-
Registrierkasse oder Buchungsmaschine mit einem Druckwerk für Einzelbetrags-und
Aufrechnungsschecks Es sind Registrierkassen oder Buchungsmaschinen bekannt, in
denen entweder in einem Maschinengang ein auf einen Einzelbetrag lautender Scheck
oder in mehreren aufeinanderfolgenden Maschinengängen ein mehrere zu einem Verkaufsvorgang
,gehörige Einzelposten und deren Aufrechnungssumme enthaltender Scheck hergestellt
wird. Ist nun das Druckwerk mit einer Abschaltvorrichtung versehen, so können unvollständige
Schecks dadurch entstehen, daß diese Abschaltvorrichtung während des Aufrechnungsvorganges
verstellt wird. Um dies zu verhindern, hat man bereits vorgeschlagen, die Druckwerksabschaltvorrichtung
durch Einleitung eines Aufrechnungsvorganges in ihrer jeweils eingestellten Lage
zu verriegeln.
-
Um zu erreichen, daß die Durchführung eines Aufrechnungsvorganges
nur mit wirksamem Scheckdruckwerk möglich ist, wird gemäß der Erfindung durch Einleitung
eines Aufrechnungsvorganges die Druckwerksabschaltvorrichtung in die Anschaltstellung
zurückgebracht.
-
Bei der erwähnten bekannten Einrichtung tritt die Verriegelung,der
Druckwerksabschaltvorrichtung in ihrer jeweils eingestellten Lage erst im Laufe
eines Aufrechnungsvorganges durch Verschiebung einer Welle ein. Gemäß einem weiteren
Erfindungsgedanken wird durch Drücken der Aufrechnungstaste das den Schalthebel
der Druckwerksabschaltvorrichtung normalerweise kraftschlüssig festhaltende Sperrglied
unmittelbar in seiner Sperrlage verriegelt. Diese Verriegelungseinrichtung ergibt
.den Vorteil, daß sie gleichzeitig das Drücken der Aufrechnungstaste verhindert,
wenn der Schalthebel eine Zwischenstellung einnimmt.
-
Die Zeichnungen zeigen in zwei Figuren zwei verschiedene Ausführungsbeispiele.
Beider Ausführungsform nach Fig. r kann die Scheckausgabe beliebig mittels eines
Schalthebels q.8 an- oder abgestellt werden. Der Schalthebel q.8 sitzt drehbar auf
einem Zapfen q.9 und ist mit einer Scheibe 5o verbunden, in deren Einkerbungen 5
r eine durch eine Drehfeder 53 belastete Sperrklinke 52 eintreten kann. An ihrem
Fortsatz trägt die Sperrklinke 52 eine Rolle 55, der in der Ruhelage der Maschine
eine Aussparung 56 einer auf einer Welle 57 befestigten Sperrscheibe 58 gegenübersteht.
Diese Aussparung 56 läßt im Ruhezustand der Maschine eine beliebige Verstellung
des Schalthebels 48 zu. Wird jedoch die Maschine in Gang gesetzt, so gelangt ein
voller Teil der Sperrscheibe 58 unter die Rolle 55 und macht eine Uhrzeigerbewegung
der Sperrklinke 52 unmöglich. Damit ist der Schalthebel 48 in seiner eingestellten
Lage verriegelt.
Der Schalthebel 4.8 weist einen Kurvenschlitz 59
auf, in den ein Stift 6o eines auf einem Zapfen 6 1 drehbaren Armes 62 hineingreift.
An den Arm 62 ist das rechte Ende einer Lasche 22 angeschlossen, deren linkes Ende
an einem Zwischenglied 28 angreift. Das Zwischenglied 28 sitzt drehbar auf einem
Stift 29 eines auf einer Querstange 32 drehbaren Armes 3 i. Der Arm 3 i legt sich
unter der Wirkung einer Feder 3o mit einer Rolle 33 gegen den Umfang einer auf einer
Welle 3:1 befestigten Hubscheibe 35.
-
Das Bedrucken und die Ausgabe eines Schecks ist davon .abhängig, daß
während eines Maschinenganges eine auf einer Welle 36 exzentrisch befestigte Gegenwalze
37 gegen eine auf einer Welle 38 sitzende Förderwalze 39 gedrückt wird. Dies kann
jedoch nur geschehen, wenn das Zwischenglied 28 durch eine Gegenzeigerverschwenkung
in die Bahn eines Zapfens 4o gebracht wird, der einen auf einer Querstange 4.i drehbaren
Arm finit einer Lasche 4.3 verbindet. Das untere Ende der Lasche .13 ist an einem
auf der Welle 36 befestigten Arm :1.1 angelenkt. Nimmt das Zwischenglied 28, wie
in Fig. 2 dargestellt, seine wirksame Lage ein und wird während des nun folgenden
Maschinenganges die Welle 34. mit der Hubscheibe 35 rin Gegenzeigersinne gedreht,
so schwenkt die Hubscheibe 35 über die Rolle 33 den Arm 3 i im Gegenzeigersinne
aus, der über das Zwischenglied 28 und den Stift 4.o den Arm und über die Lasche
43 den Arm 4:1 und damit die Welle 36 im Gegenzeigersinne dreht. Durch diese Gegenzeigerdrehung
der Welle 36 wird die Gegenwalze 37 gegen die Förderwalze 39 gedrückt, so daß bei
dem nun folgenden Maschinengang die gedrehte Förderwalze 39 den Scheckstreifen vorbewegt
und in die Bahn des Druckhammers bringt. Befindet sich das Zwischenglied 28 in einer
Lage nach Fig. i, so kann es die Teile 40, :12 bis 44 nicht mitnehmen, wenn der
Arm 3 i während des nun folgenden Maschinenganges durch die Hubscheibe 35 im Gegenzeigersinne
ausgeschwungen wird. Die Gegenwalze 37 kann also nicht gegen die Förderwalze 39
gedrückt werden, so daß auch der Scheckstreifen nicht an die Druckstelle befördert
wird.
-
Wird der Schalthebel 4.8 aus der gezeichneten Stellung im Gegenzeigersinne
in die. Anschaltstellung umgelegt, so schwenkt,derKurvenschlitz 59 mittels des Stiftes
6o den Arm 62 im Gegenzeigersinne aus und bringt das Zwischenglied 28 in die Bahn
des Stiftes 40.
-
Bei der Ausführungsform nach Fig. i ist die Einrichtung nun so getroffen,
daß unabhängig von der Stellung des Schalthebels :18 bei Aufrechnungsvorgängen immer
ein Scheck hergestellt wird. Zu diesem Zweck ist der ' Schalthebel i8 mit einem
Fortsatz 63 versehen, der sich bei in seiner Abschaltstellung befindlichem Schalthebel
4.8 gegen einen Stift 6-1 des Tastenschiebers 27 legt. Wird zur Einleitung eines
Aufrechnungsvorganges die :1ufrechnungstaste 45 gedrückt, so bewegt der Stift :16
im Zusammenwirken mit einer Schrägkante 65 des Tastenschiebers 27 diesen abwärts.
Dabei dreht sein Stift 6.1 mittels des Fortsatzes 63 den Schalthebel 48 im Gegenzeigersinne
und bringt ihn in die Anschaltstellung zurück. Es wird also jeweils durch die Einleitung
eines Aufrechnungsvorganges der Schalthebel 4.8 in die Anschaltstellung zurückgebracht.
-
Bei der Ausführungsform nach Fig.2 ist der Zwang, einen Scheck auszugeben,
nicht mehr vorhanden, sondern es kann auch für Aufrechnungsvorgänge das Scheckdruckwerk
beliebig abgeschaltet werden. Es wird lediglich verhindert, daß während eines Aufrechnungsvorganges
der Schalthebel verstellt werden kann. Auf diese Weise wird die Ausgabe von urivollständigen
Schecks vermieden. Zu diesem Zweck befindet sich an dein Fortsatz 5:1 der Sperrklinke
52 ein Stift 66. Beim Drücken der Aufrechnungstaste 45 bewegt ihr Stift 46 im Zusammenwirken
mit der Schrägkante :17 den Tastenschieber 27 entgegen der Kraft seiner Belastungsfeder
68 aufwärts. Dabei greift eine Aussparung 67 des Tastenschiebers 27 über den Stift
66 der Sperrklinke 52 und macht eine Verstellung des Schalthebels :18 zwischen den
einzelnen zu einem Aufrechnungsvorgang gehörigen Maschinengängen unmöglich.