CH323218A - Maschine zum Verbinden von Schlauchenden - Google Patents

Maschine zum Verbinden von Schlauchenden

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CH323218A
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Description


  



  Maschine zum Verbinden von Schlauchenden
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte Maschine zum Verbinden der    Enden von unvulkanisierten Sehläuehen, vul-      kanisierten Schläuchen    oder Rohrstüeken, um endlose   Korper    beliebigen Umfanges zu erhalten.



   Bis jetzt wurde zum Verbinden der Enden eine Maschine benutzt, wie sie im Patent   Nr. 281313 beschrieben    ist. Dieses Patent besehreibt eine Maschine, deren Arbeitsweise darin besteht, dass das Schlauchstiiek zu einer   Sehlaufe    gelegt wird, dass seine Enden auf in einer waagreehten Ebene   versehiebbare    Wagen gelegt werden, da¯ sie dort festgeklammert werden, da¯ die Enden des Schlauches mit einer   entspreehenden    Schneidevorriehtung   xreggesehnitten werden, welehe    auf einem in  nerhalb    der Schlauehsehlaufe angeordneten Träger befestigt ist und dass dann die frisch geschnittenen   Fläehen    zusammengebraeht werden.

   Diese Maschinen weisen jedoeh wesent  liche'. \7achteile auf    ; der erste besteht darin, dass die Sehneidevorrichtungen über dem Wagen und innerhalb der Schlauchschlaufe angeordnet sind, wÏhrend der zweite darin besteht, dass der   Zeitschalter,    der den Anfang und den Ablauf der einzelnen Arbeitssehritte steuert,   nieht    veränderlich ist ; daher kann die Maschine nieht für die Behandlung einer gro   Ben Auswahl verschiedener Schlauchgrossen    verwendet werden.



   Mit der vorliegenden Erfindung wird nun dieser Nachteil behoben. Mit der als   Ausfüh-    rungsbeispiel der Erfindung beschriebenen    l !/lasehine können Schläuche verschiedener    Grossen behandelt werden.



   In der Zeiehnung, die ein Ausführungsbeispiel der Erfindung darstellt, ist die   Fig. 1.    eine Seitenansicht, die Fig. 2 eine Vorderansicht, die Fig. 3 eine Seitenansicht der Maschine in der Ausgangsstellung, wobei einzelne Teile weggebroehen sind, die Fig. 4 ein Querschnitt durch die Ge  genhalter-Justierungsvorrichtung    nach der Linie   4-4    der Fig. 1.



   Die Fig. 5 ist ein Querschnitt nach der Linie   5-5    der Fig. 3.



   Die Fig. 6 ist eine Seitenansicht der Masehine, deren Messer in der Schneidestellung sind, wobei einzelne Teile weggebrochen sind.



   Die Fig. 7 bis 12 sind Ansichten der Wagen, Klemmbacken, Messer und des Gegenhalters, die den Ablauf der Bewegungen zeigen.



   Die Fig. 13 ist ein Schema des pneumatischen   Rohrleitungssystems,    und die Fig. 14 ist das elektrische Schaltschema der Maschine.



   Mit 1 ist die in den Fig.   1    und 2 ganz dargestellte Maschine bezeichnet, die zum Verbinden der Schlauchenden dient. Diese Maschine 1 hat zwei Wagen 2, die entlang einer waagrechten Bahn 3 auf der Tragplatte 4 des Gestelles 5 hin und her bewegt werden k¯nnen. Die Bahn 3 jedes Wagens enthält zwei parallele Sehienen 3, die auf der Tragplatte 4 durch mehrere im Gestell 5 versehraubte   Kopfschrauben    6 befestigt sind.



   Die Maschine weist auch zwei   Klemmvor-    richtungen 7 auf, die zum sicheren Halten der Enden des zu verklebenden Schlauches 8 in der Stellung zum   Absehneiden    und   Zusammen-    halten dienen. Jede Klemmvorrichtung enthÏlt eine Klemmbaeke 10 und eine mit ihr zusammenarbeitende Gegenbaeke 9, welche auf dem Wagen 2 befestigt ist, was weiter unten noch genau   erklart    wird. Die Klemmbaeken 10 sind an senkrechten Trägern 11 aufgehängt, die so angeordnet sind, dass sie in einer vertikalen und einer horizontalen Ebene betätigt werden können in bezug auf die Tragplatte 4 des Gestelles 5 und mit dem Wagen 2 verschoben werden.



   Jede Klemmbacke 10 ist mit dem Träger 11 durch einen   flansehförmigen    Teil 12 (siehe Fig. 2 und 7 bis 12) verbunden, der von oben in den gegabelten Teil 13 der Klemmbacke   hineinreieht.    Ein Stift   14,    der im gegabelten Teil 13 der Klemmbacke 10 und im naeh un  ten ragenden    Teil 12 des Trägers steckt,   ver-    bindet diese beiden Teile so,   da.    jede Klemmbaeke 10 quer zur Längsrichtung des Reifens 8 verschwenkt werden kann. Ein Anschlagglied 15 ist in der NÏhe jeder Klemmbaeke 10 auf dem Wagen 2 angebracht. Es dient dazu, eine   Vemehiebung    der Klemmbacken in der Längsrichtung des Schlauches 8 zu   verhin-    dern.



   Für gewisse Arbeitsgänge der Maschine ist es   natig,    einen Gegenhalter 16 vorzusehen, der zwischen die Klemmvorrichtungen   7-ge-    bracht werden kann, um jedes Ende des Sehlauchstückes 8 so einstellen zu können, wie es die Fig. 2 zeigt. Der Gegenhalter ist im   Vertikalsehnitt T-förmig    und besitzt an seiner   Unterseite Gegensehneidflächen    17, die mit den geheizten Sehneidmessern 18   zusam-      menarbeiten    beim Abschneiden von überflüssigen Stüeken am Ende des Rohrstückes 8, um so eine frische, klebrige Schnittfläche zu erzeugen, damit die beiden Enden gut miteinander verbunden werden können.

   Entspreehende   Betatigmgsmittel,    die im folgenden beschrieben werden, sind zum Betätigen des Gegenhalters 19 vorgesehen, um ihn gegen  liber    den Klemmvorrichtungen zu heben und zu senken. Im folgenden wird auch ein Mittel beschrieben, um den Träger   20,    an welehem die Messer 18 befestigt sind, zu bewegen.



   Die Gegenbaeke 9 jeder   Klemmvorrich-    tung 7 ist auf ihrem Wagen 2 gesiehert durch einen   Vorsprung 21,    der in eine Nut   22      (Fig.    2, 7, 8) pa¯t, die sich seitlich am Wagen   erstreekt.    Der Wagen 2 besitzt auf seiner [Jnterseite Versteifungsrippen 24 (Fig. 1) und Tragglieder für die F hrungsschienen 3, welche auf der Kopfplatte des Gestelles ruhen.



   Jeder Wagen 2 besitzt an seiner Unterseite einen nach unten ragenden Teil   25    und daneben eine Rinne 26 zur Führung auf dem   Gelenkbloek    27, dessen Vorsprung 28 in die Rinne 26 passt. Dieser Gelenkbloek 27 besitzt einen gegabelten Endteil 29 für ein Gelenk 30, das durch einen Stift 31 an ihm gesichert ist.



  Das   Glied 30    ist auf der andern Seite durch einen Stift 33 mit einem Arm   32    verbunden.



   Der Arm 32 ist fest mit der Welle   34    verbunden, die durch nicht gezeichnete Lager   waagreeht gehalten    wird. Die Lager sind am m Gestell 5 so befestigt, dass sich die Welle   34    um ihre   Längsaehse    drehen kann. Mit ihr ist das eine Ende eines Armes   35    verbunden, dessen anderes Ende mit dem gegabelten Glied 36 verstiftet ist, an welehem eine Kolbenstange 38 des im Zylindergehäuse   40A    hin und her gehenden Kolbens   39    schwenkbar angebracht ist.



   Die Träger 11 werden je von einem Gleit  stüek    41 getragen, das für eine gleitende Bewegung in einer   senkreehten    Ebene auf der Gleitbahn   42    der senkrechten Träger 43 eingerichtet ist. Diese Träger 43 sind am Wagen 2 befestigt oder bilden einen Teil dieses Wagens. Am untern Ende jedes   senkreehten    Trägers 43 ist ein Druckzylinder 44 angeordnet. Seine Kolbenstange 45 ist durch Bolzen 47 mit den entsprechenden gegabelten Flan sehen 46 der Gleitstüeke 41 verbunden. Die Zylinder dienen so zur Verschiebung der   Ctleitstüeke    41 in vertikaler Riehtung entlang der Gleitbahn 42.



   Der Gegenhalter 16 wird auf jeder Seite durell einen Träger   19 getragen,    die beide mit einem untern Gleitgestell 48 verbunden sind.



  Die Messer 18 sind durch Schrauben 49 mit dem Träger 20 auf dem obern Gleitgestell 50 verbunden. Die   Gleitgestelle    48 und 50 k¯nnen sich vertikal in Gleitbahnen 51   verschie-    ben, und zwar relativ zueinander. Die Träger 19 reichen durch das obere Gestell 50   hin-    durch, und der horizontale Abstand zwischen den TrÏgern 19 ist gr¯¯er als die Länge der Messer 18. Das untere Gleitgestell   48    besitzt   zwei waagreehte    Plattformen 52, die durch d nne WÏnde 53 mit senkrechten, in den vier Ecken angeordneten Gleitstücken 54 verbunden sind, die auf den Gleitbahnen 51 gleiten.



  Das untere Gleitgestell wird durch den Ge  genhalterzylinder 55B betätigt,    der mit der obern   Plattform 52 dureh    eine Kolbenstange 56 und einen   Gegenhalterriiekziehzylinder 55A    verbunden ist. Das obere Gleitgestell ist ebenfalls mit vier in den Ecken angeordneten Gleitst cken verbunden, die hier mit 57 bezeiehnet sind und die aueh in den Gleitbahnen   51 gleiten.    In der normalen Ausgangslage bleibt die untere Kante der   Gleitstüeke    57 der obern Plattform auf dem obern Ende der Gleitstücke   54    der untern Plattform und (wie man aus   Fig. 3    ersehen kann) die   Sehneidkanten    der Messer 18 sind von den Gegensehneidflächen 17 des Gegenhalters 16 distanziert.

   Der Abstand zwischen diesen beiden wird bei allen im folgenden beschriebenen   Arbeits-    sehritten der Maschine, mit Ausnahme des   Schneidevorganges, beibehalten.   



     Uni    die   Schneidebewegung    auszuführen, werden die Messer 18 nach oben geschoben, bis sie mit den   Gegenschneidflächen    17 in Be  rührung kommen,    und das   obereGleitbeste11, 50    wird naeh oben bewegt, relativ zum untern   Gestell 48.

   Um    die relative Aufwärtsbewegung des obern Gestelles 50 relativ zum untern Gestell 48 auszuführen, sind ein   Messerzylinder      58A,    ein   Messeranhaltzylinder    58B und Ge  lenkglieder    65 vorgesehen, die die Zylinder mit dem obern und dem untern Gleitgestell verbinden.   Der Messerzylinder 58A    besitzt einen Kolben 60 mit einer Kolbenstange 61, die mit einem Auge 62 verbunden ist, welcher zum untern Gleitgestell 48   gehort.    Die Zylinder 58A und 58B sind in einem Zylindergehäuse 63 untergebracht, dessen Joch   64    durch Zapfen 66 drehbar an zwei Gliedern 65 befestigt ist.

   Jedes Ende dieser Glieder 65 ist durch Glieder 67 gelenkig mit dem obern Gleitgestell 50 und durch Glieder 68 mit dem untern Gleitgestell 48 verbunden. Die Glieder 67 sind nämlich mit den Augen 69 des obern Gestelles 50 und die Glieder 68 mit den Augen 70 des untern Gestelles 48 schwenkbar verbunden. Aus dieser Konstruktion ist   ersicht-    lieh, dass die Einführung von Druckluft gegen das linke Ende des Kolbens 60 bewirkt, dass sieh das Zylindergehäuse relativ zum Kolben nach links bewegt und dass die Glieder 65 ihrerseits die Glieder 67 und 68 betätigen.



  Da die Glieder 68 am untern Gestell 48 angelenkt sind, wird dadurch das obere Gestell relativ zum untern Gestell nach oben   gescho-    ben, wodurch die Messer 18 relativ zum Gegenhalter 16 verschoben werden, wie es in der Fig. 6 dargestellt ist.



   Der Messeranhaltezylinder 58B besitzt eine mit einem Kolben 72 verbundene Kolbenstange 71, die stark aus dem Zylinder hinausschaut, wenn Druckluft in seine rechte Zylin  derhälfte    eingelassen wird. Ein verstellbarer Anschlag 73 ist an einem Anguss 74 des untern Gestelles 48 befestigt. Die Kolbenstange 71 berührt den Anschlag, bevor das obere Gleitgestell seinen ganzen Weg zurückgelegt hat, was die Aufwärtsbewegung des Gestelles stoppt, bis der Druck im rechten Ende des Zylinders   58B    nachgelassen hat. Während des momentanen Anhaltens der   Aufwärtsbewe-    gung des untern Gestelles werden die Wagen    2 ein klein wenig auseinandergezogen, imd    dann wird der Schnitt zu Ende gef hrt.

   Dadurch ergibt sich, dass sich-die obern Schnittkanten des Schlauches beim späteren Zusammenfügen einander früher berühren, wodurch eine verstärkte Verbindung zustande kommt. 



   Um den vorstehend beschriebenen Schneidevorgang auszuführen, müssen die Wagen 2 betätigt werden, damit sie während des kurzzeitigen Anhaltens beim Aufwärtsfahren des Messers auseinanderfahren. Der die Wagen betätigende Arm 35, der mit der Kolbenstange 38 des Zylinders 40A verbunden ist, wird durch einen Einstellzylinder   40B und    einen Rückwärtszylinder 40C gesteuert. Der   Zylinder 40B    besitzt einen Kolben mit einer obern Kolbenstange 76, die die untere   Kol-      benstange    75 des Zylinders 40A ber hrt, und eine untere Kolbenstange 77, die die Kolbenstange 78 des Zylinders 40C berührt.

   Vor Beginn des Schneidevorganges wird durch nachfolgend besehriebene Steuermittel Druck an das obere Ende des Zylinders 40A    A und    an die untern Enden der Zylinder 40B und 40C gelegt, so dass die Enden der Zylinderstangen   75 und    76 aneinander anstossen, die Enden der Stangen 77 und 78 werden jedoch in einem gewissen Abstand voneinander gehalten. Nun sind die einzelnen Elemente des Verbindungsmechanismus in der Stellung, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist. Naehdem das Messer sich nach oben bewegt und das Schlauehstück 8 teilweise   zersehnitten    hat, wird diese Aufwärtsbewegung durch die den   Ansehlag    73 berührende Kolbenstange 71 für einen kurzen   Augenbliek    unterbrochen.

   Dadurch wird Luft aus der   Unterseitel    des Zylinders 40B freigelassen, wodurch der Kolben   39    sich senken kann, bis die Kolbenstangen 77 und 78 einander berühren. Die Wagen 2 werden dadurch ein wenig auseinandergezogen, und dann wird der Schnitt zu Ende geführt.



  Naehher wird Luft zum obern Ende der Zylinder 40B und 40C geleitet, was die Kolbenstangen 76 und 78 in die unterste Stellung zieht. Nachdem der   Gegenhalter lmd    das Messer aus ihrer Stellung zwischen den Wagen 2 in die in der Fig. 11 dargestellte Stellung zu  rückgezogen    worden sind, wird Luft an das andere Ende des Zylinders   40A    gelassen, die bewirkt, dass die Wagen 2 sich   gegeneinander-    bewegen, um die Pressverbindung auszuführen, wie es die Fig.   12    zeigt. Dann wird Luft in das obere Ende des Zylinders 40A gelassen, wodurch die Wagen voneinander getrennt werden. Der Gegenhalter erhebt sich dann in die Stellung von Fig. 2 und Luft wird den untern Enden der   Zylinder 40B und 40C    zugeführt.

   Dann ist der Luftdruck auf der obern Seite des Zylinders   40A vorhanden sowie    auf der Unterseite der Zylinder 40B und 40C, und die Organe befinden sich wieder in der Ausgangslage.



   Während der   Sehneidbewegung    müssen die   Gegensehneidflächen    17 des Gegenhalters 16 gegen das Schlauchstück 8   gedrüekt    werden, wie es in Fig. 2 gezeigt ist. Damit die Lage des   Gegenhalters Sehlauehstüeken ver-    sehiedenster Dicke angepasst werden kann, ist das untere Gleitgestell 48 in der   Hoche    einstellbar. Die Fig. l und 4 zeigen, dass die Kolbenstange 56 ein Gewinde 79 besitzt und durch eine Nut 80 und einen Keil 81 gegen Drehung gesichert ist. Ein Schneckenrad 82 ist drehbar mit der Kolbenstange 56 verbunden und liegt auf der Schulter der   Lagerfläehe    83 auf.

   Das   Sehneekenrad    wird durch eine   Schneeke      84    betätigt, die einen langen, bis zur Front des Apparats   reichen-    den Sehaft 85 besitzt. Eine Drehung der Schnecke   84    dreht das Schneckenra   82,    was seinerseits eine   Aufwärts-oder Abwärts-    bewegung des untern   Gleitgestelles    relativ zur Kolbenstange 56 bewirkt. Die Lage des untern Gleitgestelles ist dadurch einstellbar, und so kann der Abstand zwischen den Ge  genschneidflächen    17 des Gegenhalters 16 und den Gegenbacken 9 verändert werden, um Arbeitsstüeke   versehiedener    Dieke zu behandeln.



   Aus dem Druekluftsteuerschema   (Fig.    13) und dem elektrischen   Sehaltsehema    (Fig. 14) ist ersiehtlieh, dass zuerst der   doppelpolige      Hauptschalter 86 geschlossen    werden muss, damit durch die Leitungen 87 der Transformator 88 gespiesen werden kann. Leitungen 89 führen den Strom zu Heizkörpern 90 bei jedem Messer 18, und Leitungen 91 sind mit der   Temperaturkontrolleinrichtung    92 verbunden, die bei den Messern eine einstellbare Temperatur   aufreehterhalten.    Leitungen   93    verbinden die Kontrollampe   94    mit dem  Hauptstromkreis, um dem Arbeiter anzuzeigen, dass die Maschine unter Spannung steht.



   Die Maschine ist nun betriebsbereit, wenn die versehiedenen Teile die in der in der Fig.   1    dargestellte und oben beschriebene Lage einnehmen. In der Ausgangsstellung ist der Gegenhalter in seiner obersten Lage, da die Druckluft auf das obere Ende des   Gegenhal-      terzylinders    55B drüekt und auf das untere Ende des Zurüekziehzylinders 55A.

   Die Messer sind in der untersten Stellung, da die   Druckluft    am rechten Ende des   Messerzylin-    ders   5M    und am rechten Ende des Messer  Xmhalte% ylinders 58B liegt.    Die Klemmbacken sind in der obern Stellung, der Luftdruck liegt am untern Ende des Zylinders 44 ; die Wagen sind in der Ausgangslage, der   Luft-    druck liegt am obern Ende des Zylinders 40A und an den untern Enden der Zylinder 40B   und 40C ; alle    Solenoide sind stromlos.



   Sobald das vorgeschnittene Schlauchstück   8    am Ort über den Trägern 11 ist (siehe   Fig. 2),    mit ihren offenen Enden in der Stel  lung    auf den Gegenbacken 9, dr ckt der Arbeiter die Knöpfe   95 und    96 und   sehliesst    so die Stromkreise über die Leitungen 97 und 98, so dass die Spulen 99 und 100 der   Solenoid-    ventile V10 und V12 erregt werden.

   Dadurch kann die Druckluft am obern Ende des Druekzylinders 44 eindringen, so dass sich die Klemmbacken   naeh unten bewegen    und das   Sehlauehstuellk berühren.    Wenn diese Klemmbacken 10 ihre unterste Stellung erreieht haben,   werden Begrenzungssehalter Ll und    L2 betÏtigt, die das Relais B speisen, und eine Signallampe 101, die anzeigt, dass der auto  matisehe    Teil des Arbeitsvorganges begonnen hat.



   Das Relais R besitzt drei üblicherweise offene Kontakte. Die Schliessung des über die Leitung 102 führenden Kreises durch den   üblieiierweise    offenen Kontakt 103 des Relais    R sorgt dafür, dass die Spulen 99 und 100 der Solenoidventile Vio. und V12 stromdurchflos-    sen bl. eiben. Der üblicherweise offene Kontakt 104 des Relais R wird auch geschlossen, und dadurch bleibt das Relais R erregt.

   Durch das Schliessen des üblicherweise offenen Kontaktes 105 des Relais R wird das Relais   R2    erregt, das zwei im stromlosen Zustand offene Kontakte 106 und 107 schliesst, wodurch einerseits die Spule 108 des Solenoidventils   Vg    erregt und Druckluft zum untern Ende des   Gegenhalterzylinders    55B geleitet wird, wodurch er sich nach unten bewegt in die in der Fig. 3 dargestellte Lage. Anderseits erlaubt das Schliessen des Kontaktes 107 ein   nachfol-    gendes Schliessen und Geschlossenhalten des Stromkreises zum Relais RT.



   Wenn der Gegenhalter 16 in der untern Stellung ist, wird der   Begrenzungssehalter      L3    betätigt, der die Spule 109 des zum Messerzylinder gehörigen Solenoidventils V8 erregt, so dass Druckluft zum linken Ende des Messerzylinders 58A gelangen kann, was bewirkt, dass die Messer für den ersten Teil des Schneidevorganges nach oben geschoben werden. Die Betätigung des   Begrenzungsschal-    ters   L3    erregt auch das Zeitverzögerungsrelais RT, das die Kontakte 114 und 110 schliesst, von welchen der erste die Spule 111 des Solenoidventils V7 erregt. Die Öffnung dieses Ventils   V7    erlaubt der Luft, im untern Teil. des Zylinders 40B zu entweichen, wodurch die Klemmbacken für den Schnitt zur ckgezogen werden.

   Wenn die Klemmbacken für den Schnitt   zuriiekgezogen    sind, werden   Begrenzungssehalter      L4    und   L5    betätigt, die die Spule 112 erregen, so dass durch das Ventil V6 Luft zum linken Ende des Messeranhaltezylinders 58B gelangen kann, so dass die Messer ihren Schnitt durch den Schlauch zu Ende führen. Wenn die Messer die oberste Lage erreicht haben, wird ein Begrenzungsschalter L6 betätigt, der das   Zeitverzögerungs-    relais RTi speist. Dieses   Zeitverzögerungs-    relais sehliesst sofort die Kontakte 114 und   115,    wodurch das Relais RTi gehalten und die spätere Erregung des Relais R5 ermöglicht @ wird.

   Nach einer kurzen Zeit wird der Kontakt 116 des   Relais RTl geschlossen mnd    die Spule 117 des Solenoidventils V5 erregt, wodurch Luft in das oberste Ende der Zylinder 40C und 40B eintreten kann. Da auf dem obern Ende des Zylinders 40A Luftdruck   vor-      @    handen ist, können die Wagen sich bis an die äussersten Grenzen bewegen, wie es in der Fig. 10 gezeigt ist.



   Wenn der Wagen in seiner äussersten Lage ist, werden die   Begrenzungsschalter L7    und   L8    betätigt, die den Stromkreis mit dem Re  lais R3 sehliessen,    das den Kontakt 118 ¯ffnet, so dass die Spule 109 des Ventils Vs stromlos wird und Druekluft zum rechten Ende des   Messerzylinders    58A gelangen und die Messer herablassen kann.

   Der Kontakt 119 des Relais   R3    unterbricht die Zuleitung zur Spule 112 des   Ventils Vg, wodurch Luft zum    rechten Ende des   Messeranhaltezylinders    58B gelangen kann, was die Kolbenstange 71 her  ausstosst.    Der Kontakt 120 des   Relais. bu    wird geschlossen und die Spule 121 des Solenoid  ventilsVerregt,    so dass Luft in das obere Ende des   Zurüekziehzylinders 55A eindringen    kann, um den Gegenhalter und die Messer nach unten zu ziehen. Der Kontakt 122 des Relais   R3    macht, dass sich das Relais über den Endschalter   L3    selbst hält.

   Wenn der Gegen  halterrüekziehzylinder    unten ist, schliesst der Grenzschalter Lg die Leitung zum Verzöge  rungsrelais      Rut2.    Der Kontakt 124 des Verzögerungsrelais RT2 unterbricht die Leitung 125 zur Spule 100 des Solenoidventils   Via.   



  Der Kontakt 126 des Verzögerungsrelais   RT2    wird geschlossen, so dass der Luftdruck zum obern Ende des Klemmbaekenzylinders gelangen kann, da die Spulen   127    und   128    der Solenoidventile Vll und   V3    der Luft ermöglichen, an das untere Ende des Zylinders   40A    zu gelangen, um die Wagen gegeneinander zum Verbinden der Enden, wie es die Fig. 12 zeigt, zu bewegen. Während etwa. 15 Sekunden bleibt die Maschine in dieser Stellung stehen, während die Naht sich bildet. Nach dieser Zeit schliesst das   Verzogerungsrelais RT2    den Kontakt 129, so dass das Relais   R4    erregt wird.



  Dieses   Relais R4 schliesst    nun den Kontakt 1. 23 und öffnet den Kontakt 130. Dadurch wird die Spule 99 des Ventils   V1o    stromlos, so dass die Luft zum untern Ende des Zylinders 44 gelangen kann, die Klemmbacken nach oben geschoben werden in die Stellung der Fig. 7. Diese Aufwärtsbewegung der Klemmbacken betätigt die Begrenzungsschalter Llo und   L1l,    die über den geschlossenen Kontakt   114    das Relais   R5    erregen ; dieses öffnet seinerseits den Kontakt 131, so dass das Verzögerungsrelais RT2 stromlos wird und den Kontakt 124 wieder schliesst, der die Spule 100 des Ventils V12 erregt.

   Der Kontakt 126 des Relais   RT2    öffnet sich und maelit die Spulen   127 und 128    der   Solenoidventile      V1l    und   VO    stromlos. Dadurch kann die Luft zum obern Ende des Zylinders 40A gelangen. wodurch die Wagen in ihre extremste Lage gebracht werden, wo sie die Grenzschalter   Li=    und   L13 betätigen,    was das Relais R6 zum Ansprechen bringt. Dieses Relais öffnet den Kontakt 132, so dass die Spule 121 des Ventils V. stromlos wird und die Luft zum   un-    tern Ende des   Zurückziehzylinders    55A gelangen kann.

   Wenn dieser Zylinder seine oberste Lage erreicht hat, wird ein Begrenzungssehalter L14 betätigt, dadurch das Relais   R7    erregt, das die Kontakte 113 und 133 öffnet und so die Relais R und R4 stromlos macht. Wenn das Relais R4 abfällt, wird der Kontakt 123 geöffnet und der Kontakt 130 geschlossen. Beim Abfallen des Relais R werden die Kontakte   104    und 105 geöffnet, das Relais   R2    dadurch stromlos und der Kontakt 106 geöffnet, so dass die Spule 108 des Ventils Vg stromlos wird. So gelangt die Luft zum obern Ende des   Gegenhalterzylinders      . 55B    bzw. zum untern Ende des Rüekzugzylinders 55A und kann den Gegenhalter nach oben sehieben in die Stellung nach Fig. 7.



  Der geöffnete Kontakt 107 des   Relais R2    macht das Relais RTi stromlos, dessen sich öffnender Kontakt   116    die Spule 117 des Ventils   V5    stromlos maeht, so dass die Luft zum untern Ende des Zuriiekziehzylinders 40C gelangen kann.



   Während der Gegenhalter nach oben ge  schoben    wird, wird der Endschalter L3 be  tätigt,    so dass das Relais. RT abfällt, wodureh der Kontakt 110 geöffnet, die Spule 111 des Ventils V7 also stromlos wird, so dass die Luft ans untere Ende des Zylinders 40B gelangen kann. Nun sind wieder alle Zylinder in ihrer normalen Ausgangslage, alle Spulen stromlos, und die Maschine ist für einen neuen Bewe  gungsablauf    bereit.



   Wie sich aus der vorstehenden Besehrei  bung'und aus    der Zeiehnung (speziell der Fig. 2) ergibt, ist es mit der besehriebenen    Maschine möglich, auch Schläuche herzustel-      len,    die einen sehr kleinen Durehmesser haben.



  Man sieht, dass der Gegenhalter 16 und die Messer 18 vom Zentrum der   Sehlauehsehlaufe    radial nach aussen gezogen werden. Da das Werkstück nur über die Träger 11   geschlun-    gen werden muss, können SchlÏuche mit viel kleinerem Durchmesser angefertigt werclen, sowie natürlich auch Schläuche, die mit den hekannten Masehinen herstellbar sind.



   Man sieht ferner, dass der Amboss, der im Querschnitt T-förmig ist, an der Unterseite des Kopfteils   Gegenschneidflächen    17 aufweist, und die Traverse 134 des T bildet eine passende Lehre für den Arbeiter, so dass er die miteinander zu verbindenden Enden stets im Abstand zueinander hinlegen kann. Wenn die Einzelteile die in der Fig. 7 dargestellte Lage einnehmen, legt der Arbeiter das Werkstüek über die Träger 11 und führt die miteinander zu verbindenden Enden gegen die Traverse 134, damit so stets ein Stüek von derselben Länge vorsteht und abgeschnitten wird. Man sieht ferner, dass die Messer 18 für den Arbeiter unzugänglich sind, während er das Werkstüek placieren muss, so dass er nieht unabsichtlich die heissen Messer berühren kann.



   Die Messer 18 werden, wie oben   beschrie-      hen, geheizt,    um eine frische Schnittfläche an den zu verbindenden Enden zu erhalten. Es ist zu beachten, dass die Schneidkanten der Messer nach oben gerichtet sind. Da die in den Messern durch   elektlisehen    Strom er  zeugte    Hitze nach oben zu strömen bestrebt ist, ergibt sich stets eine heisse Messerschneide und weniger Wärmeverlust als im umgekehrten Fall.



   Die oben besehriebene elektrisehe Sehaltung zur Steuerung des Bewegungsablaufes der einzelnen Maschinenteile und zum Bestimmen der Zeitdauer der einzelnen Verfah  rensschritte    ist ausserordentlieh vorteilhaft, weil sie erlaubt, die für jeden Arbeitssehritt benötigte Zeitdauer zu verändern.   Schlauch-    stüeke aus einem bestimmten Material und einer gewissen Grosse erfordern einen   länge-    ren Druck als Schlauchstücke aus   ähnliehem    Material, aber anderer Grösse. Die Steuerschaltung für einige der Arbeitssehritte ist mit einem Verzögerungsrelais versehen, so dass die Länge dieser Schritte und die totale Zeit eines ganzen Arbeitsganges nach Belieben eingestellt werden kann.

   Die   Verzögerungs-    relais RT, RTl und RT2 können von Hand verstellt werden, um die Zeit zu verändern, die vor dem Zurückziehen und vor dem Nach  aussen-Bewegen    der Wagen und während der   Druckdauer    verstreicht. Die Steuerschaltung ist so ausgebildet, dass jeder Verfahrensschritt, wenn er beendigt ist, den nächsten Schritt einleitet durch Betätigung eines   Grenzschalters.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Maschine zum Verbinden von Schlauch- enden, gekennzeichnet durch Distanzierungsmittel, um die miteinander zu verbindenden Enden in einem bestimmten Abstand ausein anderzuhalten, Festklemmittel, um die so voneinander getrennten Enden derart festzuklemmen, dass abzuschneidende Teile vorstehen, und Schneidvorrichtungen, um diese Teile abzuschneiden.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Maschine nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidvorrichtungen einen Gegenhalter umfassen.
    2. Maschine nach Unteransprueh 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gegenhalter an den Distanzierungsmitteln befestigt ist.
    3. Maschine nach Unteransprueh 2, dadurch gekennzeichnet, dass Mittel vorgesehen sind, um den Schlauch in Form einer Schlaufe halten zu können, und gekennzeichnet durch Meehanismen, um die Distanzierungsmittel und die Schneidvorrichtungen in senkrechter Richtung vom Zentrum der Schlaufe wegzuziehen.
    4. Maschine nach Patentanspruch, gekenn- zeichnet durch einen Gegenhalter, der zur Ebene der vorstehenden Schlauchenden parallele Gegenschneidflächen und eine zu diesen senkrecht stehende Traverse aufweist, welche zwischen die Enden des Schlauehstückes hineinragt, und Mittel, um den Gegenhalter und die Sehneidvorrichtungen in derselben Richtung zurüekzuziehen.
    5. Maschine nach den Unteranspriiehen und 4.
    6. Maschine nach Unteransprueh 2, geu kennzeichnet durch eine Führungsbahn und durch einen auf dieser Führung versehiebbaren Träger für den Gegenhalter und die Sehneidvorrichtung und durch einen Meeha- nismus, um die Schneidvorrichtung auf dieser Bahn relativ zum Gegenhalter zu verschieben.
    7. Maschine naeh Unteranspruch 6, dadurch gekennzeiehnet, dass ferner ein Mechanismus zum gleiehzeitigen Versehieben von Gegenhalter und Schneidvorrichtung vorhan- den ist.
    8. Maschine nach Unteranspruch 6, gekennzeichnet durch gelenkig mit dem Gegenhalter und dem Träger der Sehneidvorrichtung verbundene Glieder und an diesen Gliedern befestigte Mittel zur Betätigung dieser Glieder zwecks Durchführung der Relativversehiebung.
    9. Maschine nach Unteransprueh 8, gekennzeichnet durch einen Ansehlag auf dem Träger des Gegenhalters und mit den Glie- dern zusammenwirkende Mittel, die eingerichtet sind, um diesen Anschlag zu berühren und so die Bewegung des Iesserträgers relativ zum Gegenhalterträger kurzzeitig zu unterbrechen.
    10. Maschine naeh Unteranspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Führungsbahn senkrecht angeordnet ist und dass die mit den Gliedern zusammenwirkenden Mittel pneuma- tiseh betätigbar sind.
    11. Maschine nach Unteranspruch 10, gekennzeichnet durch verstellbare Mittel, um die Lage des GegenhaltertrÏgers zu verÏndern.
    12. Maschine nach den Unteransprüchen 5 und 17..
    13. Maschine nach Patentanspruch, ge kennzeiehnet durch eine Steuervorrichtung, die durch Endsehalter betätigte Solenoidven- tile f r ein pneumatisches Antriebsmedium für die einzelnen Teile der Maschine@aufweist.
    14. Maschine nach Unteranspruch 13, gekennzeichnet durch mindestens ein einstellbares Verzogerungsrelais, um die Dauer min destens eines Arbeitssehrittes der Maschine festzulegen 15. Maschine nach Unteransprueh 14, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuervorrieh- tung so ausgebildet ist, dass ein Arbeitsgang durch einen handbetätigten Schalter ausgelost werden kann, der dann selbsttätig durch mechanische BetÏtigung der rersehiedenen End- sehalter ablÏuft.
CH323218D 1953-06-22 1954-06-22 Maschine zum Verbinden von Schlauchenden CH323218A (de)

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