CH249869A - Verfahren zur Herstellung eines Abkömmlings des m-Nitro-anilins. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Abkömmlings des m-Nitro-anilins.

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CH249869A
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      Verfahren    zur Herstellung eines     Abkömmlings    des     m-Nitro-anilins.       In den     schweizerischen    Patentschriften       Ir.    284784, 239159 und 239160 sind Ver  fahren zur     Herstellung    von Abkömmlingen  des     e-Amino-l-nitro-benzols,    z. B. zur Her  stellung von reinem     4-Propoxy-3-amino-l-          nitro-benzol,    durch partielle Reduktion der  entsprechenden     Dinitroverbindungen    und       Trennung    der beiden hierbei entstandenen       Isomeren    beschrieben.

   Die Bedeutung dieser  Verbindungen beruht auf ihrem     Süssvermi5-          gen,    während sie ausserdem als Ausgangs  material zur Herstellung von Farbstoffen die  nen können.  



  Es wurde nun ein anderer Weg zur Her  :tellung der obengenannten Stoffe gefunden,  wobei daneben je nach den     Reaktionbedin-          gungen    ausserdem noch Abkömmlinge des       4-Nitro-anilins    in sehr verschiedener Menge  entstehen, welche als     Ausgangsmaterial    zur  Herstellung von Farbstoffen verwendet wer  den können. Ferner wurde eine neue, ein  fache und elegante Methode zur Trennung  der beiden genannten     Isommeren    gefunden.  



  Es wurde gefunden, dass man     5-Nitro-          aniline    gegebenenfalls vermischt mit     4-Nitro-          anilinen,    welche in     2-Stellung    mit einer       Alkoxy-,        Alkenoxy-,        Aroxy-,        Aralkoxy-    oder       A.ralkenoxygruppe    (diese Gruppen sollen im  folgenden mit     "A0-"    bezeichnet werden)  .substituiert sind, dadurch herstellen kann,

    dass man ein in     2-Stellung    mit einer der ge  nannten Gruppen     substituiertes    und gegebe  nenfalls     acyliertes    Anilin vorsichtig nitriert    und das entstandene Reaktionsprodukt auf       2-A0-5-nitro-anilin        bezw.    diesen Stoff und       2-A0-4-nitro-anilin    verarbeitet. Je nach den       Nitrierungsbedingungen    entstehen die beiden       Isomeren    in verschiedenen Mengenverhältnis  sen. Die     Nitrierung    mit Salpetersäure vom  spezifischen Gewicht 1,4 in     Gegenwart    von  starker Schwefelsäure und Eisessig führt  z.

   B. zu einem Reaktionsprodukt, in dem der  Abkömmling des     5-Nitroanilins    sehr stark  überwiegt, ja     praktisch    ausschliesslich an  wesend ist, während bei der     Nitrierung    mit       Salpetersäure    vom spezifischen Gewicht 1,4  allein im Reaktionsprodukt sowohl der ent  sprechende     5-Nitro-a.nilin-Abkömmling    als  auch der     4-Nitro-anilin-Abkömmling    neben  einander anwesend sind.  



  In beiden Fällen kann die Aufarbeitung  des Reaktionsproduktes in an sich bekannter       Weise        stattfinden,    wie z. B. durch fraktio  nierte     Kristallisation    des rohen     2-AO-5-nitro-          acylanilins        bezw.    der Mischung der beiden       AO-nitro-acylaniline    oder des durch die     Ver-          seifung    erhaltenen     bezw.    durch     Nitrierung     entstandenen rohen 2     -A0    - 5 -     nitro    -     anilixis          bezw.    

  der     Mischung    der beiden     AO-nitro-          aniline,    ferner durch fraktionierte Kristalli  sation von Salzen dieser Basen     (Ausnutzung     der Löslichkeit,     Hydrolisierbarkeit    usw.)  usw. und auch durch     Kombinationen    derarti  ger Methoden.  



  Eine besonders     vorteilhafte    Methode zur  Trennung der durch     Nitrierung    eines 2-A0-           acylanilins    oder durch     Acylierung    einer       Mischung    der     entsprechenden        AO-nitro-          aniline    erhaltenen     Mischung    der     AO-nitro-          acylaniline    besteht darin, das in bezug auf  die     Acylaminogruppe        paraständige        Nitro-          derivat,

      das heisst das     2-AO-4-nitro-acylani-          lin,    durch Erhitzen in absolut     alkoholischer     Lösung in     Gegenwart        eines        Alkoholales    als  Katalysator, wovon nur     eine        geringe    Menge,  z.

   B. 0,03-0,05     Mol    in     bezüg    auf die     Acyl-          verbindung,    anwesend zu sein braucht, zu       desacylieren;    die     Acylgruppe        wird    so in  Form     eines        Esters.    abgespalten.

   Vorzugs  weise und wenn möglich wird derjenige  Alkohol und dasjenige     Alkoholat    gewählt,  welche der     AO-Gruppe        entsprechen.    Das       2-A0-5-nitro-aeylanilin,    das keine zur     Acyl-          aminograppe        ortho-    oder     paxaständige        Nitro-          gruppe    enthält,

   bleibt bei     dieser        Behandlung          praktisch        unverändert.    Die weitere     Trennung          ist    dann     selbstverständlich    sehr einfach; z. B.

         kann.    nach der     Desacylierung    in     verdünnte     Mineralsäure     ausgegossen    werden; das     2-AO-          4-nitro-anilin    löst sich dann, während das       2-A0-5-nitro-acylanilin        ausfällt    und nach  der Isolierung verseift werden     kann.     



  Diese überraschende neue Trennungs  methode geht schnell und vollständig vor  sich. Sie ist denn auch     öfters    den bis jetzt  für derartige Fälle üblichen Trennungs  weisen vorzuziehen, namentlich in den Fäl  len, in denen beide     isomeren        AO-nitro,-acyl-          aniline        bezw.        AO-nitro-aniline    in erheblicher  Menge     nebeneinander        anwesend    sind.

   Sie  weist den Vorteil auf, dass sie auf jedes       Isomerenpaar    von     AO-nitro-acylanilinen    an  gewandt werden kann, gleichgültig, welche       AO-G-ruppe    da     ist.        Selbstverständlich        kann     sie auch mit andern     Trennungsweisen    kom  biniert werden.  



       Die.    Art der     Nitrierung    ist gleichgültig,  vorausgesetzt     natürlich,    dass man so vor  geht, dass     Mono-nitroprodukte    entstehen und  die     AO-Gruppe        nicht    angegriffen wird. Man  kann z.

   B. mit Salpetersäure vom spezifi  schen Gewicht 1,4, mit einer Mischung von       Salpetersäure    vom spezifischen Gewicht 1,4  und     starker    Schwefelsäure, mit     einer    Mi-         schung    von     Salpetersäure    vom spezifischen       Gewicht    1,4 und Eisessig, mit einer     Mischung     von Salpetersäure vom spezifischen Gewicht  1,4, starker Schwefelsäure und     Eisessig,    mit       Salpetersäure    vom     spezifischen    Gewicht 1,52  in ätherischer Lösung oder     in    Gegenwart  von     Essigsäureanhydrid    usw.

       nitrieren.    Be  sonders     wenn    die     AO-Gruppe    Doppelbindun  gen enthält, das heisst im Falle einer     Alkenyl-          oder        Aralkenyloxygruppe,soll    die     Nitrierung     selbstverständlich unter Bedingungen, die  die oxydierende Wirkung der Salpetersäure  gegenüber der nitrierenden zurückdrängen,  vorgenommen werden.  



  Die Art der gegebenenfalls zum Schutz  der     Aminogruppe    eingeführten     Acylgruppe     ist gleichgültig. Es     liegt    nahe, die     Acetyl-          und    die     Benzoylgruppe    anzuwenden; es     ist     aber auch möglich, die     Carbäthoxygruppe,     die     Toluolsulfogruppe    und dergleichen für  diesen Schutz heranzuziehen.

      Bemerkt sei, dass der     Benzolkern    noch  an der     3-,    4- und     6-Stelle        Substituenten,     besonders     Alkylgruppen,    enthalten kann.  



  Gegenstand des vorliegenden Patentes  ist     ein    Verfahren zur     Herstellung    von reinem       2-n-Propoxy-5-nitro-anilin,    dadurch gekenn  zeichnet, dass man in     2-n-Propoxy-anilin     durch     Nitrierung    eine     Nitrogruppe    einführt  und dass man das dabei entstehende Reak  tionsprodukt auf reines     2-n-Propoxy-5-nitro-          anilin    aufarbeitet.

      <I>Beispiel 1:</I>       1-J,3    kg     2-n-Propyloxy-acetanilid,    das       vorgängig    durch     Acetylieren    von 2 - n     -          Propyloxy-anilin    mittels     Acetanhydrid    und  etwas Schwefelsäure hergestellt worden war,  wurden allmählich 200     Litern    auf 0  C ab  gekühlter Salpetersäure vom     spezifischen     Gewicht 1,4 zugefügt, wobei die Temperatur  unter 10 C gehalten wurde. Nacheiner     wei-          teren    Stunde Steherlassen bei 0  C wurde  mit Wasser verdünnt.

   Das     abgetrennte    rohe       Nitrierungsprodukt,    hauptsächlich aus     2-n-          Propyloxy-4-nitro-acetanilid    und     2-n-Propyl-          oxy-5-nitro-acetanilid    bestehend,     wurde    ab-      gesaugt, sorgfältig mit Wasser gewaschen  und getrocknet; Gewicht 22,5 kg.  



  Dieses rohe Produkt     wurde    während dreier  Stunden mit 200 Litern einer     0,02n-Lösung     von     Natriumpropylat    in     Propanol    gekocht.  Darauf wurde das Lösungsmittel grössten  teils     abdestilliert    und der Rückstand mit  einem     L'berschuss    von     2n-Salzsäure    behan  delt. Der ungelöst bleibende Stoff wurde       abfiltriert,    mit verdünnter Salzsäure und  danach mit Wasser gewaschen und getrock  net: Gewicht 8,0 kg.

   Beim     Umkristallisieren     dieses     Produktes    aus     Propanol    wurden 7,1 kg  reines     2-n-Propyloxy-5-nitro-acetanilid    (30  der Theorie) vom Schmelzpunkt     202-203     C  erhalten. Beim Kochen mit     2n-Salzsäure     ging dieser Stoff leicht und quantitativ in       2-n-Propyloxy-5-nitro-anilin    vom Schmelz  punkt 47,5-48,5  C über.  



  <I>Beispiel 2:</I>  22,5 kg rohes     Nitrierungsprodukt,    erhal  ten aus 19,3 kg durch     Acetylieren    von 2-n  Propyloxy-anilin gewonnenem     2-n-Propyl-          oxy-acetanilid,    wie im     Beispiel    1 angegeben,  wurden mit 562 Litern     2n-Salzsäure    wäh  rend einer Stunde gekocht. Die so erhaltene  Lösung wurde abgekühlt und filtriert.,     -,vor-          auf    allmählich unter Rühren eine konzen  trierte Lösung von 30,0 kg     Natriumhydroxyd     (das ist zwei Drittel der Menge, welche der  benutzten Salzsäure äquivalent ist) zuge  setzt wurde.

   Hierbei trennte sich ausschliess  lich     2-n-Propy        loxy-4-nitro-anilin    in kristal  linischem Zustande ab, welches     abgesaugt     und mit     )Vasser    gewaschen wurde. Gewicht  11,1 kg<B>(57%</B> der Theorie); Schmelzpunkt  60-61  C.  



  Das Filtrat wurde mit starker Natron  lauge alkalisch gemacht. Das sich hierbei  abtrennende     ÜI    wurde bald kristallinisch. Die  Kristalle wurden von der Mutterlauge durch  Filtrieren     getrennt,    mit Wasser gewaschen  und getrocknet; ihr Gewicht betrug 9,5 kg.  Dieses Produkt wurde aus einer Mischung  von 14,3 Litern     Propanol    und 19,0     Litern          Petroläther    vom Siedepunkt 40-60  C um  kristallisiert, wobei 5,8 kg 2-n-Propyloxy-5-         nitro-anilin    (30     %o    der Theorie) vom Schmelz  punkt     47,5-48,5     C erhalten wurden.  



       Beispiel   <I>3:</I>  19,3 kg     2-n-Propyloxy-acetanilid,    herge  stellt durch     Acetylieren    von     2-n-Propyloxy-          anilin    mit     Aceta.nhydrid    und etwas Schwefel  säure, wurden vorsichtig einer bis auf 0  C  abgekühlten Mischung von 38,6 Litern star  ker Schwefelsäure und 19,3 Litern Eisessig  zugesetzt, worauf unter Kühlung bis auf 0  C  im Laufe einer halben Stunde eine Mischung  von 9,7 Litern Salpetersäure vom spezifi  schen     Gewicht    1,4 und 19,3 Litern starker  Schwefelsäure zugesetzt wurde.

   Nach einer       weiteren    halben Stunde     Stehenlassen    bei 0" C  wurde in Wasser ausgegossen. Das ausge  schiedene rohe     Nitrierungsprodukt        wurde          abgesaugt,    mit Wasser gewaschen und     ge-          trocknet;    Gewicht 22,8 kg.  



  Dieses rohe Produkt. wurde aus 114  Litern     n-Propanol    umkristallisiert, wodurch  15,2 kg reines     2-n-Propyloxy-5-nitro-          a.ceta.nilid    (64% der Theorie) vom Schmelz  punkt 102-103  C erhalten wurden, welches  durch Kochen mit     2-n-Salzsäure    in     2-n-          Propyloxy-5-nitro-anilin        umgesetzt    wurde.  



  Es stellte sich dabei heraus,     da.ss    das       isomere        2-n-Propyloxy-4-nitro-acptanilid    nur  in geringfügiger Menge     entstanden    war.    <I>Beispiel 4:</I>  22,8 kg rohes     Nitrierungsprodukt,    wie es       s:

  -ehend    von<B>19,3 kg</B>     2-n-Propyloxy-          i        i.u        CI        eD          acetanilid,    in der in     Beispiel    3 erwähnten  Weise erhalten wurde, wurden während  anderthalb     Stunden    mit 150 Litern     2n-Sa,1z-          säure    gekocht, wonach bis auf ungefähr zwei  Drittel des     Volumens    eingedampft wurde.

    Nach Behandlung mit     Entfärbungskohle,     wodurch man ebenfalls gegebenenfalls noch  anwesendes     0'1    leicht entfernen kann, wurde       warm        filtriert.    Beim Abkühlen fiel nach  und nach     kristallinisches    Hydrochlorid aus;  durch Kühlen bis auf<B>O' C</B> wurde diese  Kristallisation vervollständigt. Die durch  Absaugen erhaltene Menge des Hydrochlorids       betrug    13,4 kg, woraus durch Aufnehmen      in Salzsäure     und        Präzipitation    mit Natron  lauge 11,2 kg     2-n-Propyloxy-5-nitro-anilin     (57 % der Theorie) erhalten wurden.  



       Beispiel   <I>5</I>  15,1 kg     2-n-Propyloxy-anilin    wurden       vorsichtig    einer bis auf 0  C abgekühlten  Mischung von 60,4 Litern starker Schwefel  säure und 80,2 Litern Eisessig zugesetzt,  worauf unter kräftigem Rühren und unter       fortwährender    Kühlung bis auf -10 bis  -5  C     im:

      Laufe einer Stunde eine     Mischung     von 7,8     Litern    Salpetersäure vom spezifi  schen Gewicht 1,40 (ungefähr     10%    mehr als  die     theoretisch        benötigte    Menge) und 7,8       Litern    starker Schwefelsäure zugesetzt       wurde.    Die     Reaktionsmasse    wurde auf Eis       aussgegassen,    wobei     eine        klare    lichtbraune  Lösung erhalten wurde, welche darauf mit  starker Natronlauge alkalisch gemacht wurde.

    Das     hierbei    sich abtrennende 01     wurde    bald  kristallinisch. Es wurde dann     abgesaugt,    mit  Wasser gewaschen und getrocknet; Gewicht  18,6 kg.  



  Dieses rohe Produkt wurde in 27,9 Litern  warmem     Pmopanol    gelöst, worauf 37,2 Liter       Petroläther    vom Siedepunkt 40-60  C zu  gesetzt     wurden.    Beim     Akühlen    und Kratzen  begann     2-n-Propyloxy-5-nitro-anilin    auszu  kristallisieren; durch Kühlen     bis    auf 0  C  wurde die     Kristallisation    vervollständigt.  Erhalten wurden 13,8 kg reines Produkt       (70%    der Theorie) vom Schmelzpunkt 47,5  bis 48,5  C.  



  <I>Beispiel G:</I>  Ausgehend von 15,1 kg     2-n-Propyloxy-          a.nilin        wurde    in der in Beispiel 5 angegebe  nen Weise das rohe     Nitrierungsprodukt    her  gestellt. Dieses wurde in 30,2 Litern Essig  säureanhydrid gelöst, dem etwas starke  Schwefelsäure zugesetzt war.

   Die Lösung  ging     unter        Wärmeentwicklung    vor sich, und  bald fing das     Acetylierungsprodukt    an,     aus-          zukristallisieren.    Nach einigen     Stunden    Ab  stehen wurde Wasser zugesetzt und der feste       Stoff        abgesaugt,    mit Wasser gewaschen und  getrocknet; Gewicht 20,1 kg, Schmelzpunkt  97-101  c.

      Dieses Produkt, wurde aus     Propanol    um  kristallisiert, wobei 16,9 kg reines     2-n-          Propyloxy-5-nitro-acetanilid        (70501'    der Theo  rie) vom Schmelzpunkt 102-103  C erhalten  wurden, welches durch Kochen mit     2n-Salz-          säure        quantitativ    in reines     2-n-Propyloxy-5-          nitro-anilin    vom Schmelzpunkt     47,5-48,5     C  umgesetzt     wurde.     



  Es     stellte    sich dabei heraus, dass das       isomere        2-n-Propyloxy-4-nitro-anilin    nur in  geringfügiger Menge entstanden war.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von reinem 2-n-Propoxy-5-nitro-anilin, dadurch gekenn zeichnet, dass man in 2-n-Propoxy-anilin durch Nitrierung eine Nitrogruppe einführt und dass man das dabei entstehende Reak tionsprodukt auf reines 2-n-Propoxy-5-nitro- anilin aufarbeitet. UNTERANSPRüCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man die Amino- gruppe des 2-n-Pro#poxy-anilins für die Nitrierung durch Acylierung schützt und dass man nach der Nitrierung die schützende Acylgruppe wieder abspaltet. 2. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zuerst das Acylderivat der genann ten Verbindung isoliert und hierauf die Ab spaltung der Acylgruppe vornimmt. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man aus dem durch Nitrierung des acylierten 2-n-Propoxy-anilins erhaltenen Reaktionsprodukt -die Acylgruppe abspaltet und aus dem dabei entstehenden Produkt das 2-n-Propoxy-5-nitro@anilin isoliert. 4.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man zwecks Trennung des 5-Nitro- Derivates von dem bei der Nitrierung eben falls entstehenden 4-Nitro-Derivat das Nitrie- rungsprodukt durch Erhitzen in absolut alko holischer Lösung in Gegenwart eines Alko- holates als Katalysator teilweise desacyliert. derart,
    dass das 5-Nitroderivat nicht reagiert. 5. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Reindarstel- lung des 2-n-Propogy-5-nitro-anilins aus dem rohen Nitrierungsprodukt durch frak tionierte Kristallisation erfolgt. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass man die Salze der entstandenen Nitro- aniline der fraktionierten Kristallisation unterwirft. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Reindarstellung des 2-n-Propoxy-5- nitro-anilins aus dem rohen, acylierten Nitrie- rungsprodukt durch fraktionierte Kristalli sation erfolgt. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man die genannte Acylierung mit einer die Acetylgruppe abgebenden Verbindung durchführt.
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