CH201474A - Vorrichtung für Fahrzeuge zum Schutze des Fahrzeugführers vor blendendem Licht. - Google Patents

Vorrichtung für Fahrzeuge zum Schutze des Fahrzeugführers vor blendendem Licht.

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CH201474A
CH201474A CH201474DA CH201474A CH 201474 A CH201474 A CH 201474A CH 201474D A CH201474D A CH 201474DA CH 201474 A CH201474 A CH 201474A
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CH
Switzerland
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organ
rotation
driver
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vehicle
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English (en)
Inventor
Hermann Tiefenbach
Original Assignee
Hermann Tiefenbach
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J3/00Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles
    • B60J3/02Antiglare equipment associated with windows or windscreens; Sun visors for vehicles adjustable in position
    • B60J3/0291Preventing dazzlement during driving in the dark

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lighting Device Outwards From Vehicle And Optical Signal (AREA)

Description


  Vorrichtung für Fahrzeuge zum Schutze des Fahrzeugführers vor blendendem Licht.    Bekanntlich kann sich das menschliche  Auge, das auf Dunkel eingestellt ist, sehr  rasch dem Hellen anpassen, erreicht aber das  im Dunkeln vorhandene Sehvermögen, nach  dem es der Reizwirkung von hellem Licht  ausgesetzt worden ist, erst nach verhältnis  mässig langer Zeit wieder. Dieser Umstand  macht sich besonders bei Fahrzeugführern  unangenehm bemerkbar, wenn sie der     Blend-          wirkung    von Scheinwerfern entgegenkommen  der Fahrzeuge ausgesetzt sind, indem durch  die     Blendwirkung    das Sehvermögen während  einiger Zeit sehr stark vermindert wird.  



  Man sucht bisher die Blendwirkung von  Fahrzeugscheinwerfern dadurch zu verringern,  indem man an den Scheinwerfern selbst far  bige Scheiben oder Filter anordnet. Diese  Hilfsmittel haben aber den Nachteil, dass sie  die Sichtweite des Fahrzeugführers bei ein  geschalteten Scheinwerfern stark vermindern  und den Fahrzeugführer zwingen, die Ge  schwindigkeit seines Fahrzeuges herabzu-    setzen und der noch vorhandenen Sichtweite  anzupassen.  



  Gegenstand der Erfindung ist- nun eine  Vorrichtung für Fahrzeuge zum Schutze des  Fahrzeugführers vor blendendem Licht, wel  che sich dadurch auszeichnet, dass dieselbe  ein im Innern des Fahrzeuges anzuordnendes,  bei Bedarf in Rotation versetzbares, die Ein  wirkungsdauer der Lichtstrahlen auf das Auge  einschränkendes Organ aufweist.  



  Auf der Zeichnung sind drei Ausführungs  beispiele des     Erfindungsgegenstandes    darge  stellt, und zwar zeigt:       Fig.    1 die Ausbildung einer Grundplatte  mit einem Hebel, der als Träger für den das  in Rotation versetzbare Organ aufweisenden  Teil der Blendschutzvorrichtung dient,       Fig.    2 dieselbe Grundplatte in einer An  sicht von oben gesehen,       Fig.    3 ein Ausführungsbeispiel der Blend  schutzvorrichtung mit einer anders gestalte  ten Grundplatte und einer geschlitzten Voll-      scheibe, in einer Ansicht von vorn und in  Arbeitsstellung gesehen,  Fig. 4 ein weiteres Ausführungsbeispiel  der Blendschutzvorrichtung mit zu einer Voll  scheibe ausstellbaren Kreissektorblättern in  einer Ansicht von hinten und in Ruhestel  lung gesehen,  Fig.

   5 eine Ansicht auf dieses Ausfüh  rungsbeispiel in Richtung des Pfeils P in  Fig. 4 gesehen.  



  Die in den Fig. 1 und 2 dargestellte  Grundplatte 1 einer Ausführungsform der  Vorrichtung ist an geeigneter Stelle am Wa  gen beziehungsweise an der Windschutz  scheibe anzubringen. Auf der Grundplatte 1  ist ein Hebel 2 schwenkbar um den Bolzen 4  gelagert. An seinem obern Ende     2a    ist eine  nicht dargestellte, aber in Verbindung mit  der Beschreibung der weiteren Beispiele näher  beschriebene Hülse mit Motor und Blend  schutzscheibe befestigt.  



  Ist der Hebel 2 hochgestellt, so befindet  sich der Apparat in Arbeitsstellung. Wird  der Hebel um<B>900</B> verschoben, wie durch  einen Pfeil angedeutet ist, so wird der Strom  kreis des Motors unterbrochen. Die Zuleitung  des Stromes erfolgt über die Klemmen 15  und 16. Die Klemme 15 ist über die Zu  leitung 17 mit dem Motor verbunden. Der  Stromschluss erfolgt über den Federkontakt 7,  der mit der Klemme 16 verbunden ist und  den Strom über den Hebel<B>2</B> zum Motor leitet.  



  Bei den in den Fig. 3, 4 und 5 dargestellten  Ausführungsformen ist auf der rund gestalte  ten Grundplatte 1 ein Hebel 2 angeordnet,  der an einem Ende 3 eine Hülse 4 trägt,  welche einen Motor 5 umschliesst. Zur Ein  schaltung des Motors wird der Hebel 2 in  der in Fig. 3 angedeuteten Pfeilrichtung     ver-          schwenkt,    wobei im Motorstromkreis liegende  Kontakte 7 miteinander in Berührung kom  men. Durch das Schliessen des Stromkreises  wird der Motor 5 in Umdrehung versetzt und  bringt dadurch die auf der Achse des Motors  sitzende Scheibe 8 bezw. Sektoren 10 in  Rotation. Die Scheibe 8 besitzt Schlitze 9.  



  Die zwischen dem Blickfeld des Fahrers  und den blendenden Lichtstrahlen eingescho-    bene rotierende Scheibe hindert nicht die  Sicht durch die Scheibe, verhindert aber die  Störung durch das Aufleuchten blendender  Strahlen, weil die kurz auftretenden Impulse  eine störende Reizwirkung auf die Sehnerven  nicht auszuüben vermögen. Um das Blick  feld des Fahrers beim Stillstehen der Vor  richtung möglichst wenig zu beeinträchtigen,  ist es zweckmässig, nicht eine kreisrunde  Scheibe zu verwenden, sondern nur Kreis  sektoren 10, wie dies beim Beispiel nach den  Fig. 4 und 5 der Fall ist. Diese falten sich  beim Drehen des Motors auseinander und  bilden sozusagen eine rotierende Scheibe.  Die Sektoren sind ebenfalls in der Mitte ge  schlitzt (Fig.4).

   Die Schlitze werden am  besten so ausgeführt, dass sie sich von der  Welle des Motors aus nach dem Rande des  Kreises verbreitern. Natürlich können auch  andere Formen oder     Durchbrechungen    der  sich drehenden Scheibenteile verwendet wer  den.  



  Als Material für die Scheiben kann Metall  verwendet werden; da jedoch derartige Schei  ben schwer sind, ist es besser, ein leichteres,  glattes, undurchsichtiges     bezw.    Liebt filtern  des     bezw.        absorbierendes    Material, wie Pappe,  farbiges Zelluloid,     Milchzellon,    Kunstharz und  ähnliches zu verwenden. Es sind mindestens  so viele Sektoren vorzusehen als nötig sind,  dass dieselben beim Rotieren eine Kreisscheibe  bilden. Damit sich diese bei der Drehung in  eine kreisförmige Scheibe einstellen,     besitzen     die scheibenartig gestalteten Köpfe 11 der  Sektoren     Aussparungen    12 verschiedener  Länge.

   Diese     Aussparungen    erstrecken sich  jeweils nur über einen Teil des Kreisumfanges.  Sie sind so bemessen, dass beim Drehen des  Motors ein Stift 13 die stehengebliebenen  Teile mitnimmt und dadurch die Sektoren  zu einem Kreisblatt ausstellt.  



  Die Anordnung derartig geschlitzter Kreis  sektoren hat sieh bei Versuchen am besten  bewährt. Natürlich ist es auch möglich, der  artige Sektoren ohne Schlitze zu verwenden  und die Sektoren nur in gewissem     Abstande     voneinander laufen zu lassen, oder überhaupt  nur wenige, z. B. einen einzigen oder zwei      laufen zu lassen, die sich dann aber so schnell  drehen müssen, dass eine Reizwirkung ver  mieden wird.  



  Die Befestigung der Grundplatte am Fahr  zeug kann in beliebiger Weise erfolgen;  während sie beim Ausführungsbeispiel nach  den Fig. 1 und 2 durch Anordnung von  Schrauben erfolgt, sind bei der Ausführungs  form nach den Fig. 3, 4 und ä an der Grund  platte 1 die bekannten Gummisaugnäpfe 18  befestigt. Zweckmässigerweise ist der eine  der Saugnäpfe verstellbar eingerichtet. Zu  diesem Zwecke ist dieser Gummisaugnapf  in einer Gabel 19 gehalten, die etwas länger  gehalten ist wie die Halter 20 der übrigen  Saugnäpfe. Die Gabel 19 ist schwenkbar um  die Schraube 21 und kann mit dieser fest  gestellt werden.

   Ist an der Innenseite der  Windschutzscheibe eines     Fahrzeuges    noch  eine Frostschutzscheibe angeordnet, so kön  nen zwei Saugnäpfe der Vorrichtung auf der  Windschutzscheibe und der dritte Saugnapf  auf der Frostschutzscheibe festgesetzt wer  den. Die Verstellung des Hebels 2 erfolgt  durch Herunterklappen aus der waagrechten  Stellung des Hebels 2 in die senkrechte Lage.  Diese Stellung ist arretierbar mit Hilfe einer  Feder 22. Der     Motorstromkreis    wird. bei die  ser Ausführung über die Federn 23 und 24  mittels eines Stiftes 25 beim genannten     Ver-          schwenken    des Hebels 2 geschlossen, welch  letzterer zum Verlagern des Stiftes 25 eine  konische Fläche aufweist.  



  Die Hebelarme werden zweckmässiger  weise zweiteilig ausgeführt. Der an der Grund  platte angelenkte Teil 6 nach den Fig. 3 bis  5 ist zum Beispiel als U-Eisenschiene aus  gebildet, in der der andere Teil 2 des Hebels  verschiebbar befestigt ist.  



  Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist der  art im Innern eines Fahrzeuges anzubringen,  dass sie nicht im Gesichtsfeld des Fahrers  liegt, sondern dass lediglich die in Rotation  versetzbaren Teile in den Weg der das Auge  des Fahrers treffenden, die     Blendwirkung    ver  ursachenden Lichtstrahlen geschaltet werden  kann.    Versuche haben ergeben, dass die nach der  Erfindung ausgebildeten Vorrichtungen die  das Blenden verursachende Reizwirkung des  hellen Lichtes auf das Auge auszuschalten  vermögen, das heisst, dass sie die Einwirkungs  dauer der Lichtstrahlen auf das Auge so stark  einschränken, dass die Reizschwelle für Blen  den nicht überschritten wird.

   Es tritt prak  tisch eine Sichtverminderung für das an das       Dunkel    gewöhnte Auge nicht ein, auch wenn  das Auge durch     intermittierendes    starkes Licht  kurzzeitig beeinflusst wird. Aus den Versuchen  ging weiter hervor, dass ein mit einer Vor  richtung nach der Erfindung ausgestatteter  Wagen ohne Geschwindigkeitsverringerung  vorwärtskommen kann, auch wenn entgegen  kommende Fahrzeuge mit nicht abgeblende  ten Scheinwerfern fahren.  



  Die Vorrichtung eignet sich sowohl für  Automobile wie auch für Flugzeuge,     Schiffe     usw., indem sie ermöglicht, den Führer auch  vor Sonnenblendung zu schützen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für Fahrzeuge zum Schutze des Fahrzeugführers vor blendendem Licht, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ein im Innern des Fahrzeuges anzuordnendes, bei Bedarf in Rotation versetzbares und die Ein wirkungsdauer der Lichtstrahlen auf das Auge einschränkendes Organ aufweist. UNTERANSPRüCHE: 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das in Rotation ver setzbare Organ an einem verstellbaren Träger (2, 6) befestigt ist, durch dessen Verstellung der Stromkreis eines zum Dre hen des Organes dienenden Motors über einen Schalter ein- bezw. ausschaltbar ist 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1. dadurch gekennzeichnet, dass Gummisaugnäpfe zum Befestigen der Vor richtung am Fahrzeug vorgesehen sind, von welchen Saugnäpfen mindestens einer zur Anpassung der Vorrichtung an das Fahrzeug verstellbar ist. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2. dadurch gekenn zeichnet, dass der das in Rotation ver setzbare Organ tragende Träger (2) ver stellbar mit einem Bügel (6) verbunden ist. 4. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das in Rotation versetzbare Organ als eine mit Schlitzen versehene Scheibe ausgebildet ist. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das in Rotation versetzbare Organ aus zu einer Scheibe ausstellbaren Sektoren besteht, derart, dass während der Rotation des Organes zwischen den ein zelnen Sektoren lichtdurchlässige Stellen vorhanden sind. 6. Vorrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass das in Rotation versetzbare Organ aus zu einer Scheibe ausstellbaren, mit lichtdurchlässigen Schlitzen versehenen Sektoren gebildet ist.
CH201474D 1937-03-20 1937-08-14 Vorrichtung für Fahrzeuge zum Schutze des Fahrzeugführers vor blendendem Licht. CH201474A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161160B (de) * 1961-01-17 1964-01-09 Wilhelm Gustav Becker An einem Fahrzeug anbringbare, in die Blendschutzlage klappbare, nach Art einer Honigwabenscheibe ausgebildete Blendschutzscheibe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1161160B (de) * 1961-01-17 1964-01-09 Wilhelm Gustav Becker An einem Fahrzeug anbringbare, in die Blendschutzlage klappbare, nach Art einer Honigwabenscheibe ausgebildete Blendschutzscheibe

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