Druckwerk an Zehntasten-Rechenmaschinen Gegenstand vorliegender Erfindung ist ein Druckwerk an Zehntasten-Rechenmaschi- nen mit vertikal verschiebbar geführten Ty penstangen, die durch Betätigung der Tasten verstellbar sind und federbelastete, durch je einen. zugeordneten Hammer betätigbare Druckbolzen tragen.
Das erfindungsgemässe Druckwerk unter scheidet sich von bekannten Konstruktionen dadurch, dass jede Typenstange auf einem am zugeordneten Hammer angelenkten Arm ruht, der federnd gegen die Typenstange ge drückt wird und deren Aufwärtsbewegung folgen kann, und dass dieser Arm mit An schlagnasen in angehobener Lage der Typen stangen -in den Bereich eines schwenkbaren Hebels ragt, der durch Drehung der Haupt welle verschwenkbar ist. Diese. Ausbildung ge stattet ein zwangläufiges und geräuschloses Arbeiten des Druckwerkes.
Eine beispielsweise Ausführungsform des erfindtungsgemässen Druckwerkes ist in der beiliegenden Zeichnung schematisch in einem Aufriss und in einer Einzelheit dargestellt. Dabei sind nur diejenigen Teile dargestellt, die für das Verständnis der Erfindung we sentlich sind.
Eine durch ein Einstellwerk betätigbare, nicht dargestellte Zahnstange verstellt der Reihe nach Zahnräder 29, deren Anzahl der Anzahl der Dezimalen, für welche die Rechen maschine gebaut ist, entspricht. Jedes dieser Zahnräder ist um die Querelle 30 drehbar, und zwar in einem Ausmass, welches einerseits durch den kreisbogenförmigen Schlitz 31 des Zahnradkörpers 29 und anderseits durch die ortsfeste Querwelle 32 begrenzt und durch die betätigte Taste bestimmt ist.
Zahnrad @29 kämmt mit der Zahnstange 38 der Typen stange 33, die mit ihrem gabelförmigen, un- tei-n. Ende rittlings auf der Platine 34 des Maschinengehäuses sitzt und durch eine in einen Schlitz 45 eintretende Querelle 46 ver tikal geführt ist. Eine nicht dargestellte Fe der, die mit ihrem einen Ende am Maschinen gehäuse und mit ihrem andern Ende an der Typenstange 33 angreift, ist bestrebt, diese letztere nach amten auf die Platine 34 zu ziehen. Jede Typenstange 33 trägt auf ihrer Vorderseite die Druckbolzen 39, die in an sich bekannter Weise angeordnet und ausgebildet sind.
Sie stehen unter der Einwirkung von Federn 40-, die einerseits gegen die Stirnwand 41 der Typenstange und anderseits gegen Bunde 42 der -Druckbolzen anliegen. Diese Federn 40 sind bestrebt, die Druckbolzen in der in der Zeichnung dargestellten Ruhelage zu halten, aus welcher sie durch den Hammer 43 heraus auf die Schreibwalze 44 geschlagen werden können. Sobald die Einwirkung des Hammers 43 aufhört und derselbe in seine Ruhelage zurückgeht, gehen die Druckbolzen 42 selbsttätig in ihre dargestellte Ruhelage zurück.
Der Hammer, 43 ist -um die ortsfeste Quer welle 46 schwenkbar und ruht in der Ruhe- lage mit seiner Rückseite gegen die Quei-welle 47 an, indem eine Feder 48, die bei 49 am Maschinengehäuse verankert ist, bestrebt ist, den Arm 50 nach links zu ziehen und dabei den Hammer 43 im Uhrzeigersinn zu ver- schwenken und damit an die Querwelle 47 anzudrücken. Der Hammer 43 und der Arm 50 sind durch einen Bolzen 51 schwenkbar miteinander verbunden. Das linke Ende des 3 Armes 50 weist zwei Ansehlagnasen 52 und 53 auf, von welchen die letztere niederer ist als die erstere.
In die zwischen diesen Armen vorhandene Einbuchtung tritt das abgeknöpfte Ende 54 des Armes 57 eines Winkelhebels 55, der um die Querwelle 56 schwenkbar ist. Der andere Arm 58 des Winkelhebels 55 ragt mit einem Bolzen 59 in einen Führungsschlitz 60 des Sektors 61, der seinerseits auf der Haupt welle 62 der Maschine, z. B. auf der Kurbel <B>9</B> welle, aufgekeilt ist. Auf der letzteren sitzt die in der Zeichnung nicht dargestellte Be tätigungskurbel der Maschine, oder sie wird motorisch betätigt.
Die Wirkungsweise des Druckwerkes ist die folgende: Durch Verdrehung der auf der Kurbel welle 62 festsitzenden, in der Zeichnung nicht dargestellten Kurbel wird der Sektor 61 ver dreht. Wie ersichtlich, verläuft der Steuer 3 schlitz 60 zuerst konzentrisch zur Welle 62, während er sich nachher von der letzteren entfernt. Über Bolzen 59 wird der Winkelhebel 55 während dieses letzten Teils um die Achse 56 versehwenkt.
Wenn eine Typenstange 33 durch entspre chende Verstellung der Tastatur nach oben verschoben wird, gibt der Typenkorb 41 den zugehörigen Arm 50 frei, so dass sich der Arm 50 unter der Einwirkung der Feder 48 drehen i und sich mit der Anschlagnase 53 in den Be reich des abgeknöpften Endes 54 des Winkel hebels 55 bringen kann.
Wenn sich dann der letztere während des letzten Teils der Bewe- gung des Sektors 61 verschwenkt, wird der Arm 50 verschoben und dadurch der Hammer 43 um die Achse 46 verschwenkt. Der Ham mer 43 schlägt mit seinem Kopfende gegen die eingestellten Typenbolzen und drückt die- selben entgegen der Wirkung der ihnen zu geordneten Federn 40 gegen die Walze 44.
Am Anfang des Rückwärtsweges der Kur bel und damit des Sektors 61 und des Winkel hebels 55 drückt letzterer auf die Anschlag nase 52 des Hebels 50 und bringt denselben in die Ruhelage zurück.
Die Typenstangen 33, welche in der Null- lage verharren, halten ihre zugehörigen Arme 50 unten, so dass der Winkelhebel nicht drük- ken kann. Das gilt allerdings nur für die Nullen vor der ersten gedruckten Zahl. Jeder Hammer 43 besitzt nämlich, wie oben erwähnt, einen abgeknöpften Lappen 50', der auf dem rechts nächstfolgenden Hammer liegt. Wenn sich alle Typenhebel rechts neben einer ge druckten Zahl in der Nullstellung befinden, so werden dennoch durch die erwähnten Lap pen 50' diese rechts liegenden Hämmer be tätigt und die Nullen gedruckt.