AT130252B - Verfahren zur Herstellung höherer aliphatischer Alkohole. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung höherer aliphatischer Alkohole.

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  Verfahren zur Herstellung höherer aliphatischer Alkohole. 



   Es ist bekannt, dass man durch Einwirkung von Wasserstoff bei Gegenwart von Katalysatoren auf Carbonsäureester die entsprechenden Alkohole darstellen kann. (Deutsche Patentschrift Nr.   369 574).   



  Dagegen ist es bisher nicht gelungen, Carbonsäuren als solche mit Wasserstoff bei Gegenwart von Katalysatoren direkt zu Alkoholen zu reduzieren. 



   Es wurde nun gefunden, dass diese direkte Umwandlung bei höheren aliphatischen Carbonsäuren glatt gelingt, wenn man ein Ausgangsmaterial verwendet, welches die betreffende Carbonsäure völlig frei von Alterungsprodukten enthält, wie man sie z. B. erhält, wenn man sie kurz vor Ausführung der Reduktion aus dem Glycerid abspaltet. 



   Die folgenden Ausführungsbeispiele zeigen, wie das Verfahren vorteilhaft durchgeführt werden kann. 



   Herstellung des Katalysators. 



   Kupferaeetat wird in Wasser gelöst und in die Lösung die entsprechende Menge Kieselgur eingerührt. Dann fällt man durch einen Überschuss von Sodalösung das Kupfer in Form von   Kupfercarbonat   aus, wäscht sehr sorgfältig aus, trocknet das Produkt und verreibt es fein. Hierauf reduziert man das Kupferearbonat durch Erhitzen im Wasserstoffstrom bei   190-200  C.   Die Mengenverhältnisse werden so gewählt, dass der fertige Katalysator etwa 15% metallisches Kupfer und etwa 85   %   Kieselgur enthält. 



   Man kann auch das auf Kieselgur niedergeschlagene getrocknete und fein verriebene   Kupfercarbonat   direkt ohne vorherige Reduktion verwenden, da es dabei selbst reduziert wird. 



   Ausführung der Reduktion. 



   Beispiel 1 : 160 der durch Spalten des Kokosfettes frisch bereiteten Kokosfettsäuren werden mit 16   g   des nach obiger Vorschrift hergestellten Katalysators gemischt und in einen   Schüttel-oder   Rührautoklaven gebracht. Hierauf wird Wasserstoff eingepresst und angeheizt. Der Reaktionsdruck   beträgt     260 atü.,   die Reaktionstemperatur   250-325  C,   die Reaktionsdauer etwa zwei Stunden. Nach dieser Zeit sind die Kokosfettsäuren nahezu quantitativ in Alkohole umgewandelt. Nach Abtrennung des Katalysators können die Alkohole direkt ohne weitere Reinigung zu technischen Zwecken, beispielsweise als Ausgangsmaterial für die   Sulfonierung,   Verwendung finden. 



   Beispiel 2 : 200   g   der durch Spalten von Ricinusöl frisch bereiteten   Ricinusfettsäuren   werden mit 20 9 des nach obiger Vorschrift hergestellten Kupferkatalysators gemischt und gemäss den Angaben in Beispiel 1 behandelt. Man erhält Octadecandiol (Rieinglykol) in nahezu theoretischer Ausbeute. 



   Beispiel 3 : 200 g durch Spaltung frisch bereitete Talgfettsäuren werden mit 20 g Kupferchromkatalysator (Deutsche Patentschrift Nr. 415469) gemischt und im Schüttelautoklaven bei 2500 und 200-250 atü. mit Wasserstoff behandelt. Die Reaktionsdauer beträgt zwei Stunden. Man erhält ein Gemisch der den Talgfettsäuren entsprechenden Alkohole, in der Hauptsache Stearinalkohol, in praktisch quantitativer Ausbeute. 



   Gegenüber dem bekannten Reduktionsverfahren unter Verwendung von Carbonsäurealkylestern als Ausgangsmaterial arbeitet das vorliegende Verfahren wesentlich einfacher und bedeutet daher einen namhaften technischen Fortschritt. 

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Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Verfahren zur Herstellung aliphatischer Alkohole mit mehr als fünf kettenförmig gebundenen Kohlenstoffatomen im Molekül durch katalytische Reduktion entsprechender Carboxylverbindungen, dadurch gekennzeichnet, dass man den herzustellenden Alkoholen entsprechende, aus Glyceriden durch Verseifung gewonnene Fettsäuren bzw. Gemische solcher unmittelbar nach deren Gewinnung, also frei von Alterungsprodukten, der Einwirkung von Wasserstoff bei erhöhtem Druck und erhöhter Temperatur bei Gegenwart eines Hydrierungskatalysators unterwirft. **WARNUNG** Ende CLMS Feld Kannt Anfang DESC uberlappen**.
AT130252D 1930-07-18 1931-05-20 Verfahren zur Herstellung höherer aliphatischer Alkohole. AT130252B (de)

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