CH380145A - Verfahren zur Herstellung von Diazepinderivaten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Diazepinderivaten

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CH380145A
CH380145A CH7852059A CH7852059A CH380145A CH 380145 A CH380145 A CH 380145A CH 7852059 A CH7852059 A CH 7852059A CH 7852059 A CH7852059 A CH 7852059A CH 380145 A CH380145 A CH 380145A
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Jean Dr Schmutz
Techn Hunziker Fritz Dr Sc
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Wander Ag Dr A
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Description


  Verfahren zur Herstellung von     Diazepinderivaten       Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von gegebenenfalls in den     Benzolringen     substituierten     Diazepinderivaten    der Formel  
EMI0001.0004     
    worin X eine normale oder verzweigte Kohlenwasser  stoffkette mit höchstens 5     C-Atomen,    Y eine     di-          alkylierte        Aminogruppe,    beispielsweise eine     Dimethyl-          amino-    oder     Diäthylaminogruppe,

      eine gegebenen  falls weitere     Heteroatome    enthaltende     cyclische          Alkyleniminogruppe,    z. B. eine     Pyrrolidino-,        Pi-          peridino-,        Morpholino-    oder     N'-Methyl-piperazino-          gruppe,    oder eine diesen Gruppen entsprechende         quaternäre        Ammoniumgruppe,    und R Wasserstoff,  eine     Alkylgruppe    mit höchstens 5     C-Atomen    oder  eine gegebenenfalls substituierte     Aralkylgruppe    be  deuten.  



  Diese Verbindungen erhält man erfindungsgemäss  durch Hydrierung von entsprechenden in den     Benzol-          ring.-n        gegebenenfalls    substituierten     Diazepinderi-          vaten    der Formel  
EMI0001.0031     
    Als     Substituenten    in den     Benzolringen    können  z. B. Halogenatome oder 1 bis 3     C-Atome    enthal-         tende        Alkyl-,        Alkoxy-    oder     Alkylmercaptogruppen     auftreten.

        Die Hydrierung erfolgt zweckmässig mit Wasser  stoff und     Edelmetallkatalysatoren,    z. B. Nickel- oder       Kupferchromitkatalysatoren,    oder unter Verwendung  von komplexen Hydriden, vorzugsweise     Lithiumalu-          miniumhydrid.     



  Das     Hydrierungsprodukt    kann anschliessend in       10-Stellung        alkyliert,        aralkyliert    oder     acyliert    wer  den, beispielsweise indem man es nach voraus  gegangener     Metallisierung    mit einem     Alkylhalogenid     mit 1 bis 5     C-Atomen,    einem gegebenenfalls substi  tuierten     Aralkylhalogenid    oder     einem        Carbonsäure-          halogenid    behandelt.

   Soweit nicht von einem     quater-          nären        Ammoniumderivat    ausgegangen wurde, kann  das Produkt auch nachträglich in das     quaternäre          Ammoniumderivat    übergeführt werden, beispielsweise  durch Behandeln mit     Dialkylsulfaten,        Alkylhalogeni-          den    oder     Sulfonsäurealkylestern.     



  Die Verbindungen entsprechend Formel 1 können  sowohl in Form der freien Basen als auch in Form  ihrer     Salze    mit geeigneten Säuren, wie Halogen  wasserstoffsäuren, Schwefelsäure, Salpetersäure,  Phosphorsäure, Essigsäure,     Oxalsäure,        Malonsäure,     Bernsteinsäure,     Äpfelsäure,        Maleinsäure,    Weinsäure  oder     Toluolsulfonsäure,    gewonnen werden.  



  Die Ausgangssubstanzen (11) gewinnt man z. B.  durch     Cyclodehydratisierung    von     N(-X-Y)-o-Acyl-          amino-diphenylaminen    in Gegenwart von Polyphos  phorsäure.  



  Die in der beschriebenen Weise erhaltenen Sub  stanzen sind neue Verbindungen, welche als     Wirk-          stoffe    in Arzneimitteln Verwendung finden.  



  <I>Beispiel 1</I>  Zu 1,0 g     Lithiumaluminiumhydrid    in 30 ml abso  lutem     Tetrahydrofuran    liess man unter Rühren innert  20 Minuten eine Lösung von 1,40 g  5-(y     -Dimethylamino-propyl)-          5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     in 35 ml absolutem     Tetrahydrofuran        zutropfen.     Unter Rühren wurde dann 3 Stunden auf     Rückfluss     erhitzt, worauf man überschüssiges     Lithiumalumi-          niumhydrid    mit Essigester zerstörte und das Reak  tionsgemisch im Vakuum zur Trockne brachte. Der  Rückstand wurde zwischen Wasser und Äther ver  teilt.

   Nach Abtrennen von anorganischen     Hydroxyden     durch Filtrieren wurde das basische     Produkt    durch  Extraktion mit Essigsäure, Fällung mit Ammoniak  und Extraktion der freien Base mit Äther     isoliert.     Man erhielt 1,02 g (72<B>%</B> der     Theorie)          5-(y-Dimethylamino-propyl)-10,11-dihydro-          5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     mit dem Schmelzpunkt 99-101  C.

    <I>Beispiel 2</I>  Bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 1 erhielt  man aus 6,3 g       5-()'-Dimethylamino-äthyl)-7-chlor-          5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     4,7 g       5-((3-Dimethylamino-äthyl)-7-chlor-10,11-dihydro-          5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin       in Form von massiven Prismen vom Schmelzpunkt  114-116  C (aus Äther     Petroläther).     



  <I>Beispiel 3</I>  Bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 1 erhielt  man aus 5,8 g       5-(y-Dimethylamino-propyl)-7-chlor-          5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     4,5 g       5-(y-Dimethylamino-propy        l)-7-chlor-10,11-          dihydro-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin     in Form von körnigen Kristallen vom Schmelzpunkt  114-116 C (aus     Äther/Petroläther).     



  <I>Beispiel 4</I>  Bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 1 erhielt  man aus 4,3 g       5-(/3-Dimethylamino-äthyl)-7-chlor-11-methyl-          5H-d.ibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     2,9 a  <B>b</B>       d,1-5-(/)'-Dimethylamino-äthyl)-7-chlor-10,11-          dih,ydro-11-me.thyl-5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     in Form von massiven Körnern vom Schmelzpunkt  104-106 C (aus     Äther/Petroläther).       <I>Beispiel 5</I>  20 g     5-(/)-Dimethylamino-äthyl)-11-methyl-          5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     wurden in Gegenwart von 4 g     Raney-Nickel,

      1 g  Palladium auf Kohle (5     %)    und 9 g     Kaiiumhydroxyd-          Perlen    in 140 ml Methanol bei Zimmertemperatur  unter leichtem     überdruck    in Wasserstoffatmosphäre  ,bis zum Stillstand der Wasserstoffaufnahme geschüt  telt. Nach     Abnutschen    vom Katalysator und Ein  engen im Vakuum verteilte man den Rückstand     zwi-          sehen    Äther und Wasser, wusch die ätherische Lö  sung mit Wasser und arbeitete sie in üblicher     Weise     auf.

   Beim     Umkristallisieren    aus     Äther/Petroläther     unter Klärung mit Aluminiumoxyd erhielt     man    16 g       d,1-5-(l'-Dimethylamino-äthyl)-10,11-dihydro-          11-methyl-5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     in Form von weissen Prismen mit dem Schmelzpunkt  75-76  C.  



  Durch     Umsetzung    mit     Dimethylsulfat    kann man  daraus das entsprechende     Methosulfat    in Form von  prismatischen Nadeln     mit    dem     Schmelzpunkt    204  bis     208v    C erhalten.  



  <I>Beispiel 6</I>  4,5 g des gemäss Beispiel 5 erhaltenen       d,1-5-(/3-Dimethylamino-äthyl)-10,11-dihydro-          11-methyl-5H-dibenzo[b,e]    [     1,4]diazepins     wurden mit 30     cm3        Acetanhydrid    4 Stunden lang  auf     Rückfluss    erhitzt. Nach Eindampfen am Vakuum  und Auflösen des Rückstandes in Wasser wurde die  Base mit Ammoniak freigesetzt und in Äther auf  genommen. Die ätherische Lösung wurde in üblicher  Weise aufgearbeitet.

   Durch     Umkristallisieren    aus       Aceton/Petroläther    unter Klärung mit Aluminium  oxyd erhielt man 3,8 g der entsprechenden     10-Acetyl-          Verbindung    in Form von schwach gelblichen     Prismen     mit dem Schmelzpunkt     126-128     C.

      
EMI0003.0001     
  
    <I>Beispiel <SEP> 7</I>
<tb>  Durch <SEP> Behandeln <SEP> des <SEP> Produktes <SEP> von <SEP> Beispiel <SEP> 5
<tb>  mit <SEP> Benzoylchlorid <SEP> in <SEP> Pyridin <SEP> bei <SEP> Zimmertemperatur
<tb>  und <SEP> Aufarbeiten <SEP> in <SEP> üblicher <SEP> Weise <SEP> erhielt <SEP> man <SEP> das
<tb>  10-Benzoylderivat <SEP> von
<tb>  d,1-5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-10,11-dihydro  11-methyl-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 97,5-98  <SEP> C <SEP> (aus <SEP> Äther/Petroläther).
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 8</I>
<tb>  Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 5 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus <SEP> 33 <SEP> g
<tb>  5-(;l-Dimethylamino-propyl)-11-methyl  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  27,6 <SEP> g
<tb>  d,1-5-(y-Dimethylamino-propyl)-10,1 <SEP> l-lihydro  11-methyl-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  in <SEP> Form <SEP> eines <SEP> gelblichen <SEP> dickflüssigen <SEP> Öls <SEP> vom
<tb>  Siedepunkt <SEP> 158-164  <SEP> C/0,04 <SEP> Torr., <SEP> welches <SEP> sich <SEP> aus
<tb>  Petroläther <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 86-88  <SEP> C <SEP> kristalli  sieren <SEP> liess.
<tb>  



  Durch <SEP> Umsetzung <SEP> mit <SEP> Dimethylsulfat <SEP> kann <SEP> man
<tb>  das <SEP> Methosulfat <SEP> dieser <SEP> Base <SEP> in <SEP> Form <SEP> von. <SEP> weissen
<tb>  Prismen <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 203-204  <SEP> C <SEP> (aus
<tb>  Methanol/Ather) <SEP> erhalten.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 9</I>
<tb>  Die <SEP> entsprechend <SEP> Beispiel <SEP> 6 <SEP> bereitete <SEP> 10-Acetyl  Verbindung <SEP> des <SEP> Produktes <SEP> von <SEP> Beispiel <SEP> 8 <SEP> war <SEP> aus
<tb>  Äthe.r/Petroläther <SEP> mit <SEP> dem <SEP> Schmelzpunkt <SEP> 81-82  <SEP> C
<tb>  kristallisierbar. <SEP> Das <SEP> Hydrochlorid <SEP> davon <SEP> zeigte <SEP> einen
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> von <SEP> 154-155 C <SEP> (aus <SEP> Aceton/Essig  ester).
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 10</I>
<tb>  Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus <SEP> 8,7 <SEP> g
<tb>  5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-8,11-dimethyl  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  6,6 <SEP> g
<tb>  5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-8,11-dimethyl  10,11-dihydra-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,
<tb>  Siedepunkt <SEP> 164-165  <SEP> C/0,05 <SEP> Torr.
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 11</I>
<tb>  Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus
<tb>  5-[ss-(N'-Methyl)-piperazino-äthyl]-11-methyl  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  5-[/:

  -(N'-Methyl-piperazino)-äthyl]-11-methyl  10,11-dihydro-5H-.dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 81-83  <SEP> C <SEP> (aus <SEP> Äther/Petroläther), <SEP> in
<tb>  einer <SEP> Ausbeute <SEP> von <SEP> 80 <SEP> % <SEP> der <SEP> Theorie.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 12</I>
<tb>  Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus
<tb>  4-Methoxy-5-(/)'-dimethylamino-äthyl)-11-methyl  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  4-Methoxy-5-(ss-dimethylamino-äthyl)-11-methyl  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,     
EMI0003.0002     
  
    Schmelzpunkt <SEP> 101-103 C <SEP> (aus <SEP> Aceton/Petroläther),
<tb>  in <SEP> einer <SEP> Ausbeute <SEP> von <SEP> 85 <SEP> % <SEP> der <SEP> Theorie.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 13</I>
<tb>  Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus
<tb>  2-Methoxy-5-(ss-dimethyl <SEP> amino-äthyl)-11-methyl  5H-dibenzo[b@e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  2-Methoxy-5-(ss-dimethylamino-äthyl)-11-methyl  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 74-76  <SEP> C <SEP> (aus <SEP> Petroläther), <SEP> in <SEP> einer
<tb>  Ausbeute <SEP> von <SEP> 73 <SEP> % <SEP> der <SEP> Theorie.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 14</I>
<tb>  . <SEP> Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus
<tb>  5-(y-Morpholino-propyl)-11-methyl  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  5-(;,-Morpholino-propyl)-11-methyl  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 84-86  <SEP> C <SEP> (aus <SEP> Aceton/Petroläth:er), <SEP> in
<tb>  einer <SEP> Ausbeute <SEP> von <SEP> 80 <SEP> % <SEP> der <SEP> Theorie.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 15</I>
<tb>  Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus
<tb>  5-(ss-Piperidino-äthyl)-11-methyl  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  5-(ss-Piperidino-äthyl)-11-methyl-10,11-dihydro  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 80-83  <SEP> C <SEP> und <SEP> 117-119 C <SEP> (aus <SEP> Petrol  äther), <SEP> in <SEP> einer <SEP> Ausbeute <SEP> von <SEP> 71% <SEP> der <SEP> Theorie.
<tb>  <I>Beispiel <SEP> 16</I>
<tb>  Bei <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 1 <SEP> erhielt
<tb>  man <SEP> aus
<tb>  5-(ss-Dimethylamino-äthyl)  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  In <SEP> einer <SEP> Ausbeute <SEP> von <SEP> 75 <SEP> 0/ <SEP> o <SEP> der <SEP> Theorie
<tb>  5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-10,11-dihydro  5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,

  4]diazepin
<tb>  in <SEP> Form <SEP> eines <SEP> gelblichen <SEP> Öls <SEP> vom <SEP> Siedepunkt <SEP> 162
<tb>  bis <SEP> <B>1640,C/0,03</B> <SEP> Torr.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> 17</I>
<tb>  Die <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 16 <SEP> erhaltene <SEP> -Base <SEP> wurde
<tb>  unter <SEP> gleichem <SEP> Vorgehen <SEP> wie <SEP> in <SEP> Beispiel <SEP> 6 <SEP> mit
<tb>  Acetanhydrid <SEP> behandelt, <SEP> wobei <SEP> man
<tb>  5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-10-acetyl  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin,
<tb>  Schmelzpunkt <SEP> 113-114 C <SEP> (aus <SEP> Äther/Petroläther),
<tb>  in <SEP> einer <SEP> Ausbeute <SEP> von <SEP> 65 <SEP> fl/0 <SEP> der <SEP> Theorie <SEP> erhielt.
<tb>  



  <I>Beispiel <SEP> <B>18</B></I>
<tb>  2,8 <SEP> g <SEP> der <SEP> gemäss <SEP> Beispiel <SEP> 16 <SEP> erhaltenen <SEP> Base
<tb>  wurden <SEP> in <SEP> 25 <SEP> ml <SEP> absolutem <SEP> Dioxan <SEP> gelöst, <SEP> mit <SEP> 0,5 <SEP> g
<tb>  pulverförmigem <SEP> Natriumamid <SEP> versetzt <SEP> und <SEP> 1 <SEP> Stunde
<tb>  auf <SEP> Rückfluss <SEP> erhitzt. <SEP> Hierauf <SEP> versetzte <SEP> man <SEP> mit <SEP> 0,6 <SEP> g
<tb>  Monochlormethan <SEP> und <SEP> .erhitzte <SEP> weitere <SEP> 16 <SEP> Stunden         unter     Rückfluss.    Man engte das Reaktionsgemisch  im Vakuum zur Trockne ein, verteilte den Rück  stand zwischen Äther und Wasser und isolierte die  Base in üblicher Weise.

   Man erhielt 1,8 g       5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-10-methyl-          10,11-dihydro-5H-dibenzo[b;e]        [1,4]diazepin     als dickes Öl vom Siedepunkt 165-167      C/0,02        Torr.     Das     Methosulfat    konnte aus Aceton kristallin gewon  nen werden, Schmelzpunkt 177-182  C.  



  <I>Beispiel 19</I>  Bei gleichem Vorgehen wie in Beispiel 18, jedoch  unter Verwendung von     Benzylchlorid    an Stelle von       Monochlormethan,    erhielt man       5-(/3-Dimethylamino-äthyl)-10-benzyl-          10,11-dihydro-5H-dibenzo[b;e]        [1,4]diazepin     als dickes Öl vom Siedepunkt     212-214 Ci0,08        Tarr.     in einer Ausbeute von 63 0/0 der Theorie. Das     Metho-          sulfat,    welches aus Aceton zur Kristallisation gebracht  werden konnte, zeigte den Schmelzpunkt 138-143  C.

      <I>Beispiel 20</I>  Das Produkt von Beispiel 1 wurde gemäss Bei  spiel 18     methyliert,    wobei man       5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-methyl-          10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e]        [1,4]diazepin     als dickes Öl vom Siedepunkt 164-165  C/0,01     Torr.          in        einer        Ausbeute        von        68        %        der        Theorie        erhielt.     <I>Beispiel 21</I>  Das Produkt von Beispiel 1 wurde gemäss Bei  spiel 19     benzyliert,

      wobei man       5-(y-Dimethylamino-propyl)-10-benzyl-          10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e][1,4]diazepin          in        einer        Ausbeute        von        64        %        der        Theorie        in        Form     eines dicken Öls vom Siedepunkt 207  C/0,01     Torr.     erhielt, welches beim     Stehen    kristallin erstarrte;  Schmelzpunkt 45-47 C (aus kaltem     Petroläther).     



  Bei gleichem Vorgehen wie in den vorausgehen  den Beispielen erhielt man ferner die in der nach  folgenden Tabelle aufgeführten Verbindungen.  
EMI0004.0047     
  
    Beispiel <SEP> Produkt <SEP> Physikalische <SEP> Konstanten
<tb>  22 <SEP> 5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-8-methyl- <SEP> Smp. <SEP> 75-78  <SEP> C
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [ <SEP> 1,4]diazepin
<tb>  23 <SEP> 5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-8-chlor- <SEP> Smp. <SEP> 107-109  <SEP> C
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  24 <SEP> 5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-7-methoxy- <SEP> Sdp. <SEP> <B>162-164'C/0,03</B> <SEP> Torr.
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b:

  e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  25 <SEP> 5-(ss-Dimethylamino-äthyl)-7-chlor-10-methyl- <SEP> Sdp. <SEP> 161  <SEP> C10,05 <SEP> Torr.
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [ <SEP> 1,4] <SEP> diazepin
<tb>  26 <SEP> 5-(ss <SEP> Pyrrolidino-äthyl)-7-chlor-10-methyl- <SEP> Smp. <SEP> <B>130-148'C</B>
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b;

  e] <SEP> [1,41diazepin-Maleat
<tb>  27 <SEP> 5-(/3-Morpholino-äthyl)-7-chlor-10-methyl- <SEP> Smp. <SEP> 170-173  <SEP> C
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [ <SEP> 1,4]diazepin-Male <SEP> at
<tb>  28 <SEP> 5-[ss-(N'-Methyl-piperazino)-äthyl]-7-chlor-10-methyl- <SEP> Smp. <SEP> 194-197  <SEP> C
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin-Dimaleat
<tb>  29 <SEP> 5-(y-Dimethylamino-propyl)-7-chlor-10,11-dihydro- <SEP> Smp. <SEP> 74-78  <SEP> C
<tb>  11-methyl-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [1,4]diazepin
<tb>  30 <SEP> 5-(ss <SEP> Dimethylamino-äthyl)-7-methylthio- <SEP> Sdp. <SEP> 193-196  <SEP> C/0,04 <SEP> Torr.
<tb>  10,11-dihydro-5H-dibenzo[b,e] <SEP> [ <SEP> 1,4]diazepin

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH 1 Verfahren zur Herstellung von gegebenenfalls in den Benzolringen substituierten Diazepinderivaten der Formel EMI0004.0051 worin X eine normale oder verzweigte Kohlenwasser stoffkette mit höchstens 5 C-Atomen, Y eine di- alkylierte Aminogruppe,
    eine gegebenenfalls weitere Heteroatome enthaltende cyclische Alkylenimino- gruppe oder eine diesen Gruppen entsprechende qua- ternäre Ammoniumgruppe und R Wasserstoff, ein;. Alkylgruppe mit höchstens 5 C-Atomen oder eine gegebenenfalls substituierte Aralkylgruppe bedeuten, dadurch gekennzeichnet, dass man entsprechende Diazepinderivate der Formel EMI0005.0020 hydriert. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die Hydrierung mit Li- thiumaluminiumhydrid vornimmt. 2. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet,
    dass man das Hydrierungsprodukt in 10-Stellung alkyliert oder aralkyliert. PATENTANSPRUCH 1I Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch 1 erhaltenen Diazepinderivate der Formel<B>l</B> zur Herstellung der entsprechenden 10-Acyl- derivate, dadurch gekennzeichnet, dass man in 10-Stellung acyliert.
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