DE686336C - Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten

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DE686336C
DE686336C DE1933I0056994 DEI0056994D DE686336C DE 686336 C DE686336 C DE 686336C DE 1933I0056994 DE1933I0056994 DE 1933I0056994 DE I0056994 D DEI0056994 D DE I0056994D DE 686336 C DE686336 C DE 686336C
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Germany
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acid
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Expired
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DE1933I0056994
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Inventor
Dr Josef Binapfl
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IG Farbenindustrie AG
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IG Farbenindustrie AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G6/00Condensation polymers of aldehydes or ketones only

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Organic Low-Molecular-Weight Compounds And Preparation Thereof (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten Gegenstand des Patents 607 380 und des Zusatzpatents 623 338 ist ein Verfahren zur Herstellung von Kondensationsprodukten, das darin besteht, a, (3-ungesättigte aliphatische Dicarbonsäureanhydride, wie z. B. Maleinsäureanhydrid, Itacon- oder Citraconsäureanhydrid, mit aromatischen Kohlenwasserstoffen, die mindestens eine offene oder' zu einem Ring geschlossene, gesättigte Seitenkette führen, gegebenenfalls unter erhöhtem Druck, zu erhitzen. An Stelle der genannten Säureanhydride können auch solche Verbindungen Verwendung finden, die unter den .Reaktionsbedingungen in die Säureanhydride übergehen, so z. B. Maleinsäure, Fumarsäure, Citraconsäure, Itaconsäure, Citronensäure, Mesaconsäure. In manchen Fällen empfiehlt es sich, dabei Katalysatoren der Reaktionsmischung hinzuzufügen ; doch sollen Katalysatoren des Friedel-Crafts-Typs nicht verwendet werden.
  • In weiterer Verfolgung des Erfindungsgegenstandes wurde gefunden, daß dieses Verfahren nicht auf die Verwendung der genannten aromatischen Kohlenwasserstoffe beschränkt ist, daß vielmehr auch Ketone mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen; die einnichtaromatisches, mit mindestens einem Wasserstoffatom verbundenes Kohlenstoffatom führen und keine olefinische Doppelbindung besitzen, dieser Kondensation zugänglich sind. So werden z. B. Dipropylketon, Diisopropylphenylmethylketon, Acetophenon, Cyclohexanon, 2-Methylanthrachinon von den Anhydriden der a, P-ungesättigten aliphatischen Dicarbonsäuren oder Verbindungen, die unter den Reaktionsbedingungen in die genannten Säureanhydride übergehen, addiert.
  • Beispiel i Eine Lösung von 98 Teilen Maleinsäureanhydrid in i ooo Teilen trockenem Acetophenon wird nach Zusatz von 0,3 Teilen Jod unter Rückfluß etwa 1q. Stunden lang zum Sieden erhitzt. Hierauf werden aus der gelbbraunen Reaktionsmischung durch Filtrieren und anschließende Destillation vorhandene Fremdstoffe sowie unverändertes Ausgangsmaterial entfernt.
  • Man erhält so' etwa io5 Teile eines gelbbraunen, dickflüssigen Rückstandes, der mit verdünnter Sodalösung unter gleichzeitigem Durchleiten von Wasserdampf behandelt wird. Die anfallende gelbbraune Lösung wird von geringen Mengen unverseifbarer Produkte abgetrennt und nach Zusatz von Tierkohle kurz aufgekocht.
  • Nach dem Filtrieren und Ansäuern mit v _, dünnter Schwefelsäure erhält man daraus'. helles, etwas gelbstickiges Produkt, welch saurer Natur ist und ein schwer lösliche Natriumsalz bildet; es zeigt die Säurezahl ¢86. Durch wiederholtes Umkristallisieren aus Alkohol unter Zusatz von Entfärbungskohle erhält man es in ziemlich farblosen Kristallen. Beispiel z i ooo Teile Cyclohexanon werden mit 98 Teilen Maleinsäureanhydrid in einem geeigneten Druckgefäß unter Rühren etwa 2 Stunden lang auf 23o bis 2q.0° erhitzt.
  • Nach dem Erkalten werden die entstandenen gasförmigen Reaktionsprodukte abgeblasen und unverändertes Ausgangsmaterial, hochsiedende Nebenprodukte sowie etwas Reaktionswasser aus der Reaktionsmischung abgetrennt.
  • Man erhält so 12o Teile eines gelbbraunen, harzigen Rückstandes, der sich in kochender, verdünnter Sodalösung zum größten Teil löst; die erhaltene gelbbraune Lösung wird unter Zusatz von Entfärbungskohle einige Zeit aufgekocht und scheidet beim Ansäuern °@üU'en gelbbraunen, flockigen Niederschlag ab. tleser wird in Äther gelöst und das Lösungs-,: mittel im Vakuum wieder vorsichtig entfernt. Man erhält so ein gelbbraunes Harz, das saurer Natur ist und beim längeren Kochen (i Stunde) mit alkoholischem Kali eine Säurezahl von 398 ergibt; es ist leicht löslich in Benzol, sehr schwer in Ligroin.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Weitere Ausbildung des Verfahrens zur Herstellung von Kondensationsprodukten nach Patent 607 380 und Patent 623 338, dadurch gekennzeichnet, daß man an Stelle der aromatischen Köhlenwasserstoffe Ketone mit mindestens 6 Kohlenstoffatomen, die wenigstens ein nichtaromatisches; mit mindestens einem Wasserstoffatom verbundenes Kohlenstoffatom führen und keine olefinische Doppelbindung besitzen, als Ausgangsstoffe verwendet.
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