CH419089A - Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylharnstoffen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Benzolsulfonylharnstoffen

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CH419089A
CH419089A CH659362A CH659362A CH419089A CH 419089 A CH419089 A CH 419089A CH 659362 A CH659362 A CH 659362A CH 659362 A CH659362 A CH 659362A CH 419089 A CH419089 A CH 419089A
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endomethylene
benzenesulfonyl
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urea
methyl
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Korger Gerhard
Aumueller Walter
Haack Erich
Ludwig Wilhelm
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Hoechst Ag
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    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07CACYCLIC OR CARBOCYCLIC COMPOUNDS
    • C07C311/00Amides of sulfonic acids, i.e. compounds having singly-bound oxygen atoms of sulfo groups replaced by nitrogen atoms, not being part of nitro or nitroso groups
    • C07C311/50Compounds containing any of the groups, X being a hetero atom, Y being any atom
    • C07C311/52Y being a hetero atom
    • C07C311/54Y being a hetero atom either X or Y, but not both, being nitrogen atoms, e.g. N-sulfonylurea

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  • Organic Chemistry (AREA)
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Description


  



  Verfahren zur Herstellung von   Benzolsulfonylharnstoffen   
Es ist bereits   bekannt, dass gewisse    Benzol  sulfonylharnstoff-Derivate      blutzuckersenkende    Eigenschaften aufweisen und somit als per os verabreichbare   Antidiabetika geeignet sind    (vgl. beispielsweise   Arzneimittel-Forschung,    8 (1958), Seiten   448-454).   



  Insbesonder,   e der N-(4-M+ethylzbenzol sulfonyl)-N'-n-      butyl-harnstoff    hat auf Grund seiner guten blutzuk  kersenkenden    Eigenschaften und seiner guten Ver  träglichkeit    in der Diabetestherapie grosse Bedeutung erlangt.



   Es wurde nun gefunden, dass   Benzolsulfonylharn-    stoffe der Formel
EMI1.1     
 worin R Wasserstoff, ein Halogenatom, eine Alkylbzw. Alkoxygruppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder die   Trifluormethylgmppe,    R'einen alicyclischen Rest der Formel
EMI1.2     
 n die Zahlen   0    oder   1      und-Z-Z'-die    Gruppierungen   -CH2-CH2-oder-CH=CH-bedeuten,    und deren Salze   blutzuckersenkende    Eigenschaften besitzen und auf Grund ihrer starken Wirksamkeit als oral verabreichbare Antidiabetica geeignet sind.



   Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Herstellung derartiger Benzolsulfonylharnstoffe, wobei man eine Verbindung der Formel
EMI1.3     
 mit einer Verbindung der Formel   BR'umsetzt,    wobei A und B Reste darstellen, die durch Anlagerung oder Kondensation die Harnstoffbrücke bilden. So kann man die   Benzolsulfonylharnstoffe    der oben angegebenen Formel erhalten, indem man entsprechend substituierte   Benzolsulfonylisocyanate    mit Aminen der Formel   R'-NH2 umsetzt.    An Stelle dieser Amine können auch deren Derivate, beispielsweise entsprechende formylierte Amine, eingesetzt und die erhaltenen   Verfahrenserzeugnisse    durch Verseifung in die gewünschten Produkte   übergefülhrt    werden.

   Man kann aber auch in umgekehrter Reaktion die neuen Ben  zolsulfonylharnstoffe    dadurch gewinnen, dass man Isocyanate der Formel   R'-NCO    mit entsprechend substituierten Benzolsulfonamiden, zweckmässig mit deren Salzen, zur Reaktion bringt. An Stelle der Benzolsulfonylisocyanate sowie der Isocyanate der Formel   R'-NCO    können allgemein auch solche   Verbin-    dungen Verwendung finden, die im Verlauf der Reaktion derartige Isocyanate bilden, oder wie derartige Isocyanate reagieren.

   Man kann auch entsprechend substituierte Benzolsulfonylcarbaminsäureester der Formel
EMI1.4     
 die in der Esterkomponente R"einen   niedrigmole-      kularen      Alkyl-oder    einen Phenylrest aufweisen, bzw.   auchentsprechendeBenzolsulfonylmonotbiocarb-    aminsäureester mit Aminen der Formel   R'-NH2,    oder in umgekehrter Weise Carbaminsäureester der Formel R'-NH-COOR", worin   R"die    vorstehend angegebene Bedeutung aufweist, bzw. entsprechende Monothiocarbaminsäureester mit Benzolfulfonamiden zur Umsetzung bringen. Auch   Carbaminsäurehalogen-    ide lassen sich mit Erfolg verwenden.

   So kann man die gewünschten Verbindungen aus entsprechend sub   stituierten Benzolsulfonyl-carbaminsäurehalogeniden    und Aminen der Formel R'-NH2, bzw.   auch umge-    kehrt aus   Carbammsäurehalogeniden    der Formel    R'-NH-CO-Hal und entsprechenden Benzolsulfon-    amiden erhalten.

   Weiterhin lassen sich auch   entspre-    chende, an der der Sulfonylgruppe   abg & wandten    Seite des harnstoffmoleküls   unisubstituierte    oder durch niedrigmolekulare Alkylreste oder Arylreste ein-oder   zweifach, substituierte Benzolsulfonylharnstoffe    durch   Umsetzung mit Ammen    der Formel   R'-NH2,    ge  gebenenfalls    in Form von deren Salzen, in die gewünschten Verbindungen überführen. An Stelle der   genannten Benzolsulfonylhamstoffe    lassen sich auch entsprechende   N-Benzolsulfonyl-N'-acyl-harnstoffe    bzw. auch   Bis-(benzolsulfonyl)-harnstoffe verwenden.   



  Man kann beispielsweise derartige Bis-(benzolsulfon  yl)-harnstoffe    oder N-Benzolsulfonyl-N'-acyl-harnstoffe mit Aminen der Formel   R'-NHbebandeln    und die erhaltenen Salze auf Temperaturen oberhalb   100  C    erhitzen. Weiterhin ist es möglich,   von Harn-    stoffen der Formel   R'-NH-CO-NH2    oder acylierten Harnstoffen der Formel   R'-NH-CO-NH-acyl, worin          acylp einen vorzugsweise niedrignolekularen ali-      phatiscben oder einen aromatischen Säurerest oder    die Nitrogruppe -NO2 bedeutet, bzw. von Diphenylharnstoffen der Formel R'-NH-CO-N(-C6H5)2 auszugehen und diese mit entsprechenden substituierten Benzolsulfonsäureamiden umzusetzen.



   Als Ausgangsstoffe kommen für das Verfahren gemäss der Erfindung einerseits solche Benzolsulfon  yl-Derivate in Betracht,    die vorzugsweise einen al  kylierten    oder alkoxylierten Benzolrest enthalten. Als   Alkylgruppem seien erwähnt    : Methyl, Äthyl, n-Propyl, Isopropyl,   n-Butyl,    Isobutyl,   sek.-Butyl    und tert.



  Butyl. Ebenso kommen die entsprechenden Alkoxygruppen, wie Methoxy, Äthoxy-n-Propoxy, Isopropoxy,   n-Butoxy,    Isobutoxy oder   tert.      Butoxy,    in Frage.



  Insbesondere sind geeignet : Methyl-, Athyl-, Methoxy-und Athoxygruppen in p-und   m-Stellung.    Werden andererseits halogensubstituierte   Benzolsulfonyl-    verbindungen als Ausgangsstoffe herangezogen, so sind als Substituenten vorzugsweise solche mit einem   Fluor-,    Chlor-oder   Brom-Atom oder mit    der Tri  fluormethyl- & ruppe    geeignet.



   Als alicyclische Amine der Formel   R'-NH2 kön-    nen z.   B. hlerangezogen    werden : l-Amino-2,   5-endo-      methylem-cyclohexan,    1-Amino-2, 5-endomethylen   #3-cyclohexen, 1-Aminomethyl-2,5-endomethylen-    cyclohexan,   l-Aminomethyl-2, 5-endomethylen-cyclo-    hexan, 1-Aminomethyl-2,   5-endomethylen-As-cyclo-    hexen. An Stelle der genannten Amine können auch die aus diesen Aminen   herstelDbaren      Carbaminsäure-    ester, Carbaminsäurehalogenide, Harnstoffe, Isoharnstoffäther, Guanidine und Parabansäuren für die   Re    aktion   mit geeigneten Benzolsulfonyl-Verbindungen    eingesetzt werden.



   Die Ausführungsformen des Verfahrens gemäss der Erfindung können hinsichtlich der   Reaktions-    bedingungen weitgehend variiert und den jeweiligen Verhältnissen angepasst werden. Beispielsweise können die Umsetzungen unter Verwendung von Lösungsmitteln, bei Zimmertemperatur oder bei   erhöh-    ter Temperatur durchgeführt werden.

   Um die Ver  fahrensprodukte    in möglichst reiner Form zu erhalten, nimmt man zweckmässig eine möglichst vollständige Abtrennung von den als Ausgangsstoffen eingesetzten oder im Verlauf der Reaktion entstehenden Benzolsulfonamiden vor, die vorteilhaft dadurch erreicht werden kann, dass man das Verfahrensprodukt in stark verdünntem Ammoniak aufnimmt, von ungelösten Bestandteilen abfiltriert und durch Ansäuern den gewünschten   Benzolsulfonyl-harnstoff    gewinnt.



   Die nach dem   Verfahren gemäss der Erfindung    erhältlichen neuen Benzolsulfonylharnstoffe stellen wertvolle Arzneimittel dar, die sich insbesondere durch ihre   btutzuokersenkende    Wirksamkeit   auszeich-      nen.   



   Beispielsweise bewirkt der   N- (4-Methyl-benzol-       sulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-A3'-cyclohexen- (l')-      yl]-methyl-hamstoff    am Kaninchen in einer Dosierung von   400    mg/kg per os eine Senkung des Blut  zuckers um 30-40  /o. Entsprechende Resultate    werden bei der Prüfung des N-(4-Methoxy-benzolsulfon   yl)-N'-[2',5'-endomethylen-#3'-cyclohexen-(1')-yl]-      methyl-harnstoffs    und   N- (4-Athoxy-benzolsulfonyl)-    N'- [2',   5'-endomethylen-As'-cyclohexen- (1')-yl]-me-      thyl-harnstoff    erhalten.

   Die angagebenen Zahlenwerte wurden durch Vergleich mit gleichartig gehaltenen   Kontrolltieren erhalten.    Die Blutzuckerwerte wurden durch stündliche Analysen nach Hagedom/Jensen bestimmt.



   Die gute   blutzuckersenkende    Wirkung der neuen Verfahrensprodukte   läsat sich    auch nachweisen, wenn die Prüfung bei einer   erhelblich    niedrigeren Dosierung (Schwellendosis) vorgenommen wird. So bewirkt beispielsweise der   N- (4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'- [2',    5'   endomJethylen-A3'-cyclohexen- (l')-yl]-methyl-harn-    stoff bei der Prüfung am Kaninchen in einer Dosis von 50   mg/kg    eine Senkung des Blutzuckers um   28  /o.   



  Dieser Wert bleibt über sechs Stunden erhalten.



   Weiterhin wirkt der N-(4-Brom-benzolsulfonyl)  N'- [2', 5'-endomethylen-cyclohexyl- (l)]-harnstoff    bei intravenöser Verabreichung an Kaninchen bereits bei einer Schwellendosis von 5   mg/kg    blutzuckersenkend, während die entsprechende Schwellendosis bei intravenöser Verabreichung an Kaninchen für den be  kannten    N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-n-butylharnstoff 20 mg/kg beträgt. Die neue Verbindung erweist sich somit hinsichtlich der intravenösen Schwel  lendosis    am Kaninchen als viermal wirksamer als die bekannte Verbindung.

   Der N- (4-Chlor-benzolsulfonyl)-N'- [2',   5'-endomethylen-cyclohexyl- (l)]-harnstoff    ist bei intravenöser   Applilçation    an Kaninchen bereits in einer   Schwellendosis    von 2, 5   mg/kg wirksam.    Somit ist die neue Verbindung bei diesem speziellen Test etwa achtmal so wirksam wie der bekannte   N- (4-      Methyl-benzolsulfonyl)-N'-n-butyl-harnstoff.   



   Für ein   Dauertherapeuticum,    wie es die oralen   Antidiabetika darstellen, ist    von grosser Bedeutung, dass die zur Anwendung kommenden Verbindungen wenig toxisch sind ; diese Forderungen werden von den neuen   Verfahrenserzeugnissen erfüllt.    So beträgt z. B. die   LDgo    per os an der   weissen    Maus für den   N- (4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-    [2', 5'-endomethylen  #3'-cyclohexen-(1')-yl]-methyl-harnstoff mehr    als 7g/ kg.



   Die Verfahrenserzeugnisse zeigen infolge Fehlens einer   p-ständigen    Aminogruppe im Benzolkern keinen den (therapeutisch bei Infektionskrankheiten verwendeten) Sulfonamiden vergleichbaren Effekt, so dass auch bei jahrelanger Medikation keine Resistenzerzeugung zu befürchten ist. Aus dem gleichen Grunde treten auch Nebenerscheinungen, die auf eine Störung der Darmflora zurückzuführen sind, nicht auf.



   Die   Verfahrenserzeugnisse    sollen vorzugsweise zur Herstellung von oral verabreichbaren Präparaten mit   blutzuckersenkander Wirkung zur    Behandlung des Diabetes mellitus dienen und können als solch, oder in Form ihrer Salze bzw. von Stoffen, die zu einer Salzbildung führen, appliziert werden. Zur Salzbildung können beispielsweise herangezogen werden : Alkalische Mittel wie   Alkali-oder    Erdalkalihydr  oxyde,-carbonate-oder-bicarbonate,    ferner physiologisch verträgliche organische Basen.

   Als medizinische Präparate kommen vorzugsweise Tabletten in Betracht, die neben den Verfahrenserzeugnissen die üblichen   Hilfs-undTrägerstoffe,    wie Talkum, Stärke,   Milohzucker,      Traganth,    Magnesiumstearat usw. enthalten.



   Beispiel 1    N- (4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-  #3'-cyclohexen-(1')-yl]-methyl-harnstoff   
Eine Mischung aus 22, 9   g    p-Toluolsulfonyl-methylurethan und 12, 3   g [2, 5-Endomethylen-L3-cyclo-      hexen- (l)-yl]-methylamin    wird 30 Minuten auf   130  C    erhitzt. Die Reaktionsmischung wird in verdünntem Ammoniak gelöst, die Lösung mit Kohle geklärt und das Filtrat mit verdünnter Salzsäure angesäuert. Den ausgefallenen Niederschlag saugt man ab und kristallisiert ihn aus Methanol um. Man erhält den   N-(4-Methyl-benzolsulfonyl3-N'-[2', 5'-endo-       methylen-A3-cyclohexen- (1')-yl]-methyl-harnstoff    vom Schmelzpunkt   175-177  C.   



   In analoger Weise erhält man unter Verwendung von   4-Methoxyabenzolsulfonyl-methylurethan    den N    (4-Methoxy-benzolsulfonyl)-N'-    [2', 5'-endomethylen A3'-cyclohexen-(l')-yl]-methyl-harnstoff vom Schmelzpunkt 145-147 C (nach Umkristallisieren aus Äthanol) und von   p-Athoxy-benzolsulfonyl-äthyl-    urethan den   N- (4-Athoxy-benzolsulfonyl)-N'- [2',    5'   endomethylen-A3'-cyclohexen- (1')-yl]-mlethyl-harn-    stoff vom Schmelzpunkt   156-159  C.   



   Beispiel 2   
N- (4-Chlor-benzolsulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-  #3'-cyclohexen-(1')-yl]-methyl-harnstoff       31,    3 g N- (4-Chlor-benzolsulfonyl)-methylurethanund 12, 3 g (2,   5-Endomethylen-A3-cyclohexen-l-yl)-      methyl-amin    werden gut miteinander vermischt und    ll/4    Stunden auf   130  C    erhitzt. Die Schmelze löst man in   verdünntem Ammoniak, klärt    die Lösung mit Kohle und säuert das Filtrat mit verdünnter Salzsäure an. Der erhaltene Niederschlag wird abgesaugt, mit Wasser gewaschen und aus wenig Methanol umkristallisiert.

   Man erhält dem   N- (4-Chlor-benzol-       sulfonyl)-N'-[2', 5'-endomethylen-A3'-cyclohexen-(l')- yl]-methyl-harnstoff vomSchmerlzpunkt 138-140  C.   



   Beispiel 3
N-(4-Brom-benzolsulfonyl)-N'-[2',5'-endomethylen cyclohexyl   (l)]-harnstoff    ff
Zu einer Lösung von 75 g   4-Brombenzolsulfonyl-    äthylurethan in 380 ml Toluol   lässt    man unter Rühren eine Lösung von 27 g 2,   5-Endbmethylen-cyclo-    hexyl-(1)-amin in   50    ml Toluol innerhalb von ca. 10 Minuten zutropfen. Man erhitzt das Reaktionsgemisch zum Sieden, wobei das anfänglich gebildete Salz sehr rasch in Lösung geht. Nach   11/2stündigem Sieden lässt    man erkalten, saugt das kristallin abgeschiedene Verfahrensprodukt ab und wäscht mit Toluol nach. Die Ausbeute an   N-    (4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-[2', 5'   endomethylen-cyclohexyl (l')]-harnstoff beträgt 95  /o    d.

   Th. ; Schmelzpunkt   217-218  C.   



   In analoger Weise erhält man durch Umsetzung von 45 g   p-Chlor-benzolsulfonylHÅathylurethan    mit
19 g 2,   5-Endomethylen-cyclohexyl (l)-amin    den N  (4-Chlor-benzolsulfonyl)-N'-    [2', 5'-endomethylencyclohexyl   (l')]-harnstoff    vom Schmelzpunkt 218220  C (Auslbeute : 87, 5 % d. Th.) und von 40 g   p-Methoxybenzolsulfonyl-äthylurethan    mit 17, 2 g 2, 5-Endomethylen-cyclohexyl(1)-amin den N   (4-Methoxy-benzollsulfonyl)-N'-[2', 5'-endomethylen-    cyclohexyl (1')]-harnstoff vom Schmelzpunkt 168  170  C    (Ausbeute :   90 I/o    d. Th.).



   Beispiel 4
N-(4-Brom-benzolsulfonyl)-N'-[2',5'-endomethylen cyclohexyl   (l') methyl]-harnstoff   
Eine Lösung von 40 g   4-Brombenzolsulfonyl-      äthylurethan    in 250 ml Toluol wird unter Rühren mit
16, 2 g 2,   5-Endomethylen-cyclohexyl      (l)-methylamin    versetzt und anschliessend   ll/2    Stunden unter Rückfluss gekocht. Nach dem Erkalten saugt man das kri  stallin    abgeschiedene Verfahrensprodukt ab und wäscht mit Toluol und   Ather    nach. Die Ausbeute an    N- (4-Brom-benzolsulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-    cyclohexyl (1')-methyl]-harnstoff beträgt 91,   6 ouzo    d.



  Th. ; Schmelzpunkt   178-180  C.   



   In analoger Weise erhält man durch Umsetzung g von 50 g   p-Chlor-benzolsulfonyl-äthylurethan    mit 24 g 2, 5-Endomethylen-cyclohexyl (l)-methyl-amin den   N- (4-Chlor-benzolsulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-    cyclohexyl (1')-methyl]-harnstoff vom Schmelzpunkt
174-175  C in einer Ausbeute von 85"/o d. Th.



   Beispiel 5 N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-[2',5'-endomethylen   #3'-cyclohexen-(1')-yl]-methyl-harnstoff   
33, 6 g N-(4-Methyl-benzolsulfonyl)-N'-[2', 5'   endomethylen-#3-cyclohexenyl(1')-methyl]-thioharn-    stoff (hergestellt durch Umsetzung von p-Toluolsul  fonamid    mit (2,   5-Endomethylen-#3'-cyclohexenyl(1')-    methylsenföl vom Kp12 120-123  in Gegenwart von gemahlenem Kaliumcarbonat und Aceton) werden in Aceton gelöst und unter Rühren bei   Zimmertempera-    tur mit einer Lösung von 7, 6 g Natriumnitrit in wenig Wasser versetzt. Anschliessend werden in die auf   5     C abgekiihlte Mischung 72 ml 5n-Essigsäure eingetropft.

   Nach   dreistündigem    Rühren bei   5-10  C    saugt man den ausgefallenen Schwefel ab und engt die Lösung unter vermindertem Druck ein. Der aus   gefallene Niederschlag von N- (4-Methyl-benzol- sulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-A3'-cyclohexen- (1')-      ylj-metbyl-hacnstoff    wird abgesaugt, mit Wasser angerieben, wieder abgesaugt und aus Methanol umkristallisiert : Schmelzpunkt   175-177  C.   



   Beispiel 6   
N- (4-Chlor-benzolsulf onyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-  #3'-cyclohexen-(1')-yl]-methyl-harnstoff   
21, 7 g   4-Chlorbenzolsulfonyl-isocyanat    werden in Dioxan gelöst und mit einer Lösung von 12, 3 g   [2,    5  Endomethylen-#3'-cyclohexen-(1)-yl]-methyl-amin    in Dioxan versetzt.   Anschliessend wird noch    zwei Stunden auf dem Dampfbad erwärmt und das Dioxan n unter vermindertem Druck abdestilliert. Der Rückstand wird in verdünntem Ammoniak gelöst, die Lösung mit Kohle geklärt und das Filtrat mit verdünnter Salzsäure angesäuert. Der erhalbene Niederschlag wird abgesaugt und aus wenig Methanol umkristallisiert.



  Man erhält den N-(4-Chlor-benzolsulfonyl)-N'-[2', 5'   endomethylen-A3'-cyclohexen- (1')-yl]-methyl-harn-    stoff vom Schmelzpunkt 138-140 C.



   Beispiel 7   
N- (4-Brom-benzolsulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-    cyclohexyl-(1')-harnstoff
Zu einer Lösung von 75 g   4-Brombenzolsulfonyl-       äthylurethan    in 380 ccm Toluol lässt man unter Rühren eine Lösung von 27 g 2,   5-Endomethylen-    cyclohexyl-(1')-amin in 50   ccm    Toluol innerhalb von ca. 10 Minuten zutropfen. Man erhitzt zum Sieden, wobei das   anfänglith abgeschiedene    Salz sehr rasch in   Lösunjg    geht. Nach 1¸stündigem Sieden lässt man erkalten, saugt den kristallin abgeschiedenen   N- (4-Brom-benzolsulfonyl)-N'- [2', 5'-endomethylen-      cyclohexyl- (l')]-harnstoff    ab und wäscht mit Toluol nach.

   Die Ausbeute beträgt 95% der Theorie; Schmelzpunkt 217-218 C.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Verfahren zur Herstellung von neuen Benzolsulfonylharnstoffen der Formel EMI4.1 worin R Wasserstoff, ein Halogenatom, eine Alkylbzw. Alkoxygmppe mit 1 bis 4 Kohlenstoffatomen oder die TriFluormethylgruppe, R'einen alicyclischen Rest der Formel EMI4.2 n die Zahlen 0 oder 1 und -Z-Z'- die Gruppierungen -CH2-CH2-oder-CH=CH-bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man Verbindungen der Formel EMI4.3 und Verbindmjgen der Formel B-R' miteinander umsetzt, wobei A und B Reste, darstellen, die durch Anlagerung oder Kondensation die Harn- stoffbrücke bilden.
    UNTERANSPRUCH Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die erhaltenen Verbindungen mit alkalischen Mitteln behandelt.
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