CH201716A - Steuerungseinrichtung bei Aufzügen. - Google Patents

Steuerungseinrichtung bei Aufzügen.

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CH201716A
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CH
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contact
relay
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Aktiengesellschaft Inventio
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Inventio Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66BELEVATORS; ESCALATORS OR MOVING WALKWAYS
    • B66B1/00Control systems of elevators in general
    • B66B1/34Details, e.g. call counting devices, data transmission from car to control system, devices giving information to the control system
    • B66B1/46Adaptations of switches or switchgear
    • B66B1/52Floor selectors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Elevator Control (AREA)

Description


  Stenerungseinrichtung bei Aufzügen.    Bei Aufzügen mit Druckknopfsteuerung  ohne Speicherung ist es bekannt, dass beim  Betreten der Kabine ein Kontakt in Ab  hängigkeit eines beweglichen Fussbodens die  Aussensteuerung abschaltet. Bei     Druckknopf-          Steuerungseinrichtungen    mit Speicherung  ,der Sende- und Anrufkommandos für Auf  züge ist diese Anordnung nicht ohne weiteres  anwendbar, weil sie im Gegensatz zu den  erstgenannten Druckknopfsteuerungen wei  tere Kommandos     aueli    bei besetzter Kabine  und offenen Türen aufnehmen müssen.

   Auf  züge mit Speicherung der Kommandos be  ginnen bekanntlich ihre Fahrt entsprechend  der Richtung des zuerst empfangenen An  rufes, halten darnael in der Reihenfolge der  Stockwerke, von denen Anrufe für diesle  Richtung aufgegeben worden sind, an     und     eind ferner so durehgebildet, dass sie ihre  Richtung nicht umkehren können, bis alle  für die einmal eingeschlagene Richtung     auf-          ges     ges peicherten Innen- und Aussenkommandos  erledigt sind.  



  Wenn die Kabine auf ihrer Fahrt das    äusserste in der eingeschlagenen Richtung  gelegene Stoekwerk, von dem aus ein Kom  mando gegeben wurde, erreicht hat, und  wenn dieses Kommando von einem Fahrgast  herrührt, welcher in der von der Kabine  zuvor innegeliabten Richtung weiterfahren  will,     eo    sollte ihm die     Mögliehkeit    gegeben  werden, sein Sendekommando in der Kabine  zu registrieren, ohne dass allfällig schon vor  handene Kommandos, fürffie entgegengesetzte  Fahrtrichtung wirksam werden.  



  Die Erfindung löst diese Aufgabe da  durch, dass das Einschalten der Richtungs  relais durch die Aussensteuerung bei besetz  ter Kabine verhindert Ist.  



  Auf den Zeichnungen ist die Erfindung  an einem Beispiel veranschaulicht.  



  In Abb. 1 iet für das allgemeine Verständ  nis der Querschnitt durch den Liftschaeht  dargestellt, mit dem     Fahrkorb,    den     'Stock-          werkdruckknöpfen    und den Türkontakten.  Ebenso ist     auch,die    Anordnung der Antriebs  trommel,     Schue-okenwin-de,        Antriebmotor    und       Bremislüfter,    sowie der     Stockwerkkuntrüller         für Auf- und Abwärtsfahrt ersichtlieh. Das  Umsehaltsehütz, der Zeitsehalter, sowie die  verschiedenen Relais sind in Abb. 2 auf einer  gemeinsamen Schaltstaffel vereinigt. Abb. 3  <B>D</B>  zeigt ein Detail des Stockwerksehalters.  Abb. 4 zeigt das vereinfachte Steuerschema  der Anlage.  



  Die Beschreibung bezieht sieh auf eine  Anlage mit vier Haltestellen. Es versteht  ,sieh jedoch, dass die Anordnung für eine be  liebige Anzahl von Stockwerken verwendbar  ist. Der Fahrkorb ist in der untersten Halte  stelle dargestellt.  



  Der Aufzug besitzt in flen     Zwisohenhalte-          stell    Abwärtsrufknöpfe 22, 23 (Abb. 1) und  Aufwärtsrufknöpfe, 32, 33, in der untersten  Haltestelle einen Abwärtsrufknopf 21 und in  der obersten Haltestelle einen Aufwärtsruf  knopf 34. Im Fahrkorb befindet sieh eine  Reihe Sendeknöpfe 41-44, einer für jedes  Stockwerk. Sie dienen zür InganSetzung des  n t5     el     Aufzuges in der durch den     Stoelwerk-          kontroller    bestimmten Richtung.

   Durch einen  Haltschalter 15 auf dem Kabinentableati  kann der Steuerungssfromkreis unterbrochen  werden, um in jeder Kabinenstellung den  Aufzug anzuhalten. 11-14 sind türabhängige  n     el     Sicherheitskontakte, welche das Einsteuern  bei offener Türe verhindern.  



  Der Antrieb erfolgt durch den Motor 1.  der über eine als Bremsseheibe ausgebildete  Kupplung die Seiltrommel in Drehung ver  setzt. 2 ist der Bremslüfter.  



  86 ist der Stoekwerkkontroller für Ab  wärtsfahrt. Er dient zur Betätigung von    nachstehend angeführten Kontaktgruppen.  18 und 19 sind die Richtungskontakde für  das zweite und dritte Stockerk. Für das  erste und vierte Stockwerk als     Endhalte-          stellen    sind Riehtungskontakte überflüssig.  83 84, 85 sind Kommandoauslöser für die  ,erste, zweite und dritte Haltestelle. 80, 81,  82 sind Anhaltekontakte für die erste, zweite,  und dritte Haltestelle. In der vierten Halte  stelle sind sowohl Kommandoauslöser als  auch Anhaltekontakte für     Abwärtsfahrt     überflüssig, weil der Fahrkorb in der    obersten Haltestelle nie in Abwärtsrichtung  einfahren undstets anhalten muss.  



  90 ist der Steekwverkkontroller für Auf  wärtsfahrt. Er dient zur Betätigung von  nachstehend angeführtün Kontaktgruppen.  29 und 28 sind Riehtungskontakte für das  zweite und dritte Stockwerk. Für das erste  und vierte Stockwerk als Endhaltestellen sind  Riehtungskontakte überflüssig. 94, 95, 96  sind KommandoauslGser für die zweite, dritte  und vierte Haltestelle. 91, 92, 93 sind An  haltekontakte für die zweite, dritte und  vierte Haltestelle. In der ersten Haltestelle  sind sowohl Kommandoauslöser als auch  Anhaltekontakte für     Abwärtsfahrt    nicht  nötig, weil der Fahrkorb in der untersten  Haltestelle nie in Aufwärtsrichtunig ein  fahren muss.  



  Die Riehtungsuinschalter 2,8 und 29 am  Kontroller 90 dienen dazu. die Innenkom  mandos je naeli dem Stand der Kabine auf  flie Stockwerkrelais für Auf- oder Abwärts  fahrt zu lenken. Die Richtungsumsehalter 18  und 19 am Kontroller 86 leiten Innen- und  Aussenkommandos in Abhängigkeit der  momentanen Kabinestellung auf die     Rieh-          tungsrelais    45 resp. 4,6.  



  Die Betätigung der Richtungsumschalter    erfolgt durch die Zwangskurve 87 resp. 97.  Die Kontakte der äussersten und mittleren  Reihe sind deraxt angeordnet. dass bei     Ab-          L,          wärtsfabrt    immer zuerst zum Beispiel der       Anfialtekontakt   <B>80</B>     undeinen    kurzen Moment  später der     Auelösekontakt   <B>83</B> unterbricht.  Dasselbe     -ilt    bei Aufwärtsfahrt zum Beispiel  für die Anhaltekontakte<B>91</B>     resp.    94.  



  Während die     Zv#,an(rsl#.urveii   <B>87</B> und<B>97</B>  sowohl bei Auf- als     Abwärtsfahrt    die     Rieb-          tungskontakte    umstellen, wirken die     Aus-          c#;ehaltiiocken   <B>88</B>     und   <B>89</B>     mir    bei     Abwärts-          fahrt.   <B>918</B>     und   <B>99</B> aber nur bei     Aufwürtsfahrt     des Aufzuges.

   Die Wirkungsweise dieser       Ausschaltnoüken    ist in     Abb.   <B>3</B>     verans,chan-          licht.     



       Abb.   <B>2</B> stellt die Schalttafel dar, auf     -wel-          eher    die     Sehaltschütze    und Relais vereinigt  und geschaltet sind. Die Funktionen dieser  Apparate sind     naehstehend    beschrieben:      Das Umschaltschütz 3, gesteuert durch  ,die Magnetspulen 4 resp. 5, schaltet beim  Drücken von Knöpfen, in Abhängigkeitdes  Stockwerkkontrollers, den Aufzug8motor für  Auf- oder Abwärtsfahrt ein. Der Hilfskon  takt 6 resp. 7 verriegelt das Ansprechen der  Spule für die entgegengesetzte Fahrtrich  tung. Kontakt 8 resp. 9 dient mit dem     Kon-          takt31    am Zeitschalter 30 zur Verzögerung  des Wiedereinschaltens nach jeder Fahrt.  



  Das Relais 1,6 mit eeinem Ruhekontakt  17 arbeitet in Abhängigkeit des Zeitschalter  kontaktes 31, sowie der Türkontakte 11 bis  14. Sein Kontakt 17 ist, unter der Bedin  gung, dass die Anlage Spannung hat, ge  schlossen, wenn der Zeitschalter stromlos und  wenn nach einer Fahrt seine Dämpfzeit ver  strichen iot und alle Türen geschlossen sind.  Solange Kontakt 17 unterbrochen ist, können  von der Aussensteuerung herrührende Ruf-'  kommandos nizlit ausgeführt werden, trotz  dem sie aufgenommen und registriert worden  sind.  



  50, 60 und 70 sind Stockwerkrelais,deren  Spulen in Verbindung mit den Abwärtsruf  knöpfen 21, 2,2 und 23 stehen. 55, 65 und  75 sind Stockwerkrelais, deren Spulen in  Verbindung mitden Aufwärtsrufknöpfen 32,  3,3 und 34 stehen. 55, 60, 65 und 70 sind  ausserdem mit den Mihtungskontakten 28  und '29 des Stoclkwerkkontrollers 90     zusam-          mengesehaltet,    welche entsprechend dem  Standort des rufenden Fahrgastes, in     bezug     auf die Kabinenlage, den Anruf auf das  Auf- oder Abwärtsrelais übertragen.  



  Mit Ausnahme der beiden Endrelais 50  und 7,5 sind alle Stockwerkrelais mit Ruhe  kontakten 5,6, 61, 66, 71 ausgerüstet. Diese       #elais-Anhaltehontakte"    liegen in Parallel  schaltung mit je einam der     #Kontroller-An-          haltekontakte"    91, 81, 92, 82.  



  Je zwei parallel gezehaltete Kontakte,  z.B. 56 und 91, arbeiten derart zusammen,  dass vor Ankunft der Kabine an einer Halte  stelle, deren     Stoohwerkrelais    erregt ist,     das     Umschaltschütz abfällt und den Aufzug an  hält, insofern die Richtung des Fahrkorbes  mit derjenigendes Rufes übereinstimmt.    Die Arbeitskontakte 52, 57, 62, 67, 7,2  und 77 sind Selbsthaltekontakte, welche mit  den Stockwerkknöpfen in Paralleleschaltung  liegen und auch nach Loslassen des Knopfes  den Strom weiter führen.  



  Die Richtungskontakte 53, 58, 63, 68, 73  und 78 schalten unter gewissen, später be  schriebenen Betriebsbedingungen die Rich  tungsrelais 45 und 46 ein. Diese Relais kön  nen jedoch auch direkt durch die Druck  knöpfe der Innensteuerung erregt werden.  Die Kontokte 18 oder 19 bestimmen dann  die Richtung des Aufzuges. Kontakt 3 5 ver  riegelt bei angezogenem Aufwärtsrichtungs  relais die Abwärtsrichtung und Kontakt 25  umgekehrt die Aufwärtsrielitung. Ein ein  geschaltetes Fahrtrichtungsrelais bleibt auch  bei Stillstand des Aufzuges so lange an  gezogen, als Kommandos in der ihm zugehö  rigen Richtung bestehen.

   Einer der Kontakte  <B>26</B> oder<B>36</B> ist dann geschlossen, und weil das  Relais 10 seine Kontakte 49, 59, 69 und 79  ebenfalls geschlossen hat, so wirken Aussen  kommandos, in Richtung des angezogenen  Richtungsrelais gegeben, auf dasselbe ein  und werden, unbeeinflusst durch den Fuss  bodenkontakt 20 und den in Abhängigkeit  des Zeitschalters 30 und der Türkontakte 11  bis 14 gesteuerten Kontaktes 17 am Relais  16, ausgeführt.  



  Der relativ zur Kabine bewagte Dreh  arm 100 trägt die Ausschaltnoeken 88, 89  resp. 9,8, 99, welche alle von der gleichen  Konstruktion gemäss Abb. 3 ausgeführt sind.  Der Finger 101 ist lose und drehbar gelagert  auf dem Bolzen 102. Die auf der Nabe des  Fingers aufgewundene,     Biegungsfeder   <B>103</B>  hat das Bestreben, den Finger<B>101</B>     gegen,den     Anschlag 104 zu drehen. Bewegt eich der  Arm<B>100</B> nach links gegen die Rolle<B>1015</B> des  Schalters, so wird     letzter-e,d#urali    den Finger  <B>101</B> nach aussen gedrückt, weil letzterer  durch den Anschlag 104 am Drehen verhin  dert wird.

   Die Rolle<B>105</B> wird     Jalier    durch  die schräge Fläche<B>107</B> nach aussen     ged-rüo'kt,     und der     Kantakthebal    dreht sieh um     den     Punkt<B>108,</B> so     dass    der Kontakt<B>1,06</B> unter  bricht.      Erfolgt die Bewegung des Arines 100  so  nach rechts gegen eine     Kolitak     wird der Finger 101 um den Zapfen 1022 ge  dreht, und der Kontakt 106 bleibt     oe-          schlossen.     



  Nachdem nun die einzelnen Teile der  Steuerung beschrieben worden sind, soll an  Hand von Schema Abb. 4 einer derjenigen  Betriebsfälle verfolgt werden. welcher das  Wesen A der Erfindung deutlich illustriert.  



  Wir machen dabei die Annahme, die Ka  bine, stehe in Haltestelle I und die     Sebnebt-          türkontakte    seien gesehlossen. Ein Fahrgast  in Stockwerk III wünscht nach IV zu     fali-          ren    and drüekt flaher den Rufknopf 33 für  Aufwärtsfahrt. Eiinen kurzen Zeitpunkt, z. B.  eine Sekunde später. will aber aueh ein Fahr  gast voll Haltestelle II nach Haltestelle I  fahren Lind drückt zu diesem Zweeke den  Knopf 22 für Abwärtsfahrt.  



  Der Aufzug soll nun die Richtung des  ersten Anrufes einschlagen. Am Standort des  zuerst rufenden F, ahrgastes, also in Stock  werk III angekommen. soll die Kabine an  halten, und nun muss die Steuerum, so wir  ken, dass der registrierte Aussenanruf im  II. Stockwerk nicht unmittelbar wirken und  dia Abwärtsrichtung festlegen kann, sondern  der Fahrcast im III. Stockwerk soll ein  <B>n</B>  steigen können und naeb dem Einsteigen,  durch Drücken des Innenknopfes 44. in das  von ihm gewünsellte Stockwerk IV steuern  können. Der Anruf der II. Haltestelle soll  erst. nachdem der Fahrgast die Kabine im  IV. Stock verlassen hat, wirksam werden  können.  



  Die bei diesem Detriebszustand auftreten  den Stromkreiee und Apparatefunktionen  sollen an Hand des prinzipiellen Schemas  Abb. 4 verfolgot werden.  



  Das Schema ist in spannungslosem Zu  stand des Netzes gezeichnet. Sobald der (in  Abb. 4 nicht dargestellte) Hauptselialter ein  geschaltet wird, erregt sieh die Relaisspule  X und schliesst Kontakt 17, dadurch zieht  Relais 10 über Kontakte 17 und 20 an, so  dass die Kontakte 49, 59, 69 und 79 schliessen.  Dies ist ein Dauerzustand, der sieh jeweils    einstellt bei gesehloszenen Türen und Ablauf  der Dämpfungszeit von Zeitsehalter 30, sowie  unbelastetem Fussboden.  



  Durch Drücken des Aufknopfes 33 im  Stockwerk III schliesst sieh ein Stromkreis  von     Steuersielierung   <B>S</B> aus über den Leiter  120, Rufknopf 33, Leiter 121, Aufwärts  relais 65 der III. Haltestelle, Leiter     122,Aus-          lösekontalit    95 am Stockwerkhontroller 90  zum Leiter 150. Das Relais 65 spricht, an  und     sehliesst    seinen     Selbstlialtekontakt   <B>67,</B>  so dass der Knopf 33 losgelassen werden  kann, ohne das Abfallen des Relais nach sieh  zu ziehen. Relaisanhaltekontakt 66 öffnet  vorerst ohne Wirkun ' g.

   Der Richtungskontakt  6,8 schliesst den Stromkreis:     Steuersicbe-          rung    S, Leiter 120, geschlossener Kontakt 69  am Relais 10, Richtung s kontakt 68, Leiter  123. Richtungskontakt 19, Leiter 124, Ver  riegelungskontakt 25, Rielitungsrelais 46 für  Aufwärtsfahrt, Leifer 150.  



  Richtungsrelais 46 erfüllt folgende Funk  tionen:  Kontakt<B>35</B> unterbricht den Stromkreis  des Richtungsrelais 45 für Abwärtsfahrt so  lange, als Relais 46 erregt ist.  



  Kontakt 36 schliesst, so dass auch bei  nachträgliehem Offnen von Konfakt 17.  dessen Betätigungsspule 1,6 von den Tür  kontakten 11, 12, 13, 14 abhängig ist, die  einmal eingeschlagene Richtung nicht gestört    werden kann.  



  Kontakt 37 schliesst den Stromkreis:  Sicherung 8, Leiter 120, Kontakt 31 am  Zeitsehalter 30, Türkontakte 11-14, Halt  schalter 15, Koiiiakt 37 am Riehtungsrelais  16,     Anbaltekontakte   <B>91, 92</B> und<B>93,</B>     -Verriege-          lun,-skonfakt   <B>7,</B> Aufwärtsspule<B>5</B> am     Um-          schaltsehütz   <B>3,</B> Leiter<B>150.</B>  



       Da-,        Umschaltsehätz    unterbricht durch  seinen     -\'errie-elun-#"kontakt   <B>6</B> die     entgegen-          g#,setzte    Fahrtrichtung. Es schliesst den     Kon-          Iakt        9#    so     dass    der Stromkreis auch nach  Unterbrechen des Kontaktes<B>31</B> aufrecht  erhalten bleibt.

   Durch die Hauptkontakte  legt     d.is        Umschaltsehütz   <B>3</B> den     Aufzugs-          inotor   <B>1.</B> den     Brenislüfter    2, sowie den Zeit-      schalter 30 an Spannung, welch letzterer  seinen Kontakt 31 ohne Wirkung unterbricht.  



  Der Aufzug kommt nun in Aufwärts  richtung in Betrieb und fährt so lange, bis  vor Erreichen der III. Haltestelle der An  haltekontakt 92 am Stockwerkkontroller 90  unterbricht. Da auch Kontakt 66 am     Stoak-          werkrelais    65 offen ist, unterbrieht der  Strom inder Schützspule 5. Aufzugsmoter 1  und Bremslüfter 2 werden stromlas, so dass  der Fahrhorb auf der Haltestelle III zum  Stillstand kommt.

   Der Kontakt 9 am     Um-          sehaltsehütz    hat ebenfalls geöffnet, und da  der Kontakt 31, trotzdem die ihm     zugehö-          rigge    Spule 30 stromlos geworden ist, als  Folge seiner Dämpfung nocb. einige Zeit  offen bleibt, ist das Wiedereinschalten des  Umschaltschützes während der Dämpfzeit  verhindert. Das Relais 16 ist ebenfalls in  seine Ruhelage zurüsskgefallen und hat den  Kontakt 17 geöffnet. Gleichzeitig mit dem  Unterbreclien von Kontakt 92 hat auch der  Kontakt 19 am Stockwerkkontroller die Lei  ter 123 und 124 voneinander getrennt, und  da keine weiteren Kommandos in der Auf  wärtsrichtung gegeben sind, musste das  Riehtungosrelais 46 für Aufwärtsfahrt ab  fallen.

   Es öffnet zuerst seine Kontakte 3,6  und 37 und sekliesst darnach den     Verriege-          lungskantaät    35.  



  Das Stockwerkrelais 65 wurde bereits zu  Beginn des Bremsweges durch den Kontakt  95 unterbrochen, kurz nach dem Unter  brechen des Anhaltekontaktes 92.  



  Es wurde die Annahme gemacht,     dass    in  Stockwerk II durch einen Abwärtsruf das  Stoekwerkrelais 60 erregt worden sei. Beim  Durchfahren der II. Haltestelle wurde der  Anhaltekontakt 81 und der Auslösekontakt  84 am Abwäxts-Stockwerkkontroller dankder  speziellen Konstruktion der Ausschalt  nocken nicht betätigt. Der Abwärtsauruf der  II. Haltestelle ist also nach wie vor regi  striert.  



  Nazh dem Abfallen des Richtungerelais  46 wurde durch Kontakt 36 auch das Relais  10 stromlos und hat seine Kontakte 49, 59,  69 und 79 geöffnet. Der Anruf der zweiten    Hfaltestelle kann daher, trotz geschlossenen  Kontakten<B>63</B>     und    für abwärts umgestellten  Riehtungsschalters 28, nicht auf das     Ab-          wärtsrichtumgsrelais    45 gelangen, denn dies  ist durch den offenen Kontakt 59 verhindert.  Erst nachdem das Relais 10 wieder erregt  ist, was nachSehliessen von Kontakt 17, das  heisst nach Ablauf der Dämpfzeit des Zeit  schalters 30 und Anziehen von Relais 1,6  der Fall ist, besteht die Mögliehkeit den  Aufzug durch die Aussensteuerung wieder  in Betrieb zu setzen.  



  Diese Dämpfzeit muss der Fahrgasst inder  III. Haltestelle benützen, um die Sehaehttüre  zu öffnen,denn sobald nun einer der Schacht  türkontakte 11-14 offen steht, ist Relais 16  am Ansprechen verhindert     unddie    Wirkung  der Aussensteuerung durch den öffenen Kon  takt 17 aufgehoben. Der Fahrgasst tritt auf  den beweglichen Fussboden, wodurch Kontakt  20 unterbricht.

   Er kann nun die Türe  schliessen, weil Kontakt20 in Serie mit     Kon-          iakt    17 liegt, so dass das Einsehalten der  Richtungsrelais durch die Aussensteuerung  bei besetzter Kabine verhindert ist,     auch-          wenn    inzwischen die     Dämpfzeit    des     Zeit-          sehalters    abgelaufen ist.  



  Der in der Kabine befindliche Fahrgast  hat durch die beschriebene Anordnung den  unbedingten Vorrang gegenüber den Fahr  gästen in den Stockwerken,     und    es kommt  nicht vor,     dass    er gegen seinen Willen Fahr  ten in falscher Richtung ausführen     muss.     



  Der Fahrgast im     Fa,hrkorb        möehte    in die  IV. Haltestelle fahren und betätigt den ent  sprechenden Innenknopf 44. Die     InneDknöpfe     schliessen     -leichzeitig    zwei getrennte     Strom-          ;D        el     kreise. Knopf 44 verbindet einerseits den  Leiter 1-20     mit:dem        Leiter,1.25    und anderseits  den Leiter 120 mit dem Leiter 124. Über<B>12,5</B>  wird das     Stockwerkrelais   <B>75</B> der IV.

   Halte  stelle     er-regt,    und über 124 erhält die Spule  46 des Richtungsrelais für Aufwärtsfahrt  direkt     und        unbeeinflusst    durch die Kontakte  49,<B>59, 69,</B>     79,Strom.     



       Stockwerkrelais   <B>75</B> schliesst seine zwei  Kontakte<B>77</B> und<B>78,</B> und Richtungsrelais 46       öffnet,clen    Kontakt<B>35</B> und schliesst die Kon-      takte 36 und 37. Kontakt 35 unterbricht das  Richtungsrelais für Abwärtsfahrt. Trotzdem  infolge besetzter Kabine Kontakt 20 unter  brochen ist, wird über Kontakt 36 das Re  lais 10 erregt, welches seine Kontakte 49, 59.  69, 79 schliesst. Von Leiter 120 aus über die  Kontakte 79 und 78 auf Leiter 124 ist nun  ein Stromkreis parallel zum Druckknopf 44  geschlossen, so dass das Relais 46 auch naeh  dem Loslassen des Knopfes weiterhin Strom  erhält. Da auch der Kontakt 77 für das  Steckwerkrelais 75 einen Parallelstromkreis  zum Druckknopf 44 geschlossen hat, kann  der Druckknopf losgelassen werden, ohne  dass die Sttuerung wieder abfällt.

   Kontakt  37 schliesst den Stromkreis: Steuersiche  rung S, Leiter 120, Kontakt 31, Türkontakte  11-14, Haltsehalter 15, Kontakt 37,     Kon-          tahte    91, 92, 93 am Stochwerkkontroller 90  für Aufwärtsfahrt, Verriegelungskontakt 7,  Aufwärtsspule 5 des Umsehaltsehützes 3.  Leiter 150.  



  Der Aufzug kommt in Aufwärtsriplitung  in Betrieb. Vor Ankunft auf der IV. Halte  stelle unterbricht der Anlialtekontakt 93 die  Spule 5 des Umschaltschützes 3, so dass der  Motor 1 und der Bremslüfter 2 vom Nelz  getrennt werden und der Aufzug zum     Still-          ##ta-ild    kommt. Durch Kommandoauslöser 96  wird das Stockwerhrelais 75 auscesehaltet.  Setzt man den Fall. dass nach dem Aus  steigen des, Fahrgastes der Falirkorb weiter  besetzt bleibt, indem in der IV.Haltestelle  zufällig eine Person einsteigt, so bleibt durch  den Fussbodenkontakt 20 der Stromkreis für  die Relaisspule 10 weiterhin unterbrochen.

    Die Kontakte 49, 59, G9 und 79 am Relais  10 bleiben offen, so dass, trotzdem einzelne  der Kontakte 53, 63, 73, 58, 68 an den  Stockwerkrelais zufolue der bereit, auf  gespeicherten Kommandos gesehlossen sind.  das Richtungsrelais 45 für Abwärtzsfahrt  nicht anziehen kann. Dieser Zustand kann  auch durch Aussenanrufe, die nach dem An-    halten des Aufzuges erfolgen, nicht geändert  werden. Sobald der Fahrgast in der Kabine  jedoch einen Druekknopf des Kabinen  tableaus, z. B. Knopf 43, betätigt. so wird  von Leiter 120 ins über Kontakt 43, Leiter  IM, den umgestellten Rielltungskontakt 19  und Kontakt 35 das Riehtungsrelais für     Ab-          wärtsfalirt    erregt. Damit ist durch dieses  Innenkonmmandlo die Richtung des Anfahrers  festgelegt. Die Kontakte 26 und 27 am  Richtungsrelais 45 schliessen.

   Kontakt 26  bewirkt das Anziehen von Relais 10, welches  ,seine Kontakte 49, 59, 69, 79 einschaltet so  dass nun auch die schon aufgespeieherten  Kommandos wirksain werden. Der Aufzug  erledigt nun in der folgenden Abwärtsfahrt  alle die se Anrufe, unbeachtet ob es sieh um  Aussen- oder Innenkommandos handelt.  Bleiben naeli Verlassen des Falirkorbes  im IV. Stoeli die Türen geschlossen und der  Fussboden anbelastet, so bewirkt das im  II. Stock gegebene Rufkommando nach Ab  lauf der Dämpfzeit von Zeitsellalter 30 das  Wegfahren des Aufzuges in Abwärtsrich  tung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Steuerungsehiriehtung bei Aufzügen mit Speielierung der Sende- und Anrufkom- inandos. wohei die eingeschlagene Fahrtrieh- ,uii- nicht --eLiiidert werden kann. bevor d-.t,9 Stockwerk in der Richtung.
    von welehem aus ein Kommando gegeben wurde, erreicht ist, dadurch gekenn- zeichnet" dass (las Einschalten der Riehtungs- relais durch die, Ausseiisleuerung bei besetzter Kahine verbindert ist.
    <B>UNTERANSPRUCH:</B> Steuerungseinriehtung nach Patentan- sprueli. dadurch gekennzeichnet, dass ein be- el weglieher Fussboden das Einschalten der Riehtun-srelais durch die Aussen-steueruno- liei besetzter Kabine verhindert.
CH201716D 1938-01-26 1938-01-26 Steuerungseinrichtung bei Aufzügen. CH201716A (de)

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