CH312159A - Vorrichtung zum Behandeln von Fleisch-Schnitten. - Google Patents
Vorrichtung zum Behandeln von Fleisch-Schnitten.Info
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- A22C—PROCESSING MEAT, POULTRY, OR FISH
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Description
Vorrichtung zum Behandeln von Fleisch-Schnitten. Es ist üblich, Fleisch-Sehnitten, wie zum Beispiel Schnitzel oder dergleichen, mit Hilfe eines Fleischklopfers oder mit der Breitseite einer Fleischhacke oder eines Messers weich zuklopfen, um den Zusammenhang der Fa sern zu lockern und dadurch die Zartheit der gebratenen Fleisch-Sehnitten zu erhöhen. Dieser Vorgang ist jedoch nicht immer be friedigend, da er zeitraubend ist und den gewünschten Erfolg nicht immer herbeifüh ren kann. Die Vorrichtung nach der Erfindung zum Behandeln von Fleisch-Schnitten ist dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei mit Vorsprüngen versehene und gemeinsam drehbare Reisswalzen zum Hindurchbewegen der Schnitten besitzt. In der beigelegten Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der erfindungsgemässen Vorrichtung dargestellt. Fig. 1 zeigt eine erste Ausführungsformu der Vorrichtung im senkrechten Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2, Fig.2 eine Vorderansicht derselben Vor richtung, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig.1, in grösserem Massstab, Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3 und Fig. 5 eine zweite Ausführungsform der Vorrichtung im senkrechten Schnitt. Die Vorrichtung besitzt ein Gehäuse 1, in welchem zwei parallele Reisswalzen 2 und 3 drehbar gelagert sind. Die eine Walze 2 weist gruppenweise in Querebenen axial im Abstand voneinander angeordnete und stumpfe Zähne darstellende Vorsprünge 5 auf. Auf der andern Walze 3 sind dagegen schei benartige, ebenfalls axial im Abstand vonein ander angeordnete und mit glatten Schneid kanten 4a versehene Vorsprünge 4 vorgese hen. Dabei ist die Anordnung so getroffen, dass die Schneidkanten 4a der scheibenartigen Vorsprünge 4 der Walze 3 seitlich an den Vorsprüngen 5 der Gegenwalze 2 anliegen. Die Walzen 2 und 3 sind durch Zahn räder 6, 7 miteinander gekuppelt, so dass bei Antrieb der Walze 3 durch die Handkurbel $ auch die Walze 2 mitbewegt wird. Dabei dre hen sich die Walzen 2, 3 gegeneinander, so dass eine durch die obere Eintrittsöffnung 9 des Gehäuses 1 eingeführte Fleisch-Schnitte 20 von den Walzen 2, 3 ergriffen und dazwi schen hindurchgezogen wird. Die Fleisch-Schnitte 20 wird dabei durch die in sie eingreifenden Vorsprünge 4, 5 der Walzen 3, 2 derart gebrochen und verformt, dass der Zusammenhalt der Fasern gelockert und die Sehnen an den Berührungsstellen der Vorsprünge 4, .5 zerschnitten werden, jedoch ohne dass der Zusammenhalt der Fleisch-Scbnitte als solche zerstört oder ver ändert wird. Nach dem Durchgang durch das Walzen paar 2, 3 wird die Fleisch-'Schnitte 20 durch die rutschenartig ausgebildete untere Aus trittsöffnung<B>10</B> aus dem Gehäuse 1 heraus- befördert. Der bei der Bearbeitung heraus gequetschte Fleischsaft fliesst ebenfalls durch die Austrittsöffnung 10 heraus und kann leicht gesammelt werden, so dass keine Saft verluste auftreten. Um die Zwischenräume zwischen den Vor sprüngen 5, 4 der Brechwalzen 2, 3 sauber zu halten und das Ablösen der von diesen zu erleichtern, sind federbelastete Abstreiforgane 11, 12 vorgesehen. In manchen Fällen hat es sich als zweck mässig erwiesen, dem Arbeitsvorgang, bei welchem die Fleischfasern durch die Walzen 2, 3 gelockert werden, einen andern Arbeits vorgang vorangehen zu lassen, bei welchem das Fleisch bloss zerquetscht wird. Zu diesem Zweck ist in der Ausführungsform nach Fig. 5 vor dem Risswalzenpaar 2, 3 ein Quetsch- walzenpaar 13, 14 angeordnet, dessen Walzen keine Schneiden aufweisen, sondern glatt oder geriffelt sind und auf die Fleisch- Schnitte 20 nur quetschend und nicht rei ssend oder schneidend wirken. Die Quetschwalzen 13, 14 sind ebenfalls durch Zahnräder 15, 16 miteinander gekup pelt und durch das Zwischenrad 17 mit dem Zahnrad 7 der angetriebenen Walze 3 ver bunden. Nach einer weiteren, nicht dargestellten Ausführungsform ist mindestens eine Walze der Reiss- bzw. Quetschwalzenpaare 2, 3 bzw. 13, 14 von und zu der Gegenwalze beweglich gelagert, wodurch der Abstand der Brech- und Quetschwalzen 2, 3 bzw. 13, 14 vonein ander verändert werden und die auf die Fleisch-Schnitte ausgeübte Reiss- und Druck wirkung geregelt bzw. der Stärke des Fleisch stückes entsprechend eingestellt werden kann. Grössere Vorrichtungen können durch einen Motor angetrieben werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH Vorrichtung zum Behandeln von Fleisch- Schnitten, dadurch gekennzeichnet, dass sie zwei mit Vorsprüngen versehene und gemein sam drehbare Reisswalzen zum Hindurchbe wegen der Schnitten besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge der einen Reisswalze stumpfe Zähne sind und die Vorsprünge der andern Reisswalze schei benartig ausgebildet sind und Schneidkanten besitzen. 2. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schneidkanten der einen Reisswalze seitlich an den gezahnten Vorsprüngen der andern Reisswalze anliegen.3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass vor dem Reisswalzenpaar ein Quetschwalzenpaar angeordnet ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass der Abstand zwischen den mit einander 'zusammenwirkenden Reiss- und Quetschwalzen veränderbar ist. 5. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekemi-_ zeichnet, dass federbelastete, in die Zwischen räume zwischen den Vorsprüngen der Reiss walzen eingreifende Abstreiforgane vorge sehen sind.6. Vorrichtiuig nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass die Brech- und Quetschwalzen zu einem eine obere Einführungsöffnung und eine untere rutsehenartige Austrittsöffnung aufweisenden Gehäuse untergebracht sind. 7. Vorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Reiss- und Quetschwalzen durch Zahnräder miteinander gekuppelt sind.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| IT312159X | 1953-07-13 | ||
| IT191053X | 1953-10-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH312159A true CH312159A (de) | 1955-12-31 |
Family
ID=26327052
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH312159D CH312159A (de) | 1953-07-13 | 1954-06-22 | Vorrichtung zum Behandeln von Fleisch-Schnitten. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH312159A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT392198B (de) * | 1988-06-28 | 1991-02-11 | Inject Star Poekelmasch | Vorrichtung zur behandlung von fleisch |
-
1954
- 1954-06-22 CH CH312159D patent/CH312159A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT392198B (de) * | 1988-06-28 | 1991-02-11 | Inject Star Poekelmasch | Vorrichtung zur behandlung von fleisch |
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