DE604492C - Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb - Google Patents

Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb

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DE604492C
DE604492C DER80853D DER0080853D DE604492C DE 604492 C DE604492 C DE 604492C DE R80853 D DER80853 D DE R80853D DE R0080853 D DER0080853 D DE R0080853D DE 604492 C DE604492 C DE 604492C
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Description

  • Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schreibrechenmaschinen mit Kraftantrieb und insbesondere auf Schreibrechenmaschinen, bei denen der Kraftantrieb durch Nockenscheiben erfolgt, die bei Tastenanschlag durch Eintourenkupplungen einzeln. mit einer dauernd umlaufenden Triebwelle gekuppelt werden.
  • Bei bekannten Maschinen dieser Art dient dieser Kraftantrieb lediglich der Zählwerkseinstellung, während der Antrieb der Zahlentypen durch einen besonderen Kraftantrieb, z. B. eine zweite umlaufende Welle, erfolgt. Diese Anordnung erfordert besondere Vorkehrungen, um zu verhindern, daß der zweite Kraftantrieb keinesfalls in Tätigkeit treten kann, sofern die Zählwerkseinstellung seitens des ersten Kraftantriebes nicht ordnungsgemäß erfolgt und beendigt ist, denn sonst würde ein tatsächlich nicht verrechneter Zahlenwert als verrechnet verbucht werden, und Fehler würden unvermeidlich sein.
  • Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich von diesen bekannten Maschinen dadurch, daß die vom Kraftantrieb unter Tastensteuerung hin und her bewegten Triebteile durch ihre Bewegung in der einen Richtung die Zählwerkseinstellung bewirken und durch ihre Bewegung in der anderen Richtung die Zahlentypen antreiben. Es muß also in jedem Falle erst die der Zählwerkseinstellung dienende Bewegung in der einen Richtung erfolgt sein, bevor der Typenantrieb erfolgen kann. Hierdurch wird in einfachster Weise verhindert, daß etwa ein nicht ordnungsgemäß ins Rechenwerk überführter Betrag verbucht wird.
  • Vorzugsweise bewirken die vom Kraftantrieb unter Tastensteuerung hin und her bewegten Triebteile die Zählwerkseinstellung bei ihrer durch Federkraft herbeigeführten Bewegung aus ihrer Ruhelage heraus und den Typenantrieb bei ihrer durch Kraftantrieb zwangsweise herbeigeführten Rückkehr in die Ruhelage. Auf diese Weise wird einerseits ein kräftiger Typenanschlag erzielt, ohne daß andererseits durch die vom Kraftantrieb ausgeübte Kraft das Zählwerk gefährdet wird,. wenn es irgendwie gehemmt sein sollte.
  • Weiter steht erfindungsgemäß jeder Triebteil in Gestalt eines Hebels mit dem betreffenden Zahlentypenhebelantrieb in Verbindung, und zwar über eine Kupplung, die lediglich während der Rückkehrbewegung des Hebels in die Ruhelage eingeschaltet ist.
  • Die Nockenscheiben müssen in ihrer Ausgangslage entgegen der Reaktionskraft der federnden Kupplungsklinken gesichert werden. Denn diese Klinken sind an den Nockenscheiben gelagert, stehen unter Federspannung und stützen sich gegen einen ortsfesten Anschlag an. Infolgedessen sucht die vom Anschlag ausgeübte Reaktionskraft die Nockenscheibe samt der Klinke zu drehen, was verhindert werden muß. Denn sonst - würde bei dieser Drehung der Nockenscheibe die Klinke in den Bereich des verzahnten Küpplungsrades gelangen und j edesmal von einem Zahn nach dem anderen ein Stück mitgenommen werden, was ein ratterndes Geräusch erzeugen und das Zahnrad schnell abnutzen würde.
  • Man hat vorgeschlagen, die Zurückdrehung der Nockenscheibe unter der Reaktion des Anschlages durch einen besdnderen Hebel zu verhindern, der unter Federkraft auf einen besonderen Ansatz des Nockens drückt. Erfindungsgemäß wird dieser besondere Hebel dadurch erübrigt, daß das von der Nockenscheibe angetriebene, unter Federspannung stehende S..euerglied für die Schreib- und Rechenmittel sich in der Ausgangslage gegen eine Schrägfläche des auf dem Nockenscheibenumfang angebrachten Ansatzes legt.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigen: Fig. i einen Teil einer Einrichtung, gemäß der Erfindung in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 2 einen Buchstabentastenhebel und einen Teil des Kraftantriebs, alle Teile in Ruhestellung, in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, jedoch die Teile in Arbeitsstellung, Fig.3a eine ähnliche Ansicht wie Fig.3, jedoch sind der Typenhebel und die angeschlossenen Teile bereits in die Ruhestellung zurückgekehrt, während der betätigte Tastenhebel vom Schreiber niedergedrückt gehalten wird, Fig. q. einen gedrückt gehaltenen Zahlentastenhebel, den Kraftantrieb und das Rechenwerk in Ruhestellung, in Seitenansicht, teilweise irn Schnitt, Fig. 5 und 6 die Teile der Fig. q. in verschiedenen Arbeitsstellungen, Fig. 7 eine Schaltvorrichtung zum Betätigen eines Zahlentypenhebels in vergrößerter Seitenansicht, Fig.8 eine Gruppe von Buchstaben und Zahlentastenhebeln nebst einigen zugeordneten Teilen in perspektivischer Darstellung, Fig. g eine Gruppe von Nocken nebst einigen zugeordneten Teilen in vergrößerter perspektivischer Darstellung, Fig. io eine Betätigungsnocke nebst zugehörigem, auf der Antriebswelle sitzendem Antriebsrad in vergrößerter Darstellung, Fig. ii die Lagerung eines Tastenhebels nebst einigen zugeordneten Teilen in Seitenansicht, Fig. 12 Betätigungsnocken mit Schreibwalze und Antrieb in vergrößerter Draufsicht, Fig. 13 die Teile der Fig. 12 in Seitenansicht, Fig. 14 einen Steuerhebel mit Schaltklinke zum Betätigen der Buchstabentype in vergrößerter Seitenansicht, Fig.15 die Antriebsklinke für die Buchstabentypenbetätigung und einen Teil des sie steuernden Betätigungshebels in ähnlicher Darstellung und Fig.16 den Rahmen nebst Triebwerk in aufgeklapptem Zustand.
  • Wie dargestellt, sind in der Maschine verschiedene Antriebsvorrichtungen verwendet, die durch einen ständig laufenden Elektromotor 7 angetrieben werden (Fig. 13). Der Motor ,7 ist lösbar mit seinem Träger 8 verbunden,, der an der Rückwand des Rahmens 2 lösbar befestigt ist. Die Antriebsvorrichtungen enthalten eine gezahnte Walze g, die auf einer von dem Motor getriebenen Welle io befestigt ist. Die Vorrichtungen enthalten ferner eine Anzahl von Steuernocken 12 (Fig. ii), die, wie weiter unten beschrieben wird, mit einer von dem Motor getriebenen Welle 13 wahlweise gekuppelt werden können.
  • Die Wellen io und 13 (Fig. 12) ragen auf der rechten Seite der Maschine über den Rahmen 2 hinaus und sind an ihren Enden mit Treibscheiben 14 bzw. 15 ausgerüstet. Auf der Welle 13 sitzt ein Schrägzahnrad 16, das mit einem an einer kurzen Welle 18 sitzenden Zahnrad 17 kämmt. Die Welle 18 ist in dem Grundrahmen 2 gelagert. Das °äußere Ende dieser Welle trägt ein Treibrad ig, dessen Bewegung auf die Welle 13 übertragen wird. Die Motorwelle 2o (Fig. 13) trägt ein Treibrad 21, über das ein Treibriemen 22 nach der Scheibe ig und von da nach einer Scheibe 23 geführt ist, die durch eine hintere Eckstütze ja des Rahmens i getragen wird und zum Schlittenrückzug dient, wie weiter unten beschrieben wird. Der Riemen 22 sitzt zwischen der Scheibe 21 und der Scheibe ig unter dem. Einfluß einer Spannrolle 2q., die an einem Arm 25 befestigt ist. Arm 25 ist bei 26 an einer am Rahmen 2 befestigten Tragstütze 27 schwenkbar angebracht und wird durch eine Feder 28 nach oben gedrückt, um den Treibriemen 22 unter Spannung, zu halten.
  • Die .Scheiben 14 und 15 (Fig. i2) sind über einen Treibriemen 29 miteinander verbunden, der durch eine an einem Arm qo gelagerte Spannrolle 39 gespannt wird. Dieser Arm istbei 41 an einer Stelle des Rahmens 2 schwenkbar gelagert und wird durch eine Feder 42 nach unten gedrückt.
  • Auf diese Weise wird die Drehbewegung der Motorwelle 2o auf die die Nocken i2 tragende Welle 13 und von dieser auf die Zahnwalze g übertragen, und zwar derart, daß sich diese in gleicher Richtung, aber in einem bestimmten Geschwindigkeitsverhältnis zueinander bewegen. Es sei angenommen, daß sich die Welle 13 in. diesem Ausführungsbeispiel 2i/2mal so schnell bewegt wie die Welle io der Walze g.
  • Um den Schreiber vor Berührung mit dem Motor und der oben beschriebenen Antriebsvorrichtung, die außerhalb der Rahmen i und 2 angebracht ist, zu schützen, ist zweckmäßigerweise ein Gehäuse 43 vorgesehen, das diese Teile vollkommen abdeckt (Fig. 1s).
  • Die Walze 9 (Fig. i) ist über ihre ganze Länge mit Zähnen ga ausgerüstet, sie erstreckt sich von der einen zur anderen Seite des Grundrahmens 2. Diese Walze ist vorgesehen, um Vorgänge auszulösen, durch die die Einrichtungen zum Buchstabenschreiben allein betätigt werden. Die Zifferntypenhebel und das Rechenwerk werden dagegen durch die Nocken 12 gesteuert. Diese Nocken haben auf die Buchstabentypenhebel keinen Einfluß. Zunächst sei die Betätigung der Buchstabentypenhebel durch die Zahnwalze 9 beschrieben.
  • Im wesentlichen waagerecht angeordnete Buchstabentastenhebel44 (Fig. i) erstrecken sich über ihre ganze Länge in senkrechten, parallelen Ebenen. An ihren hinteren Enden sind sie an einer gemeinsamen, durch den Rahmend getragenen Befestigungsschiene45(Fig.ii) befestigt. Mit jedem dieser Tastenhebel ist eine Zugrückführfeder 46 befestigt, die mit der üblichen Regelschraube 47 versehen ist, um die Federspannung verändern zu können. Jeder Tastenhebel 44 trägt einen sich nach unten erstreckenden Arm 48 (Fig. i), der in einen waagerechten Ansatz 49 (Fig. 8) ausläuft. Diese Arme sind durch einen Kamm 50 (Fig. i) geführt, der durch Arme 5i getragen wird. Diese Arme sind auf jeder Seite des Rahmens i in bestimmtem Abstand von ihm befestigt. Jeder Ansatz 49 wirkt mit einem einen Buckel tragenden Winkelhebel sz zusammen (Fig. i4). Diese Hebel 5--, sind um eine fest angebrachte und an ihren Enden durch die Arme 51 gehaltene Stange 53 (Fig. i) drehbar angeordnet. Jeder Hebel ist mit einem Ende einer Feder 54 verbunden, die an ihrem anderen Ende an einer fest angeordneten U-förmigen Schiene 55 angebracht ist. Die Enden dieser Schiene werden von entsprechend ausgebildeten Öffnungen 56 in nach unten ragenden Armen der Träger 51 erfaßt und durch Schrauben 57 gegen Längsverschiebung gesichert. Die Schrauben erfassen die Schiene und legen sich außen an die Stützarme an.
  • Jeder Hebel 52 (Fig. 14) trägt eine bei 58 schwenkbar gelagerte Griffklinke 59, die mit einer Öffnung 6o versehen ist, in die ein Anschlagbolzen 61 hineinragt, der an dem zugeordneten Hebe152 befestigt ist. Auf diese Weise wird die Bewegung jeder Klinke 59 gegenüber ihrem zugehörigen Traghebel 52 begrenzt. Jede Klinke 59 ist mit einem hakenartigen Ende 62 versehen und über eine Feder 63 mit dem zugehörigen Traghebel 52 verbunden. Das hakenartige Ende 62 jeder Griffklinke wirkt mit einem nach oben gerichteten Ansatz 64 (Fig. 15) zusammen, der an einer Betätigungsklinke 65 vorgesehen ist. Jede Klinke 65 ist bei 66 an dem nach unten ragenden vordren Ende 67 eines im wesentlichen horizontal angeordneten Typenhebelbetätigungsorgans 68 (Fig. 8) schwenkbar gelagert. Das Betätigungsorgan ist parallel zwischen den Tastenhebeln _44 angeordnet. Für jeden Büchstabentastenhebel ist ein Hebel 68 vorgesehen. Sie sind alle an der gemeinsamen Befestigungsschiene45 (Fig.ii) im hinteren Teil der Maschine drehbar gelagert. Jeder Hebel 68 ist mit einer Rückzugsfeder 69 verbunden, die mit einer Regelschraube 7o versehen ist. Jeder Hebel 68 weist einen sich nach unten erstreckenden Ansatz 71 auf, der mit einer gemeinsamen Schiene 72 zusammenwirkt, die in der üblichen Weise angeordnet ist und derart wirkt, daß das Farbband in den Weg des Typenhebels gebracht wird, wenn dieser sich der Schreibstellung nähert. In jeder Klinke 65 (Fig. 15) ist eine erweiterte Offnung.73 vorgesehen zur Aufnahme eines durch den zugeordneten Teil 67 getragenen Anschlagstiftes 74. Diese Anschläge 74 begrenzen die Bewegung der hakenartigen unteren Enden 75 der Klinken 65 gegenüber den Zähnen der Welle 9 unter der Wirkung der Zugfeder 76. Die Federn 76- sind einerseits an der Klinke 65 befestigt. Sie ragen "durch eine Öffnung 67a und sind an dem entgegengesetzten Ende des zugehörigen Teils 67 angebracht.
  • Das untere Ende jeder Betätigungsklinke 65 ist in einem Schlitz eines Kammes 77 (Fig. i) -geführt, der an seinen Enden an sich nach unten erstreckenden Armen der Träger 51 befestigt ist.
  • Jeder Hebel 68 (Fig. i) trägt einen nach oben ragenden Ansatz 78, der seinerseits einen Bolzen 79 hält. Dieser Bolzen spielt in der üblichen Weise in einem Schlitz 8o eines Zughebels 81, der bei 82 schwenkbar gelagert und an seinem oberen Ende mit einem Buchstabentypenhebe183 in Verbindung gebracht ist. Alle Typenhebel sind bei 84 in bekannter Weise in einem Typenhebelsegment gelagert.
  • Durch das Niederdrücken einer Buchstabentaste 44a (Fig. i) aus der Ruhestellung gemäß Fig. 2 wird der zugeordnete Hebel 5:z entgegen dem Uhrzeigersinn um seinen Bolzen 53 geschwenkt, bis dieser Hebel durch einen verstellbaren Schraubenanschlag 52a, der für gewöhnlich durch eine Sperrschraube 52b gesichert ist, gesperrt wird. Hierdurch wird das Eingriffende 75 der zugeordneten Klinke 65 in die Bahn der Zähne 911 der ständig laufenden Walze 9 geschleudert. Auf diese Weise kann die Klinke 65 durch die Walze 9 erfaßt und nach unten gezogen werden (Fig.3). Hierdurch wird der zugehörige Hebel 68, der Zughebel 81: und der Typenhebel 83 (Fig. i) betätigt. Gegen Ende dieser Bewegung wird die Klinke 65 von der Walze 9 gelöst, indem die Nockenkante 89 dieser Klinke gegen einen einstellbaren festen Anschlag anstößt, der von einer Schraube go gebildet wird, die durch eine Schraube gi gesichert ist. Da die Klinke ihre Abwärtsbewegung fortsetzt, so wird sie von der Walze 9 getrennt. Fig. 3 zeigt die Teile, kurz bevor die Trennung bewirkt wird. Fig. 3a zeigt die Stellung der Teile, nachdem der betätigte Typenhebel und sein Betätigungshebel 68 und die Klinke 65 durch die zugeordnete Feder 69 in ihre Ruhestellung zurückgeführt sind und während der . zugeordnete Tastenhebel 44 durch den Schreiber noch niedergedrückt gehalten wird. Man erkennt, daß das Ende 62 der betätigten Griffklinke 59 seine höchste Stellung einnimmt und an dem oberen Teil des zugehörigen Ansatzes 64 zurückgleiten und hinter den Rücken dieses Ansatzes fallen wird, wenn der Schreiber den Tastenhebel 44 losläßt. Hierdurch wird der Tastenhebel wiederum mit der zugehörigen Betätigungsklinke 65 in Eingriff gebracht. Es folgt hieraus, daß ein Typenhebel erst wieder gedrückt werden kann, wenn die Taste losgelassen und im wesentlichen in ihre Ruhestellung zurückgekehrt ist. Ferner ist noch zu beachten, daß das Ende 62 von der Griffklinke 59 niemals mit der Vörderkante des zugehörigenAnsatzes 64 in Eingriff gelangen kann.
  • Aus der soeben beschriebenen Bauart und Anordnung der einzelnen Teile ergibt sich nicht nur, daß durch das Niederhalten der Taste etwa eine nochmalige Betätigung der Typenbewegung stattfinden kann, sondern daß auf den Finger des Schreibers bei der Betätigung des Typenhebels auch kein Stoß durch die Zahnwalze 9 übertragen wird. Diese letzte Tatsache ist dadurch gegeben, daß der Tastenhebel 44 die Betätigungsklinke 65 lediglich mit den Zähnen der Walze 9 in Eingriff bringt, während die Bewegung dieser Klinke durch die Walze abwärts von der zugehörigen Klinke 59 ab gerichtet ist, so daß weder auf diese Klinke noch auf den Finger des Schreibers, der diese Klinke in Arbeitsstellung hält, ein Stoß übertragen wird.
  • Es sei nun die Arbeitsweise des Rechenwerks und der Zahlentypenhebel beschrieben; aus dem oben Gesagten geht bereits hervor, daß die Buchstabentypenhebel betätigt werden, ohne irgendeine Wirkung auf das Rechenwerk auszuüben.
  • Es ist bereits gesagt worden, daß die Betätigung des Rechenwerks und der Zahlentypenhebel durch die mit Kraft angetriebenen Nocken 12 gesteuert wird. Diese Nocken laufen auf Kugellagern92 (Fig.io), die in einer V-förmigen Lagerrille in dem Nocken und zwischen gegeneinander verstellbare, konisch ausgebildete Lager 93 und 94 gelagert sind. Die Teile 93 und 94 werden durch eine Sperrmutter 95 zusammengehalten. Die Teile 93 sind an Sperrrädern 96 ausgebildet, deren Naben 97 durch einen Stift 98 mit der Treibwelle 13 fest verbunden sind. Die Enden der Zähne g9 jedes Sperrades 96 sind flach ausgebildet. Sie sind durch Zwischenräume ioo (Fig. i) mit im wesentlichen parallelen Seitenwänden getrennt. Auf einer Seite jedes Nockens 12 ist bei ioi (Fig.4) eine Sperrklinke io2 schwenkbargelagert, die einen rechteckigen Einfallszahn 103 aufweist, der in jeden Zwischenraum ioo des zugehörigen Sperrades 96 paßt und den zugehörigenNockeni2 mit diesem Rad 96 und damit mit der Welle 13 kuppelt. Jede Sperrklinke io2 ist mit einer Feder 104 versehen, die den Sperrzahn 103 der Klinke in einen Zwischenraum ioo des zugehörigen Sperrades 96 einzudrücken sucht. Liegt beispielsweise der Sperrzahn 103 auf einen Zahn 99 des Rades 96 auf, so wird unter dem Einfluß der Feder 104 die Klinke in die erste Zahnlücke ioo des sich drehenden Rades 96 einfallen und hiermit den Nocken i2 mit der Treibwelle 13 kuppeln. , Es sind Anordnungen getroffen, durch die bei jedem Niederdrücken einer Zahlentaste der entsprechende Nocken 12 mit der Welle 13, wie oben angegeben, gekuppelt wird, jedoch nur für eine einzige Umdrehung des Nockens, nach der der Nocken selbsttätig wieder entkuppelt wird. Diese Anordnungen seien nun beschrieben.
  • Jede Klinke io2 ist mit einem Ansatz io5 ausgerüstet, der in der in Fig. z dargestellten Ruhelage mit einer Laufrolle io6 an einem Griffhebel io7 zusammenwirkt, um die zugehörige Klinke io2 entgegen der Spannung der Feder 104 mit dem zugehörigen Sperrade 96 außer Eingriff zu halten. Jeder Hebel io7 ist bei io8 an einem Tragarm iog schwenkbar gelagert, der mit Schrauben iii an einer Querschiene iio befestigt ist. Die Schiene iio ist an ihren Enden mit Füßen 112 ausgerüstet, über die sie mit Schrauben 113 an dem unteren Rahmen 2 befestigt ist. Das untere Ende jedes Hebels 107 ist in einem Schlitz eines Kammes 115 geführt und an der Bewegung im Uhrzeigersinn durch den Grund des zugehörigen Führungsschlitzes gehindert. Eine Zugfeder 116 ist mit dem einen Ende an dem Hebel 107, mit dem anderen Ende an einem Flansch 117 befestigt, der an dem vorderen Ende des Führungskammes 115 ausgebildet ist. Der Führungskamm 115 ist durch Schrauben 118 (Fig. 5) mit der Querschiene iio verbunden und trägt nach unten ragende Stützen iig (Fig. i), die ihrerseits einen insgesamt mit igo bezeichneten Rahmen tragen. Das äußere Ende des Tragrahmens i2o ist mit Schrauben 121 an einer zweiten Querschiene 122 befestigt, die der Querschiene iio entspricht und an ihren Enden auch in gleicher Weise mit den Seitenteilen des Rahmens 2 verbunden ist. Aufrecht stehende Seitenteile 123 an dem Rahmen i2o bilden Stützen für zwei Paare von Lagerrollen 124; die zwischen den Enden und unterhalb der Welle 13 angeordnet- sind. Diese -Rollen stehen mit den Naben 97 von zwei Sperrädern 96 in Verbindung, um eine reibungsarme Lagerung für die Welle 13 zwischen ihren Enden zu schaffen und um dem nach unten gerichteten Druck auf diese Welle, der durch die Spannung von federbelasteten Betätigungsorganen, die mit den Nocken 12 zusammenwirken, erzeugt wird, entgegenzuwirken, wie aus dem Folgenden hervorgeht.
  • Zunächst sei noch erläutert, daß e:n nach oben und nach vorn gerichteter Arm 125 (Fig. 1) an dem Griffhebel 107 mit einer Aussparung oder einem Anschlag 126 versehen ist, in den ein sich waagerecht erstreckender Ansatz 127 an einem nach unten ragenden Arm 128 eingreift. Dies hat den Zweck, den zugehörigen Griffhebel 107 (Fig. 4) in die unwirksame Stellung zu schwenken und von der zugehörigen Klinke 1o2 wegzuziehen. Hierdurch kann die Klinke 1o2 ihren Nocken 12 mit dem entsprechenden Sperrad 96 kuppeln, jedoch nur während einer einzigen Umdrehung des Rades, wie weiter unten beschrieben. Das sich nach oben erstreckende Ende 125" eines jeden Armes 125 verhindert, daß der Ansatz 127 hinter den zugehörigen Arm 125 schwingen kann und daß die Teile 126, 127 beim Zusammenklappen der Rahmenhälften klemmen.
  • Jeder Arm 182 (Fig. i) ist bei 129 mit seinem zugehörigen Tastenhebel 130 schwenkbar verbunden. Die Hebel 130 sind mit Tasten 130a versehen. Sie dienen zum Zahlenschreiben und zum Betätigen des Rechenwerks. Sie entsprechen den Buchstabentastenhebeln 44, mit der Ausnahme, daß die ersteren keine Arme 48, dafür aber schwenkbare Arme 128 aufweisen. Die Tastenhebel 130 liegen zwischen den Hebeln 44 und 68 in ähnlicher paralleler Anordnung. Sie sind an der gemeinsamen Tragstütze 45 (Fig. 1i) gelagert und mit den Federn 46 ähnlichen Rückführfedern ausgerüstet. Jedem Tastenhebel 130 ist ein Hebel 131 (Fig.9) zugeordnet, der parallel zu diesem und angrenzend an diesen angeordnet, an der Tragstütze 45 gelagert und mit einem nach unten gerichteten Ansatz 132 versehen ist. Der Teil 132 weist einen Schlitz 133 auf, der einen sich von einem zugeordneten Hebel 134 (Fig. i) waagerecht erstreckenden Stift 134a aufnimmt. Die Hebel 134 sind in der Mitte parallel zueinander um eine Stange 135 schwenkbar gelagert und durch geeignete Zwischenlagen voneinander getrennt. Die Hebel 134 werden unter Uberwachung durch die Nocken 12 durch die Motorkraft bewegt, wie gleich beschrieben wird. Jeder Hebel 131 ist mit einem Zahlentypenhebel in derselben Weise verbunden wie die Buchstabentypenhebelmit ihren Zughebeln.68. Jeder Hebel 131 (Fig. 4) weist einen sich nach oben erstreckenden Ansatz 137 auf; der mit einem sich waagerecht - erstreckenden Stift 138 ausgerüstet ist. Dieser Stift erfaßt einen Schlitz 139 in einem winkligen Zughebe114o, der in der bereits beschriebenen Weise mit dem zugehörigen Typenhebel verbunden ist.
  • Das obere Ende jedes Armes 128 ist mit dem Ende einer Zugfeder 128a verbunden, die andererseits an einem Stift 141 an `dem zugehörigen Tastenhebel 13o befestigt- ist. Die Spannung der Feder 128a dient dazu, den Hebel 128 für gewöhnlich gegen einen Anschlagstift 142 zu legen, der an dem zugehörigen Tastenhebel befestigt ist.
  • Wird ein Tastenhebel 130 in die in Fig.4 dargestellte Stellung gedrückt, so wird der Hebel 107 entgegen _ dem Uhrzeigersinn gedreht, bis seine Bewegung durch einen Anschlagstift 143 an dem zugehörigen Tragarm 1o9 begrenzt wird. Hierdurch wird die Klinke 1o2, die durch den Hebel 107 festgehalten wurde, entsperrt. Zu diesem Zeitpunkt gleitet der Ansatz 127 des Armes 1z8 von dem Ansatz 126 des Hebels 1o7 ab. Der Hebel l07 kommt hierdurch von dem niedergedrückten Tastenhebel 130 frei; er kann nunmehr unter der Wirkung seiner Feder 116 in die Ruhestellung zurückkehren. Sobald die Klinke 1o2 in der angegebenen Weise entriegelt ist, fällt der Ansatz 105 in eine Stellung, in der die Rolle 1o6 nicht unter diesen Ansatz greifen kann, selbst wenn der Zahn 103 der Sperrklinke, wie in Fig. 4 dargestellt, auf einen Zahn 99 des zugehörigen Sperrades fallen sollte. Ist die Sperrklinke log in eine Aussparung ioo des Sperrades 96 eingefallen, so dreht sich alsdann der zugehörige Nocken 12 mit der Treibwelle 13 in einer der Uhrzeigerbewegung entgegengesetzten Richtung. Der Hebel 107 kehrt darauf in die in Fig. 5 dargestellte Ruhestellung zurück, in der er dann wieder bereit ist, mit dem Ansatz 105 zusammenzuwirken und die Sperrklinke 1o2 von ihrem Sperrade 96 zu entkuppeln, wenn das Rad eine Umdrehung vollendet hat. Die Teile stehen dann wieder in der in Fig. r dargestellten Stellung. Hält der Schreiber, wie in ausgezogenen Linien in Fig. 6 dargestellt, die Taste 130a niedergedrückt, so wird trotzdem der Hebel 107 unabhängig hiervon in. seine Ruhestellung zurückkehren und die Kupplung 93, log lösen.
  • Aus dem oben Gesagten folgt, daß jedes Niederdrücken einer Zahlentaste 130a lediglich eine einzige Umdrehung des zugeordneten Nockens 12 durch die angetriebene Welle 13 ergibt, selbst wenn die Taste durch den Schreiber niedergedrückt gehalten wird.
  • Nachdem nun beschrieben worden ist, in welcher Weise die Nocken 12 wahlweise durch die Treibwelle 13 angetrieben werden, sei nun erläutert, auf welche Weise die Bewegung von diesen Nocken auf die Zahlentypenhebel übertragen wird, Es ist eine Reihe von schwingenden Betätigungsorganen 144 (Fig. x) vorgesehen, die in ihrer Anzahl der Zahl der verwendeten Nocken 12 entspricht und von denen in dem beschriebenen Ausführungsbeispiel elf vorgesehen sind, und. zwar je eine für die Zahlentypenhebel o bis 9 und eine für die übliche Pence-Taste. Jedes Betätigungsorgan 144 besteht aus einem Hebel, der lose um eine feste Stange 145 schwenken kann, die an ihren Enden in an dem Rahmen i befestigten Trägern 146 angebracht ist. Die Organe 144 werden durch Abstandsscheiben i47 (Fig. 9) in bestimmtem Abstand voneinander gehalten. Diese Abstandsscheiben sind je mit einer Befestigungsschraube 148 auf der Stange 145 angebracht. Jedes Organ 144 trägt eine Rolle 49, die auf der einen Seite des Organs drehbar gelagert ist. Ein Kopfbolzen 15o ragt durch den Arm. 144 hindurch und bildet ein Lager für eine zweite Rillenrolle 155 auf der anderen Seite des Armes i44.. Jedes Organ 144 ist mit derartigen Rollen 149 und 155 ausgerüstet. Wie bereits ausgeführt, legt sich die Rolle 149 gegen den zugehörigen Nocken 12, während jede Rolle 155 ein Lager für ein Ende 157a einer starken Feder 157 bildet. Das entgegengesetzte Ende 158 jeder Feder legt sich gegen eine Querstütze 159, die an ihren Enden mit dem Rahmen i verbunden ist. Die Windungen der Feder 157 sind um die zugehörige Abstandsscheibe 147 der Stange 145 gelegt. Die Federkraft drückt die zugehörigen Organe 144 nach unten, die sich unter diesem Druck gegen die zugehörigen Nocken i2 anlegen. Die Kraft jeder Feder 157 reicht aus, um das Rechenwerk zu betätigen. Diese Kraft ist aber nicht notwendig, um die zugehörige Zahlentaste anzutreiben, die zwangsläufig durch den Nocken 12 betätigt wird, wenn dieser Nocken den Arm 144 entgegen der Kraft seiner Feder 157 in die Ruhestellung zurückführt, wie sich aus dem Folgenden ergibt.
  • Jedes Organ 144 ist mit einem von der Stange i45 nach vorn gerichteten und auf ihr aufgebrachten Halte- oder Greifarm 16o (Fig. 6) versehen, der mit dem zugehörigen, sich nach unten erstreckenden Arm 128 zusammenwirkt. Dieses Zusammenwirken hat den Zweck, den Arm 128 an einer Rückkehrbewegung in die Eingriffstellung mit seinem Greifhebel io7 zu verhindern, bis der zugehörige Nocken 12 seine Drehung nahezu vollendet hat. Da derNocken 12 aus der in Fig.4 dargestellten Lage losläuft, läßt er zunächst ein Senken des zugehörigen Armes 144 unter dem Einfluß der zugehörigen Feder 157 zu. Sobald der tiefste Punkt des Nockens erreicht ist, wirkt der Arm 16o auf den zugehörigen Arm 128 und verhindert dessen rückläufige Bewegung (Fig. 5 und 6). Der Arm 16o bleibt eine gewisse Zeit lang in dieser Sperrstellung, und zwar im wesentlichen, bis der Nocken 12 seine Umdrehung beendet und der Arm 144 in die in Fig. = dargestellte Ruhestellung zurückgekehrt ist. Hierdurch wird ein Abhalten des Armes 128 von seinem Greifhebel io7 sichergestellt, damit der letztere nicht vor beendigtem Nockenumlauf von neuem ergriffen wird, sondern sogleich in eine Stellung zurückfallen kann, in der er mit der Sperrklinke ioz zusammenwirkt und diese ausklinkt, wenn diese mit dem zugehörigen Nocken herumgedreht ist.
  • Wie bereits erwähnt, ist jeder Nocken 12 auf Kugeln gelagert. Wenn daher die Nocken in der in Fig. i dargestellten Ruhestellung von ihren Sperrädern 96 gelöst sind, werden sie frei und können sich leicht auf ihren Lagern in Uhrzeigerrichtung drehen. In diesem Augenblick könnte die Spannkraft der Feder 104 den zugehörigen Nocken in Richtung des Uhrzeigers drehen. Eine Bewegung des Nockens 12 in Uhrzeigerrichtung würde eine Bewegung des Zahnes 103 der Sperrklinke io2 gegen die Zähne des schnell drehenden Treibrades 96 bewirken. Selbst wenn die Größe dieser Bewegung der Sperrklinke io2 ungenügend wäre, um ihren Zahn 103 zwischen die Zähne des Rades 96 einzudrücken, so würde trotzdem diese Bewegung der Klinke io2 ein lautes Maschinengeräusch verursachen. Um diesen Nachteil zu beseitigen, ist an jedem Nocken 12 eine Erhöhung i2a vorgesehen, die in der in Fig. i dargestellten Ruhelage der Teile gerade vor der zugehörigen Rolle 149 liegt. Mit Hilfe des Buckels i2a überwindet die größere Kraft der Feder 157 gegen die Rolle 149 das Bestreben der schwächeren Feder 104, den zugehörigen Nocken aus seiner Ruhestellung heraus im Uhrzeigersinn zu drehen. Es wird daher in derRuhestellung derTeile jederNocken 12 genau in seiner Ausgangsstellung gehalten, ungeachtet der Spannung seiner Feder io4, die den Nocken aus dieser Stellung herausbewegen will und eine Berührung der zugehörigen Sperrklinke ioz mit dem schnell laufenden Treibrad 96 verhindert. Dieses Merkmal ist für den Bau einer. einwandfrei arbeitenden Maschine der hier behandelten Art von besonderer Bedeutung.
  • Jedes Organ 144 besitzt an seinem freien hinteren Ende einen verbreiterten Teil 44a (Fig. i), an dem ein einseitig wirkender Greifhebel i6i bei i62 schwenkbar gelagert ist. Dieser Hebel trägt eine Gleitrolle 163 an seinem oberen Ende. Diese Rolle wirkt mit einem zugehörigen Betätigungshebel i34 zusammen, durch den, wie vorher beschrieben, die entsprechende Typenbewegung gesteuert wird. Auf der rechten Seite jedes Armes 144 sitzt ein Klotz 164 (Fig. 7), der bei 165 vernietet ist. In diesem Klotz sitzt eine einstellbare Anschlagschraube i66, deren Ende mit einer Kante 167 des zugehörigen Greifhebels i6z zusammenwirkt, um dessen Bewegung um den Bolzen 162 in einer Richtung zu begrenzen. Eine Zugfeder 168 ist mit einem Ende an dem Hebel 161 befestigt und mit ihrem anderen Ende mit dem Arm 144 verbunden. Diese Feder drückt für gewöhnlich ihren Greifhebel 161 gegen dessen Begrenzungsanschlag 166 (Fig. 5). Wenn der Arm 144 in die in Fig. 5 dargestellte Lage sinkt, so legt sich die Rolle 163 gegen das abgerundete Ende des zugehörigen Betätigungshebels 134. Der Hebel 161 wird entgegen der Kraft seiner Feder 168 bewegt, bis die Rolle 163 an dem Ende des zugehörigen Hebels 134 vorbeigleitet, ohne diesen zu betätigen. Erreicht der niedergedrückte Hebel 144 seine niedrigste Lage, so wird der Greifhebel 161 durch seine Feder 168 in die Lage gebracht, in der die Rolle 163 sich gegen die untere Seite des vorderen Endes des zugehörigen Betätigungshebels 134 anlegt. In diesem Augenblick legt sich der Greifhebel 161 gegen seinen Schraubenanschlag 166. Wird der Hebel 144 aus der Stellung nach Fig. 5 in diejenige der Fig. i durch die Wirkung des zugehörigen Nockens i2 gehoben, so wird der zugehörige Hebel 134 betätigt, um auf den entsprechenden Typenhebel 83 einzuwirken (Fig.6). Die kraftschlüssige Betätigung des Typenhebels dauert so lange, bis er ungefähr zwei Drittel des Weges zur Schreibstellung zurückgelegt hat. Alsdann wird die Rolle 163 mit dem zugehörigen Hebel 134 außer Eingriff gebracht. Der Typenhebel setzt seine Bewegung in die Schreibstellung durch seine eigene Wucht und derjenigen der mit ihm verbundenen Teile fort. Der betätigte Arm 14. und der Greifhebel 161 setzen ihre Rücklaufbewegung in die Ruhestellung unter der weiteren Drehung des Nockens 12 fort und sind für eine neue Betätigung des Typenhebels bereit, wenn dieser und die zugehörigen Teile in die Ruhestellung zurückgelangt sind, jedoch immer erst nach der Rückkehr des zugehörigen Betätigungsorgans 144 in die Ruhelage.
  • Es seien nun die Anordnungen beschrieben, durch die das Rechenwerk durch die Betätigungsorgane 144 unter der Kraft der Federn 137 und unter Steuerung durch die Nocken 12 betätigt wird.
  • Es sind eine Reihe von Betätigungsarmen 169 (Fig. i) für das Rechenwerk vorgesehen, und zwar einer für jedes Organ 144. Die Arme 169 sind lose auf einer Stange 17o aufgebracht, die durch an dem Rahmen i befestigte Tragarme 171 gehalten werden. Jeder Arm 169 ist über einen Lenker 172 mit dem zugehörigen Betätigungsorgan 144 verbunden. Aus bestimmten, gleich erkennbaren Gründen ist zweckmäßigerweise zwischen den Organen 144 und 169 eine nachgiebige Verbindung vorgesehen, die zwangsläufig eine Abwärtsbewegung des ersteren auf das letztere überträgt, die aber in umgekehrter Richtung dämpfend oder-nachgiebig ist. Um dies zu verwirklichen; ist in dem Ausführungsbeispiel folgende Bauart gewählt Jeder Lenker 172 (Fig. i) ist an seinem unteren Ende gegabelt. Die Gabelteile liegen auf entgegengesetzten Seiten des zugehörigen Organs 144. Die Gabeln jedes Lenkers sind durch einen Bolzen 173 miteinander verbunden, der durch einen senkrechten Schlitz 174 im zugehörigen Organ 144 hindurchragt. Der Lenker 172 wird durch einen Hebel 175 nach oben gedrückt, der sich gegen das untere Ende eines Gabelteiles des Lenkers 172 anlegt und den Stift 173 für gewöhnlich gegen den oberen Rand des Schlitzes z74 anlegt. Jeder Hebel 175 ist bei 176 auf einer Seite des zugehörigen Organs 144 schwenkbar, gelagert. Eine Zugfeder 177 ist mit einem Ende an dem zugehörigen Hebel 175, mit dem anderen an einer Schraube 178 befestigt, die von dem Betätigungsorgan 144 getragen wird.
  • Die Bauart ist derart, daß jedes Organ 144 bei seiner Abwärtsbewegung unter dem Einfluß seiner Feder 157 den zugehörigen Arm 169 zwangsläufig mitnimmt. Wenn aber der Arm 169 bei der Aufwärtsbewegung eines Organs 144 unter der zwangsläufigen Wirkung seines Nockens 12 aus irgendeinem Grunde einen starken Widerstand ausübt oder gegen Rückwärtsbewegung gesperrt oder verriegelt wird, bevor die Erhöhung des Nockens erreicht ist, dann läßt der zugehörige Schlitz 174 eine Aufwärtsbewegung des hinteren Endes des Organs 144 zu, ohne irgendeine Bewegung auf seinen Lenker 172 auszuüben. In diesem Augenblick wird der Hebel 175 entgegen der Kraft seiner Feder 177 um seinen Bolzen 176 gedreht. Ist der Widerstand gegen die Bewegung des Lenkers 172 beseitigt, so wird durch die Feder 177 die gewöhnliche Verbindung zwischen dem Lenker i72 und seinem Organ 144 wiederhergestellt.
  • An den einzelnen Armen 169 greifen Zugstangen 179 an, die in bekannter Weise (vgl. die amerikanische Patentschrift i 27o 471) auf das Einstellwerk für die Addierwerke einwirken.
  • Die Hälften 1, 2 des in bekannter Weise zweiteilig ausgeführten Maschinenrahmens sind durch ein Scharnier 3, 4, 5 gelenkig verbunden, und die in diesen Rahmenhälften gelagerten Triebwerksteile sind so zueinander angeordnet, daß sie das Aufklappen nicht behindern und beim Zusammenklappen der Rahmenhälften ohne weiteres in betriebsbereite Lage zueinander kommen.
  • Die Rahmenhälften werden durch Zentrierstift 6 und Bohrung 611 gegeneinander ausgerichtet und in hochgeklappter Lage durch Stützen 276 gehalten, deren Schlitz 278 mit seinem abgebogenen Ende 28o über einen Zapfen 279 der unteren Rahmenhälfte greift.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schreibrechenmaschine mit Kraftantrieb, insbesondere mit Nockenscheiben, die bei TastenanschIag durch Eintourenkupplungen einzeln mit einer dauernd umlaufenden Triebwelle gekuppelt werden, gekennzeichnet durch vom Kraftantrieb unter Tastensteuerung hin und her bewegte Triebteile (144), die durch ihre Bewegung in der einen Richtung die Zählwerkseinstellung bewirken und durch ihre Bewegung in der anderen Richtung die Zahlentypen antreiben.
  2. 2. Schreibrechenmaschine mit Kraftantric'b nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vom Kraftantrieb unter Tastensteuerung hin und her bewegten Triebteile (144) die Zähiwerkseinstellung bei ihrer vorzugsweise durch Federkraft herbeigeführten Bewegung aus ihrer Ruhelage heraus und den Typenantrieb bei ihrer vorzugsweise durch Kraftantrieb zwangsweise herbeigeführten Rückkehr in die Ruhelage bewirken.
  3. 3. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i und 2, bei der die Buchstabentypenträger durch eine ständig umlaufende Mitnehmerwalze angetrieben werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Zifferntypenträger lediglich von den der Zählwerkseinstellung dienenden Nocken (i2) abgeleitet wird und unabhängig von der Mitnehmerwalze durch die Triebteile (i44) erfolgt.
  4. 4. Schreibrechenmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Triebteil in Gestalt eines Hebels (144) mit dem betreffenden Zahlentypenhebelantrieb (13r, 40, 83) in Verbindung steht, und zwar über eine Einwegkupplung (i6i, z34), die lediglich während der Rückkehrbewegung des Hebels (i44) in die Ruhelage eingeschaltet ist.
  5. 5. SchreibrechenmaschinenachAnspruchz, dadurch gekennzeichnet, ,daß die zwangsweise in ihre Ruhelage zurückgeführten Triebteile (i44) mit den Zählwerksstellstangen (i72) mittels eines nur in einer Richtung nachgiebigen Verbindungsgliedes (i75) verbunden sind, derart, daß sie diese Stellstangen nachgiebig in die Ausgangslage zurückführen, aber von diesen zwangsweise in der Ausgangslage festgehalten werden, sofern die Zählwerke gesperrt sind.
  6. 6. Schreibrechenmaschine nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die hin und her gehenden Triebteile (144) angetriebenen Typenantriebshebel (i31, 132) auf derselben Stange (45) gelagert sind wie die die Triebteile überwachenden Tastenhebel (13o).
  7. 7. SchreibrechenmaschinenachAnspruchi, bei der die Nockenscheiben zu ihrer Sicherung in der Ausgangsstellung entgegen der Reaktionskraft der federnden Schaltklinke einen Ansatz tragen, gegen den sich ein federndes Halteorgan legt, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteorgan von dem von der Nockenscheibe (12) angetriebenen, unter Federspannung stehenden Steuerglied (144) für die Schreib- oder Rechenmittel gebildet wird, das sich in der Ausgangslage gegen eine Schrägfläche des auf dem Nockenscheibenumfang angebrachten Ansatzes (i211) legt.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE756276C (de) * 1937-12-02 1954-09-27 Mercedes Bueromaschinen Werke Schreibrechenmaschine, Buchungsmaschine oder aehnliche Maschinen

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