CH338741A - Riemchen-Streckwerk - Google Patents

Riemchen-Streckwerk

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CH338741A
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CH
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cage
saddle
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guide
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Inventor
Dausch Erwin
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Skf Kugellagerfabriken Gmbh
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    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/18Drafting machines or arrangements without fallers or like pinned bars
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    • D01H5/565Top roller arms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description


      Riemchen-Streckwerk       Die Erfindung bezieht sich auf ein     Riemchen-          Streckwerk    mit von der     Streckfeldebene        abhebbarem     Belastungsarm, an welchem Sättel     für    die Halterung  der Oberwalzen angebracht sind und das einen Käfig  zur Führung des     Oberriemchens    aufweist.  



  Bei bekannten derartigen Streckwerken ist das       Streckwerkoberteil    mit dem     Streckwerkunterteil     form- oder kraftschlüssig verbunden. Dies kann da  durch erfolgen, dass entweder der Belastungsarm  durch einen Kraftspeicher gegen den Streckwerk  unterteil gedrückt wird oder aber eine     Verriege-          lungsvorrichtung    vorgesehen ist, die beide Teile  mit dem vorbestimmten Abstand zusammenhält.  



  Um beim Abheben des     Streckwerkoberteils        alle     Teile mit abheben zu können, ist es erforderlich, dass  diese aneinander gesichert sind.  



  Bei bekannten Streckwerken, zum Beispiel mit  hochklappbarem Belastungsarm, wurde dies dadurch  erreicht, dass der Käfig für das     Oberriemchen    an der       Oberwalzenachse    lose eingehängt wird. Bei diesen  Streckwerken wird der Käfig an der Oberwalzen  achse eingehängt und beide Teile werden von den       Oberriemchen    umschlungen; alle genannten Teile  werden gemeinsam durch Befestigen der Oberwal  zenachse am Sattel mit dem     Streckwerkoberteil    ver  bunden. Da bei diesen bekannten Ausführungen der       Oberriemchenkäfig    nur lose auf der Oberwalzen  achse aufliegt und ausserdem seitliches Spiel hat,  besteht die Möglichkeit, dass der Käfig sich in ver  schiedene Richtungen bewegen kann.  



  Insbesondere bei ungleichen     Riemchenlängen     stellt sich der Käfig schräg. Diese seitlichen Bewe  gungen und das Schrägstellen des Käfigs haben zur  Folge, dass die     Riemchen    die entsprechenden Be  wegungen mit ausführen, was sich als sehr unvor  teilhaft während des Streckenvorganges erwiesen hat.    Die     vorbeschriebenen    Nachteile werden durch  die vorliegende Erfindung dadurch beseitigt, dass am  Käfig und am Sattel     aneinandergleitbare    Führungs  bahnen angeordnet sind, welche ein Schwenken des  Käfigs am Sattel erlauben, wogegen bei zur Streck  feldebene parallelen Pendelbewegungen diese durch  Käfig und Sattel nur gemeinsam ausgeführt wer  den können.  



  Eine bevorzugte Ausführung sieht vor, den     Ober-          riemchenkäfig    nicht - wie bei den bisherigen Aus  führungen - auf der     Oberwalzenachse    lose einzu  hängen, sondern diesen mit dem Sattel gelenkig zu  verbinden.     Vorteilhafterweise    wird dies dadurch  erreicht, dass der Käfig mit kreisförmigen Führungs  bahnen versehen ist, mit welchen er an kreisförmigen  Führungsbahnen des     Oberwalzensattels    drehbeweg  lich gelagert ist, und dass er mit seitlichen Führungs  flächen an den Seitenteilen des Sattels seitlich geführt  ist.  



  Hierzu     ist    vorgesehen, an den     Seitenteilen    des       Oberwalzensattels    kreisförmige und nach unten of  fene Ringsegmente aufzusetzen, auf deren Aussenflä  chen der Käfig mit entsprechenden     Aussparungen     drehbeweglich gelagert ist. Auch können bei einem  andern     Beispiel    Ringsegmente an den Seitenteilen des  Käfigs angeordnet sein, so dass sie mit ihren Aussen  flächen in entsprechenden Aussparungen des     Ober-          walzensattels    drehbeweglich gelagert sind.  



  Um den Käfig vor selbsttätigem Lösen zu si  chern, ist bei einem Beispiel vorgesehen, dass in der       Umlenkschiene    ein Schlitz oder Langloch angeord  net ist, durch welches ein Sicherungsmittel hindurch  geht, das mit dem Sattelteil fest oder lösbar ver  bunden ist. Zwischen dem Kopf des Befestigungs  mittels und dem Sattelteil ist so viel Zwischenraum  vorgesehen, dass der Käfig die erforderliche Schwenk  bewegung unbehindert ausführen kann. Eine weitere      Sicherung vor     Herausfallen    erhält der Käfig da  durch, dass er nur in senkrechter Lage mit seinen  Aussparungen über die     Ringsegmente    geschoben wer  den kann und dann nach dem Herumdrehen um etwa  90  nicht mehr lösbar ist.  



  Es ist eine weitere Ausführungsform vorgesehen,  durch welche die     Oberwalzenachse    noch sicherer  am Sattel gehalten werden     kann.    Zum Ein- und  Ausbau der     Oberwalzen    müssen bei diesem Beispiel  die Führungsbahnen des Sattels und des Käfigs zur  Deckung gebracht werden, welche     Führungsbahnen     in Betriebsstellung so gegeneinander verschoben sind,  dass der Umfang der     Oberwalzenachse    mehr als zur  Hälfte von ihnen umfasst ist.  



  Ein weiteres Merkmal dieser Ausführungsform  besteht darin, dass durch Anheben der Wende  schiene bis zu einem Anschlag die Führungsbahnen  des     Käfigs    um die     Führungsbahnen    des Sattels so  weit geschwenkt werden, dass sich die Aussparungen  der Führungsbahnen zum Zwecke des Ein- und  Ausbaues der     Oberwalzenachse    decken.  



  In den Figuren werden verschiedene Ausfüh  rungsbeispiele gemäss der     Erfindung    wiedergegeben;  es zeigen:       Fig.    1 einen Längsschnitt durch ein Streckwerk  mit aufgesetzten Ringsegmenten am Sattel,       Fig.    2 einen Schnitt nach Linie     I-1    der     Fig.    1,       Fig.    3 einen     Querschnitt    durch ein Streckwerk,  bei welchem die Ringsegmente auf einen Käfig auf  gesetzt sind,       Fig.    4 einen Teil eines Streckwerkes in Seiten  ansicht, teilweise im Schnitt mit aufgesetzten exzen  trischen Ringsegmenten,

         Fig.    5 eine Seitenansicht eines Streckwerkes teil  weise     im    Schnitt, bei welchem die     Oberwalze    von  den     Führungsbahnen    mehr als zur Hälfte umfasst ist,       Fig.    6 eine Seitenansicht eines Streckwerkes teil  weise im Schnitt mit angehobener Wendeschiene und  überdeckten     Aussparungen    und       Fig.    7 eine Seitenansicht des Käfigs vor der  Montage.  



  An dem     Belastungsarm    1 ist der Hebel 2 an  dem Bolzen 3 schwenkbar gelagert. Die Bewegung  des Hebels 2 nach unten ist durch einen Anschlag  4 begrenzt. An dem Hebel 2 befindet sich ein Lager  böckchen 5, an dem um einen Bolzen 6 der Füh  rungsarm 7 schwenkt.  



  Der     Führungsarm    7 besitzt zwei Sättel 8 und 9  zum Halten der     Oberwalzen    10 und 11. Belastet  wird der Führungsarm 7 durch Federn 12. Die Be  grenzung des Führungsarmes 7 für die Bewegung  nach unten erfolgt durch einen Anschlag 13 am Bela  stungsarm 1, gegen den sich das abgebogene Win  kelstück 14 des Führungsarmes 7 anlegt. Diese vor  beschriebenen Teile eines Streckwerkes     sind    bekannt.  



  An dem     Sattelteil    8 ist auf jeder Seite je ein  Ringsegment 15 aufgesetzt, welches nach unten of  fen ist, damit die Oberwalze 10 im Sattel 8 auf  genommen werden kann. Der Käfig 16 besitzt zwei  halbkreisförmige     Aussparungen    17, deren Durch-         messer    dem Aussendurchmesser der Ringsegmente 15  entspricht.  



  Da die     Ringsegmente    15 etwas grösser als halb  kreisförmig sind, muss der Käfig 16 bei der Montage  etwa senkrecht gehalten werden, damit er mit den  Aussparungen 17 auf die Ringsegmente 15 gescho  ben werden kann, wie in     Fig.    1 gestrichelt darge  stellt ist. Nach dem Schwenken um etwa     90     be  findet sich der Käfig gegenüber dem Sattel in Be  triebslage und kann von diesem nur durch Drehen  in entgegengesetzter Richtung abgehoben werden.       Fig.    7 zeigt den Käfig 16 vor der Montage. Er wird  zuerst in Richtung des.     Pfeils    A auf das Ringsegment  15 aufgesetzt und hierauf in Richtung des Pfeils B  geschwenkt.  



  Bei Ausführungen, bei welchen die Ringsegmente  15 nur etwa     halbkreisförmig    oder kleiner sind, ist  es zweckmässig, am     Sattelteil    Anschläge anzubringen,  damit der Käfig 16 in seiner Lage gesichert ist.  



  Wie     Fig.    2     zeigt,        gleiten    die     Seitenflächen    18  des Sattels an den Seitenflächen 19 des Käfigs. Hier  durch wird ermöglicht, dass der Käfig nur gemeinsam  mit dem Führungsarm 7 eventuell vorkommende  Pendelbewegungen     ausführt.    Dagegen kann der Kä  fig 16 Schwenkbewegungen selbsttätig ausführen.  



  Damit beim Auswechseln der     Oberwalzen    10  der Käfig 16 am Führungsarm verbleibt, ist ausser  dem vorgesehen, in der Wendeschiene 20 einen  Schlitz 21 anzuordnen, durch welchen eine Schraube  22 geführt ist, die am Führungsarm 7     eingeschraubt     ist. An Stelle der Schraube 22 kann auch ein fest  angeordneter     Bolzen    oder ein sonstiges Befestigungs  mittel angeordnet sein. Zwischen dem Schrauben  kopf 23 und dem Führungsarm 7 ist so viel Zwi  schenraum vorgesehen, dass der Käfig die erforder  liche Schwenkbewegung ausführen kann. Damit die  Wendeschiene gleichmässig gegen das     Unterriem-          chen    24 gedrückt wird, ist eine Feder 25 zwischen  Wendeschiene 20 und Führungsarm 7 angeordnet.  



  Zur     Regulierung    des Abstandes zwischen     Unter-          riemchen    24 und     Oberriemchen    26 ist ein einstell  barer oder auswechselbarer     Bolzen    27 angeordnet.  



  In     Fig.    3 wird ein Streckwerk wie in den     Fig.    1  und 2 gezeigt, bei welchem jedoch die     Ringseg-          mente    15 am Käfig 16 angeordnet sind. Diese gleiten       in    entsprechenden     Aussparungen    am Sattel B.  



  Eine weitere Ausbildung der     Ringsegmentan-          ordnung    wird in     Fig.    4     gezeigt.    Hierbei ist ein ex  zentrisches Ringsegment 28 an dem Sattel 8 befe  stigt. Durch diese Anordnung ist es möglich, auf die  in den vorhergehenden Figuren gezeigte     Feder    25  zu verzichten, da der Schwenkpunkt vom Mittel  punkt der     Oberwalzenachse    versetzt ist, so     da,ss    die  Wendeschiene 20 durch die Spannung der     Ober-          riemchen    26     zur    sicheren Führung des zwischen  den     Riemchen    24,

   26 liegenden Faserbandes nach  unten gegen die     Unterriemchen    24 gezogen wird.  



  In den     Fig.    5 und 6 ist eine weitere Ausfüh  rungsform dargestellt. Wie bei     Fig.    1 beschrieben,  ist hierbei an dem Sattel 8 auf beiden Seiten je ein      halbkreisförmiges, nach unten offenes Ringsegment  15 aufgesetzt.     Der    Käfig 16 gleitet mit seinen durch  halbkreisförmige Aussparungen 17 entstandenen  Führungsflüchen auf den     Ringsegmenten    15.  



  Beim Einsetzen oder Herausnehmen der Ober  walzenachse 10 wird der Käfig 16 durch Anheben  der Wendeschiene 20 auf den halbkreisförmigen  Ringsegmenten 15 des Sattels 8 so weit geschwenkt,  bis die Aussparungen 17 des Käfigs 16 sich mit den  Aussparungen der Ringsegmente 15 decken. Hier  durch kann die     Oberwalzenachse    10 ungehindert  herausgenommen werden.  



  Für die richtige Stellung zur Deckung der Aus  sparungen dient ein an der Wendeschiene 20 ange  ordneter Anschlag 29, der sich in abgehobener Stel  lung gegen einen am Führungsarm 7 vorgesehenen  Anschlagteil 30 anlegt.  



  In eingesetztem Zustand der     Oberwalzenachse     10, das heisst in Betriebsstellung, ist der Käfig 16  auf den Ringsegmenten 15 so weit nach unten ge  schwenkt, dass die Führungsbahnen der Ringsegmente  15 und des Käfigs 16 gegeneinander verschoben sind,  das heisst, die Aussparungen beider Teile decken sich  nicht mehr, wodurch die     Oberwalzenachse    10 von  den Führungsbahnen mehr als zur Hälfte umfasst  wird. Hierdurch wird die     Oberwalzenachse    10 in  ihrer Lage gehalten und ist vor Herausfallen ge  sichert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Riemchen-Streckwerk mit von der Streckfeld ebene abhebbarem Belastungsarm, an welchem Sät tel für die Halterung der Oberwalzen angebracht sind und das einen Käfig zur Führung des Oberriem- chens aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass am Käfig (16) und am Sattel (8) aneinandergleitbare Führungsbahnen (17) angeordnet sind, welche ein Schwenken des Käfigs (16) am Sattel (8) erlauben, wogegen bei zur Streckfeldebene parallelen Pendel bewegungen diese durch Käfig und Sattel nur ge meinsam ausgeführt werden können.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Riemchen-Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenteilen des Oberwalzensattels (8) nach unten offene, Führungs bahnen bildende Ringsegmente (15) vorgesehen sind, auf deren Aussenflächen der Käfig mit seinen Füh rungsbahnen, die durch Aussparungen (17) gebildet sind, drehbeweglich gelagert ist. 2. Riemchen-Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenteilen des Käfigs (16) nach unten offene, Führungsbahnen bil dende Ringsegmente vorgesehen sind, welche mit ihren Aussenflächen in Führungsbahnen, die durch Aussparungen des Oberwalzensattels (8) gebildet sind, drehbeweglich gelagert sind.
    3. Riemchen-Streckwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Aussenflächen der Ringsegmente (28) exzentrisch zur Oberwalzenachse (10) liegen. 4. Riemchen-Streckwerk nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass zum Halten des Käfigs (16) am Führungs arm (7) ein eine Schwenkbewegung des Käfigs zu lassendes Sicherungsmittel (22) vorgesehen ist.
    5. Riemchen-Streckwerk nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn des Sattels (8) und des Käfigs (16) in Betriebsstellung so gegeneinander verschoben sind, dass der Umfang der Oberwalzenachse (10) mehr als zur Hälfte von den Führungsbahnen umfasst ist, welche zum Ein- und Ausbau der Oberwalzen zur Deckung gebracht werden können. 6. Riemchen-Streckwerk nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass durch Anheben der Wendeschiene (20) bis zu einem Anschlag die Führungsbahnen des Käfigs (16) um die Führungsbahnen des Sattels (8) zur Deckung gebracht werden.
CH338741D 1954-12-08 1955-11-14 Riemchen-Streckwerk CH338741A (de)

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FR1143226A (fr) 1957-09-27
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