CH378744A - Ringspinn- und Zwirnmaschine - Google Patents

Ringspinn- und Zwirnmaschine

Info

Publication number
CH378744A
CH378744A CH6830459A CH6830459A CH378744A CH 378744 A CH378744 A CH 378744A CH 6830459 A CH6830459 A CH 6830459A CH 6830459 A CH6830459 A CH 6830459A CH 378744 A CH378744 A CH 378744A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
rings
thread
twisting machine
machine according
ring spinning
Prior art date
Application number
CH6830459A
Other languages
English (en)
Inventor
Latus Hans
Original Assignee
Allgaeuer Maschinenbau Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Allgaeuer Maschinenbau Gmbh filed Critical Allgaeuer Maschinenbau Gmbh
Publication of CH378744A publication Critical patent/CH378744A/de

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/42Guards or protectors for yarns or threads, e.g. separator plates, anti-ballooning devices
    • D01H1/425Anti-ballooning rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Ringspinn-   <B>und</B>     Zwirnmaschine       Die Erfindung betrifft eine     Ringspinn-    und Zwirn  maschine mit     Fadenballoneinschnürungsringen,    deren  Durchmesser kleiner ist als der der Spinn- bzw.  Zwirnringe und die während des Spinn- bzw. Zwirn  vorganges in gleichbleibendem Abstand von den     Spinn-          bzw.    Zwirnringen bewegt werden, wobei     Einschnü-          rungsringe    und Fadenführer um waagrechte Achse     num     etwa 90  nach oben schwenkbar sind.  



  Bei einer bekannten Maschine nach dieser Bauart  ist ein     Einschnürungsring    fest mit der     Spindelbank    ver  bunden, d. h. sein Abstand von der     Spindelbank    ist  unveränderlich. Am Gestell der Maschine ist weiter  ein Fadenführer angebracht, der während des ganzen  Spinnvorganges feststeht. Es ändert sich deshalb  während des Spinnvorganges der Abstand zwischen  Spinnring und Fadenführer bzw.     Einschnürungsring     und Fadenführer, was zur Folge hat, dass auch die  Kontur des Fadenballons sich ändert. Hieraus ergeben  sich veränderliche Fadenspannungen und daher eine  ungleichmässige Garnqualität.

   Es ist bei der bekannten  Konstruktion nicht möglich, den     Einschnürring    dicht  unter den Fadenführer zu schieben, wenn der Spinn  ring sich unterhalb der Spindel befindet. Das Heraus  nehmen des     Kopses    ist daher unbequem. Ein weiterer  Nachteil besteht darin, dass nur ein     Einschnürring     vorgesehen ist, wodurch eine ausreichende     Dämmwir-          kung    nicht gewährleistet ist.  



  Bei einer weiteren bekannten     Ringspinn-    bzw.  Zwirnmaschine sind     Balloneinschnürungsringe    vor  gesehen, deren Durchmesser im wesentlichen genau  so gross ist wie der des Spinn- bzw. Zwirnringes.  Der untere der beiden     Einschnürungsringe    ist an einer  fest mit der Ringbank verbundenen Tragstange gela  gert. Der obere     Einschnürungsring    ist an einer zweiten  Tragstange befestigt, die in der Ringbank gleitend  geführt ist. An der Tragstange ist am oberen Ende  auch der Fadenführer befestigt. Weder die Einschnü-         rungsringe    noch der Fadenführer sind nach oben um  klappbar, und die     Einschnürungsringe    sind ferner nicht  an den Tragstangen verschiebbar.

   Die bekannte Ring  spinn- bzw.     Ringzwirnmaschine    hat verschiedene Nach  teile. Infolge des grossen Durchmessers der     Einschnü-          rungsringe    ergibt sich ein grosser Fadenballon und  damit eine erhebliche Fadenspannung beim Spinnen  bzw. Zwirnen. Eine Verkleinerung der     Einschnürungs-          ringe    ist bei der bekannten Konstruktion nicht mög  lich, da deren Durchmesser ausreichend gross sein muss,  um den vollen     Kops    aufzunehmen. Die Abstände der       Einschnürungsringe    untereinander, sowie des Faden  führers von den     Einschnürungsringen    beim Spinnen  bzw.

   Zwirnen können nicht geändert werden, da die       Einschnürungsringe    mit ihren Tragstangen fest ver  bunden sind. Es ist also nicht möglich, durch Verschie  ben der     Einschnürungsringe    die Kontur des Faden  ballons zu     beeinflussen,    was beispielsweise zur An  passung der Maschine an verschiedene Fadenstärken  erwünscht wäre. Schliesslich wird das Abziehen des  vollen     Kopses    durch den unmittelbar oberhalb der  Spindel befindlichen und nicht     verschwenkbaren     Fadenführer erschwert.

   Ausserdem ist darauf hinzu  weisen, dass der Antrieb für die Auf- und     Abbewegung     der Ringbank verhältnismässig     komplieziert    ausge  bildet werden muss, da dieser Antrieb gleichzeitig zum  Bewegen der Tragstange dienen soll, wobei diese Stange  einerseits während des Spinnens und     Zwirnens    zusam  men mit der Ringbank bewegt wird, andererseits aber  auch relativ zur Ringbank bewegt werden muss, um den       Einschnürungsring    in     Unterwindestellung    zu bringen.  



  Bei einer anderen bekannten Ringspinnmaschine  sind in der Mitte zwischen zwei Spindeln     Tr-.nnstäbe     zur Begrenzung des Fadenballons und Fadenführer  vorgesehen, die an einer Tragstange     befestigt    sind.  Diese     Tratgstange    ist in einer mit der Ringbank  verbundenen Hülse verschiebbar angeordnet. Die      Fadenführer sind nicht nach oben     verschwenkbar.    Es  sind keine     Einschnürungsringe    mit kleinerem Durch  messer als der Spinnring vorgesehen. Der Abstand  zwischen Trennstab und Fadenführer ist unveränder  lich. Damit bleiben die in Zusammenhang mit der  vorher beschriebenen Maschine erwähnten Nachteile  erhalten.

   Die Fadenspannung ist infolge des grossen  sich zwischen den Trennstäben ausbildenden Faden  ballons hoch. Eine Anpassung an verschiedene Faden  stärken durch Veränderung des Abstandes zwischen  Fadenführer und Trennstab ist nicht möglich, und  das Abziehen des     Kopses    wird durch den feststehenden  Fadenführer behindert.

   Zumindest muss, um ein  ungehindertes Abziehen des     Kopses    zu ermöglichen,  der Fadenführer sehr weit nach oben bewegt werden  können, so dass oberhalb der Spindel nach hinten zu  ausreichend freier Raum zum Hochfahren des Faden  führers vorhanden sein muss, wodurch sich der  Platzbedarf der Maschine erhöht. Übrigens sei darauf  hingewiesen, dass bei dieser Konstruktion eine     ausser-          ordentlich    komplizierte Vorrichtung zum Bewegen der  Trennstäbe und der Fadenführer relativ zur Ringbank  vorgesehen ist.  



  Die Erfindung bezweckt die Vermeidung der  Nachteile der oben erwähnten Maschinen. Dies wird  nach der     Erfindung    dadurch erreicht, dass mit der  Ringbank festverbundene senkrechte Führungsstan  gen als Träger für den Fadenführer und für die  Gleitstücke der verschiebbar gelagerten     Einschnürungs-          ringe    vorgesehen sind, dass die Schwenkachse für  den Fadenführer am oberen Ende der Führungs  stangen angebracht ist, dass die Schwenkachsen von  zwei oder mehr     Einschnürungsringen    mittels ebenso  vieler getrennter Gleitstücke an den Führungsstangen  gelagert sind, und dass jedes Gleitstück für sich durch  einen im zugeordneten, endlosen,

   über zwei Ketten  räder geführten Kettentrieb nach oben bis dicht unter  die Befestigungsstelle des Fadenführers bewegbar ist.  Diese Ausbildung hat mehrere Vorteile:  Die fest mit der Ringbank verbundene Führungs  stange wird mit der Ringbank bewegt, so dass eine  eigene Antriebsvorrichtung für die Bewegung der       Einschnürungsringe    und des Fadenführers nicht erfor  derlich ist. Die     Einschnürungsringe    sind an der Füh  rungsstange verschiebbar, so dass sich ihr gegen  seitiger Abstand sowie ihre Abstände vom Fadenführer  beliebig einstellen lassen. Damit ist eine Veränderung  der     Fadenballonkontur    möglich; wenn eine solche  zwecks Anpassung an verschiedene Fadenstärken  erwünscht ist.

   Die     Verschiebbarkeit    der     Einschnürungs-          ringe    hat gleichzeitig den Vorteil, dass sie nach oben  bis dicht unter den Fadenführer geschoben werden  können. Da sowohl die     Einschnürungsringe    als auch  der Fadenführer um 90" nach oben schwenkbar sind,  kann bei nach oben zusammengeschobenen     Einschnü-          rungsringen    nach     Verschwenken    derselben und des  Fadenführers der volle     Kops    ungehindert und bequem  nach oben abgezogen werden.

   Schliesslich ergibt sich  gegenüber den beiden zuletzt beschriebenen Maschi  nen der Vorteil, dass die     Einschnürungsringe    mit    geringerem Durchmesser als der Spinn- bzw. Zwirn  ringe eine Herabsetzung der Fadenspannung bewirken.  Ausserdem ist als weiterer Vorteil anzuführen, dass  die     Fadenballonkontur    während des Spinnens bzw.       Zwirnens    gleich bleibt, so dass sich eine gleichmässigere  Fadenqualität ergibt.  



  Die Erfindung ist im folgenden anhand der  Zeichnung, die ein Ausführungsbeispiel zeigt, näher  erläutert.  



  Es zeigten       Fig.    1 die Stirnansicht eines Zwirnmaschinen  ständers.  



       Fig.    2-4 Einzelheiten dieser Maschine in grösserem  Masstab und in verschiedener Arbeitsstellung,       Fig.    5 die Lagerung von Fadenführer und     Einschnü-          rungsringen    gemäss     Fig.    1 in grösserem Masstab,       Fig.    6 einen waagerechten Schnitt nach Linie     VI-VI     der     Fig.    5.  



  In der Zeichnung sind mit 1 die Spindeln, mit 2  die Zwirnringe, mit 3 und 4     Fadenballon-Einschnü-          rungsringe    und mit 5 die Fadenführer bezeichnet.  Aus der Zeichnung, insbesondere     Fig.    2 geht hervor,  dass die beiden     Einschnürungsringe    3 und 4 im Durch  messer kleiner sind als der Zwirnring 2.  



  Vorteilhaft werden diese     Einschnürungsringe    im  Durchmesser wesentlich kleiner gewählt, so dass bei  spielsweise bei einem     Zwirnringdurchmesser    von 60  mm die Durchmesser der     Einschnürungsringe    3 und 4  etwa 30 mm, also die Hälfte des     Zwirnringdurchmes-          sers    betragen.  



  Durch diese Bemessung der     Einschnürungsringe     wird eine, wie auch aus der Zeichnung hervorgeht,  wesentlich verminderte Fadenspannung erzielt. Die  vom Faden auf den Ringläufer 6 ausgeübte Kraft  komponente ist demgemäss kleiner als bisher und ist  auch nicht mehr nach aussen, sondern vom Läufer zu  dem kleineren     Einschnürungsring    hin, also nach innen  gerichtet. Weiterhin sind auf der Ringbank bzw. bei  dem gezeigten Ausführungsbeispiel auf den in Abstand  angeordneten     Ringlattenträgern    7 senkrechte Füh  rungsstangen 8 angeordnet, die am oberen Ende die  Fadenführer 5 tragen, die auf der Schwenkachse 20  befestigt sind.

   Der Abstand zwischen den     Spinn-          oder    Zwirnringen und     Fadenführeröse    kann immer  konstant eingestellt bleiben. Auf den Führungsstangen  8 sind verschiebbar Gleitstücke 10 und 11 angeordnet,  die zur Lagerung von Schwenkachsen 12 und 13 dienen,  so dass mit diesen Schwenkachsen bzw. um diese  Schwenkachsen die     Einschnürungsringe    3 und 4 um  etwa 90  nach oben in die strichpunktiert gezeichnete  Lage 3' bzw. 4' geschwenkt werden können. An den  Führungsstangen 8 sind jeweils zwei Kettentriebe oder  dergleichen gelagert, an denen je ein Gleitstück 10  bzw. 11 befestigt ist.

   Bei der gezeigten vorteilhaften  Ausführung ist an jeder Führungsstange 8 für jedes  Gleitstück je ein endloser Kettentrieb 14 bzw. 15  vorgesehen, wobei die endlose Kette 14 bei 16 fest z. B.  mittels Bolzen mit dem Gleitstück 10 verbunden ist  und die andere endlose Kette 15 bei 17 fest verbunden  ist mit dem Gleitstück 11. Die endlosen Ketten sind      über Kettenräder 18 und 19 geführt, die an der Füh  rungsstange 8 gelagert sind. Dabei ist vorteilhaft das  die Schwenkachse 20 der Fadenführer 5 lagernde  Tragstück 21 zugleich als Lager für die oberen Ketten  räder 18 ausgebildet.  



       Fig.    2 zeigt die Stellung bei Beginn des     Zwirnens.     Die Ringlatte 22 bzw. die Rin     glattenträger    7 werden  auf senkrechten Führungen 23 des Ständers 27 mittels  einer bekannten Aufzugvorrichtung 24 auf- und ab  bewegt bzw. so gesteuert, dass keine zylindrische,  sondern vielmehr eine konische     Kötzerwindung    ent  steht. Bei diesem Zwirnvorgang bleiben Ringlatte 22,       Einschnürungsringe    3 und 4 und Fadenführer 5  unverändert in ihrer gegenseitigen, in     Fig.    2 dar  gestellten Lage.  



  Nach fertigem Abzug wird die Maschine auto  matisch stillgesetzt. Daraufhin werden von Hand,  oder automatisch durch Antrieb der endlosen Ketten  14 und 15 mit Zuggestänge die beiden     Einschnürungs-          ringe    3 und 4 gemäss     Fig.    3 bis 4 zu dem Tragstück 21  nach oben bewegt. Daraufhin wird, wie üblich, die  gesamte Einrichtung unterwunden und dadurch die  Ringlatte 22 in die Ausgangsstellung     (Fig.    4) nach  unten bewegt. In dieser Stellung hat der Fadenführer  bereits wieder die richtige Arbeitshöhe zu den     Spinn-          bzw.    Zwirnringen.

   Dann werden - von Hand oder  automatisch - sowohl Fadenführer 5 als auch die  beiden     Einschnürungsringe    3 und 4 in die in     Fig.    4  strichpunktiert gezeigte senkrechte Lage 3', 4', 5'  hochgeschwenkt. Jetzt können die     Kopse    C frei von  den Spindeln 1 abgezogen und neue     Hülsen    auf die  Spindeln aufgesteckt werden.

   Ist dies     geschehen,    so  werden automatisch oder von Hand Fadenführer und       Einschnürungsringe    in die Normalstellung zurück  geschwenkt und gleichzeitig durch Kettensteuerung,  das heisst Antrieb der endlosen Ketten 14 und 15 die       Einschnürungsringe    3 und 4 wieder in ihre Ausgangs  stellung gemäss     Fig.    2 zurückbewegt. Somit kann ein  neuer Abzug begonnen werden. In     Fig.    2-4 ist die Ket  tenanordnung 14, 15 so gezeichnet,     dass    diese mit  einem Zuggestänge, das in der Längsrichtung der  Maschine angebracht ist, gesteuert werden kann.  



  Die Steuerung kann auch nach     Fig.    1, 5 und 6  erfolgen und zwar so, dass die Kettenräder 25 und 26  auf durchgehenden, parallel zur Maschine angeord  neten Wellen angebracht sind. Die Lagerung der  durchgehenden Wellen ist starr und braucht in der  Höhenlage nicht verstellbar sein. Mittels Handrad  oder automatisch kann durch Verdrehen der oberen  Welle das obere Kettenrad 25 bewegt werden und bei  Drehen der unteren Welle das Kettenrad 26. Die  eine Kette, die mit Rad 25 bewegt wird, ist mit dem  oberen Ringhalter 11 starr verbunden. Die Kette, die  mit Rad 26 bewegt wird, ist mit dem unteren Ringhal  ter 10 starr verbunden. Das zweite Kettenrad dient  jeweils nur als Führungsrad der Kette und dreht sich  auf der Gegenwelle leer mit. Wenn also Rad 25 ver  dreht wird, bewegt sich das Gegenrad auf der Welle  von 26 leer mit und umgekehrt.

      Mit Rücksicht auf die Länge einer Zwirnmaschine  sind die zweckmässig als Hohlwellen ausgebildeten       Kettenradwellen    in Wellenstücke 29a und 30a unter  teilt, wobei diese Wellenstücke dem Abstand der  Ständer 27 der Maschine entsprechen. Desgleichen  sind auch die Schwenkachsen 20 für die Fadenführer  5, sowie auch die Schwenkachsen 13 und 10 für die       Einschnürungsringe    unterteilt, wie in     Fig.    6 mit den  Achsteilen 13a und 13b veranschaulicht.

   Nach der  Zeichnung ist am rückwärtigen Teil 21a des Trag  stücks 21, sowie auch an dem zur Lagerung der unte  ren     Kettenradwelle    dienenden Lagerstück 28     (Fig.    1)  je ein als Kupplung dienendes Wellenstück 30 drehbar  gelagert, das mit den rohrförmigen Wellenteilen 29a und  30a fest, z. B. mit Passtift 31 verbunden ist. Ferner ist  am Tragstück 21, sowie auch an den     Gleitsteinen    11  und 10 je ein Kupplungsstück 32 drehbar gelagert,  das mit den hintereinander liegenden Schwenkachsen  teilen fest     verbunden    ist. Nach     Fig.    6 sind die beiden  Achsteile 13a und 13b in den Kupplungsteil 32 ein  gesteckt und durch Passtifte 33 fest mit diesem  verbunden.  



  Nach     Fig.    1, 5 und 6 sind auf der oberen Ketten  radwelle 29a, 30a, 30 zu beiden Seiten des Tragstücks  21a zwei     Kettenräder        25a    und 25b angeordnet, von  denen das eine Rad 25a als Antriebsrad, z. B. mittels  Passtift 34 fest mit dem Wellenstück 30 verbunden ist,  während das andere Kettenrad 25 lose auf der Welle  sitzt. In gleicher Weise ist die untere     Kettenradwelle    35  in dem auf der Führungsstange 8 sitzenden Lagerstück  28 Gelagert und es sind ebenfalls zu beiden Seiten  desselben zwei Kettenräder 26a und 26b angeordnet,  von denen das eine als Antriebsrad fest mit der Welle  verbunden ist. Die senkrecht übereinander liegenden  Kettenräder sind durch endlose Ketten 15 und 14  miteinander verbunden.

   Die eine vom Rad 25a ange  triebene Kette 15 greift mit einem an der Kette sitzen  den Bolzen 17 in den Gleitstein 11 und die andere vom  unteren     Kettenantriebsrad    26b angetriebene Kette 14  greift mit einem Bolzen 16 in den     Gleitstein    10 ein.  



  Bei dem gezeigten vorteilhaften Ausführungs  beispiel sind die Schwenkachsen 20, 13 und 12 als       Vierkantstäbe    ausgebildet, die Bohrungen 36 auf  weisen. In diese Bohrungen sind die Fadenführer  5 bzw. die Träger 37 bzw. 38 der     Einschnürungsringe     4 bzw. 3 eingesteckt, und mittels Schrauben,     zweck-          mässig        Madenschrauben    39 befestigt. Dabei sind, wie  aus     Fig.    5 hervorgeht, alle Schwenkachsen 20, 13 und  12 senkrecht übereinander angeordnet.

   Damit die       Einschnürungsringe    3 und 4 in die senkrechte Lage  3', 4' geschwenkt werden können, sind die Ringträger  37, 38 entsprechend     abgekröpft,    wie bei 40 und 41  angedeutet.  



  Um die Schwenkachsen sowohl in der Betriebs  stellung von Fadenführer     uhd        Einschnürungsringen,     als auch in deren senkrechter Lage festzuhalten, ist  sowohl am Tragstück 21 als auch an den Gleitsteinen  je eine Rastvorrichtung vorgesehen. Diese besteht  aus einer Kugel 42, die mittels Schraubenfeder 43 und  Stellschraube 44 gegen den mittleren Teil des Kupp-           lungsstücks    32 gedrückt wird. Diese Kugel kann in  zwei entsprechende Aussparungen 45 und 46 des  Kupplungsteils 32 einrasten. Wie aus der Zeichnung  hervorgeht, sind die Fadenführer 5 nicht wie bisher  waagerecht, sondern vorteilhaft schräg nach oben  stehend angeordnet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Ringspinn- und Zwirnmaschine mit Fadenballon einschnürungsringen, deren Durchmesser kleiner ist als der der Spinn- bzw. Zwirnringe und die während des Spinn- bzw. Zwirnvorganges in gleichbleibendem Abstand von den Spinn- bzw. Zwirnringen bewegt werden, wobei Einschnürungsringe und Fadenführer um waagerechte Achsen um etwa 90 nach oben schwenkbar sind, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Ringbank (7) fest verbundene senkrechte Füh rungsstangen (8) als Träger für den Fadenführer und für die Gleitstücke der verschiebbar gelagerten Einschnürungsringe vorgesehen sind, dass die Schwenk achse (20) für den Fadenführer (5) am oberen Ende der Führungsstangen (8) angebracht ist, dass die Schwenk achsen (12, 13)
    von zwei oder mehr Einschnürungs- ringen (3, 4) mittels ebensovieler getrennter Gleit- stücke (10, 11) an den Führungsstangen (8) gelagert sind, und dass jedes Gleitstück (10, 11) für sich durch einen ihm zugeordneten, endlosen, über zwei Ketten räder (18, 19) geführten Kettentrieb (14, 15) nach oben bis dicht unter die Befestigungsstelle (21) des Fadenführers (5) bewegbar ist. UNTERANSPRÜCHE 1. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an der Führungsstange (8) für jedes Gleitstück (10, 11) je ein endloser, über zwei Kettenräder (18, 19) geführter Kettentrieb (14, bzw. 15) vorgesehen ist.
    2. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Unter anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das die Schwenkachse (20) des Fadenführers (5) tragende Lagerstück zugleich als Tragstück für das obere Ketten rad (18) ausgebildet ist. 3. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die in Längsrichtung der Maschine hintereinander liegenden Schwenkachsen und Ketten radwellen miteinander gekuppelt sind, so dass mit je einer Antriebsvorrichtung alle bzw. eine Vielzahl von in gleicher Höhenlage befindlichen Einschnü- rungsringen und Fadenführer geschwenkt bzw. gehoben oder gesenkt werden können.
    4. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand der Schwenkachsen des Fadenführers (5) bzw. der Einschnürungsringe (3,4) von der Führungsstange (8) von oben nach unten zunimmt, so dass die unterhalb des Fadenführers (5) zusammengeschobenen Ein schnürungsringe (3, 4), sowie dieser selbst, um ca. 90 nach oben geschwenkt werden können.
    5. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Patent anspruch und Unteransprüchen 1 und 2, mit zwei Einschnürungsringen für jede Spindel, dadurch ge kennzeichnet, dass auf der oberen Kettenradwelle (29a, 30a, 30) zu beiden Seiten des Tragstücks (21) zwei Kettenräder angeordnet sind, von denen das eine als Antriebsrad fest mit der Welle verbunden ist, während das andere lose auf der Welle sitzt, dass ferner die untere Kettenradwelle (35) in einem auf der Füh rungsstange (8) sitzenden Lagerstück (28) gelagert ist, und zu beiden Seiten desselben zwei Kettenräder angeordnet sind, von denen das eine als Antriebsrad fest mit der Welle verbunden ist,
    wobei die senkrecht übereinander liegenden Kettenräder durch endlose Ketten miteinander verbunden sind. 6. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach den Unter ansprüchen 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragstück (21) und am Lagerstück (28) je ein als Kupplung dienendes Wellenstück (30) drehbar gela gert und dieses mit rohrförmigen Wellenteilen (29a, 30a) fest verbunden ist. 7. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach den Unter ansprüchen 2, 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, dass am Tragstück (21), sowie an den Gleitstücken (10, 11) je ein Kupplungsstück (32) drehbar gelagert und dieses fest mit den hintereinander liegenden Schwenk achsenteilen verbunden ist.
    B. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenk achsen (12, 13, 20) als Vierkantstäbe ausgebildet sind und Bohrungen (36) aufweisen, in welche die Faden führer (5), bzw. die Träger (37, 38) der Einschnürungs- ringe (3, 4) eingesteckt und mittels Schrauben (39) befestigt sind. 9. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Unteran spruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass alle Schwenk achsen (12, 13, 20) senkrecht übereinander liegen und die Ringträger entsprechend abgekröpft sind.
    10. Ringspinn- und Zwirnmaschine nach Patent anspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am Tragstück sowie an den Gleitstücken (10, 11) je eine Rastvorrichtung vorgesehen ist, welche die Schwenkachsen sowohl in der Betriebsstellung von Fadenführer (5) und Einschnürungsringen (3, 4) als auch in deren senkrechter Lage festhält.
CH6830459A 1958-01-16 1959-01-14 Ringspinn- und Zwirnmaschine CH378744A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEA28693A DE1148919B (de) 1958-01-16 1958-01-16 Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen mit Fadenballon-Einschnuerungsringen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH378744A true CH378744A (de) 1964-06-15

Family

ID=6926710

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6830459A CH378744A (de) 1958-01-16 1959-01-14 Ringspinn- und Zwirnmaschine

Country Status (3)

Country Link
BE (1) BE574705A (de)
CH (1) CH378744A (de)
DE (1) DE1148919B (de)

Families Citing this family (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1295431B (de) * 1964-04-28 1969-05-14 Savio Luciano Pordenone Fadenfuehrer mit schraubenfoermig gewundener Fadenleitnut fuer Spinn- und Zwirnmaschinen
DE102005014063A1 (de) * 2005-03-23 2006-10-19 Saurer Gmbh & Co. Kg Ringspinnmaschine mit einer Einrichtung zum Herstellen von Effektgarn mit Garnverdickungen
TR201606346A2 (tr) * 2016-05-13 2017-01-23 Sanko Tekstil Isletmeleri Sanayi Ve Ticaret Anonim Sirketi Balon çapının kontrol edilmesini sağlayan aparat
CH714126A1 (de) 2017-09-08 2019-03-15 Rieter Ag Maschf Balloneinengungsring einer Ringspinnmaschine.

Family Cites Families (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE85202C (de) *
CH292035A (fr) * 1947-01-29 1953-07-31 Saco Lowell Shops Procédé de torsion d'un fil et métier à tordre pour la mise en oeuvre de ce procédé.
DE922814C (de) * 1951-05-26 1955-01-24 Luigi Vella Tragvorrichtung fuer die oberen Fadenfuehrer und die Fadenballon-Begrenzungsmittel an Ringspinnmaschinen
FR1059310A (fr) * 1951-10-20 1954-03-24 Ohg Cigardi S A O M C S A Dispositif guide-fil pour métiers à filer et à retordre et metier muni dudit dispositif
DE959532C (de) * 1952-01-29 1957-03-07 Zinser Textilmaschinen Gmbh Ringspinn- und Ringzwirnmaschine mit mehreren uebereinander angeordneten Fadenballon-Einschnuerungsringen
DE1006765B (de) * 1952-06-16 1957-04-18 Luigi Vella Verfahren zum Verspinnen einer Faserlunte auf einer Ringspinnmaschine mit bewegter Ringbank sowie Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens

Also Published As

Publication number Publication date
BE574705A (fr) 1959-05-02
DE1148919B (de) 1963-05-16

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE9304846U1 (de) Abzugsvorrichtung
DE1510800C3 (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Spulenwechsel an Doppeldrahtzwirnmaschinen
DE2119075C2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Auswechseln von Kopsen gegen Hülsen bei Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
DE3733692C2 (de)
DE4129723C2 (de)
CH378744A (de) Ringspinn- und Zwirnmaschine
DE866167C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Koetzern auf Ringspinn- und Ringzwirnmaschinen
DE1114130B (de) Aufwindevorrichtung an Ringzwirnmaschinen, insbesondere an Streckzwirnmaschinen
DE69127655T2 (de) Abzugvorrichtung für Strickmaschinen
DE1006765B (de) Verfahren zum Verspinnen einer Faserlunte auf einer Ringspinnmaschine mit bewegter Ringbank sowie Vorrichtung zur Ausfuehrung des Verfahrens
DE4308515C2 (de) Stickereimaschine
CH334460A (de) Maschine zum Herstellen von Tampons aus einem Wattevlies durch Abschneiden und Wickeln von Wattevlieslängen
DE3034993A1 (de) Fadenzufuehreinrichtung fuer rundstrickmaschinen
DE702373C (de) Vorrichtung zum Abziehen und Aufwickeln der Ware fuer Rundstrick- und Rundwirkmaschinen
DE2155125C3 (de) Hubvorrichtung einer Greiferbank einer selbsttätigen Hülsenwechseleinrichtung
DE287883C (de)
DD22809A5 (de) g&#39;sring&#39;en
DE919994C (de) Vorrichtung zum gleichzeitigen Auswechseln aller vollen Kopse gegen leere Spulenhuelsen fuer Ringspinn- und aehnliche Spinnmaschinen
DE1178335B (de) Schlauchkoetzer-Spinnmaschine (Trichter-Spinnmaschine)
DE321021C (de) Vorrichtung fuer Spinn- und Zwirnmaschinen zum Abnehmen der vollen Spulen
DE659510C (de) Abzugsvorrichtung fuer Rundstrick- und Rundwirkmaschinen
DE550754C (de) Verfahren und Einrichtung zur Bildung von Koetzern aussergewoehnlich grosser Laenge auf Ringspinnmaschinen
DE660557C (de) Spulengatter
DE591009C (de) Rundkettenwirkmaschine
DE4429099A1 (de) Flyer mit fest angeordneter Spulenbank