungslos. Die Scheibe gleitet um den eingezeichneten Betrag D nach oben zurück. Das Vakuum erholt sich wieder. Nach wiederhergestelltem Vakuum schaltet das Kontaktmanometer zusammen mit Kontakt 9 den Motor 16 ein. Die Saugdüse beginnt nun in horizontaler Richtung die Scheibe abzutasten. Nach Durchlaufen der Strecke A trifft die Saugdüse auf den Durschuss T und das Vakuum bricht erneut zusammen. Der Kontakt 8 ist nun umgestellt. Zusammen mit dem Kontaktmanometer wird nun die Klebevorrichtung 10 betätigt. Gleichzeitig werden die Stellungen der Potentiometer 14 und 15 an die Anzeigevorrichtung im Schiessstand übermittelt. Die Stellung von Potentiometer 14 entspricht der Ordinate   0    und die Stellung von Potentiometer 15 entspricht der Abszisse A.

  Beim Schützen wird nun der Schuss vom Anzeigegerät auf einer Scheibe beispielsweise als Leuchtpunkt markiert, gleichzeitig kann der Schusswert auf das Standblatt gedruckt werden.



   Nachdem der Schütze vom Wert und der Lage des Treffers Kenntnis genommen hat, wird durch Drücken einer Taste der Motor 16 wieder in Betrieb gesetzt. Die Saugdüse setzt nun das Abtasten bis zu rechten Endlage fort. Nach Betätigen eines nicht gezeichneten Endschalters bewegt sich die Düse in die linke, gezeichnete Endlage. Das Erreichen der Ruhelage wird vom Kontakt 8 bestätigt. Dann beginnen Motor 6 und der   Zugmagnet    11 die Scheibe in die untere Endlage zu ziehen. Nach Erreichen der unteren Endlage wird die Drehrichtung des Motors 6 umgekehrt und die Scheibe geht in die gezeichnete obere Endlage. Das Erreichen der oberen Endlage wird vom Kontakt 9 quittiert. Die Scheibe ist für eine neue Schussabgabe bereit.

 

   Wäre in der Scheibe noch ein zweiter Treffer, beispielsweise T', so wiederholt sich der vorbeschriebene Vorgang der Schussanzeige und des Klebens. Nach Kenntnisnahme dieses zweiten Wertes muss wieder die Taste gedrückt werden. Es ist also gewährleistet, dass auch bei Seriefeuer sämtliche Schüsse gezeigt werden. 

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH
    Scheibenanlage mit Schussanzeige, dadurch gekennzeichnet, dass unter der Geländelinie eine Vakuumabtastvorrichtung für zwei Koordinaten und eine selbsttätige Klebevorrichtung vorgesehen ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Scheibenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastung in rechtwinkligen Koordinaten erfolgt.
    2. Scheibenanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Abtastung in Polarkoordinaten erfolgt.
CH115169A 1969-01-23 1969-01-23 Scheibenanlage mit Schussanzeige CH502575A (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH115169A CH502575A (de) 1969-01-23 1969-01-23 Scheibenanlage mit Schussanzeige

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH115169A CH502575A (de) 1969-01-23 1969-01-23 Scheibenanlage mit Schussanzeige

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH502575A true CH502575A (de) 1971-01-31

Family

ID=4203666

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH115169A CH502575A (de) 1969-01-23 1969-01-23 Scheibenanlage mit Schussanzeige

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH502575A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983000920A1 (fr) * 1981-09-01 1983-03-17 Huscher, Georg Procede et dispositif pour evaluer les coups sur une cible

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO1983000920A1 (fr) * 1981-09-01 1983-03-17 Huscher, Georg Procede et dispositif pour evaluer les coups sur une cible

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH502575A (de) Scheibenanlage mit Schussanzeige
DE1092101B (de) Anordnung zur UEberwachung des Schaltstueckabbrandes
DE252116C (de)
DE231482C (de)
DE963746C (de) Filmkamera fuer Einzel- und Reihenbildaufnahmen
DE852558C (de) Empfangsschaltwerk fuer nach dem Start-Stop-Prinzip arbeitende Fernsteuergeraete, insbesondere Fernschreibgeraete
DE1163194B (de) Vorrichtung zum Schrittsteuern eines mit Zielscheibenbildern versehenen Bandes
AT106671B (de) Fliehkraftsicherheitsvorrichtung.
DE599929C (de) Schiessscheibe mit elektrischer Anzeigevorrichtung
AT149815B (de) Drucktelegraphenempfänger.
DE604324C (de) Projektionseinrichtung fuer Ausbildungs- und Geschicklichkeitsuebungen, insbesonderefuer Schiessuebungszwecke
DE560522C (de) Diapositiv-Bildscheibe zur Verwendung mit Bildwerfer-Zieluebungsgeraeten
DE553986C (de) Relais mit stossartig aufschlagenden, starren, nicht federnden Relaiskontakten, insbesondere Telegraphenrelais
DE615220C (de) Kinoaufnahmeapparat mit einem einzigen gemeinsamen Einstell- und Ausloeseorgan fuer Einzelbild- und Reihenbildaufnahmen
DE648390C (de) Schiessscheibe
DE148247C (de)
DE687094C (de) Elektrisch betriebene Vorrichtung zum Ausrichten eines Ziffernrades eines Anzeige- oder Druckwerkes
AT299078B (de) Vorrichtung zum Herstellen von Bohrlöchern im Boden durch Verdichten desselben
AT322360B (de) Belichtungsmesswerk für eine kamera
DE655326C (de) Buehnenstellwerk
DE446391C (de) Schiessspielzeug
DE1123148B (de) Zaehl- und Druckwerk fuer schnell aufeinanderfolgende Stromimpulse
CH525461A (de) Schiessscheibe mit automatischer Schussauswertung
DE462833C (de) Anordnung zur Fernuebertragung von Befehlen
DE752503C (de) Abhoertisch

Legal Events

Date Code Title Description
PL Patent ceased