CH211331A - Zehntasten-Rechenmaschine. - Google Patents

Zehntasten-Rechenmaschine.

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CH211331A
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CH
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lever
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Aktiengesellschaf Mauser-Werke
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Mauser Werke Ag
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description


      Zehntasten-Rechenmaschine.       Die Erfindung bezieht sich auf eine Re  chenmaschine, und zwar auf eine Zehntasten  Rechenmaschine mit beim Drucken auf fest  stehende Typen anschlagender Schreibwalze,  die von einer Schaltklinke gesteuert     wird.     



  Gemäss der     Erfindung    ist die Schwenk  achse der Schaltklinke     exzentrisch    zur  Schwenkachse der - Schreibwalze angeordnet,  und zwar so, dass die     Schaltbewegung    der  Walze unmittelbar nach erfolgtem Typen  abdruck erfolgt.  



  In den     Zeichnungen    sind     Ausführungs-          formen    einer     Zehntasten-Rechenmaschine    ge  mäss der Erfindung beispielsweise dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 in schematischer Darstellung eine  Seitenansicht der     Rechenmaschine    mit dem       niederdrückbaren    Handhebel,       Fig.    2 die     Zehntasten-Rechenmaschine     mit dem in Ruhestellung befindlichen Hand  hebel, und       Fig.    3 ist eine Draufsicht hierzu;

           Fig.    4, 5     und    6 veranschaulichen die       Handantriebsvorrichtungen    -in verschiedenen  Arbeitsstellungen von der     Seite    aus gesehen,  und zwar zeigt       Fig.    4 die Lage der Teile nach     Zurück-          legung    des ersten Leerweges,       Fig.    5 nach     Zurücklegung    des Arbeits  weges und       Fig.    6 nach     Zurücklegung    des zweiten  Leerganges     in.    der     Umkehrstellung.     



  Die     Fig.    7 bis 12 stellen Einzelheiten der       Zeilenschaltvorrichtung    sowie des zugehöri  gen Antriebes dar.  



       Fig.    7 zeigt die Schreibwalze in angeho  bener Lage;       Fig.    8 veranschaulicht eine ähnliche An  sicht bei- aasgeschwenkter     Schreibwalze        zum     Aufschlagen auf die Drucktypen;

         Fig.    9 ist eine     Abänderung    der     Schalt-          vorrichtung,    wobei die Stellung der Schreib  walze mit der in     Fig.    8     übereinstimmt;              Fig.    10 zeigt eine Seitenansicht des       Schreibwalzenantriebes    einer weiteren     Aus-          führungsform    in Ruhestellung mit geschnit  tenem Gehäuse;       Fig.    11 zeigt das Antriebsgestänge der  Schreibwalze kurz vor dem Ausrasten und vor  dem Aufschlagen der Schreibwalze auf die  Typen;

         Fig.    12 ist eine weitere Stellung der  Antriebsteile     nach    dem Aufschlagen der  Schreibwalze auf die Typen.  



  Der mit einem Druckteller 64 versehene  Handhebel 52     (Fig.    1) ist um eine Achse 53       schwenkbar    gelagert. Auf der Achse 53 sitzt  fest ein die Verlängerung des Handhebels  52 darstellender Hebel 55, der mittels eines  Lenkers 56 an dem kurzen Arm eines  Winkelhebels<B>57,</B> 58 angreift, der fest auf  einer Achse 37 sitzt, auf dessen anderem  Ende ein Hebel 60 befestigt ist. Der längere  Arm 58 des Winkelhebels 57, 58 und der  entsprechende Arm 60 auf der andern Seite  der     141aschine    sind je an einer Zugstange 61  aasgelenkt     (Fig.    3), an deren vordern Enden  Längsschlitze 6<B>2</B> vorgesehen sind, die zur  Aufnahme des üblichen     Mitnehmerbolzens    10  dienen.

   Die erwähnten Längsschlitze 62  haben den Zweck; trotz Verschiebung der  Zugstangen 61 ein Stehenbleiben der Ein  stellschienen     bezw.    ihres gemeinsamen Mit  nehmerbolzens 10 zu ermöglichen. In der  Ruhestellung der Teile     (Fig.    2) werden  Klinken 65, die mittels Schrauben 66 an der       Maschinengrundplatte    angebracht sind, durch  zugehörige Blattfedern 67 nach oben in die       Einrastlage    gedrückt. Ein anderer Satz von  Klinken 68, die bei 69 an den Zugstangen  61 schwenkbar gelagert sind und unter dem  Druck von Federn 70 stehen, liegen mit.  ihren Enden 71 auf Klötzen 7 2 auf und wer  den so ausser Wirkung gehalten.

   Nenn nun  der Handhebel 52 durch den Handballen des  Rechners niedergedrückt wird, so werden die  Zugstangen 61 mittels der beschriebenen  Lenker und der vorgesehenen     -#Vinkelhebel     nach hinten bewegt. Der     Mitnehmerbolzen     10 wird aber von den Klinken 65 zunächst    festgehalten. Bei diesem Zurückgehen der  Zugstangen 61 laufen die schrägen Kanten  7 3 dieser Stangen 61 auf die an den Klinken  65 befestigten Bolzen 74 auf und drücken  die vordern Enden dieser Klinken nach  unten, wodurch der     Mitnehmerbolzen    10 in  rückwärtiger Richtung in den Schlitzen 62  der     Zugstangen    61 frei wird.

   Da jedoch  gleichzeitig die Enden 71 der Klinken 68  von den Klötzen 72     abgleiten,    übernehmen  nunmehr die Klinken 68, welche von den  Federn 70     beeinflusst    werden, die     Steuerung     des     Bolzens    10, welcher nunmehr auf dem  weiteren Rückwärts- und Vorwärtsweg der  Zugstangen 61 mit letzteren starr gekuppelt  bleibt.     Erst    wenn die Klinken 68 bei der  Vorwärtsbewegung der Zugstangen 61 mit  ihren Enden auf die Klötze<B>7-9</B> auflaufen,  geben sie den     Mitnehmerbolzen    10 für die  Verschiebung in den Längsschlitzen 62 wie  der frei.

   Da aber in demselben Augenblick  der     Mitnehinerbolzen    10 wieder in die Klin  ken 65 einrastet, bewegen sich die Zug  stangen 61 allein bis zur Ruhestellung weiter  vor.  



  Während dieses Leerweges "a" (siehe       Fig.    4) verbleiben die Einstellschienen 1 so  wie ihr gemeinsamer     Mitnehmerbolzen    10 in  Ruhe. Damit ist ein Arbeitsspiel beendet.  Dieses setzt sich sowohl beim Niederdrücken,  als auch beim Hochgehen des Antriebshebels  52 unter der Einwirkung der vorgesehenen  Feder aus den beiden Leerwegen "a" und  ,.c"     (Fig.    4 und 6) zusammen, zwischen  denen die Verstellung der Einstellschienen  1 über die Strecke "b" erfolgt. Die Einstell  schienen 1 können nur bis zum Neuner  anschlag 25 vorgezogen werden. Der Mit  nehmerbolzen 10 wird aber um die Weg  strecke c weiterbewegt. Diese Wegstrecke       t    ebenso wie der Leerweg a bedeuten für die  Einstellschienen 1 und die aasgelenkten Zahn  stangen 4 Stillstand.

   Die einzelnen Weg  strecken     "a",    "b",     "c"        entsprechen    den  Winkeln<I>a,</I>     ss,   <I>y</I> der Hauptachse 37. Die  Winkel a und y werden für das Einschwen  ken     bezw.    Ausschwenken des Zählwerkes       bezw.    für das Einlösen der Zehnerschalt-      Nebel     bezw.    für die Ausführung des Zehner  schaltschrittes ausgenutzt.  



  Wie     auseinandergesetzt,    setzt sich also  ein Arbeitsspiel sowohl beim Niederdrücken,  als auch bei der     Aufwärtsschwingung    des  Handhebels aus einem Leerweg und einem  Arbeitsweg zusammen, indem ein Leerweg  das Arbeitsspiel einleitet und beendet.  



  Die Schreibwalze 31 der Maschine weist  zu beiden Seiten Schalträder 32 auf, mit  denen eine vorzugsweise unter     Federwirkung     stehende     Klinke    33 in Eingriff steht und ein       Weiterschalten    der Schreibwalze nur in einer  Richtung zulässt. Die Achse 34     (Fig.    7) der  Schreibwalze 31 wird von zwei Schwenk  armen 35 getragen, die sich um eine im Ma  schinengehäuse 36 gelagerte Achse frei be  wegen können.

   Diese Achse ist entweder bei  Verwendung von     Typenrädern        3a    mit An  trieb durch Zahnstangen 3b die gleiche Achse  37, auf der die Antriebshebel 58 und 60 der  Einstellschienen 1 festsitzen, oder bei Ver  wendung von Typenstangen 3     (Fig.    10)     eine     der Achse 37 parallele Achse 41. Im Maschi  nengehäuse 36 ist beim dargestellten Aus  führungsbeispiel die Papierrolle 38 aus  wechselbar untergebracht und der von dieser  Rolle 38 zur Schreibwalze 31 führende Pa  pierstreifen 39 wird     mittels    der üblichen     An-          drückrollen    40 auf der Schreibwalze 31 ge  spannt gehalten.  



  Die beim Ausführungsbeispiel nach     Fig.    7  bis 9 vorhandenen Typenräder 3a stehen mit  ihren durch die     Zahnstangen    3b eingestellten  Typen so weit über die obere Wand des Ma  schinengehäuses 316 vor, dass sie bei Be  rührung mit der ausgeschwenkten Schreib  walze 31 einen klaren Abdruck erzeugen.  



  Eine     Schaltklinke    43, die mit einem  Zahn des Schaltrades 32 in Eingriff steht,  ist unmittelbar auf einer feststehenden       Exzenterscheibe    44 gelagert und beschreibt  mit ihrem freien Ende bei der     Verschwen-          kung    der     ',Schreibwalze    einen Kreisbogen,  dessen Radius gegenüber dem Kreisbogen  der zuletzt     beschriebenen    Zeile beim Auf  schlagen auf die Typen des Typenrades     3a     etwa um einen Zeilenabstand kleiner ist.

   Der    Papierstreifen 39 behält daher beim Ab  wärtsschwenken der Schreibwalze 31     seine     Lage auf der Schreibwalze bei, während die       Schaltklinke    43 in den     nächstfolgenden    Zahn  einfällt. Wird darauf die Schreibwalze 31     in     die Ausgangsstellung zurückgeschwenkt, so  erfolgt     unmittelbar    nach erfolgtem Typen  abdruck eine Zeilenschaltung. Diese Bewe  gung wird durch den von der Papierrolle 38  abgezogenen Papierstreifen 39 leicht ab  gebremst.  



  Eine etwas abgeänderte und besonders  raumsparende Ausführung dieser Zeilen  schaltvorrichtung ist in     Fig.    9     schematisch     dargestellt. Die Schaltklinke 43 wird hierbei       mittelbar    von der     Exzenterscheibe    44 ge  steuert. Die Schaltklinke 43 befindet sich an  dem einen Ende der Stange 45, die radial  zur     Exzenterscheibe    44 im Schwenkarm 35  beweglich     geführt    ist.

   Das andere Ende der  Stange 45 trägt     eine    Rolle 46, die     unter    der       )ATirkung    einer Feder 47 mit der     Umfangs-          oder    Steuerfläche des Exzenters 44 in Be  rührung bleibt. Auch hier erfolgt die Schal  tung der Schreibwalze     unmittelbar    nach er  folgtem Typenabdruck beim     Hochschwenken     der Arme 35.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    10  bis 12     wird    das Druckwerk durch den Len  ker 80 angetrieben, der den Spannhebel 81  der Zugfeder 83 mit dem Hebel 58 verbin  det. Der Hebel 81 ist auf der Achse 41 für  die Traghebel 35 der Schreibwalze 31 lose  drehbar gelagert.

   Ferner sind auf der Achse  41 ein Hebel 42, der unter dem Einfluss der  am Hebel 81 aufgehängten Zugfeder 83  steht, sowie     eine    Klinke 84, die mit einer  Rast des Winkelhebels 85 zusammenarbeitet,       verstiftet.    Beim Niederdrücken des Antriebs  hebels 52 wird in beschriebener Weise der  Winkelhebel 58     verschwenkt,    so dass der  Lenker 80 den Hebel 81 nach oben bewegt  und dabei die Feder 83     spannt.    Dies ist mög  lich, da der Hebel 42 durch die     Klinke    84  festgehalten wird     (Fig.    11). Dabei läuft der  Hebel 80 mit seinem untern Ende auf die  schräge Kante 86 des Winkelhebels 85 auf  und dreht diesen um die Achse 97, bis die      Klinke 84 freigegeben wird.

   Die ausgelöste  Feder 83 zieht den Hebel 42 hinter sich her  und lässt die     Schreib-,valze    auf die Typen  aufschlagen. Bei der     Aufwärtsbewegung     unmittelbar nach erfolgtem Typenabdruck  erfolgt in oben beschriebener Weise die  Zeilenschaltung mit Hilfe der Schaltklinke  43. Der Winkelhebel 85 wird durch die Feder  87 in Ruhestellung zurückgebracht, in der  die Traghebel 35 der Schreibwalze 31 fest  gelegt werden, sobald der Hebel 81 zusam  men mit dem Winkelhebel 58 zurückgegangen  ist und dabei den Hebel 81 mitgenommen hat.  Die Mitnahme erfolgt durch den Bolzen 98,  an dem auch die Zugfeder 83 aufgehängt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Zehntasten-Rechenmaschine mit beim Drucken auf feststehende Typen anschlagen der Schreibwalze, die von einer Schaltklinke gesteuert wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Schwenkachse der Schaltklinke exzen trisch zur Schwenkachse der Schreibwalze angeordnet ist, und zwar so, dass die Schalt bewegung der Walze unmittelbar nach er folgtem Typenabdruck erfolgt. UNTERANSPRüCHE 1. Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schwenk achse der Schreibwalze innerhalb der Lagerung der Schaltklinke liegt. 2. Rechenmaschine nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltklinke um eine Scheibe schwenkbar ist. 3.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch und dein Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterscheibe das Lager für die Schaltklinke bildet. 4. Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass an dem freien Ende eines von dem Antriebshebel ver- schw enkten Armes mittels eines Lenkers der kürzere Arm eines Winkelhebels an- greift, dessen längerer Arm die Einstel- lang der Zählwerksantriebsglieder be wirkt. 5.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der für die Einstellschienen der Maschine vorgesehene Mitnehmerbolzen in Schlitze von mit dem Antriebshebel in zwangläufiger Verbin dung stehenden Zugstangen eingreift und die Einstellschienen über Federn antreibt, so dass vor und nach der Verstellung der Einstellschienen Leerwege bezw. Leer winkel der Hauptachse ausgeführt werden. 6.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass während des zu Anfang und am Ende eines Arbeits spiels durchgeführten Leerweges der Mit nehmerbolzen von am Rahmengestell der Maschine angebrachten Klinken zurück gehalten wird, bis letztere durch abge schrägte Kanten der Zugstangen durch Vermittlung von an den Klinken sitzen den Bolzen ausgerückt werden und nun mehr während des weiteren Zurückgehens der erwähnten Zugstangen von an letzte rein schwenkbar gelagerten andern Sperr klinken hinsichtlich der Sperrwirkung abgelöst werden. 7.
    Rechenmaschine nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schreib walze auf die Drucktypen von einer Feder v erschwenkt wird, die an dem der Schreib walze in bezug auf ihre Schwenkachse ab gewandten Hebelarm aufgehängt ist und deren anderes Ende durch den ebenfalls auf der Achse befestigten Hebel über den Lenker von dem längeren Arm des Win kelhebels während des Niederdrückens des Antriebshebels gespannt wird, wobei nach erfolgter Federspannung der Schwenk arm bezw. dessen Klinke durch Ver- schwenkung des Rasthebels freigegeben wird.
CH211331D 1937-09-27 1938-09-21 Zehntasten-Rechenmaschine. CH211331A (de)

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