CH201170A - Verfahren zur Herstellung von D5,6-7-Oxo-pregnendiol-3,20. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von D5,6-7-Oxo-pregnendiol-3,20.

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CH201170A
CH201170A CH201170DA CH201170A CH 201170 A CH201170 A CH 201170A CH 201170D A CH201170D A CH 201170DA CH 201170 A CH201170 A CH 201170A
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sep
pregnendiol
oxo
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  Verfahren zur Herstellung von     dä,s-7-Ogo-pregnendiol-3,20.       Gegenstand vorliegender     Erfindung    ist  ein Verfahren zur Herstellung von     d""-7-Oxo-          pregnendiol-3,20.     



  Das Verfahren ist dadurch gekennzeich  net, dass man einen     Diester    des     d",-Pregnen-          diols-3,20    der     Einwirkung    eines Oxydations  mittels unterwirft und den entstehenden     Di-          ester    des     d,5-7-Oxo-pregnendiols    mit einem  verseifenden     Mittel    behandelt. Das erhaltene  Produkt soll als Zwischenprodukt für die  Herstellung     hormonartig        wirkender    Stoffe       Verwendung    finden.  



  Für die     oxydative    Behandlung sind im  vorliegenden Verfahren alle solchen Mittel  brauchbar, die eine in Nachbarstellung zu  einer     Kohlenstoff-Kohlenstoff-Doppelbindung     befindliche     Methylengruppe    in eine     Keto-          gruppe    umzuwandeln vermögen; hierzu ge  hören zum Beispiel Verbindungen des sechs  wertigen Chroms,     wie        Chromsäureanhydrid     und     dergl.,    ferner     Selendioxyd    und andere  mehr;

   in letzterem Falle arbeitet man vor  teilhaft in Gegenwart von Katalysatoren, wie    Jod und     dergl.    Die Oxydationsmittel werden  zweckmässig im grösseren Überschuss zur An  wendung gebracht.  



  Das bei diesem Oxydationsverfahren ent  stehende Gemisch arbeitet man zweckmässig  in der Weise auf, dass man zunächst die eben  falls entstandenen sauren Anteile in bekann  ter Weise von den     Neutralanteilen    abtrennt  und darauf aus den letzteren das gewünschte  Oxydationsprodukt nach an sich bekannten       physikalischen    oder chemischen Methoden  isoliert. Man bedient sich hierfür zum Bei  spiel der fraktionierten Kristallisation des  Oxydationsproduktes oder geeigneter Deri  vate desselben oder der fraktionierten Subli  mation oder     Destillation    zweckmässig im  Hochvakuum.

   Man kann aber auch     in    der       Weise    vorgehen, dass man das gewünschte  Reaktionsprodukt durch     'Umsetzung        mit    ge  eigneten Reagenzien, z. B. den bekannten       Netonreagenzien        Semicarbazid    usw., in ein       sehwerlösliches    Derivat überführt und so aus  fällt.

        Das erfindungsgemässe Verfahren sei im folgenden anhand von     Formelbildern    noch  näher erläutert:  
EMI0002.0002     
  
    CH3 <SEP> CH3
<tb>  G, <SEP> #H#H <SEP> R <SEP> C <SEP> ,; <SEP> .R
<tb>  U <SEP> @Il
<tb>  I <SEP> ( <SEP> 7-Oxo-pregrieridiol  diester
<tb>  Oxydation
<tb>  R <SEP> H <SEP> Lw <SEP> ;@@ 
<tb>  Pregnendiol-diester <SEP> CH3
<tb>  R <SEP> bedeutet <SEP> 0-Acyl <SEP> I
<tb>  ,y <SEP> G <SEP> H <SEP> . <SEP> 013
<tb>  (f <SEP> <B>J-</B>;110
<tb>  ()
<tb>  J;,,,;-7-Oxo-preguer)diol-3,20.            Beispiel:     0,9 g     dz;"-Pregnendioldia.cetat-3,20    wer  den in 1.0     ein'    Eisessig, der über Chrom  säure     destilliert    ist, gelöst.

   Unter Rühren  gibt man bei einer Temperatur von 54 bis  56   innerhalb von zwei Stunden 13     cm'    einer       Chromsäurelösung    hinzu, die<B>870</B>     fing        Chrom-          trioxyd    (entsprechend 5     llol        Cr0,    pro     1M1          Pregnendiol-diacetat)    enthält. -_Man erhitzt  noch     2?    Stunden bei     5.3     . Nach dieser Zeit.  zerstört man die überschüssige Chromsäure  durch Zusatz von 3 cm' Methanol bei einer  Temperatur von 30 bis 35  . Die.

   Reaktions  lösung wird dann in Wasser gegossen     und          ausgeäthert.    Den     Äther     - < fischt man mit 1 n       Alkalilösung    und anschliessend     finit    Wasser  bis zur     Neutralität.    Nach dem Trocknen des  Äthers mit     Magnesiumsulfat    und Abdamp  fen     hinterbleiben    0,4 g     Neutralteile.    Durch       Kristallisation    aus Methanol erhält man       daraus    0,2 g     7-Oxo-Pregnendiol-diacetat    vom  Schmelzpunkt 165 bis 166  .

   ,  20 mg     7-Oxo-prebnendiol-diacetat    werden  1 Stunde mit 10 cm' 1 n     methylalkoholiseher     Balilauge erhitzt. Dann wird angesäuert und         ausgeätliert.    Der Äther wird neutral ge  waschen und das     Verseifungsprodukt    aus Me  thanol umkristallisiert. Es zeigt einen  Schmelzpunkt von 13 < i  .

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von d"ss-7-Oxo- pregnendiol-3,20, dadurch gekennzeichnet, dass man einen Diester des J;,@-Pregnendiols- 3, 20 mit einem 0x dationsmittel behandelt und den entstandenen Diester des A:;_,.,-7-Oxo- pregnendiols mit: einem verseifenden Mittel behandelt. Die Verbindung bildet aus Alkohol um kristallisiert Prismen vom Schmelzpunkt 13:i C.
    UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man von Pregnendiol- 3,20-diaeetat ausgeht. \_'. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gelzennzeichiret. dass inan als Oxy dations- mittel Chrointrioxvd verwendet.
CH201170D 1935-12-07 1936-12-07 Verfahren zur Herstellung von D5,6-7-Oxo-pregnendiol-3,20. CH201170A (de)

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